Fred Duval

 3,7 Sterne bei 21 Bewertungen
Autor von Hauteville House, Hauteville House und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Cover des Buches Travis #15 (ISBN: 9783949144226)

Travis #15

Neu erschienen am 15.09.2022 als Gebundenes Buch bei Bunte Dimensionen.
Cover des Buches Nevada. Band 3 (ISBN: 9783962195090)

Nevada. Band 3

Neu erschienen am 24.08.2022 als Gebundenes Buch bei Splitter-Verlag.
Cover des Buches Carmen Mc Callum #17 (ISBN: 9783949144233)

Carmen Mc Callum #17

Neu erschienen am 15.07.2022 als Gebundenes Buch bei Bunte Dimensionen.

Alle Bücher von Fred Duval

Cover des Buches Hauteville House (ISBN: 9783945270110)

Hauteville House

 (5)
Erschienen am 01.02.2015
Cover des Buches Hauteville House (ISBN: 9783941236707)

Hauteville House

 (2)
Erschienen am 01.02.2013
Cover des Buches Schwarze Seerosen (ISBN: 9783962193720)

Schwarze Seerosen

 (3)
Erschienen am 25.10.2019
Cover des Buches M.O.R.I.A.R.T.Y. (ISBN: 9783962192983)

M.O.R.I.A.R.T.Y.

 (4)
Erschienen am 27.09.2019
Cover des Buches Hauteville House / Hauteville House Band 7 (ISBN: 9783941236899)

Hauteville House / Hauteville House Band 7

 (1)
Erschienen am 01.02.2014
Cover des Buches Galgenvögel #2 (ISBN: 9783938698822)

Galgenvögel #2

 (1)
Erschienen am 25.07.2007
Cover des Buches Reset. Band 1 (ISBN: 9783962193782)

Reset. Band 1

 (1)
Erschienen am 30.04.2020
Cover des Buches Western Legenden: Buffalo Bill (ISBN: 9783967920567)

Western Legenden: Buffalo Bill

 (1)
Erschienen am 23.03.2022

Neue Rezensionen zu Fred Duval

Cover des Buches Western Legenden: Buffalo Bill (ISBN: 9783967920567)Aksis avatar

Rezension zu "Western Legenden: Buffalo Bill" von Fred Duval

wieder ein interessanter Band über eine Legende aus dem Wild West
Aksivor einem Monat

In dem vierten abgeschlossenen Einzelband der »Western Legenden«-Reihe geht es um Buffalo Bill, der seinen Spitznamen dadurch erlangte, indem er 69 Büffel erschoss. Das Szenario stammt von Fred Duval. Die Zeichnungen lieferte Andrea Fattori, während Sylvain Cordurié für die Farben verantwortlich war. Ich wollte diesen Band lesen, weil ich die ersten drei Bände »Western Legenden: Wyatt Earp«, »Western Legenden: Sitting Bull« und »Western Legenden: Billy the Kid« gelesen habe. Ich finde diese Reihe spannend, denn ohne sie hätte ich mich wahrscheinlich nie mit den Western-Berühmtheiten beschäftigt.

Auf dem Cover ist der spitzbärtige Büffeljäger mit seinem Lieblingsgewähr Lucrezia Borgia (benannt nach einer Renaissancefürstin) und seinem Pferd Charlie zu sehen. Das Cover greift damit die Geschichte auf, denn in dem Comic reist Buffalo Bill in den Yellowstone-Park, um dort mit seinen Freunden zu jagen. Auf seiner Reise stellt Buffalo Bill jedoch fest, dass jemand es auf ihn abgesehen hat.

Die Handlung spielt im Winter 1887. Der Comic beginnt jedoch mit einem Ereignis, das sich zwanzig Jahre zuvor abgespielt hat. Insgesamt erfährt man wenig über Buffalo Bill, der eigentlich William Frederick Cody hieß. Im Vorsatz werden zwar einige Dinge aufgezählt, aber man erfährt zum Beispiel nichts über seine Kindheit, Familie oder wie er gestorben ist. Einerseits finde ich das schade, da es viel über Buffalo Bill zu erzählen gibt. Anderseits weckt der Comic so die Neugier, mehr über Buffalo Bill zu erfahren.

»Western Legenden: Buffalo Bill« besteht aus sechs Kapiteln. Fred Duval hat nicht nur eine dynamische Story inszeniert, sondern auch die Legenden, die damals und noch heute um Buffalo Bill kursieren, aufgegriffen. Der Mythos bleibt aber aufrechterhalten, denn wir bekommen keine Antworten darauf, was wahr und was erfunden ist. Dies ist übrigens auch die Gemeinsamkeit, die alle Western Legenden verbindet. Visuell ist Band 5 genauso ansprechend wie seine Vorgänger. Besonders gut gefallen haben mir die Panels, die sich im Yellowstone abspielen, da hier die Atmosphäre besonders gut transportiert werden konnte.

Fazit: »Western Legenden: Buffalo Bill« von Duval, Fattori & Cordurié ist wieder ein interessanter Band über eine Legende aus dem Wild West. Ich freue mich auf Band 5, denn da geht es um Wild Bill Hickok.

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Cover des Buches Schwarze Seerosen (ISBN: 9783962193720)Elmar Hubers avatar

Rezension zu "Schwarze Seerosen" von Fred Duval

Schwarze Seerosen
Elmar Hubervor 2 Jahren

STORY
Im berühmt-beschaulichen Städtchen Giverny, dem Dorf, in dem Claude Monet den größten Teil seines Lebens verbracht hat, geschieht ein Mord; im Bach liegt die Leiche von Jérôme Morval. Gerüchte über außereheliche Aktivitäten des Augenarztes und Kunstliebhabers führen den jungen Inspector Sérénac zu der schönen Dorflehrerin Stéphanie Dupain, deren Gatte bald als Hauptverdächtiger gilt. Eine zweite Spur führt zurück ins Jahr 1936, als in eben jenem Bach die Leiche eines elfjährigen Jungen gefunden wurde. Will der Mörder von heute auf diese Tat hinweisen? Und was ist an den Gerüchten über die „Schwarzen Seerosen“, ein Gemälde, das Monet, den Tod bereits vor Augen, noch fertiggestellt haben soll und das nie entdeckt wurde?

Von ihrer „Festung“, der alles überragenden „Hexenmühle“ aus beobachtet die „verrückte Alte“ das Treiben der Polizisten am Tatort, den Fortgang der Ermittlungen, und wie sich Sérénac unvermeidlich in die unglückliche Stéphanie verliebt. Sie kennt die Zusammenhänge und kommentiert das Geschehen in Gedanken.

Und welche Rolle spielt die künstlerisch begabte elfjährige Fanette Morelle, die allen Jungs in ihrer Schule den Kopf verdreht und davon träumt, eine Kunsthochschule zu besuchen, um einmal in Monets Fußstapfen zu treten?

MEINUNG
Man darf wohl mit Recht behaupten, dass die Comicadaption dem Roman von Michel Bussi eine weitere, schöpferische Ebene hinzugefügt hat. Die Bilder und die helle Farbgebung erinnern nicht von ungefähr an den bekannten Impressionisten Monet. Außer dass „Schwarze Seerosen“ in dessen langjährigem Wohnort Giverny spielt, geht es auch um ein verschollenes Gemälde des Künstlers.

So kann man durchaus sagen, dass sich hier Inhalt und Form vereinen; die Handlung spielt sich innerhalb einer impressionistisch gestalteten Welt ab; es kommt zu einer kunstvollen Verschmelzung von Erzählung und Bildern.

Und nicht nur die Wechselwirkung von Erzählung und Bildern ist wundervoll tariert, auch die Story an sich ist wohl durchdacht. Der Kriminalfall hat Gewicht, ist dennoch filigran entwickelt und fesselt auf mehreren Ebenen. Zum Krimi kommt noch die emotionale Verwicklung des Ermittlers, der den Mann seiner Geliebten natürlich gerne als Täter sehen würde. Außerdem ist (dem Leser) klar, dass zumindest die undurchsichtige „Beobachterin“ aus der „Hexenmühle“ die ganze Wahrheit kennt und Inspector Sérénac noch einen weiten Weg an Ermittlungsarbeit vor sich hat. Ein Umstand, der der Erzählung noch ein gewisses Mystery-Flair verleiht. Das alles wird sehr entschleunigt präsentiert, ohne dass auch nur eine Seite von „Schwarze Seerosen“ annähernd langweilig ist.

Als wäre dies nicht schon genug, wird dieser impressionistische Whodunit auf den letzten Seiten noch zu etwas völlig anderem. Eine unvorhergesehene Enthüllung ordnet die Geschichte vollkommen neu. Nicht derart, dass alles auf den Kopf gestellt wird, doch wird einiges umsortiert, so dass sich ein völlig neues Gesamtbild ergibt. Entsprechend ist der erste, lange Teil der Geschichte als „Bild 1“ benannt, die Auflösung als „Bild 2“. Famos!

FAZIT
Brillant gestalteter “Kunst-Krimi”, der auf allen Ebenen begeistert. 

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Cover des Buches Reset. Band 1 (ISBN: 9783962193782)Nico-aus-dem-Buchwinkels avatar

Rezension zu "Reset. Band 1" von Fred Duval

Rette sich, wer kann!
Nico-aus-dem-Buchwinkelvor 2 Jahren

Mit Blick auf die täglichen Nachrichten stellt sich die Frage: Brauchen wir da noch zusätzlich Dystopien in der Literatur? Der erste Band der dreiteiligen Reihe „Reset“ spielt nämlich im Jahr 2084 (war da nicht was?). Auf der Erde sind die Zustände desolat: Ein explodiertes Atomkraftwerk, die Sahara unbewohnbar, Hochwasser in Frankreich, die USA in einzelne verfeindete Staaten zerbrochen, eine unheilbare Grippe mit Ursprung in China (ja, wir sind noch beim Comic)… 

Also alles wie gehabt. Die Menschheit war schon immer erstaunlich kreativ darin, sich selbst auszurotten. In „Reset“ findet sich ein etwas unvorhergesehener Ausweg aus der Misere.


Zu lange zugesehen

Nachdem man sich 150 Jahre zuvor (rechne, rechne) noch gegen einen Eingriff entschlossen hatte, stimmt nun der „Komplex“, ein Zusammenschluss außerirdischer Spezies, für eine Intervention auf der Erde. Es soll einen Reset, einen Neuanfang geben. Mit gütiger Unterstützung der Aliens soll die Menschheit von ihrem selbstmörderischen Weg abgebracht werden. Aber sind die Motive der Außerirdischen wirklich so altruistisch? Das wird in diesem ersten von drei Bänden nur angedeutet. Klar ist aber, dass die Menschheit sich nicht kampflos einer unbekannten Macht aus dem All ergeben wird. Wie wird der Komplex mit den Menschen umgehen, die sich nicht unterwerfen?

Der Auftaktband stellt erst einmal viele Fragen, die Lust auf mehr machen. Im August soll wohl der zweite Band erscheinen, der dann auch schon die Weichen fürs Finale stellt. Ein Finale, das mich sehr interessiert, weil das Szenario ziemlich interessant ist und ich noch absolut keine Ahnung habe, in welche Richtung sich das alles entwickeln wird.


Vernünftig oder nur vernunftbegabt?

Verantwortlich für die Geschichte zeichnet sich Fred Duval, dessen Erzählstil ich auch schon in M.O.R.I.A.R.T.Y. spannend fand. Die grafische Umsetzung konnte mich hingegen nicht restlos begeistern. Der Aufbau der Panels ist recht klassisch und ein wenig statisch für meinen Geschmack. Hier hat mir der ein oder andere Ausbruch aus der Struktur gefehlt. Die Farben sind eher gedeckt und damit dem dystopischen Setting angemessen. 

Die Aliens sind recht menschenähnlich dargestellt, was mich anfangs gestört hat, aber später auch zum Nachdenken anregte. Denn es wird immer wieder angedeutet, dass bei den Außerirdischen auch nicht alles rund läuft. Verspätungen, Gefühlsausbrüche, Uneinigkeit. Sind wir uns am Ende ähnlicher, als die technologisch zweifellos überlegenen Aliens zugeben möchten? Wer weiß. Der Auftakt von „Reset“ macht auf jeden Fall Lust auf mehr und bekommt von mir 4 von 5 Sternen.

Um abschließend zur Ausgangsfrage zurückzukommen: Wenn die Dystopie so spannend dargestellt wird, wie in „Reset“, dann ist es für die Dauer des Lesens doch egal, was vor der Tür passiert.


Die Rezension ist ebenfalls verfügbar auf meinem Blog im Buchwinkel.


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