Der Untergang von Godly Gulch: Eine Horrornovelle auf H. P. Lovecrafts Spuren

von Fred Ink 
4,3 Sterne bei3 Bewertungen
Der Untergang von Godly Gulch: Eine Horrornovelle auf H. P. Lovecrafts Spuren
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ein Fazit für die Gesellschaft und aktuelle Politik

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Eher ein schwarz-weiß gezeichneter Action-Thriller als eine Horrorgeschichte nach Lovecrafts Vorbild.

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Inhaltsangabe zu "Der Untergang von Godly Gulch: Eine Horrornovelle auf H. P. Lovecrafts Spuren"

Ein Schatten liegt über dem Westernstädtchen Godly Gulch. Die Ernte verdorrt auf den Feldern, das Wasser in den Brunnen ist verdorben und blutrünstige Apachen überfallen die Bewohner. Der kleine Ben kann sich all das nicht erklären, immerhin halten er und seine Mutter sich streng an die Gebote, die der Pastor der Gemeinde predigt. Und den Lehren Gottes kann doch gewiss nichts Böses entspringen. Als ein schwarzgekleideter Fremder in der Stadt auftaucht, erkennt Ben, dass er sich in vielem getäuscht hat. Was er bislang erdulden musste, verblasst angesichts des Horrors, der bald ganz Godly Gulch erfasst. Eine klassisch angehauchte Horrornovelle auf H. P. Lovecrafts Spuren

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781544809519
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:142 Seiten
Verlag:CreateSpace Independent Publishing Platform
Erscheinungsdatum:29.04.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    KyraCades avatar
    KyraCadevor einem Jahr
    Kurzmeinung: ein Fazit für die Gesellschaft und aktuelle Politik
    Gelungene Story a la HP Lovecraft

    Ben lebt am Rande der Westernstadt Godly Gulch, die seit vielen Jahren in Dürre und Elend ausharrt. Niemand darf den Ort verlassen, weil er dann den Zorn Gottes auf sich zieht – und das bedeutet den sicheren Tod. Als der Hunger und vor allem die Wasserknappheit zu groß werden, taucht ein Fremder auf und verspricht, die Stadt von Gott zu befreien …

    Fred Ink ist bekannt für seine Horrornovellen, die an den großen H. P. Lovecraft angelehnt sind. Dabei hat er ein gutes Händchen dafür, die gleiche bedrohliche Stimmung aufkommen zu lassen. Immer wieder schwebt etwas über seinen Geschichten, das man nicht richtig greifen kann, aber jede Menge Spannung aufbaut. Wer Lovecraft gut kennt, sieht deutliche Anlehnungen an den großen Meister des Horrors und den Aufbau der Geschichten. Das schadet aber gar nicht. Das mulmige Gefühl, das Düstere und teilweise geradezu Hoffnungslose in den Novellen, lässt einen nicht mehr los. Natürlich sehnt man sich immer nach der Auflösung und einem Happy End – ob es dazu kommt, sei nicht verraten.

    Der Untergang von Godly Gulch ist dabei eine Art Parabel, die zeigt, dass Macht und Ohnmacht immer einander bedingen. Es muss in der größten Not und Drangsal nur jemand auftauchen, der Besseres verspricht. Ben, der mit seiner Mutter auf einer Farm lebt und nichts von der Welt kennt, außer das kleine Godly Gulch und die ständige Bedrohung, folgt natürlich gerne. Erst am Ende erkennt er etwas Wichtiges:

    „Wann immer Sie einem Menschen begegnen, der behauptet, er habe die Lösung für all Ihre Probleme; einem Menschen, der verkündet, er allein wäre in der Lage, die Dinge zum Besseren zu wenden und der es dabei nicht scheut, andere gegeneinander aufzuhetzen und zur Gewalt aufzurufen, so leisten Sie Widerstand!“

    Es ist ein Statement, ein Fazit für Ben, aber gleichzeitig ein Fazit für die Gesellschaft und aktuelle Politik. Eine allgemein gültige Warnung. Im Grunde hat der Autor in den Untergang des kleinen Städtchens den Untergang großer Reiche gepackt und damit einen Blick auf die Weltgeschichte und die Anführer und Machthaber geworfen. In einfachen Worten und in einer packenden Novelle beschreibt Ink, wie man von einem Unterdrücker zum nächsten gereicht wird, weil man sich auflehnt – aber im falschen Maße. Hierin steckt mehr als nur ein kurzer Zeitvertreib, in dieser Novelle stecken Tiefe und ein wichtiger Aufruf.

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    Saphierras avatar
    Saphierravor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine gruselige Geschichte mit einer unerwarteten Wendungen. Wunderbar für Zwischendurch.
    Dies war erst der Anfang

    Inhalt:

    Ben wohnt in der kleinen Westernstadt Godly Gulch und kämpft mit seiner Mutter ums Überleben. Denn obwohl beide sich streng an die Regeln des Pastors und seines Gottes halten, verdorrt immer wieder die Ernte, das Wasser ist verseucht und das Vieh überlebt auch nicht lange. Eines Tages kommt ein Fremder in die Stadt und bezichtigt den Pastor einen Lügner. Ab diesem Tag lernt Ben das wahre Grauen und den Horror kennen, der die Stadt in ihren Klauen hält. Ab diesem Tag ist nichts mehr so wie es war.

    Meine Meinung:

    „Der Untergang von Godly Gulch“ von Fred Ink war mein erster Horror Roman. Somit bin ich ohne große Erwartungen oder Wissen an die Geschichte ran und habe sie unvoreingenommen gelesen.

    Erzählt wird die Geschichte von Ben, der nach einigen Jahren auf sein achtjähriges Ich zurück blickt und erzählt was er in Godly Gulch damals erlebt hat. Dadurch wirken manche Äußerungen natürlich älter, als er zu der Zeit war. Auf der anderen Seite passt aber auch das Verhalten des achtjährigen Ben, da so eine raue Gegend und Zeit einen schneller hat altern lassen.

    Das Buch hat mich begeistert. Es war einfach mal was komplett anderes zu dem, was ich normalerweise lese, in einer Kulisse, die mich schon immer fasziniert hat. Der Autor hat die Lebensumstände in Godly Gulch so gut beschrieben, dass man sich gut vorstellen konnte, wie es da zu ging und wie schwer das Leben ist. Er hat den wilden Westen mal nicht von seiner schönen, verträumten und malerischen Seite gezeigt, sondern von seiner rauen, hässlichen. Natürlich war es teilweise etwas überzogen, aber das gehört halt zu der Handlung dazu und hat perfekt gepasst.

    Auch die Geschehnisse, als der Fremde eintraf wurden wunderbar wiedergegeben und es hat Spaß gemacht diese zu lesen. Das Beste war, die Hoffnung die mit der Ankunft einher ging. Ich habe mich richtig mit Ben gefreut, dass es jetzt endlich bergauf geht, nur um am Ende der Geschichte eines besseres belehrt zu werden.

    Das ist für mich auch noch ein großer Pluspunkt an der Geschichte. Der Spannungsbogen wurde perfekt aufgebaut, man hatte das Gefühl jetzt wird endlich alles gut, nur um am Ende dafür eine umso größere Überraschung zu erleben, dass doch nicht alles so ist wie es erscheint.

    Fazit:

    Dies war mein erstes Buch aus dem Genre Horror und von Fred Ink, es wird aber definitiv nicht mein letztes bleiben. Die Geschichte hat mich so gefesselt und überrascht, das schaffen nicht mehr viele Bücher bei mir. Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen. Auch wenn es eine etwas kürzere Geschichte ist, passt hier alles perfekt zusammen und überzeugt.

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    Sakukos avatar
    Sakukovor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eher ein schwarz-weiß gezeichneter Action-Thriller als eine Horrorgeschichte nach Lovecrafts Vorbild.
    Horror ist für mich was anderes.

    Ben lebt mit seiner Mutter in der ärmlichen Wild West Stadt Godly Gulch. Pastor Caine verlangt viele Opfer für Gott, damit das Wasser weiter fließt und Essen gedeiht.
    Aber dann kommt ein Fremder in die Stadt, der sich bei Ben und seiner Mutter einquartiert und versucht herauszufinden, was es mit dem Pastor auf sich hat.

    Obwohl ich eigentlich ein großer Freund von lovecraftigem Horror bin, konnte mich die Geschichte von Anfang an nicht mitreißen.

    Die Charaktere wirken sehr eindimensional und erlangen auch im Laufe der Geschichte keine Tiefe.
    Ben, der während der Geschichte 8 Jahre als sein soll, verhält und redet auch absolut nicht wie ein Junge in dem Alter, eher wie ein Teenager.

    Auch ist mir alles in dem Buch zu schwarz-weiß gezeichnet. Die Guten sind absolut gut, die Bösen absolut, zutiefst böse, keine Zwischenstufen, keine Gründe, keine Grauwerte. Es gibt zwar ein paar Twists, aber auch die verlaufen immer nur von einem Extrem zum Anderen.

    Dazu kommt, dass die Geschichte für mich kein Horror ist. Für mich brauchen Terror und Horror eine gewisse Subtilität, ein Aufbau der Spannung, ein langsames Anschleichen. Das gibt es hier gar nicht.
    Die Situationen sind immer sehr direkt, sehr eindeutig. Die Geschichte arbeitet mit dem Schockierenden, Brutalem, Grausamen. Für mich passt das eher zu einem Thriller.
    Auch die Auswirkungen der Geschehnisse auf die Menschen bleibt mir immer zu distanziert und abstrakt. Dadurch kommt auch die psychologische Komponente von Horror nicht wirklich zum Tragen.

    Der Autor schreibt sehr flüssig und angenehm und es gibt einige interessante Action-Szenen und unerwartete Wendungen.
    Allerdings entspricht das Buch für mich nicht dem was drauf steht. Es ist nicht in Lovecrafts Stil geschrieben, es borgt sich nur ein paar Charaktere und es ist für meine Vorstellungen kein klassischer Horror. Ich würde es persönlich mehr als Action-Thriller bezeichnen, und das ist nun einfach nicht mein Genre.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Fred_Inks avatar

    Hi liebe LovelyBooks-Gemeinde,

    unaussprechlicher Horror und Western - geht das?

    Ich denke schon! Zumindest versuche ich in meiner neuen Horrornovelle Der Untergang von Godly Gulch, genau diese Genres zu verbinden.
    Vielleicht kennt ihr eine meiner früheren Novellen (Das Grauen in den Bergen oder Wurmstichig)? Der Untergang von Godly Gulch ist, genau wie diese Geschichten, eine Hommage an H. P. Lovecraft (eines meiner ganz großen Vorbilder). Wenn ihr also auf gepflegten Horror im Stil altmodischer Gruselgeschichten steht, seid ihr hier genau richtig.

    Der Klappentext:

    Ein Schatten liegt über dem Westernstädtchen Godly Gulch. Die Ernte verdorrt auf den Feldern, das Wasser in den Brunnen ist verdorben und blutrünstige Apachen überfallen die Bewohner.
    Der kleine Ben kann sich all das nicht erklären, immerhin halten er und seine Mutter sich streng an die Gebote, die der Pastor der Gemeinde predigt. Und den Lehren Gottes kann doch gewiss nichts Böses entspringen.
    Als ein schwarzgekleideter Fremder in der Stadt auftaucht, erkennt Ben, dass er sich in vielem getäuscht hat. Was er bislang erdulden musste, verblasst angesichts des Horrors, der bald ganz Godly Gulch erfasst. 


    Bei Interesse dürft ihr euch auf eine Geschichte freuen, die zwar klassich anmutet, aber von (leider) sehr modernen Entwicklungen inspiriert wurde - mehr sei an dieser Stelle nicht verraten.

    Es gibt auch schon eine Video-Rezension dazu, die ziemlich spoilerfrei ist: 



    ###YOUTUBE-ID=KNjzVSFBzLY###


    Der Autor:

    Fred Ink

    Die Leserunde:

    Neugierig? Dann könnt ihr euch hier bewerben, um eines von zehn eBooks zu ergattern, die ich für die Leserunde bereitstelle (bei mehr als zehn Bewerbern werde ich eine Auswahl treffen - also bitte nicht traurig sein, falls es nicht klappt).

    Ich wünsche viel Glück und freue mich auf den Austausch mit euch! :)

    Noch einige wichtige Infos zum Schluss: Mit eurer Teilnahme verpflichtet ihr euch dazu, euch hier über das Buch auszutauschen und am Ende eine Rezension zu verfassen. Außerdem benötige ich eure Realnamen, um ein für euch personalisiertes eBook erstellen zu können (ich wünschte, ich müsste das nicht tun, es ist inzwischen aber leider notwendig geworden).

    Beste Grüße,
    Fred Ink
    Zur Leserunde

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