Ich habe schon lange keine Krimis mehr gelesen. Die Auflösung hat mir sehr gut gefallen. Bis zum Schluss blieb es spannend.Ein sehr filmisches Buch. Daraus würde ein wunderbarer Film werden!Das Buch ist ideal für alle, die sich auch nur ein wenig für Malerei interessieren. Interessant sind nicht nur die Einschübe mit Monets Biografie. Auch die Franzosen selbst und ihre Einstellung zur Malerei werden sehr anschaulich beschrieben.
Fred Duval
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Western Legenden: Buffalo Bill
Neue Rezensionen zu Fred Duval
🛩️👧🏼
Am 23.12.1980 ereignet sich ein schreckliches Flugzeugunglück am Mount terrible. Wie durch ein Wunder überlebt ein Baby mit blauen Augen. Gibt es Angehörige? Wo wächst das Mädchen auf?
Zwei Familien kämpfen erbittert um das Sorgerecht der kleinen. 18 Jahre versucht Privat Detektiv Crédule das Geheimnis um die Lylie zu lösen.
Durch die A-chronologische Erzählweise, entspinnt sich ein interessantes Thriller mit mehreren Wendungen. Unterstrichen wird die Story durch die ausdrucksstarke, realistische sowie detailreichen Zeichnungen.
In dem vierten abgeschlossenen Einzelband der »Western Legenden«-Reihe geht es um Buffalo Bill, der seinen Spitznamen dadurch erlangte, indem er 69 Büffel erschoss. Das Szenario stammt von Fred Duval. Die Zeichnungen lieferte Andrea Fattori, während Sylvain Cordurié für die Farben verantwortlich war. Ich wollte diesen Band lesen, weil ich die ersten drei Bände »Western Legenden: Wyatt Earp«, »Western Legenden: Sitting Bull« und »Western Legenden: Billy the Kid« gelesen habe. Ich finde diese Reihe spannend, denn ohne sie hätte ich mich wahrscheinlich nie mit den Western-Berühmtheiten beschäftigt.
Auf dem Cover ist der spitzbärtige Büffeljäger mit seinem Lieblingsgewähr Lucrezia Borgia (benannt nach einer Renaissancefürstin) und seinem Pferd Charlie zu sehen. Das Cover greift damit die Geschichte auf, denn in dem Comic reist Buffalo Bill in den Yellowstone-Park, um dort mit seinen Freunden zu jagen. Auf seiner Reise stellt Buffalo Bill jedoch fest, dass jemand es auf ihn abgesehen hat.
Die Handlung spielt im Winter 1887. Der Comic beginnt jedoch mit einem Ereignis, das sich zwanzig Jahre zuvor abgespielt hat. Insgesamt erfährt man wenig über Buffalo Bill, der eigentlich William Frederick Cody hieß. Im Vorsatz werden zwar einige Dinge aufgezählt, aber man erfährt zum Beispiel nichts über seine Kindheit, Familie oder wie er gestorben ist. Einerseits finde ich das schade, da es viel über Buffalo Bill zu erzählen gibt. Anderseits weckt der Comic so die Neugier, mehr über Buffalo Bill zu erfahren.
»Western Legenden: Buffalo Bill« besteht aus sechs Kapiteln. Fred Duval hat nicht nur eine dynamische Story inszeniert, sondern auch die Legenden, die damals und noch heute um Buffalo Bill kursieren, aufgegriffen. Der Mythos bleibt aber aufrechterhalten, denn wir bekommen keine Antworten darauf, was wahr und was erfunden ist. Dies ist übrigens auch die Gemeinsamkeit, die alle Western Legenden verbindet. Visuell ist Band 5 genauso ansprechend wie seine Vorgänger. Besonders gut gefallen haben mir die Panels, die sich im Yellowstone abspielen, da hier die Atmosphäre besonders gut transportiert werden konnte.
Fazit: »Western Legenden: Buffalo Bill« von Duval, Fattori & Cordurié ist wieder ein interessanter Band über eine Legende aus dem Wild West. Ich freue mich auf Band 5, denn da geht es um Wild Bill Hickok.
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