Fred Breinersdorfer

 4 Sterne bei 78 Bewertungen
Autor*in von Sophie Scholl, BERLIN.classified - Seilverwandtschaften und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Alfred „Fred“ W. Breinersdorfer (* 6. Dezember 1946 in Mannheim) ist ein deutscher Drehbuchautor, Filmproduzent und Rechtsanwalt. Er ist einer der renommiertesten Drehbuchautoren Deutschlands, über 75 Drehbücher von ihm wurden für Kino und TV verfilmt, darunter mehr als 20 Episoden TATORT. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Adolf-Grimme-Preis in Gold und den Deutschen Filmpreis. Mit seinem Film SOPHIE SCHOLL - DIE LETZTEN TAGE war er 2006 für den Oscar nominiert.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Fred Breinersdorfer

Cover des Buches Sophie Scholl (ISBN: 9783596166091)

Sophie Scholl

 (17)
Erschienen am 01.04.2006
Cover des Buches BERLIN.classified - Seilverwandtschaften (ISBN: 9783844276831)

BERLIN.classified - Seilverwandtschaften

 (12)
Erschienen am 05.12.2013
Cover des Buches Der Hammermörder (ISBN: 9783898116800)

Der Hammermörder

 (4)
Erschienen am 09.03.2000
Cover des Buches BERLIN.classified - Mord, Selbstmord, Mord (ISBN: 9783844274523)

BERLIN.classified - Mord, Selbstmord, Mord

 (4)
Erschienen am 16.12.2013
Cover des Buches Der Dienstagmann (ISBN: B0192IS246)

Der Dienstagmann

 (4)
Erschienen am 07.12.2015
Cover des Buches Notwehr (ISBN: B01DEBPEPW)

Notwehr

 (4)
Erschienen am 23.03.2016
Cover des Buches BERLIN.classified - Wanzen, Land, Waffen (ISBN: 9783844276848)

BERLIN.classified - Wanzen, Land, Waffen

 (3)
Erschienen am 02.01.2014
Cover des Buches Noch Zweifel, Herr Verteidiger? (ISBN: B019YIIMIU)

Noch Zweifel, Herr Verteidiger?

 (3)
Erschienen am 28.12.2015

Neue Rezensionen zu Fred Breinersdorfer

Komischer Schreibstil, seltsame Handlung und nichts Handfestes.


Inhalt: Abel vertritt als Anwalt einen Mann, der mit Maschinen handelt. Ein Käufer ist in Schwierigkeit und die Insolvenz droht. Das würde auch den Händler in den Ruin bringen.

Dann ist da noch diese alleinerziehende Krankenschwester, deren Tochter an einer Meningitis leidet. Die herkömmliche Medikation bringt gar nichts und nur „Imunal“ kann noch helfen. – Problem ist nur, dass das Medikament erst in der Erprobungsphase ist. Die Krankenschwester geht einen sehr ungewöhnlichen Weg, um ihrem Kind zu helfen.


Fazit: Einmal mehr mache ich mich daran, meine SuB von hinten her zu lesen. Lagermäßig würde man First in – First out nenne. Jedenfalls war dann dieses Buch an der Reihe. – Der Autor war ein komplett unbekannter für mich und auch das Titelbild war irgendwie nichtssagend. Es war wohl der Klappentext, der eine gewissen Anziehung auf mich hatte. Ich habe auf einem spanenden Fall mit medizinischem Inhalt gehofft, bei dem ich vielleicht noch etwas lernen konnte. – Die Rechnung hatte ich dann aber ohne den Wirt, bzw. Autor gemacht.

Meine Ebookausgabe hatte schon nur 153 Seiten und auf Seite 49 war noch immer nichts passiert. Da lag das Mädchen einer alleinerziehenden Mutter im Krankenhaus und ein halbseidener Anwalt sollte für seinen Mandanten eine Maschine aus einem Betrieb holen. Die alleinerziehende Mutter und der Maschinenmenschen hatten etwas am Laufen. Ansonsten war da nichts weiter als juristisches Geschwafel und kein Ergebnis.

Die Ereignislosigkeit setzte sich konsequent fort, das juristische Geschwafel stoppte die eh schon sparsame Handlung und am Ende dreht eine Mutter eben durch. – Wer will es ihr auch verübeln. Wenn das Leben des einzigen Kindes am seidenen Faden hängt.


Die Charaktere bleiben flach und langweilig. Sie spulen die vom Autor vorgeschriebene Handlung ab und das war es dann auch.

Die ganze Zeit konnte mich die Handlung nicht wirklich fesseln. Dazu hat auch die wirklich seltsame Schreibweise des Autors beigetragen. Immer wenn ich irgendwie folgen konnte, war da so Längen mit irgendwelchen Redewendungen oder Fachbegriffen.

Das Nachwort habe ich schon nicht mehr gelesen. Ich war einfach nur froh, dass es vorbei war.

Für einen Krimi oder Kriminalroman hat mir wirklich einiges gefehlt. Die Spannung zum Beispiel. Der sowieso schon wirklich bescheidene Schreibstil wurde durch dieses zweifellos gut recherchierte juristische Geplänkel noch kaputter und unlesenswerter gemacht und die Tragik, die hätte da sein können, hat komplett gefehlt. Es gab sie einfach nicht.

Hinzu kam dann auch noch dieser Maschinentyp. Der hat doch diese alleinerziehende Mutter nur ausgenutzt, wenn er mal was fürs Bett brauchte. Der war am Ende nur hinter dem Geld her und das Wesentliche hatte er auch von Anfang an aus den Augen verloren. – Diesen schmierigen Typen hätte ich am liebsten mal so richtig in den Arsch getreten.


Ist es nun ein Krimi oder ein Kriminalroman? Und wenn es, was auch immer ist ... Wo ist die Spannung?

Ich kann von diesem Buch nur abraten. In meinen Augen die absolute Zeitverschwendung.

Cover des Buches NOCH ZWEIFEL, HERR VERTEIDIGER? - EIN FALL FÜR ABEL (ISBN: 9783752935028)
Wurm200s avatar

Rezension zu "NOCH ZWEIFEL, HERR VERTEIDIGER? - EIN FALL FÜR ABEL" von Fred Breinersdorfer

Noch Zweifel, Herr Verteidiger? (Gut)
Wurm200vor 3 Jahren

Andreas Böhm arbeitet in einer Kfz-Werkstatt. Er steht vor Gericht, weil er vergessen haben soll, bei einer Reparatur die Bremsleitung wieder fachgerecht angeschlossen zu haben. Durch diesen Fehler hat Frau Weiß einen Unfall gebaut, da sie nicht in der Lage war zu bremsen. Allerdings soll sich die Situation noch weiter verschlechtern, denn Frau Weiß stirbt noch im Krankenhaus und kann sich deshalb nicht zu ihrem Unfall vor Gericht äußern. 

Der Krimi “Noch Zweifel, Herr Verteidiger?” umfasst die Zeit von 27 Tagen, die in 17 Kapitel aufgeteilt sind. Als Überschrift des jeweiligen Kapitels, bekommt man die Information über Tag und Datum. Hier wird dann auch schnell klar, dass das Buch nicht jeden Tag abhandelt, sondern manchmal einige Tage überspringt, was jedoch nicht problematisch ist. Gleich zu Beginn des Buches bekommt der Leser allerhand an Informationen über die juristische Situation. Dabei greift der Autor nicht gerade zu positiven Worten (ob die Beschreibung der juristischen Situation auch so der Wahrheit entspricht, kann ich dabei nicht beurteilen). Dabei hebt sich der Protagonist besonders von allen anderen Charakteren ab, da er sein Beruf als Jurist sehr ernst nimmt und ihm das Wohl seines Mandanten am Herz liegt. Dabei verbeißt er sich richtig in den Fall und die Findung der Wahrheit. In diesem Punkt hat mich der Protagonist überzeugen können. Was mir dann allerdings nicht so gefallen hat, ist die Tatsache, dass alle Charaktere recht oberflächlich bleiben. Man bekommt leider kaum Informationen über die jeweiligen Charaktere, wodurch die Charaktere zumindest für mich recht dünn geblieben sind.  Dabei wird die Handlung zwar an manchen Punkten recht spannend, allerdings ist sie auch recht vorhersehbar und so überrascht einen das Ende kaum. Die Fakten werden dort zwar alle gut zusammengeführt, halten aber auch keinerlei Überraschungen bereit.

Cover: Das Cover von “Noch Fragen, Herr Verteidiger?” wirkt auf den ersten Blick recht düster. Wir sehen einen kaum beleuchteten Gang, der allerdings am Ende recht beleuchtet ist. Hier könnte man annehmen, es soll uns sagen “es ist immer Licht am Ende des Tunnels”. Beim Lesen des Buches erkennt man das Muster auch in der Handlung des Buches wieder.  Über diesen Gang sehen wir schemenhaft einen Mann im schwarzen Anzug. Hier könnte man eventuell den Protagonisten des Buches sehen. Insgesamt gefällt mir das Cover recht gut. Es passt zum Buch und hat einige Bezüge zur Handlung.

Fazit: Anfangs habe ich nicht viel von “Noch Fragen, Herr Verteidiger?” erwartet. Mit fortschreitender Seitenzahl allerdings habe ich immer besser ins Buch gefunden und es hat mir immer besser gefallen. Besonders der Protagonist gefällt mir dabei wirklich gut. Leider bleibt jeder Charakter recht dünn und wird wenig mit Informationen gefüllt. Ich kann das Buch von Autor Fred Breinersdorfer trotzdem empfehlen und komme am Ende auf 4/5 Sterne für “Noch Fragen, Herr Verteidiger?”.

Cover des Buches DIE QUARANTÄNE-ZONE (ISBN: 9783750257849)
B

Rezension zu "DIE QUARANTÄNE-ZONE" von Fred Breinersdorfer

Ein neues und tödliches, unbekanntes Virus- oder doch nicht?
Benni91vor 3 Jahren

Die "Quarantäne-Zone" von Fred Breinersdorfer dürfte gerade in der heutigen Zeit ein mehr denn aktuelles Thema sein. 


Als ein Bluter sich verletzt und sein Blut routinemäßig kontrolliert wird, lautet die schockierende Diagnose "Serumpositiv". Nach weiteren Untersuchungen wird deutlich, dass es sich um eine Version der Immunschwächekrankheit handeln könnte, die hochansteckend ist... Ganz sicher scheinen die Fakten aber noch nicht zu sein, auch, wenn im Vordergrund stehende Wissenschaftler in dieser Hinsicht davon überzeugt sind....


Protagonist dieses Buches ist Andreas Betz, der Amtsrichter ist. Schon bald kommt es zu weiteren Ansteckungen und er muss entscheiden, ob diese Personen isoliert werden sollen, oder ob sie in Freiheit weiterleben dürfen.... Keine einfache Entscheidung für ihn, denn 100%ig klar ist die Sachlage nicht.....


Aus diesem Handlungsstrang ergeben sich auch Konfliktherde zu seiner Freundin, Gisa Wormser, die ebenfalls Juristin ist. 


Das Thema der Quarantäne und öffentlichen Sicherheit wird in diesem Thriller aus der Sicht der Wissenschaft und der Gesetzgebung (Politik) thematisiert. Zusätzlich werden auch die Grundrechte des Individuums aufgegriffen....


Auch, wenn das Thema, in Corona-Zeiten, wie heute aktueller denn je sein dürfte, so hat der Thriller meines Erachtens lediglich gute Ansätze. Vorranging werden Interesssens- und Gewissenskonflikte behandelt. Das ist auch gut so, aber dennoch hätte mir noch mehr Spannung und Nebenschauplätze gewünscht....  Das Ende ist allerdings wirklich nicht schlecht, auch, wenn es mehr ein "offenes" Ende ist.... 


Dennoch insgesamt ein ordentlicher Wissenschafts-Thriller, den ich denjenigen empfehlen kann, die sich für das Thema "Virus" interessieren und einen näheren Einblick erhalten möchten, wie man in Pandemie bzw. Epidemie-Situationen verfahren könnte....

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