Das Buch „Die Weihnachtskarawane“ von Franziska Wulf erschien vor einigen Jahren, aber ich lese es gerne in der Vorweihnachtszeit. Die Ärztin Petra Schmidt arbeitet in einem großen Krankenhaus und hat jedes Jahr vor Weihnachten mit vielen Problemen zu kämpfen. Außerdem ist ihre fünfjährige Tochter erkrankt. Sie leidet unter merkwürdigen Fieberanfällen, die sich ständig wiederholen. Bei einem Weihnachtseinkauf in der Stadt trifft sie auf einen dunkelhäutigen Mann und einen Jungen mit einem Dromedar. Petra nimmt an, dass sie Geld für einen Zirkus sammeln und gibt ihnen eine kleine Spende. Als Dank erhält sie ein Säckchen mit Datteln. Als sie am Abend erschöpft von der Pflege ihres kranken Kindes und der Hausarbeit in einen Sessel sinkt, verzehrt sie die leckeren Früchte und schläft ein.
Schon das Cover, welches eine Karawane zeigt, lädt zum Lesen ein. Im Traum sieht Petra den Jungen aus der Stadt und nimmt seine Einladung an, mit der Karawane durch die Wüste zu ziehen. Und sie erlebt ein Wunder, das nur zu Weihnachten geschieht.
Die Geschichte zeichnet sich durch eine einfühlsame Erzählweise und stimmungsvolle Momente aus. Ich empfehle sie gerne weiter.






















