Fred Ink Das Grauen in den Bergen

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Inhaltsangabe zu „Das Grauen in den Bergen“ von Fred Ink

Eine gute Mischung zwischen Krimi- und Gruselroman. Wer das Hintergrundwissen hat erkennt viele Verweise zu bekannten Schwarzromantikern.

— pueppie
pueppie
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  • Schöne Hommage an Lovecraft und Poe

    Das Grauen in den Bergen
    Melanie_Vogltanz

    Melanie_Vogltanz

    08. July 2016 um 00:11

    "Das Grauen in den Bergen" ist eine klassische Schauergeschichte im Stile der alten Horrormeister. Ein gewöhnlicher Ich-Erzähler gerät in unheimliche Ereignisse und stößt auf dunkle Geheimnisse, über die er seiner Angetrauten in Briefform berichtet. Dabei stellt sich natürlich auch stets die Frage, inwiefern dem Erzähler zu trauen ist. Er ist nämlich kein unbeschriebens Blatt und hatte schon in der Vergangenheit Wahnvorstellungen, die ihn sogar ins Sanatorium gebracht haben.Die Erzählung (als "Roman" würde ich die Geschichte eher nicht bezeichnen, da es nicht allzu umfangreich ist) bedient sich eines altertümlichen Stils. Das muss man natürlich mögen (oder eben nicht). In meinem Fall hat der Stil meinen Geschmack ziemlich gut getroffen, und ich konnte mich gut in das Buch einfühlen. Die Spannung bleibt auf einem relativ konstanten Level, und es passieren immer wieder neue Twists, die einem zum Weiterlesen animieren.Ein kleines Extra, das mir ausgesprochen gefallen hat, sind die verschlüsselten Nachrichten, die Roderick seiner Frau hinterlassen hat (bzw. uns, den Lesern). Wenn man den Code knackt (und mit etwas Geduld und Hirnschmalz klappt das), erfährt man einige wichtige Hintergründe, die vieles erklären. Das Knobeln hat mir sehr viel Spaß gemacht, und außerdem das Buch zu einem runden Abschluss gebracht. Ich habe eine Schwäche für Bücher, die einen Leser nicht mit der Nase auf alles stoßen, sondern ein wenig Nachdenken erfordern, und das gelingt der Erzählung wirklich hervorragend.Alles in allem habe ich "Das Grauen in den Bergen" sehr gerne gelesen und empfehle es an Fans des klassisch-gepflegten Horrors weiter.

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  • Das Grauen in den Bergen

    Das Grauen in den Bergen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Das Szenario ist recht bedrückend, es wirkt düster und geheimnisvoll. Roderick Usher wird aus einer Nervenheilanstalt entlassen und von einem Fahrer erwartet, der ihn zu einem Notar chauffiert. Dort erfährt Roderick, dass er der Erbe eines stattlichen Vermögens ist. Allerdings ist eine sonderbare Bedingung daran geknüpft, die ihn in eine recht abgelegene Bergregion Neuenglands führt. Titel und Cover des Buches haben mich auf Anhieb angesprochen, doch versprechen sie mehr, als das Buch dann tatsächlich hergibt. Die Geschichte hätte für meinen Geschmack ruhig etwas mehr Grusel bieten können, sie ist höchstens als schaurig zu bezeichnen. Ich hab wesentlich mehr erwartet und bin doch recht enttäuscht. Für mich ist es kaum vorstellbar, dass sie jemanden vom Hocker reisst.

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    • 3
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    27. December 2014 um 19:01
  • Ein schaurig düsterer Schocker

    Das Grauen in den Bergen
    Cupcake_Princess

    Cupcake_Princess

    03. April 2013 um 01:07

    Die Geschichte spielt im Jahr 1927. Nachdem Roderick Usher aus einer Nevenheilanstalt entlassen wurde erfährt er von einem mysteriösen Erbe. Allerdings weiß er zu Beginn nicht von wem er dies erhalten könnte. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass es sich um seine vermissten Eltern handelt, die ihn dazu auffordern deren Haus bis auf die Mauern nieder zu brennen. Roderick wird neugierig und beschließt dem Haus einen Besuch abzustatten, um den Beweggründen seiner Eltern auf die Schliche zu kommen. Zu Beginn war ich etwas skeptisch, auf Grund der Beschreibung der Geschichte. Ein Autor maßt sich an mit Edgar Allan Poe und Lovecraft verglichen zu werden? Klingt auf den ersten Blick mehr als ungeheuerlich, doch nachdem ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte und sogar Abendessen machen und Zähneputzen nicht davon loskam, ist mir klar, dass dieser Vergleich durchaus berechtigt ist. Dieses Buch hat mich trotz seiner Kürze einfach umgehauen! „Das Grauen in den Bergen“ ist als eine Art Brief aufgebaut, die Roderick an seine Frau oder Freundin, Magdalene, schreibt. Er erzählt ihr von den Geschehnissen ab dem Moment, in dem er die Anstalt verlässt, bis zum Ende seiner Geschichte. Man erfährt nicht viel über den Hintergrund Rodericks und schon gar nichts über den Hintergrund Magdalenes, doch dies ist auch zu keiner Zeit notwendig, denn das Buch will nur eines: Schocken! Und das gelingt ihm überaus gut. Der Einstieg der Geschichte ist noch recht gemächlich gehalten. Man erfährt etwas über die Geheimnisse über Rodericks Familie, lernt ihn und seinen Charakter ein wenig kennen. Man erfährt wieso er in der Nervenheilanstalt war und man begleitet ihn auf seiner kurzen Reise zu den Geschehnissen, zu dem Grauen in den Bergen. Insgesamt gibt es wie gesagt recht wenig Hintergrundinformation, aber wie ebenfalls schon gesagt, ist diese auch nicht notwendig, da hier genau das Richtige Maß an Informationen die für die Geschichte notwendig sind, gefunden wurde. Der Schauplatz der Geschichte ist ein altmodisches kleines Dorf, das von einem permanenten mysteriösen Summen umgeben wird. Die Spannung beginnt ab dem Moment, in dem der Hauptschauplatz betreten wird, stetig zu steigen. Auch hier schafft es Ink mit nur wenigen Worten eine perfekt zu der Geschichte passende Umgebung zu beschreiben, die in einem wahrliche Schauer auslöst. Man fühlt sich beinahe selbst in das Dorf hineinversetzt und versucht zusammen mit Roderick die Rätsel zu knacken und das Geheimnis um seine Familie zu lüften. Der Erzählstil ist etwas altmodisch, jedoch dem Setting angepasst und zu keiner Zeit schwer zu lesen, er unterstreicht lediglich die Erzählung perfekt. Es gibt einige Momente, in denen der Leser selbst zum Mitraten animiert wird und wie sehr man es auch versucht, man kommt nicht drum herum die Lösung des Rätsels bis zum Ende ergründen zu wollen! Das hat mir wirklich sehr gut gefallen, auch wenn mich die Entschlüsselung des Codes zu Beginn einige Nerven gekostet hat. Man ist sich permanent der lauernden Gefahr bewusst, ganz wie Roderick, doch trotz des mulmigen Gefühls will man einfach wissen wie es weiter geht, und wie die ganze Geschichte enden wird. Dieses Buch kann man einfach nicht so schnell wieder aus der Hand legen. Trotz allem hatte ich zu keiner Zeit das Gefühl, dass Fred Ink hier versucht von Poe oder Lovecraft abzukupfern, er hat eine vollkommen neue Novelle verfasst, die einfach unglaublich spektakulär ist und eine gelungene Hommage an die Schriftsteller darstellt. Der Autor braucht sich zu keiner Zeit zu verstecken. Insgesamt ist das Buch eine tolle Idee, die für Horrorfans mehr als lesenswert ist. Die Spannung steigt bis ins unermessliche und bildet am Ende einen perfekten, grausigen Abschluss. FAZIT Alles in allem war dieses kurze, aber dennoch ausreichende Buch von der ersten bis zur letzten Seite spannend und sehr unterhaltsam. Wer nicht vor Horror zurückschreckt, sondern eher großen Gefallen daran findet, kommt hier durchaus auf seine Kosten! Eine Gänsehaut ist garantiert! Von mir gibt es dafür die volle Punktzahl.

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  • Rezension zu "Das Grauen in den Bergen" von Fred Ink

    Das Grauen in den Bergen
    Annette Eickert

    Annette Eickert

    27. December 2012 um 18:47

    Fred Ink hat es wieder geschafft, mich in seinen Bann zu ziehen. Diesmal mit seiner Horror-Novelle. Ich war von Anfang bis Ende fasziniert und habe mit mitgefiebert und mitgeraten. Wie so üblich bei Novellen, war es viel zu kurz ;-) und falls der Autor noch einmal in dieses Genre reinschnuppert, dann bin ich wieder mit von der Partie. Roderick Usher erfährt nach seiner Entlassung aus der Nervenheilanstalt von einem plötzlichen Erbe. Aber nicht irgendeines, sondern er soll das Millionenerbe seiner Eltern antreten. Bis zu diesem Zeitpunkt dachte er, er wäre ein Waise. Umso überraschter folgt er der Aufforderung des Notars. Doch was es mit dem Erbe auf sich hat, gefällt ihm nicht, aber genauso fasziniert es ihn, denn es umgibt viele mystische Rätsel. Er ist der einzig noch lebende Nachfahre der Adelsfamilie Coldlowe, die in den Bergen Neuenglands beheimatet ist. Er soll sich zum Haus seiner Familie begeben und alles niederbrennen, erst dann ist er berechtigt, das Erbe anzutreten. Hin- und hergerissen möchte er doch zuerst erfahren, wieso er das Haus niederbrennen soll. Dabei stößt er auf Dinge, die er sich nie hätte zu träumen gewagt. Damit fängt sein gruseliges Abenteuer an und endet in einem Chaos aus Gefühlen, Schrecken und Blut. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und es hat viel Spaß gemacht die Rätsel an vorderster Front aufzudecken, um gleich darauf auf ein neues Mysterium zu stoßen. Jeder, der Horror und Mystik liebt, kann ich diese Horror-Novelle weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Das Grauen in den Bergen" von Fred Ink

    Das Grauen in den Bergen
    Nirena

    Nirena

    11. November 2012 um 12:05

    Das Buch ist in Form eines Berichts geschrieben. Dies und auch der Schreibstil haben mich von Anfang an an den grandiosen Schreibstil von Bram Stoker erinnert. Und vor diesem braucht Fred Ink sich wahrlich nicht verstecken. Die Handlung spielt in den 30er Jahren des vorherigen Jahrhunderts in Neuengland. Unsere Hauptperson wird aus der Nervenheilanstalt entlassen, in der er nicht das erste Mal zu Gast war. Am Tor der Einrichtung erwartet ihn ein Chauffeur, der seinen Namen kennt und ihn zu Mr. Vanderbilt bringt. Dieser, seines Zeichens Anwalt und Notar, eröffnet ihm nicht nur eine Erbschaft in Millionenhöhe, sondern auch die Identität seiner leiblichen Eltern - war er doch bisher davon überzeugt, ein Waisenkind zu sein und keine leiblichen Verwandten zu haben....Aber es gibt eine Bedingung: vor Erhalt der Erbschaft soll er das Haus seiner Eltern niederbrennen sowie all ihren Besitz........eine Horrorgeschichte wäre keine Horrorgeschichte, wenn er sich daran halten würde.....aber im Ernst.....mitunter sollte man auf seine Eltern hören..... Ich bin froh, dass dieses Buch nur wenig mehr als 130 Seiten hat, denn ich hätte es gestern Abend nach Beginn nicht wieder aus der Hand legen können. Die Geschichte und der Schreibstil nehmen den Leser direkt gefangen und führen ihn immer tiefer in eine grausige Vergangenheit, die auch in der Gegenwart ihre Fänge ausstreckt und ein mehr als fürchterliches Ende verheißen.....wird Usher dagegen ankommen und alles zu einem Ende bringen.....oder.......?? Ein Buch, dass ich jedem Liebhaber des Gruselns und Grauens nur unbedingt ans Herz legen kann, gerade zu dieser Jahreszeit, wo die Nächte lang und dunkel sind..... http://ninis-kleine-fluchten.blogspot.de/2012/11/fred-ink-das-grauen-in-den-bergen.html

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  • Rezension zu "Das Grauen in den Bergen" von Fred Ink

    Das Grauen in den Bergen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. September 2012 um 16:17

    Fred Ink schafft es mühelos, den Leser von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann zu ziehen. Der Autor verfügt über einen hervorragenden Schreibstil und ist in der Lage, Spannung und Grauen gleichermaßen zu erzeugen. Die Figur des Roderick Usher (E.A. Poe lässt grüßen) ist sehr interessant und als Leser begleitet man ihn gespannt auf seiner Reise durch das düstere Neuengland. Diese Kurzgeschichte beinhaltet zudem noch ein Rätsel, welches der Leser am Ende lösen sollte, um auch das letzte Geheimnis dieser Story zu lüften. Sehr gelungen; es macht Spaß, diese Geschichte zu lesen.

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  • Rezension zu "Das Grauen in den Bergen" von Fred Ink

    Das Grauen in den Bergen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. September 2012 um 18:13

    Neuengland, 1927. Nach Mr. Ushers Entlassung aus einer Nervenheilanstalt erfährt dieser von einem Erbe – dabei hat er seine Eltern doch nie kennengelernt! Die an dieses Erbe geknüpfte mysteriöse Bedingung lautet, das Haus seiner Eltern zu zerstören. Bevor er das jedoch tut, sieht er sich das Gebäude genau an und findet heraus, womit sich seine Eltern vor ihrem Tod beschäftigten – und diese Angelegenheit zieht weite Kreise. So erfährt er, dass das Objekt der Obsession möglicherweise außerirdischen Ursprungs ist und schon viele seiner Vorfahren auf dem Gewissen hat. Entgegen den schriftlichen Bitten seiner Eltern und seinem eigenen Menschenverstand reist Mr. Usher in ein seltsames, fast gänzlich verlassenes Dorf in der Nähe der Berge. Und dann beginnt etwas, von dort nach ihm zu rufen und Besitz von ihm zu ergreifen. Etwas Monströses … „Das Grauen in den Bergen“ ist aus Schriftstücken aufgebaut; hauptsächlich dem Tagebuch des Protagonisten, das an seine Liebste Magdalene gerichtet ist, aber auch aus Aufzeichnungen anderer Figuren. Das Setting, Thema und dieser Erzählstil, der auf angenehm altmodisch, dabei aber nie auf altbacken, getrimmt ist und außerdem über weite Strecken detektivische Züge aufweist (Es gibt weitere detektivische Elemente, sodass man als Leser selbst zu knobeln hat - schön gemacht!), erinnern stark an Lovecraft (und auch Poe), dessen Protagonisten oft in einem vorgeblich dokumentarischen Erlebnisbericht rational argumentieren, bis sich ihre Vertrauenswürdigkeit im Laufe der Geschichte als fraglich erweist. Und bereits durch die Widmung „Für Edgar und Howard“ wird klar, worauf man sich beim Lesen einzustellen hat. Nach Stephen King gibt es in der Horrorliteratur drei Arten von Grauen: Schrecken (sporadisch erzeugte Angst vor dem Unbekannten), Horror (sich langsam aufbauende und länger anhaltende Angst vor dem Ungeheuerlichen) und Ekel (Abscheu vor dem Unappetitlichen). In Anbetracht vieler zurzeit populärer Horrorautoren (wie z.B. Richard Laymon, Brett McBean, Tim Curran, Bryan Smith und Edward Lee) liegt der Schluss nahe, dass wir uns in einer ekeldominierten Phase befinden (in meinen Augen mit der (m.E. abstoßenden) Tendenz, dem Ganzen dabei etwas „Lustiges“ beimengen zu wollen). Vor ca. 100 bis 150 Jahren, zur Zeit von Poe und Lovecraft, war das anders – da stand der tatsächliche Horror im Mittelpunkt, die buchstäbliche Angst. Denn: „The oldest and strongest emotion of mankind is fear, and the oldest and strongest kind of fear is fear of the unknown.“¹ Auf diese Basis gründete Lovecraft seinen berühmten Cthulhu-Mythos, in dem es um Die (Großen) Alten geht, uralte und mächtige außerirdische Wesen, die z.T. seit Milliarden von Jahren auf der Erde vertreten sind, etwa in der (erfundenen) im Pazifik versunkenen Stadt R'lyeh. (Was ist uns noch unbekannt bzw. nicht geheuer? -> die Tiefen des Weltraums und des Meers.) Auch bei Poes Horrorliteratur (dem Lovecraft eine in den 1930er Jahren anbrechende literarische Morgenröte und die Perfektion der Short story durch unpersönliche und künstlerische Intention zuschrieb¹, und der übrigens auch Einfluss auf Symbolismus, Kriminal- und phantastische Literatur hatte und bedeutende Lyrik verfasste) steht die tatsächliche Angst im Mittelpunkt; ein gängiges Beispiel sei hier das öfter auftauchende Motiv des lebendig Begrabenwerdens, und außerdem auch das Detektivische. Für „Das Grauen in den Bergen“ bedient sich Fred Ink neben seiner eigenen Fantasie des Werkzeugkastens, den auch Lovecraft und Poe benutzten, reminisziert spielerisch und in liebevoller Weise diese inzwischen altmodische Art von Horrorliteratur und zollt den alten Meistern so Respekt. Ich finde es großartig, dass Ink nicht auf den Mainstream-Zug aufspringt, sondern das macht, was ihm am Herzen liegt, und ich wünsche mir, dass Lesern so auf unterhaltsame Weise bewusst wird, dass auch Horrorliteratur eine Geschichte hat und mehr ist, als das moderne Splatter-Image zurzeit vermittelt. Vielleicht stellt dieses Büchlein für den einen oder anderen sogar den Anstoß dazu dar, sich einmal mit älterer Horrorliteratur zu beschäftigen? Denn da gibt es einiges zu entdecken … „Das Grauen in den Bergen“ ist eine gut gemachte, nostalgische Hommage und Reminiszenz an die Werke der Altmeister Lovecraft und Poe, die den Leser mit einbezieht und durch ihren Charme besticht. Volle Punktzahl! ¹ Lovecraft: „Supernatural Horror in Literature”; 1927, 1933-1935

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  • Rezension zu "Das Grauen in den Bergen" von Fred Ink

    Das Grauen in den Bergen
    lord-byron

    lord-byron

    10. September 2012 um 18:23

    Roderick Usher wurde gerade aus der Nervenheilanstalt entlassen, als er vom Chauffeur einer Limousine angesprochen wird. Dieser soll ihn zu seinem Arbeitgeber, einem Anwalt bringen. Verwirrt steigt Roderick ein und beim Anwalt angekommen erfährt er, dass er ein Millionenvermögen geerbt hat. Aber wie soll das gehen, wo der gute Mann doch ein Waisenkind ist und keinerlei Angehörige hat? Der Anwalt klärt ihn auf und stellt ihm auch die Bedingung die an dieses Erbe gekoppelt ist. Roderick ist fassungslos und macht sich auf den Weg in ein kleines Dorf in den Bergen, in dem er die im Testament gestellten Bedingungen erfüllen soll und wo ihn schon das Grauen erwartet. Da ich ja im Moment total auf Horrorgeschichten abfahre, kam ich an diesem Büchlein absolut nicht vorbei. Es ist im Stile alter Schauergeschichten geschrieben und hat mich von der erste Seite an begeistert. Der Name Usher passt genau, fühlt man sich doch an Edgar Allen Poes Geschichten erinnert. Roderick schreibt das ganze Geschehen in einem Brief an seine Frau und lässt uns so an der spannenden Geschichte teilhaben. In diesem Büchlein fließt nicht Literweise Blut, aber es strahlt eine Bedrohung und eine Düsternis aus, die mich wirklich begeistert hat. Da Roderick als Ich-Erzähler die Geschehnisse zu Papier bringt, ist man wirklich mittendrin statt nur dabei. Ich habe diese Kurzgeschichte mit ihren 140 Seiten wirklich genossen. 10 von 10 Punkten. Und ja Fred, ich konnte das Rätsel lösen.

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