Franzobel

 4 Sterne bei 219 Bewertungen
Autor von Das Floß der Medusa, Die Eroberung Amerikas und weiteren Büchern.
Autorenbild von Franzobel (©Dirk Skiba / Quelle: Hanser Verlag)

Lebenslauf

Ein Leben gewidmet der Kunst: Franzobel, eigentlich Franz Stefan Griebl, geboren am 1. März 1967 in Vöcklabruck, Oberösterreich, ist ein österreichischer Maler, Dramatiker, Lyriker und Schriftsteller. Er absolvierte eine Ausbildung für Maschinenbau an der Höheren Technischen Lehranstalt in Vöcklabruck und studierte anschließend in Wien Germanistik und Geschichte. Schon damals begeisterte er sich für Theater und Schauspiel und war auch als Komparse am Burgtheater in Wien tätig. Seit 1989 arbeitet er als freier Schriftsteller und lebt mit seiner Ehefrau Maxi Blaha, die ebenfalls Schauspielerin ist, an wechselnden Orten, darunter Wien und Buenos Aires. 

Neue Bücher

Cover des Buches Hundert Wörter für Schnee (ISBN: 9783442776221)

Hundert Wörter für Schnee

Erscheint am 16.09.2026 als Taschenbuch bei btb.

Alle Bücher von Franzobel

Cover des Buches Das Floß der Medusa (ISBN: 9783442717194)

Das Floß der Medusa

(98)
Erschienen am 14.01.2019
Cover des Buches Die Eroberung Amerikas (ISBN: 9783552072275)

Die Eroberung Amerikas

(28)
Erschienen am 25.01.2021
Cover des Buches Hundert Wörter für Schnee (ISBN: 9783552075436)

Hundert Wörter für Schnee

(15)
Erschienen am 18.02.2025
Cover des Buches Einsteins Hirn (ISBN: 9783552073340)

Einsteins Hirn

(14)
Erschienen am 23.01.2023
Cover des Buches Rechtswalzer (ISBN: 9783552059221)

Rechtswalzer

(7)
Erschienen am 28.01.2019
Cover des Buches Wiener Wunder (ISBN: 9783552056909)

Wiener Wunder

(8)
Erschienen am 28.07.2014
Cover des Buches Einsteins Hirn (ISBN: 9783442774579)

Einsteins Hirn

(5)
Erschienen am 12.03.2025
Cover des Buches Lusthaus oder Die Schule der Gemeinheit (ISBN: 9783852188294)

Lusthaus oder Die Schule der Gemeinheit

(6)
Erschienen am 25.02.2010

Neue Rezensionen zu Franzobel

Cover des Buches Das Klo (ISBN: 9783701736546)
seschats avatar

Rezension zu "Das Klo" von Franzobel

seschat
Herrlich amüsant

Der österreichische Autor Franzobel hat ein rundum vergnügliches Büchlein über das stille Örtchen geschrieben. Ich musste bereits bei der Lektüre der ersten Geschichte laut auflachen. Mit seinem trockenen Humor hat Franzobel genau ins Schwarze getroffen. Er hat ein breites Portfolio an Wissen übers Klo zusammengetragen. So betrachtet er die geschichtliche Entwicklung der Bedürfnisanstalt und dessen Etymologie. Auch an skurrilen Fakten, wie dem Tod berühmter Personen auf dem WC, mangelte es nicht. Des Autors eigene Erfahrungen mit dem "Heisl" wurden ebenso ab und an eingestreut. Beim Lesen konnte und wollte ich Franzobels Werk einfach nicht beiseitelegen, weil es mich formidabel unterhalten hat. Einfach ein herrlich unverkrampftes Buch zu einem oft belächelten bzw. schambehafteten Thema.

Cover des Buches Das Klo (ISBN: 9783701736546)
V

Rezension zu "Das Klo" von Franzobel

Vielleserin1957
Jeder sollte sich dazu seine eigene Meinung bilden

Der Mensch verbringt durchschnittlich drei Jahre seines Lebens auf dem Klo, dennoch ist es einer der tabuisiertesten Orte. Toiletten kommen in Filmen, Theaterstücken oder Romanen fast nie vor. Die französischen Könige empfingen während ihrer Klogänge Minister, im 19. Jahrhundert gab es Buttenträger, die mit mobilen Aborten auf dem Rücken herumliefen. Schräg und provokant, komisch und überraschend erzählt Franzobel die Geschichte der Menschheit aus der Perspektive der Verdauung und verrät dabei nicht zuletzt seinen ganz persönlichen Zugang zum Thema: Sein erstes stilles Örtchen war ein Nachttopf, er schrieb frühe Gedichte auf Toilettenpapier und lernte auf zahlreichen Reisen die Klos dieser Welt kennen. (Klappentext)

 

Völlig wertfrei habe ich angefangen das Buch zu lesen. Ich muß sagen, was ich da so alles zu lesen bekam, habe ich trotz allem nicht erwartet. Zart beseitet sollte man nicht sein. Vieles erschien mir ein wenig „hochgestochen“, anderes arg komisch und fast nicht möglich. Aber mit den Seiten merkte ich doch, dass vieles seine Berechtigung hat, was hier beschrieben wurde. Das Buch hat stellenweise nachdenklich gemacht über ein Thema, was auch noch in der heutigen Zeit tabuisiert ist. Ich denke, jeder sollte sich selbst seine Meinung zu diesem Thema und vor allem zu diesem Buch bilden.

 

Cover des Buches Einsteins Hirn (ISBN: 9783442774579)
Eva_Reichmanns avatar

Rezension zu "Einsteins Hirn" von Franzobel

Eva_Reichmann
Amüsant und interessant

Ich mag die "dicken" Romane von Franzobel, nicht aber seinen Kommissar Groschen. Insofern ist "Einsteins Hirn" ein für mich perfektes Buch: wie immer hat Franzobel gut recherchiert, nimmt die historischen Fakten als Aufhänger für eine aberwitzige und zwischendurch rasend komische Geschichte über den Pathologen Thomas Stoltz Harvy, der das Gehirn des verstorben Einstein entnahm und mitnahm. 

Franzobel bezeichnet den Pathologen als den "weißen Hasen" - in Anlehnung an "Mein Freund Harvey", das Theaterstück in dem ein schrulliger Alter einen eingebildeten großen weißen Hasen als Freund hat und mit ihm spricht; so wie der Pathologe Harvey mit dem Gehirn von Einstein spricht. Die Beziehung zwischen Harvey und Hirn hat fast stalking-pathologische Züge, weshalb viel Raum ist für umwerfend komische Ideen (z.B. dass das Gehirn zu Beginn Schwitzerdütsch spricht  oder sich eine Frau wünscht usw.).

Auf jeden Fall eine empfehlenswerte Lektüre für Leser*nnen, die feinen Humor mögen.

Gespräche aus der Community



LovelyBooks lädt im neuen Jahr wieder zu spannenden Challenges ein.
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Die anspruchsvolle Gegenwartsliteratur ist 2017 wieder dabei!

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Die Regeln:

  1. Melde dich mit einem kurzen Beitrag hier im Thread an.
  2. Einstig ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts.
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  4. Es gelten nur Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind!
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Nimmst du die Herausforderung an?

Unter allen Teilnehmern, die es schaffen, 15 Romane mit Niveau bis zum 31.12.2017 zu lesen und zu rezensieren, wird ein tolles Buchpaket verlost.
Natürlich mit den passenden Büchern zum Thema.


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Teilnehmer:

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Barbara62 
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Letzter Beitrag von  StefanieFreigericht
oh schön - "Die Hauptstadt" bekomme ich noch vom Schwager - der hat das seit einigen Monaten, liest aber nicht so viel und schnell (ich hätt' da einen SuB zum Überbrücken ;-). ja, ich liebe die Taschen. Wir haben einen Raum, der als Gästezimmer/Lesezimmer herhält (halt voller Regale mit einer bequemen Schlafcouch) - dort habe ich eine Tasche an der Tür hängen, mit dicker Pappe drin, damit die die Form hält ;-) Die neue ist jetzt im Arbeitszimmer an der Tür. Auch bei Dir, schöne Mischung. @all, ok., dann "Hexensaat" als zweites Buch. Ich bin mit Aufgaben dank der Bucket List-Challenge ganz gut gefahren im Januar :-D

Zusätzliche Informationen

Franzobel wurde am 01. März 1967 in Vöcklabruck (Österreich) geboren.

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