Leserpreis 2018
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Zalira

vor 1 Jahr

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Im Rahmen der INSIDER-Voting-Challenge wollen wir zusammen "Das Floss der Medusa" von Franzobel lesen.

Offiziell beginnt läuft die Leserunde ab dem 01.11.2017 und geht biszum Ende des Monats. Rezensieren ist keine Pflicht, aber bei der Challenge erhält man ein Los dafür.

Jeder liest mit seinem eigenen Leseexemplar, es gibt kein Buch zu gewinnen!

Es kann natürlich jeder mitmachen, der Lust dazu hat, auch wenn er nicht bei der Challenge angemeldet ist.


Eine kurze Info, wann ihr mit dem Lesen beginnen wollte, wäre schön, damit man die Leserunde besser abstimmen kann. Viel Spaß beim Lesen!

Autor: Franzobel
Buch: Das Floß der Medusa

Ro_Ke

vor 1 Jahr

Plauderecke

Danke für die Einladung zu dieser Leserunde. Ich weiss noch nicht genau, ob und wann ich es lesen werde. Würde mich dann aber natürlich am Austausch beteiligen :)

hannelore259

vor 1 Jahr

Plauderecke

Ich will auch versuchen, dabei zu sein, das Lesen wird bei mir aber sicher erst zum Ende des Monats.

papaverorosso

vor 1 Jahr

Plauderecke

Hey, vielen lieben Dank! Ich lese mit und werde, denke ich, bald anfangen :)

Insider2199

vor 1 Jahr

Plauderecke

Lese mit, weiß aber auch noch nicht, wann ich anfangen werde.

Yolande

vor 1 Jahr

Plauderecke

Ich bin noch nicht sicher, ob ich das Buch lesen werde, je nachdem, wie ich noch genügend Zeit habe, aber falls, wird es auch erst Ende des Monats sein

Zalira

vor 12 Monaten

Plauderecke

Ich freue mich für das Feedback, wie gesagt wer Zeit und Lust hat, schließt sich dann einfach an. Mit dem Buch werde ich wahrscheinlich die nächsten Tage starten, werde mir aber auch sicher Zeit lassen ;)

Zalira

vor 12 Monaten

S. 7 ("Ein fetter Morgen") bis S. 134
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Ich habe vor ein paar Tagen mit den Buch angefangen, es ist aber für mich kein Buch, das man mal so mir nichts dir nichts schnell durchsuchtet. Mit dem ersten Abschnitt bin ich auch noch nicht ganz fertig, möchte aber schon mal meine ersten Eindrücke festhalten. Was mir gut gefällt ist die Art und Weise wie der Autor erzählt mit den Einschiebungen, Kommentaren. Vor allem wenn er vergleiche zur Moderne zieht oder Schauspielervorschläge gibt, erhält diese Geschichte so etwas "aktuelles". Ich muss aber sagen, dass das Buch doch eher schwere Kost ist, weil man sich viele verschiedene Namen und Hintergrundgeschichten merken muss, ich mag es aber, wenn ein Buch etwas komplexer ist, und noch ist alles überschaubar. Eine Szene fand ich schon etwas brutal, als der Junge Viktor in der Küche zu arbeiten anfing.. ja er ist naiv in das ganze Unternehmen gestartet, aber von jedem und allem rumgeschubst und misshandelt zu werden, fand ich schon extrem. Obwohl ich mir sicher bin, dass das erst der Anfang ist und noch schlimmeres folgen wird.

Ro_Ke

vor 12 Monaten

S. 135 ("Fleisch") bis S. 254
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Habe die ersten beiden Abschnitte beendet und bin etwas zwiegespalten.

Der Autor versucht anhand von zum Teil sehr abstoßenden Dialogen und Handlungen auf der Medusa, die mir oft viel zu ausladend sind, eine Atmosphere zu vermitteln, die sogar authentisch sein mag aber mir fehlt es, dass ich eine emotionale Verbindung zu den Charakteren aufbauen kann, damit mir ihr schlimmes Schicksal auch nahe geht.

Mit Viktor leide ich schon mit und auch der Mord an Prust ging mir nahe aber es fehlt so etwas wie ein "Sympathieträger".

Was mir gar nicht gefällt, sind diese lustig gemeinten Einschübe des Autors, wo er Vergleiche zieht mit z.B. aktuellen Schauspielern. Sehr negativ ist es mir aufgefallen, als es am Ende vom zweiten Leseabschnitt spannend wurde und plötzlich ein Vergleich mit "Kate Winslet" und "Leonardo di Caprio" gezogen wurde. Grundsätzlich ein schönes Stilmittel, wenn ein Autor in eine Art "Zwischendialog" verfällt aber bei mir zündet es hier einfach nicht.

Viele bezeichnen diese Einschübe in ihren Rezensionen als Rettungsboot für den Leser aber für mich sind diese, wie Schwimmflügel ohne Luft.

Ro_Ke

vor 12 Monaten

S. 255 ("In Sand gesetzt") bis S. 371
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Für mich zerstören diese "humorvollen" Einschübe des Autors total die Stimmung. Ganz gravierend, als er tatsächlich den Vergleich zu Walt Disney Comics zieh.

Ich verstehe den Einsatz dieses Stilmittels bei einer solchen Thematik nach wie vor nicht und auch ingesamt kommen mir sowohl Charaktere als auch ganze Dialoge vor, wie aus einer schlechten Komödie entsprungen.

Bin daher schon sehr enttäuscht und werde mit meiner Meinung wohl ganz sicher gegen den Strom schwimmen.

papaverorosso

vor 12 Monaten

S. 7 ("Ein fetter Morgen") bis S. 134

Dann sag ich auch mal meine Meinung dazu, obwohl ich mit dem Abschnitt noch nicht ganz fertig bin ;) Ich finde den Stil des Autors sehr ungewöhnlich, mich konnte er bisher überzeugen. Ich kenne kein anderes Buch, indem moderne Vergleiche so ausgestreut werden. Ich finde es auch interessant, wie er manchmal Kommentare in Klammern setzt und so kurze Bilder entstehen lässt. Ich finde seine Art, die Personen im Buch darzustellen und zu beschreiben sehr bildhaft, wennauch etwas karikaturiert. Ich bin gespannt, wie sich die Geschichte etwickelt.

Ro_Ke

vor 12 Monaten

S. 372 ("Auf Bäumen") bis S. 496
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Wenn es dem Autor auch gut gelingt, den Wahnsinn und die Bestie im Menschen gut darzustellen, lässt mich das Schicksal der Charaktere völlig unberührt.

Auch empfand ich den Vergleich zu "Tschernobyl" wieder sehr unpassend.

Interessant war für mich der Verweis auf Kannibalismus in Hinblick auf "Seelenverspeisung".

papaverorosso

vor 11 Monaten

S. 135 ("Fleisch") bis S. 254
@Ro_Ke

Ich hatte diesen Stil nirgendwo jemals gelesen. Ich muss zugeben, was dir so negativ auffällt, gefällt mir am Buch am meisten. Ich finde es sehr originell. Ich meine, die Leser leben nun mal im 21. Jahrhundert, warum nicht Metaphern nutzen, mit denen sie was anfangen können? Man muss nicht unbedingt fingieren, 1816 gelebt zu haben, um Ereignisse aus 1816 zu erzählen. Mir gefällt die Idee. Aber vielleicht kommt diese Distanz zu den Hauptpersonen auch ein bisschen davon, dass man ständig daran erinnert wird, dass man 200 Jahre Später lebt. Die Atmosphäre finde ich im Buch toll. Aber ja, ich habe das Gefühl, dass es fast ausschließlich um Atmosphäre geht.

papaverorosso

vor 11 Monaten

S. 255 ("In Sand gesetzt") bis S. 371
@Ro_Ke

Nun, ich finde es so tatsächlich viel besser, als ohne Humor :) Über Geschmack... In der Psychoanalyse sagt man, Humor sei eine reife Form der Abwehr. Dieses Buch erzählt und wehrt zugleich ab. Was ich nicht schlecht finde.

Zalira

vor 11 Monaten

S. 135 ("Fleisch") bis S. 254
@papaverorosso

Also ich muss dir Recht geben, den Stil an sich gefällt mir auch gut, gerade die Kommentaren machen einen Großteil des Buches aus. Allerdings finde ich einige Szenen doch etwas zu dick aufgetragen, vor allem mit dieser übertriebenen "Taufe" und den verkleideten Vollidioten hatte ich ein riesen Problem. Kann sowas wirklich auf dem Schiff passieren, dass man einfach so als Passagier kahl geschoren und an einem Seil ins Wasser geschmissen wird?! Mir ist schon klar, dass das andere Zeiten waren aber trotzdem!

Zalira

vor 11 Monaten

S. 135 ("Fleisch") bis S. 254
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Ro_Ke schreibt:
Mit Viktor leide ich schon mit und auch der Mord an Prust ging mir nahe aber es fehlt so etwas wie ein "Sympathieträger".

Mir tut er auch so unendlich leid, mit dem Smutje und diesem "Mia-ham" Fiesling.. und für Viktor geht das ganze ja wie wir schon wissen nicht gut aus.
Aber ich muss dir absolut zustimmen, ich kann auch keinen einzigen Sympathiträger finden, vielleicht ist das aber beabsichtigt? Ich habe mir den historischen Hintergrund durchgelesen und muss sagen, dass beim Buch sehr viel Wahres dran ist und die "Medusa-Affäre" eine einzige Katastrophe war in Bezug auf Humanität.

Zalira

vor 11 Monaten

S. 255 ("In Sand gesetzt") bis S. 371
@Ro_Ke

Also wie gesagt die humorvollen Einschübe stören mich an sich immer noch nicht, allerdings bereitet mir das ganze Kopfschmerzen. Du siehst bei einer Tragödie zu und kannst nichts machen. Ich finde, dass einige Szenen wirklich gut, metaphorisch beschrieben sind. Aber für meinen Geschmack jagt eine idiotische Aktion die nächste. Mir war klar, dass das ganze auf den Untergang der Medusa rauslief, aber ich kann schon Filme nicht leiden, bei der es zu einer Katastrophe nach der anderen kommt.

Zalira

vor 11 Monaten

S. 255 ("In Sand gesetzt") bis S. 371
@papaverorosso

Ja der Humor ist auch das, was mir noch sehr gut gefällt, wenn dann wieder aus heiterem Himmel ein lautes "Charliiiee" eingeworfen wird^^

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