Frau Freitag Für mich ist auch die 6. Stunde: Überleben unter Schülern

(14)

Lovelybooks Bewertung

  • 16 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 5 Rezensionen
(7)
(3)
(4)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Für mich ist auch die 6. Stunde: Überleben unter Schülern“ von Frau Freitag

Jeder Lehrer steht vor den ewiggleichen Problemen: Wie gehe ich mit Störern um? Welche Haltung beziehen ich bei Handys, Schminke und Jacken im Unterricht? Was tun, wenn einem der Klassenchef auf der Nase herumtanzt? Wie wäre es zum Beispiel mit der Konfrontationstaktik? »Na, Mustafa, möchtest du vor deiner und seiner Mutter wiederholen, was du eben zu Emre gesagt hast? Was meinst du, wie deine Mama es findet, dass du so Sachen sagst wie: Ich pisse auf das Grab deiner Toten?« Frau Freitag gibt in ihrem unterhaltsamen Ratgeber Tipps und Tricks, wie Lehrer, Schüler und Eltern den Unterrichtsalltag überleben. Mit Problemen im Schulalltag kennt sie sich aus. Seit über fünfzehn Jahren unterrichtet sie an Brennpunktschulen. Ihre eigene Ausbildung wird Frau Freitag nie vergessen: diese Mischung aus Panik, mangelndem Selbstvertrauen und liebevoll-chaotischen Schülern, die das Unterrichten unmöglich macht. Was nicht hilft: die Theorien der Pädagogikpäpste, die seit Jahren keine Schule mehr von innen gesehen haben. Frau Freitags Kultbestseller sind schon längst Lehrmaterial. Und jetzt hat sie den praxisnahen Ratgeber geschrieben, den sie selbst gerne gehabt hätte.

Lustig, lehrreich und unterhaltsam. Ein Muss für Lehrer, Referendare und Lehramtsstudenten.

— Schneewittchen_liest

Stöbern in Humor

Sind dann mal weg

Ein höchst amüsantes Buch, das vor guter Laune, kauzigen Figuren und skurrilen Einfällen nur so sprüht.

ekoepping

Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag!

Wie um Himmelswillen kann man als Eltern so überbehüten?

Igela

Advent, Advent, der Christbaum brennt

Das Buch enthält mehrere kleine Geschichten, die Unterschiedlicher nicht sein können. Geschichten über Familien, die auf lustiger und nachde

Himmelsblume

Papa ruft an

Bielendorfers neuester Humor-Coup ist abermals ein Fest für die Lachmuskeln.

seschat

Ziemlich beste Mütter

humorvoller Roman um Helikoptermütter und Gefühlslegastheniker

vronika22

Crazy America

Schockierend, aber lehrreich und interessant.

ban-aislingeach

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Frau Freitag in ihrem Element!

    Für mich ist auch die 6. Stunde: Überleben unter Schülern

    MeinLesezeichenBlog

    12. October 2017 um 09:30

    Meine Meinung Frau Freitag ist wieder in ihrem Element und ich habe mich köstlich amüsiert. Kein Vergleich zum Pseudo-Krimi (Hura, hurra, die Schule brent) vom letzten Mal. Dieser Ratgeber kann auch von Nicht-Lehrern oder Nicht-Lehramtsstudenten gelesen werden. Er verschafft einem eine ganz andere Perspektive auf den Schulalltag und seine eigene (vergangene) Schulzeit. Schüler sind ganz schöne Monster und können echt fies sein. So hatte ich das ganze gar nicht in Erinnerung.. Frau Freitag erklärt wie man sich in bestimmten Situationen verhalten sollte; gibt Tipps zum Studium (besonders zum Refendariat); erläutert den Dresscode, dem Lehrer folgen sollten; beschreibt welche Schüler und Lehrer es gibt usw. Das Buch hat mir gezeigt, dass der Beruf Lehrer für mich keine Option darstellt. Never! Das wusste ich zwar schon vorher, aber Frau Freitag hat es mir dann doch nochmal bestätigt. Und noch eins wurde mir bestätigt: Ich bin verdammt froh, aus der Schule raus zu sein! Der Schreibstil von Frau Freitag ist wie immer locker, leicht und sympathisch, nicht kompliziert oder seltsam verschwurbelt. Ich hätte sie gerne als Lehrerin gehabt, das wäre sicherlich lustig gewesen. „Für mich ist auch die 6. Stunde: Überleben unter Schülern“ ist ein lustiger Ratgeber für Zwischendurch, den man mit einem verschmitzen Grinsen auf den Lippen liest. Das Buch ist eine gelungene Ablenkung vom Alltag. Fazit In meinen Augen ist dies ein Ratgeber, in dem mit leicht erhobenen Finger gut gemeinte Tipps und Ratgeschläge gegeben werden, wobei dies aber auf Augenhöhe geschieht. Es ist ein super Geschenk für Studenten, die den Lehrerberuf anstreben oder ergreifen wollen. So als Vorbereitung auf den echten Schulwahnsinn oder als Möglichkeit sich das ganz doch nochmal zu überlegen. 

    Mehr
  • *+* Frau Freitag ist einfach cool! *+*

    Für mich ist auch die 6. Stunde: Überleben unter Schülern

    Irve

    01. July 2016 um 21:08

    . Frau Freitag hat schon einige Jahre in den Klassenzimmern auf dem Buckel. Inzwischen ist sie eine erfahrene Lehrerin. Aber der Weg dorthin war weit und stellenweise steinig. Bei Gesprächen im Lehrerzimmer – vor allem, wenn ihr Gegenüber ein blutiger Anfänger, sprich: Referendar, ist, denkt sie zuweilen mit Grauen an ihren Berufsstart zurück. Frau Freitag ist zum Glück keine „Lehrerin nach Schema F“, die ihr Ding durchzieht und in erster Linie auf ihr Gehalt schielt. Ihre Schüler liegen ihr wirklich am Herzen und das spüren nicht nur diese, auch der Leser merkt das ganz schnell. So hat die Pädagogin erkannt, dass es nicht nur viele Lehrer- sondern auch unterschiedliche Schülertypen gibt, ganz differenziert betrachtet jeder ihrer Schutzbefohlenen ein Unikat ist, der einen „speziellen Behandlungsplan“ braucht. Frau Freitags Ziel ist es, einen jeden von ihnen auf Hochglanz zu polieren, und das Beste aus ihren Schülern herauszuholen – nicht nur leistungsmäßig. Dass man dazu sämtliche Ratgeber getrost im Regal stehen lassen kann, begreift sie sehr schnell. „Learning by doing“ heißt das Motto und die Schüler weisen ihr den Weg. Wenn man selbst zwei Kinder auf verschiedenen Schulen hat, fragt man sich bisweilen, wie es möglich ist, so große Horden an Kindern (in meinem Fall Grundschüler und Pubertierende) erfolgreich zu unterrichten. Nicht nur, ihnen Wissen beizubringen, sondern sie auch in einem gewissen Rahmen zu erziehen und ihnen Sozialkompetenzen beizubringen. Frau Freitag weiht den Leser in ihre Geheimnisse ein. Die Lehrerin unterrichtet an einer so genannten „schwierigen Schule“ und ist natürlich nicht immer erfolgreich mit ihren Methoden. Aber im Großen und Ganzen kriegt sie ihre Klassen immer dorthin, wo sie sie haben möchte und schafft es, ein vertrauensvolles und respektvolles Verhältnis zu vielen von ihnen aufzubauen. Ich mag Frau Freitag sehr. Sie hat ein empathisches Herz und hinterfragt das Verhalten und die Eigenschaften ihrer Schüler. Anstatt einen kollektiven Weg des Lernens für alle zu präsentieren, hat sie im Laufe ihrer Tätigkeit viele Pfade durch das Dickicht der individuellen Probleme und Hntergründe ausgemacht und hilft den Jugendlichen, auch auf diesem steinigen Weg ans Ziel zu kommen. Die Methoden, die sie dafür nach und nach entdeckt und entwickelt hat, sind überraschend oft ganz einfach und dennoch wirkungsvoll. Nicht nur für (angehende) Lehrer ist dieser „Bildungsroman“ sehr interessant, auch Eltern und möglicherweise gar Schüler können damit unterhaltsame und lehrreiche Stunden verbringen.Die Besprechung ist meinem LitBlog entnommen. Inhalt Jeder Lehrer steht vor den ewiggleichen Problemen: Wie gehe ich mit Störern um? Welche Haltung beziehen ich bei Handys, Schminke und Jacken im Unterricht? Was tun, wenn einem der Klassenchef auf der Nase herumtanzt? Wie wäre es zum Beispiel mit der Konfrontationstaktik? »Na, Mustafa, möchtest du vor deiner und seiner Mutter wiederholen, was du eben zu Emre gesagt hast? Was meinst du, wie deine Mama es findet, dass du so Sachen sagst wie: Ich pisse auf das Grab deiner Toten?« Frau Freitag gibt in ihrem unterhaltsamen Ratgeber Tipps und Tricks, wie Lehrer, Schüler und Eltern den Unterrichtsalltag überleben. Mit Problemen im Schulalltag kennt sie sich aus. Seit über fünfzehn Jahren unterrichtet sie an Brennpunktschulen. Ihre eigene Ausbildung wird Frau Freitag nie vergessen: diese Mischung aus Panik, mangelndem Selbstvertrauen und liebevoll-chaotischen Schülern, die das Unterrichten unmöglich macht. Was nicht hilft: die Theorien der Pädagogikpäpste, die seit Jahren keine Schule mehr von innen gesehen haben. Frau Freitags Kultbestseller sind schon längst Lehrmaterial. Und jetzt hat sie den praxisnahen Ratgeber geschrieben, den sie selbst gerne gehabt hätte. Autorin Frau Freitag, geboren 1968, wollte schon immer Lehrerin werden. Seit über zehn Jahren unterrichtet sie Englisch und Kunst in lauter überdrehten, dafür recht leistungsschwachen Klassen. Sie lebt in einer deutschen Großstadt. Quelle: Ullsteinbuchverlage

    Mehr
  • lehrreich und lustig

    Für mich ist auch die 6. Stunde: Überleben unter Schülern

    Schaefche85

    Frau Freitag kennt man ja durchaus von den Büchern, die sie über ihre Klasse an einer Berliner Brennpunktschule geschrieben hat. Mit "Für mich ist auch die 6. Stunde" legt sie nun ein etwas anderes Buch vor, da es sich hierbei eher um ein Fachbuch handelt. Allerdings heißt das nicht, dass Frau Freitag jetzt verknöchert und trocken Theorien darstellt und ausbreitet, sondern vielmehr erzählt sie, wie sie seit dem Referendariat versucht, den idealen Unterrichtsstil zu finden, was ihr dabei hilft, was gar nicht, was Allzweckwaffen sind, welche Tipps sie woher bekommen hat... Dabei greift sie auch auf Beispielszenen aus ihrem Unterricht zurück, die (wie man es aus den Vorgängerbüchern gewohnt ist) mal kurios sind, mal lustig, mal erschreckend. Frau Freitag ist Lehrerin mit Leib und Seele, das merkt man diesem Buch an. Sie mag ihre Schüler, auch wenn sie sie manchmal auf die Palme bringen. Entsprechend basieren auch ihre Tipps und Analysen von Schülerverhalten nicht auf dem Prinzip "lieber Lehrer - böse Schüler", sondern sie nimmt die unterschiedlichen Schülertypen genau unter die Lupe und zeigt die jeweiligen Stärken und Schwächen auf, wo die Schüler vielleicht auch selbst Probleme haben und wie man auf dieser Grundlage mit ihnen umgehen kann, sie vielleicht irgendwo zu packen kriegt, so dass sie sich gebraucht und wertgeschätzt fühlen. Sehr spannend fand ich auch die Analyse der verschiedenen Lehrertypen und die Verhaltenstipps fürs Lehrerzimmer. Hier lauern so einige Fallstricke, in die gerade motivierte junge Lehrer schnell tappen können - ganz abgesehen davon, dass ich behaupten würde, dass es in vielen anderen Firmen ähnlich sein dürfte. Das Buch ist sehr geeignet für Lehrer, die Anregungen suchen (gerade auch für jüngere), aber auch für Menschen, die in verschiedenen Gebieten mit Gruppen von Jugendlichen arbeiten und mitunter daran verzweifeln, mit ihnen halbwegs sortiert ins Gespräch zu kommen. Da Frau Freitag ein großes Gespür für Schüler und die Probleme, die die Jugendzeit mit sich bringt, hat, findet man hier viele Hinweise, an die man eigentlich selbst hätte denken können, die man aber gerne mal übersieht oder abtut. Abgesehen davon, dass sie auf den Stellenwert von "Privatgesprächen" (z.B. über Serien, Hobbies, Wandertage,...) und Spielstunden hinweist, die zwar auf keinen Lehrplan hinarbeiten, aber für das Arbeitsklima unglaublich wichtig sind. Fazit: Ein sehr gut zu lesendes Fachbuch über die Arbeit einer Lehrerin, das ich nur empfehlen kann.

    Mehr
    • 4

    KruemelGizmo

    20. May 2016 um 17:18
  • wirklich ein brauchbarer Praxisratgeber!!

    Für mich ist auch die 6. Stunde: Überleben unter Schülern

    Normal-ist-langweilig

    05. May 2016 um 19:52

    Meine Meinung: Ich habe schon mehrere Bücher von Frau Freitag gelesen und bin nicht immer ihrer Meinung! An manchen Stellen vor allem in dem Buch „Chill mal, Frau Freitag“ habe ich mich eher unwohl gefühlt! (Viel Ferien, viel Geld, Lehrer zählen schon die Tage bis zu den Ferien und bereiten sich meist sowieso nicht vor! Zumindest kamen machen Stellen zu bei mir an!) Das vorliegende Buch hat mich dann aber doch wieder interessiert, da es ja ein praxisnaher Ratgeber sein soll, den Frau Freitag als Referendar oder als Junglehrer selbst gerne gehabt hätte. Und da muss ich ihr zustimmen: Die meisten Bücher und die darin enthaltenen Tipps, die ich im Studium gelesen habe  – sein es zum Thema Disziplin, Schülermotivation, Auftreten vor der Klasse  – waren für die Katz! Viele der dargebotenen Tipps in den hochgelobten Didaktiken und Methodiken kann man vielleicht am Gymnasium brauchen – aber eher weniger an Haupt- und Realschulen plus! Mit Freude und sehr viel Schmunzeln habe ich nun das neue Buch Frau Freitags gelesen und bin wirklich angetan! Für mich ist das hier das bisher beste Buch von ihr und auch ein Buch, das nicht nur zum Lachen, Kopfschütteln oder anderem anregt, sondern von dem man als junger Lehrer wirklich was lernen bzw. profitieren kann! (Dann ist vielleicht vieles nicht mehr so schlimm!) Ich persönlich weiß jedoch nicht, ob ich mich einiges, was ich mich heute „traue“ – vor 5-10 Jahren auch schon getraut hätte. Oder ob ich überhaupt in der Lage gewesen wäre, Frau Freitags Tipps umzusetzen! Auf jeden Fall lohnt es sich ohne Frage als junger und als gestandener Lehrer Frau Freitags Tipps zu lesen! Mit sehr vielen hat sie voll ins Schwarze getroffen! Dazu kommt noch ihre unvergleichliche, lustige Art zu berichten! Das Buch lässt sich zügig und problemlos lesen!  (4 / 5) @books-and-cats.de

    Mehr
  • Überleben trifft's ganz gut

    Für mich ist auch die 6. Stunde: Überleben unter Schülern

    dominona

    05. May 2016 um 09:43

     Ich glaube, am meisten lacht man über diese Art von Ratgeber, wenn es einen nicht direkt betrifft. Im Großen und Ganzen macht das Buch Mut, sich durch das Referendariat zu kämpfen. Manchmal hilft es auch, wenn man wirklich auf alles bezogen ehrlich ist – vor allem gibt's dann jede Menge zu lachen, denn das ist das Buch nämlich ganz besonders: lustig und gerade deshalb empfehle ich es gerne weiter.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks