Franzobel

 4 Sterne bei 162 Bewertungen
Autor von Das Floß der Medusa, Die Eroberung Amerikas und weiteren Büchern.
Autorenbild von Franzobel (©Dirk Skiba / Quelle: Hanser Verlag)

Lebenslauf von Franzobel

Ein Leben gewidmet der Kunst: Franzobel, eigentlich Franz Stefan Griebl, geboren am 1. März 1967 in Vöcklabruck, Oberösterreich, ist ein österreichischer Maler, Dramatiker, Lyriker und Schriftsteller. Er absolvierte eine Ausbildung für Maschinenbau an der Höheren Technischen Lehranstalt in Vöcklabruck und studierte anschließend in Wien Germanistik und Geschichte. Schon damals begeisterte er sich für Theater und Schauspiel und war auch als Komparse am Burgtheater in Wien tätig. Seit 1989 arbeitet er als freier Schriftsteller und lebt mit seiner Ehefrau Maxi Blaha, die ebenfalls Schauspielerin ist, an wechselnden Orten, darunter Wien und Buenos Aires. 

Neue Bücher

Cover des Buches Einsteins Hirn (ISBN: 9783552073340)

Einsteins Hirn

 (5)
Neu erschienen am 23.01.2023 als Gebundenes Buch bei Zsolnay, Paul.
Cover des Buches Die Zauberflöte (ISBN: 9783950538427)

Die Zauberflöte

 (1)
Neu erschienen am 22.12.2022 als Gebundenes Buch bei Edition Melos.
Cover des Buches Die Eroberung Amerikas (ISBN: 9783442771929)

Die Eroberung Amerikas

 (2)
Neu erschienen am 14.12.2022 als Taschenbuch bei btb.
Cover des Buches Die Viehmännin (ISBN: 9783709205303)

Die Viehmännin

Neu erschienen am 21.11.2022 als Taschenbuch bei Passagen.

Alle Bücher von Franzobel

Cover des Buches Das Floß der Medusa (ISBN: 9783442717194)

Das Floß der Medusa

 (87)
Erschienen am 14.01.2019
Cover des Buches Die Eroberung Amerikas (ISBN: 9783552072275)

Die Eroberung Amerikas

 (25)
Erschienen am 25.01.2021
Cover des Buches Wiener Wunder (ISBN: 9783552056909)

Wiener Wunder

 (8)
Erschienen am 28.07.2014
Cover des Buches Einsteins Hirn (ISBN: 9783552073340)

Einsteins Hirn

 (5)
Erschienen am 23.01.2023
Cover des Buches Lusthaus oder Die Schule der Gemeinheit (ISBN: 9783852188294)

Lusthaus oder Die Schule der Gemeinheit

 (6)
Erschienen am 25.02.2010
Cover des Buches Rechtswalzer (ISBN: 9783552059221)

Rechtswalzer

 (4)
Erschienen am 28.01.2019
Cover des Buches Schmetterling Fetterling (ISBN: 9783854528722)

Schmetterling Fetterling

 (3)
Erschienen am 01.01.2004

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Franzobel

Cover des Buches Einsteins Hirn (ISBN: 9783552073340)
Eskalinas avatar

Rezension zu "Einsteins Hirn" von Franzobel

Außergewöhnlich...gut!
Eskalinavor 6 Tagen

Gibt man „Einsteins Gehirn“ in die Suchmaschinen ein, so erhält man die historischen Tatsachen zu dieser Geschichte. Als Albert Einstein im April 1955 starb, entnahm der Pathologe Thomas Harvey eigenmächtig das Gehirn, um des Sitz der Genialität zu erforschen. Als das bekannt wurde, musste er sich mit der erbosten Familie auseinandersetzen, doch es gelang ihm, die Erlaubnis von Einsteins Sohn zu bekommen. Harvey musste recht bald erkennen, dass er, ein mittelmäßiger Pathologe, auf Hilfe für diese Forschung angewiesen war. Er schickte Gewebestücke an verschiedenen Hirnspezialisten in den USA, die aber keine Auffälligkeiten finden konnten.

Für Harvey wird das Gehirn zu einer Obsession; seine Gedanken drehen sich nur noch um das Gehirn und irgendwann beginnt das Gehirn auf schweizerdeutsch mit ihm zu sprechen. Die erste Ehe geht daran kaputt, er verliert seine Stelle und zieht mit dem Hirn im Einwegglas durch verschiedene Bundesstaaten, immer in der Angst, dass ihm jemand das Denkorgan stehlen könnte.

Franzobel erzählt in seinem neuen Roman erneut eine wahre Geschichte, die sich so oder so ähnlich abgespielt haben könnte. Er nimmt die bekannten Fakten, erfindet den Rest dazu und das so gut, dass man, wie schon bei seinen anderen Büchern, fast süchtig danach wird. Auch bei Einsteins Hirn konnte ich nicht genug von der Erzählweise bekommen. Der Autor schildert mit teilweise schwarzem Humor diese tragikomische Lebensgeschichte. Es ist die Geschichte eines Versagens auf ganzer Linie.

Die einzelnen Lebensstationen des Protagonisten zu verfolgen, seine widersprüchliche Persönlichkeit zu erleben und den zeitgeschichtlichen Kontext zu erfahren, war ein außergewöhnliches Leseerlebnis. Ich bin immer noch schwer begeistert von diesem Roman und hoffe, Franzobel arbeitet schon an seinem nächsten Meisterwerk.

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Cover des Buches Einsteins Hirn (ISBN: 9783552073340)
rotkehlchens avatar

Rezension zu "Einsteins Hirn" von Franzobel

"Das Leben verläuft nicht direkt sondern in Umwegen."
rotkehlchenvor 9 Tagen

Im Buch "Einsteins Hirn" von Franzobel geht es um Thomas Stoltz Harvey, der als Pathologe den Leichnam Albert Einsteins untersuchen soll und dabei dessen Hirn an sich nimmt.

"Können Sie sich erinnern? Ich bin der mit dem Hirn."

Er gibt vor das Hirn auf Genialität untersuchen zu wollen, hat jedoch keine entsprechende Ausbildung als Wissenschaftler oder Neurologe. Auf Fragen weshalb noch keine Publikation erfolgt ist, findet er immer wieder Ausflüchte und behält das Hirn knapp über 40 Jahre.

In dieser Zeit hat Harvey eine spezielle Beziehung zum Hirn, da es mit ihm spricht und Harvey dem Hirn Gott näher bringen möchte, was er sich zur Lebensaufgabe gemacht hat.

"Auch Hirne haben ein Herz, bei Menschen bin ich mir da nicht so sicher."

Der Schreibstil ist gut und es liest sich ganz angenehm, allerdings hat mich die Geschichte leider gar nicht abgeholt. Das liegt zum Einen daran, dass ich Harvey als Charakter unsympathisch fand, da er für mich nicht nachvollziehbare Entscheidungen getroffen hat und sich nicht für seine Familie eingesetzt hat als es nötig war. 

"Harvey war ein trauriger Soldat, der vom Marschieren erschöpft war und den Sinn der Befehle nicht verstand." 

Zum Anderen fand ich die Geschichte leider viel zu langatmig, da an sich nichts passierte. Teilweise habe ich mich tatsächlich durch das Buch gequält, weil es immer das Gleiche war. Für über 500 Seiten fand ich die Geschichte leider nicht interessant genug und die ständigen Wiederholungen leider ermüdend. Daran ändert auch leider nichts die Tatsache, dass die Geschichte in weiten Teilen der Wahrheit entspricht. Stark eingekürzt hätte ich bestimmt anders bewertet.

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Cover des Buches Einsteins Hirn (ISBN: 9783552073340)
B

Rezension zu "Einsteins Hirn" von Franzobel

Franzobel - Einsteins Hirn
birgitdvor 13 Tagen

Auch dieses Buch, wie fast alle von dem Autor, große Klasse.
Gut zu lesen, ich kann mich nur sehr schwer von dem Buch trennen
Der Autor erzählt die Geschichte auf unterhaltsame und kurzweilige Weise.
Er orientiert sich dabei an den historischen Fakten, und es lohnt sich das Buch zu lesen.
Da ist der Pathologe Thomas Harvey, der Einsteins Gehirn entwendet, nur um damit berühmt zu werden,
Er stellt es bei sich zu Hause in den Keller, dann weiß er nicht mehr, was er damit tun soll.
Man erlebt die USA zu der Zeit, die Schlagzeilen wie Watergate und das Ende des Vietnamkrieges.
Der weltweit für Aufsehen sorgende Prozess und die Hinrichtung des jüdische Ehepaar Ethel und Julius Rosenberg.
Ein großartiges Buch über einen Teil der amerikanische Geschichte
Ich empfehle es gern

Kommentare: 1
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Gespräche aus der Community

Im Rahmen der INSIDER-Voting-Challenge wollen wir zusammen "Das Floss der Medusa" von Franzobel lesen.

Offiziell beginnt läuft die Leserunde ab dem 01.11.2017 und geht biszum Ende des Monats. Rezensieren ist keine Pflicht, aber bei der Challenge erhält man ein Los dafür.

Jeder liest mit seinem eigenen Leseexemplar, es gibt kein Buch zu gewinnen!

Es kann natürlich jeder mitmachen, der Lust dazu hat, auch wenn er nicht bei der Challenge angemeldet ist.


Eine kurze Info, wann ihr mit dem Lesen beginnen wollte, wäre schön, damit man die Leserunde besser abstimmen kann. Viel Spaß beim Lesen!
17 BeiträgeVerlosung beendet
Zaliras avatar
Letzter Beitrag von  Zaliravor 5 Jahren
Ja der Humor ist auch das, was mir noch sehr gut gefällt, wenn dann wieder aus heiterem Himmel ein lautes "Charliiiee" eingeworfen wird^^

Zusätzliche Informationen

Franzobel wurde am 01. März 1967 in Vöcklabruck (Österreich) geboren.

Franzobel im Netz:

Community-Statistik

in 267 Bibliotheken

auf 66 Merkzettel

von 8 Leser*innen aktuell gelesen

von 6 Leser*innen gefolgt

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