Franzobel Das Floß der Medusa

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Inhaltsangabe zu „Das Floß der Medusa“ von Franzobel

18. Juli 1816: Vor der Westküste von Afrika entdeckt der Kapitän der Argus ein etwa zwanzig Meter langes Floß. Was er darauf sieht, lässt ihm das Blut in den Adern gefrieren: hohle Augen, ausgedörrte Lippen, Haare, starr vor Salz, verbrannte Haut voller Wunden und Blasen … Die ausgemergelten, nackten Gestalten sind die letzten 15 von ursprünglich 147 Menschen, die nach dem Untergang der Fregatte Medusa zwei Wochen auf offener See überlebt haben. Da es in den Rettungsbooten zu wenige Plätze gab, wurden sie einfach ausgesetzt. Diese historisch belegte Geschichte bildet die Folie für Franzobels epochalen Roman, der in den Kern des Menschlichen zielt. Wie hoch ist der Preis des Überlebens?

Ein mit Leichtigkeit erzählter Roman - der ein schweres Thema zugrunde hat und auf einer wahren Begebenheit beruht: Einem Schiffbruch!

— Nespavanje
Nespavanje

Sehr empfehlenswert !

— 0Marlene0
0Marlene0

Alles in allem ein gutes Buch - historisch nah an der Wirklichkeit. Manchmal ein wenig zu geschwätzig. Am Ende aber eine Genuss.

— lector
lector

Menschliches und technisches Versagen im Kampf gegen das Meer. Ein fesselndes, aufwühlendes Memento Mori von mitreißender Sprachgewalt.

— Alice-33
Alice-33

Nichts für schwache Nerven und empfindliche Mägen!Aber unglaublich, spannend, realistisch und gut erzählt.Abenteuer und Überlebenskampf pur.

— Petris
Petris

Ein phantastrischer Roman über den Schiffbruch unserer ach so aufgeklärten humanistischen Gesellaschaft!

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Widmar-Puhl

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  • Rezension Franzobel-Das Floß der Medusa

    Das Floß der Medusa
    0Marlene0

    0Marlene0

    21. September 2017 um 21:15

    Basierend auf einer wahren Geschichte handelt dieser Roman von Franzobel der es auf die Shortlist des diesjährigen Deutschen Buchpreises geschafft hat. Meiner Meinung nach zu Recht.Empfehlendswert für alle, die gern Seefahrergeschichten lesen und dazu noch keine schwache Nerven oder einen nervösen Magen haben. Für Vegetarier auch nicht geeignet :-)Man kann die Geschichte beim Lesen mit unserer heutigen Gesellschaft vergleichen oder sie auch nur als Abenteuergeschichte sehen. Ich habe eher letzteres getan. Warum ein Buch immer gleich politisch oder sozialkritisch bewerten. Es fiel mir am Anfang ein bisschen schwer, mir die vielen französischen Namen zu merken. Franzobel hat die Personen aber so geschickt mit ihren eigenen kleinen Geschichten immer wieder in Szene gesetzt, dass man sie nicht vergessen kann oder nochmal nachlesen muss.Die Gechichte ist schockierend, sollte sie sich wirklich so zugetragen haben. Man lernt beim lesen menschliche Abgründe kennen, die man sich nicht vorstellen kann. Der Mensch ist zu allem fähig wenn es um sein Überleben geht. Franzobel beschreibt herausragend den damaligen Schiffsalltag. Der aufgeblasene Adel, zu stolz und zu fein jegliche Fehler zuzugegeben. Alte Seebären und ihre Matrosen die harte Arbeit verrichten bis zur maßlosen Erschöpfung. Später auf dem Floß ist es dann egal welcher Religion du angehörst, welche Hautfarbe du hast oder welchen Stand in der Gesellschaft. Ich gebe dem Buch 5 Sterne weil es mich gepackt hat, mich schockiert hat. Ich konnte mitfühlen und mitfiebern. Ich konnte lachen und war an manchen Stellen zum weinen aufgelegt. Selten ruft ein Buch so viel Emotionen hervor. Hervorragend !!!

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  • Schon gut.

    Das Floß der Medusa
    lector

    lector

    15. September 2017 um 20:38

    Alles in allem ein gutes Buch - historisch nah an der Wirklichkeit. Manchmal ein wenig zu geschwätzig. Am Ende aber eine Genuss.

  • Der Mensch ein wildes Tier

    Das Floß der Medusa
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    06. September 2017 um 10:42

    Am 18. Juli 1986 werden von einem Schiff fünfzehn ausgemergelte Gestalten aufgenommen, die zwei Wochen auf einem Floß trieben. Diese wenigen Menschen sind die letzten Überlebenden von 147, die ausgesetzt wurden, weil die Rettungsboote der Medusa nicht ausreichten. Das Buch basiert auf einer historisch belegten Geschichte. Dieses Buch ist mein erstes von diesem Autor. Es ist eine Geschichte die packt und abstößt zugleich. Was dort geschieht, ist schwer zu ertragen. Jedes grausame Detail wird sehr genau und ausgebreitet beschrieben. Mir scheint, das Schicksal hat lauter sehr unangenehme Menschen zusammengebracht und sie auf die Medusa verfrachtet. Daher konnte ich mich von Anfang mit niemandem identifizieren. Dann schlägt das Schicksal wieder zu und das Schiff kentert. Aber soll man dieses Kentern dem Schicksal zuschreiben, nein, es ist die Unfähigkeit des Kapitäns und des Steuermanns. Die Rettungsboote reichen nicht und die, die nicht mehr hineinpassen müssen auf ein Floß, das auf die Schnelle zusammengezimmert wird. Ihr Proviant ist spärlich und so gehen sie wie Tiere aufeinander los. Was kann schon passieren, wenn man es mit so egoistischen und rücksichtslosen Menschen zu tun hat? Das Hauen und Stechen geht los. Aber es geschieht auf eine so unmenschliche Art und Weise, dass ich nur noch abgestoßen wurde. Aber vielleicht ist der Mensch auch nur ein wildes Tier? Doch ich will es nicht glauben, dass Menschen so sind, obwohl auch die jetzige Zeit zeigt, wie rücksichtslos und menschenverachtend gehandelt wird. Und doch ist in mir die Hoffnung, dass wir uns ein großes Stück Menschlichkeit bewahren werden. Ich lese gerne Thriller, aber dabei mag ich es nicht, wenn die Grausamkeiten zu detailliert sind, denn mein Kopfkino soll mir die Bilder liefern, wie ich sie gerade ertrage. Aber diese sprachgewaltige Geschichte ist erschreckend und grausam, so detailliert grausam, dass ich mich durchgequält habe.

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  • Apokalypse

    Das Floß der Medusa
    Alice-33

    Alice-33

    29. July 2017 um 23:25

    Nein, man muss nicht auf die angekündigte Extremsituation warten, um zu erfahren, wozu Menschen fähig sind. Die Grausamkeiten beginnen – wenigstens bei Franzobel - am ersten Tag dieser Reise der Medusa, die nicht einen einzigen, im landläufigen Sinn, anständigen Menschen an Bord zu haben scheint. Alle sind böse, hässlich, egoistisch, rücksichtslos. Vor allem aber sadistisch. Und bei all den sich von Anfang an überstürzenden Grausamkeiten badet der Autor geradezu in den schrecklichsten Details. Wobei er es sich nicht verkneifen kann, stets auch die " komische Seite" dieser Entsetzlichkeiten aufblitzen zu lassen. Das Buch mag gut recherchiert sein, das alles mag auch so geschehen sein. Die Welt ist leider nicht gut und die Menschen sind es auch nicht. Aber so ausschließlich schlecht, hässlich und böse - nein, so verworfen ist unser Globus auch wieder nicht. Was bringt es mir also, wenn ich dieses Buch lese? Werde ich ein klügerer, besserer, toleranterer oder gar liebenswürdigerer oder fröhlicherer Mensch? Soll ich mich am Leid anderer aufrichten oder daran, dass ich immerhin besser als alle Passagiere, Offiziere und Matrosen der Medusa zu sein glaube? Ich bin auf Seite 190 von 592 Seiten , und dabei wird es wohl bleiben. Aber….Aber es blieb dann doch nicht dabei. Weil ich mich dem Untergang der Medusa plötzlich nicht mehr entziehen konnte. Diesem aufwühlenden apodiktischen Memento Mori, in das mich der Autor mit mitreißender Sprachgewalt unversehens hineingestoßen hatte. Plötzlich und unerwartet war auch ich gefangen in diesem schlimmer und immer noch schlimmer werdenden Inferno. in diesem Konglomerat aus Leichtsinn und Geltungsdrang, Ignoranz und Eitelkeit, Hoffnung und Angst, Verzweiflung, Aufbegehren und Fatalismus und gnadenlos selbstsüchtigem Lebenswillen.Das alles - so entsetzlich es gewesen sein muss - war unter den gegebenen Umständen vorstellbar, echt, überzeugend. Dann aber – und da war ich wieder am Beginn meiner Empfindungen – wurde das Geschehen für mich wieder zu reißerisch, zu sensationstrunken. Und so habe ich diesen Roman – denn es ist ja ein Roman , eher sogar ein Thriller, der dem Autor das Recht gibt, seine Phantasie einzusetzen - mit dem festen Entschluss aus der Hand gelegt, nun auch noch die authentischen Aufzeichnungen des überlebenden Schiffsarztes zu lesen und mich an deren Aussage zu orientieren. Doch es bleibt das Verdienst dieses Romans, meine Aufmerksamkeit auf die schrecklichen individuellen Möglichkeiten in solchen und ähnlichen Katastrophen gelenkt zu haben. Und auf die entsetzliche Frage, wie bald man sich notfalls selbst auf ähnliche Möglichkeiten einlassen würde.

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  • Nichts für schwache Nerven!

    Das Floß der Medusa
    Petris

    Petris

    17. July 2017 um 18:24

    Schon wieder ein Roman, der mich positiv überrascht hat. Franzobel ist ein Autor aus meiner Heimat, sogar aus meinem Bundesland. Seine Karriere und Texte verfolge ich schon sehr lange, aber ich muss ehrlich sagen, bisher konnte ich mich nicht wirklich dafür begeistern, sie waren mir zu verkopft, zu surrealistisch, zu sperrig,… Eigentlich hatte ich mit ihm abgeschlossen und nicht mehr vor, etwas von ihm zu lesen.Doch dann kam von einer ehemaligen Buchhandelskollegin eine Empfehlung für seinen neuen Roman. Flüssig zu lesen, ein spannender Roman, realistisch erzählt und hervorragend recherchiert, eine wahre Geschichte als Basis, historisch,… Ich war überrascht. Und ließ mich überreden.Ich muss sagen, es trifft alles zu. Flüssig und spannend erzählt, ein interessantes Thema, das die Abgründe der Menschen aufzeigt, aber auch ihre menschlichen Seiten. Mit dem Ende gelingt es ihm sogar nochmal, die Leserin zu überraschen. Ich bin auf alle Fälle begeistert, auch wenn manche Szenen nur schwer zu ertragen sind und nichts für empfindliche Mägen sind, aber das liegt in der Natur der Geschichte.1816 läuft die Medusa aufgrund der Inkompetenz und Arroganz des Kapitäns auf Sand, alle Versuche, sie wieder flott zu bekommen schlagen fehl. In den Rettungsbooten ist nicht für alle Platz, 150 Menschen müssen mit einem improvisierten Floß, das nicht steuerbar ist und nur wenig Proviant mitführt vorlieb nehmen. Abscheuliche Szenen spielen sich ab, am Ende überleben nur 15 Personen. Und beinahe kommen die Verantwortlichen ungeschoren davon. Man versucht das Geschehene unter den Teppich zu kehren. Was nicht gelingt.Anhand von einzelnen Beteiligten, die sehr vielschichtig gezeichnet werden, wird das Drama erzählt. Gekonnt hält Franzobel die Spannung, bis zum Schluss, mit dem er nochmal überraschen kann.Ein spannender Historischer Roman, der fesselt, fasziniert, aber auch erschreckt. Nichts für schwache Nerven und empfindliche Mägen. Aber auf alle Fälle ein gelungener, anspruchsvoller Roman!

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  • Roman über den Schiffbruch der westlichen Zivilisation

    Das Floß der Medusa
    Widmar-Puhl

    Widmar-Puhl

    21. April 2017 um 15:24

    Der Franzobel alias Franz Stefan Griebl hat noch nie appetitliche Büchlein geschrieben. Er ist bekann für seine derben Grotesken und Trash-Krimis. Das hier aber hat historische Ausmaße: Die Geschichte von 15 der 147 ausgesetzten Floßpassagiere der historischen französischen Fregatte Medusa (nomen est omen, wieder mal!), die 1816 vor der Küste des Senegal strandete, ist nichts für Freunde der gepflegten Salonlektüre und nichts zum Goutieren. Da ist von Kannibalismus die Rede, aber das dient nur als historisierende Folie für eine ERZÄHLTE Abrechnung mit der ganzen (zumindest der ganzen westlichen) Zivilisation. Nicht, dass wir die noch echt nötig gehabt hätten nach den Balkankriegen des feinen Herrn Milosevic. Die haben uns wohl daran erinnert, wie dünn der Putz unserer Zivilisation ist und wie schnell der bröckelt, wenn es Druck gibt. Doch so grauenvoll gut hat das Grauen wohl noch kaum einer in die Form eines Romans gepresst und so fein gebacken: Da gibt es Szenen des Kannibalismus von Menschen aus gutem Hause, die übereinander herfallen vor Hunger und Pisse trinken vor Durst, die schlimmer als Tiere miteinander umgehen und sämtliche schönen Märchen des Humanismus Lügen strafen. Da ist der Mensch des Menschen Wolf, da gibt es Brutalitäten und Hass und Verachtung gratis oben drauf. Da gibt es aber auch jede Menge Parallelen zu den Verhältnissen von heute, die können nämlich jede Sauerei durch technische Fortschritte um ein paar Potenzen noch steigern. Da gibt es geschmackliche und literarische Grausamkeiten im Dutzend billiger. Das alles wäre nicht zu ertragen ohne Franzobels rabenschwarzen Humor und die Gewissenheit: Der Mann hat Recht mit seinem Zorn auf die Gesellschaft, ist ein gnadenlos guter Beobachter und schreibt mit einem brillanten schwarzen Humor. Absolut Preisverdächtig!Ein Wermutstropfen muss aber doch sein: Kannibalismus ist schon moralisch und physisch ekelhaft genug, man muss sich nicht so darin suhlen wie Franzobel. Der westlichen Gesellschaft "aufgeklärter Humanisten" kann man die Maske auch mit deutlich weniger Lust am Skandalösen und Grausamen die Maske vom Gesicht reißen. Am Ende sind hier sämtliche Elemente des Unterhaltungsromans gabz einfach unangebracht.

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  • LovelyBooks Romane-Challenge 2017: Die Challenge mit Niveau

    aba

    aba

    LovelyBooks lädt im neuen Jahr wieder zu spannenden Challenges ein.Und auf euch warten tolle Gewinne.Die anspruchsvolle Gegenwartsliteratur ist 2017 wieder dabei!Liest du gerne Bücher mit Niveau?Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich.15 anspruchsvolle Romane möchten wir vom 01.01.2017 bis 31.12.2017 lesen.Es gelten Bücher - Gegenwartsliteratur -, die in diesem Zeitraum erscheinen (Ersterscheinungen) und an diesem Beitrag angehängt sind.Auch Neuauflagen – 2017 erschienen - von Klassikern.Die Regeln: Melde dich mit einem kurzen Beitrag hier im Thread an. Einstig ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks, und verlinke diese in einem einzigen Beitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag, wird von mir unter dem entsprechenden User-Namen in der Teilnehmerliste verlinkt. Das wird dein Sammelbeitrag für deine Rezensionen sein. Es gelten nur Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind! Bitte beachten: Die Liste der Bücher erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Nimmst du die Herausforderung an? Unter allen Teilnehmern, die es schaffen, 15 Romane mit Niveau bis zum 31.12.2017 zu lesen und zu rezensieren, wird ein tolles Buchpaket verlost.Natürlich mit den passenden Büchern zum Thema. Ich freue mich auf viele Anmeldungen! Teilnehmer: AgnesM aljufa Ancareenanneschuessler anushka Arietta ArizonaAspasia ban-aislingeachbanditsandra Barbara62 blaues-herzblatt BookfantasyXY bookgirl Buchina Buchraettinc_awards_ya_sin CaroasCaro_LesemausCornelia_Ruoff Corsicana Curin cyrana czytelniczka73 dia78 DieBerta Dionemma_vandertheque erinrosewell Federfee Flocke86 Fornika Frau_J_von_T Gela_HK Ginevra Gruenentegst Gwendolina hannelore259 imitas Insider2199 Isaopera jenvo82 JoBerlin kalestraKatharina99 katrin297Katze21 krimielse lesebiene27 leselea LibriHolly maria1 Maritzel marpije Mercado Miamou Mira20 miro76  miss_mesmerized moni_lovesMotte_muqqel Nane_M naninka Nilonce-upon-a-time parden Petris Pocci Sandra_Halbesar89 schokoloko29 serendipity3012 SikalSimi159 sofie solveig SorR StefanieFreigericht Sumsi1990 suppenfee Susibelle TanyBee Tinchen07 TochterAliceulrikerabe vielleser18 Weltensucher Xirxe xlxn Yolande

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