Fred Ink Fuenf Tode

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Inhaltsangabe zu „Fuenf Tode“ von Fred Ink

Seit er ein kleiner Junge war, sieht Tim die Zarge: unheimliche, rauchartige Wesen, die niemand sonst wahrzunehmen scheint. Sie haben es auf seine Schwester abgesehen, und sie tauchen immer dort auf, wo Menschen ums Leben kommen. Was haben sie vor? Und wo kommen sie her? Tim muss sterben, um Antworten zu finden. Gezeichnet kehrt er zurück, nur um festzustellen, dass er etwas von der anderen Seite mitgebracht hat. Etwas Böses. Der wahre Horror hat gerade erst begonnen.

Tim sieht schon als Kind seltsame Wesen. Jedes Mal, wenn er stirbt, erfährt er mehr über sie...

— Virginy

Man muss sich drauf einlassen können und mitdenken. Wer eine seichte Horrorstory sucht, ist hier falsch. Gutes Buch mit viel Spannung.

— KyraCade

Tolles Cover, gute Idee, schöne Sprache, mittelmäßig viel Grusel

— EvyHeart
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  • Fünf Tode...

    Fuenf Tode

    Virginy

    16. June 2016 um 13:06

    Schon als kleiner Junge sieht Tim die seltsamen Rauchwesen, die er Zarge tauft, doch niemand glaubt ihm.Das erste Mal stirbt er beim Versuch, seine kleine Schwester vor den Wesen zu schützen, er hat beobachtet, was sie nicht mögen und vertreibt sie mithilfe einer Steckdose und zweier Stricknadeln.Dummerweise grillt er dabei auch seinen Hamster, den er in der Tasche hat und ist selbst kurze Zeit tot, wird zurückgeholt, allerdings nicht ohne körperliche Ausfallerscheinungen.Beim zweiten Mal ist er ein Teenager und gerade dabei, seine Lehrerin flachzulegen...Nach seinem Tod landet er jedes Mal in einer Art organischen Tunnel, in dem die Zarge ihn jagen und immer dauert sein Aufenthalt dort etwas länger, so dass er mehr mitbekommt, die Wesen scheinen etwas zu planen...Mit Mitte 20 lebt Tim im betreuten Wohnen, ist medikamentös eingestellt und verdrängt die Gedanken an die für andere unsichtbaren Viecher, bis merkwürdige Männer ihn im wahrsten Sinne des Wortes von zu Hause kidnappen.Wie sich herausstellt, befinden sie sich auf einem Kreuzzug gegen die Zarge, die sie Raucher nennen und Tim soll dabei eine ganz besondere Rolle einnehmen...Fred Inks "Fünf Tode" hat mal wieder einen sehr merkwürdigen Hauptprotagonisten, das einzig sympatische an Tim war für mich die Sorge um seine kleine Schwester, die sich durch das gesamte Buch zieht, von mir gibts dafür 4 von 5 Sternen...

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  • "Als Tim zum ersten Mal starb, grillte er dabei seinen Hamster"

    Fuenf Tode

    Melanie_Vogltanz

    16. April 2016 um 09:46

    Dies ist der erste Roman von Fred Ink, den ich bislang gelesen habe. Nachdem ich eine absolut umwerfend gute Kurzgeschichte von ihm gelesen hatte ("Frau Adonay" in der Anthologie "Mängelexemplare: Haunted"), wollte ich unbedingt etwas Umfangreicheres vom Autor kennenlernen, und da fiel meine Wahl auf die "Fünf Tode".In diesem Horrorroman folgt der Leser dem Leben von Tim Reiter. Als er ein Kind ist, sieht er sie zum ersten Mal - seltsame rauchartige Wesen, die er "Zarge" nennt. Von diesem Tag an begleiten sie ihn, und sie tauchen überall dort auf, wo jemand zu Tode kommt. Nur dumm, dass seine Umwelt ihm kein Wort glauben will. Die Zarge werden zunehmend zur Bedrohung, und Tim muss zusehen, wie er die Menschen in seiner Umgebung vor ihnen schützen kann. Dabei gerät er in äußerst fragwürdige Kreise.Das Buch hat ohne Frage einige Stärken, konnte mich aber einfach nicht wirklich fesseln. Vielleicht liegt es am Protagonisten Tim, mit dem ich mich an keiner Stelle richtig identifizieren und mit dem ich daher auch nicht sonderlich mitleiden konnte, vielleicht daran, dass das Buch stilistisch zum Großteil relativ schlicht gehalten ist (abhängig von Tims Entwicklungsstand - vom Autor zweifellos absolut gewollt, aber für den Leser etwas mühselig). Das Buch springt von Tod zu Tod, macht also große Zeitsprünge. Absolut nicht überzeugen konnte mich das Ende, das dem Buch dann auch in meinen Augen den wackeligen vierten Stern gekostet hat.Ich sage nun nicht, dass es ein schlechtes Buch ist - ganz und gar nicht! Es liest sich durchaus kurzweilig, hat einen klar erkennbaren roten Faden bzw. ein klares Konzept und enthält einige grandiose Ideen. Einige Lebensabschnitte von Tim gefielen mir deutlich besser als andere und wären durchaus fünf Sterne wert. Alles in allem hätte man aber noch etwas mehr aus dem Stoff rausholen können.

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  • Thrill, Crime, ein bisschen Sex und viel Spannung

    Fuenf Tode

    KyraCade

    05. July 2014 um 16:19

    Tim Reiter hat Angst vor seltsamen Rauchwesen, die aber nur er sehen kann. Zumindest tun die Eltern des Jungen seine Erzählungen über die Zarge als pure Fantasie ab. Als Tim das erste Mal stirbt, sieht er einen seltsamen Gang, Zarge und weiß, dass da noch viel mehr dahintersteckt. Er wird zurückgeholt ins Leben und weiß, dass eine Aufgabe auf ihn wartet. Er muss die Zarge bekämpfen, bevor sie alles vernichten… Fred Ink liebt fantastische Literatur, schreibt sich gerne und macht das auch recht gut. Sein neuer Protagonist Tim Reiter ist etwas gehandicapt durch verschiedene Unfälle und mehrfachen Tod – nur dass er eben immer wieder zurückgeholt wurde. Er sieht Rauchwesen und lässt sich schließlich selbst in eine Klinik einweisen, weil er weder die Wesen noch länger sehen möchte, noch die seltsamen Träume ertragen kann, die eigentlich gar keine sind. Grausame Szenen von bestialischen Morden sieht er dann, erlebt sie mit, fühlt und denkt wie der Mörder, der besessen ist und sich bald schon an nichts mehr erinnern können wird. Es ist schon seltsam, dass man seine Hauptfigur mehrfach sterben lässt, so scheint es zumindest, vielleicht muss man sich auch hin und wieder fragen, wie realistisch es ist, immer und immer wieder ins Leben zurück geholt zu werden. Doch das soll den Leser einen Augenblick lang nicht interessieren, es geht schließlich um die Rauchwesen, die etwas im Schilde führen. Tim ist jedoch nicht der einzige Mensch, der sie sehen kann, das soll er jedoch erst einige Jahre später erfahren, als er sich mitten im Kampf gegen die Zarge befindet und gar nicht mehr so sicher sein kann, dass er und seine neuen Weggefährten das Richtige tun. Zugegeben, manches erscheint dann doch etwas zu seltsam und zu weit hergeholt, manchmal fragt man nach der in sich stimmigen Logik, aber darüber muss man wohl hinwegsehen. Beispielsweise wird leider nie geklärt, warum der kleine Junge Tim bereits die Zarge wahrnehmen kann, während andere dafür erst sterben müssen. Gab es Probleme bei der Geburt? Man weiß es nicht, kommt der möglichen Lösung vielleicht aber mit den letzten Zeilen der Geschichte auf die Spur, denn Tim hat eine ganz besondere Mission, wie es scheint. Die Geschichte reißt mit und zieht einen schnell in ihren Bann, man möchte mehr erfahren über Tim, die Rauchwesen, was sie vorhaben und wer sie sind. Ohne zu viel zu verraten, möchte ich doch anmerken, dass gegen Ende hin eine gewisse apokalyptische Theorie noch ein bisschen weiter ausgebaut hätte werden können. Aber sonst? Sonst hat man hier einen weiteren spannenden Roman mit allem, was man braucht: Thrill, Crime, ein bisschen Sex und viel Spannung! Fred Ink wurde 1980 in Tübingen geboren und schreibt vor allem Bücher des fantastischen Genres.

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  • Wurmstichig war besser :-)

    Fuenf Tode

    EvyHeart

    25. June 2014 um 22:06

    Die Bücher von Fred Ink sprechen sogar mich als Grusel-Angsthase an - also habe ich mit Freude in sein neustes Buch gelesen :-) Cover Das Titelbild möchte man einfach nur knuddeln - es ist samtig und fühlt sich gut an :-) Auch das Motiv ist gelungen: Auf schwarzem Hintergrund liest man, flammenhinterlegt, Titel und Autor. Dazwischen rauchende Köpfe. Ich finde das sehr hübsch, hatte aber immer Angst, dass ich Asche draufgekippt habe (klar, in einem Nichtraucher-Haushalt... ) oder Ähnliches :-) Auf der Rückseite sieht man ein Rauchzeichen und den Klappentext. Dieser ist leider in einer serifenlosen Schrift gedruckt, was nicht ganz passt. Figuren Der Leser begleitet Tim vom Kleinkindalter bis Anfang 20, was der Autor besonders sprachlich umsetzt: In der Jetzt-Zeit spricht Tim sehr umgangssprachlich, fast gossen-mäßig. Er ist ein typischer Held, der seine Familie beschützen und herausfinden will, was ihn quält. Dabei wirkt er manchmal hilflos, aber auch rebellisch. Er ist ein Einzelgänger, der seinen Weg verfolgt, auch wenn ihm an einigen Stellen ein Kollektiv beisteht. Neben den Zargen als eigentliche Antagonisten gibt es noch die Anhänger einer mysteriösen Sekte, bei denen weder Tim noch der Leser weiß, auf wessen Seite sie stehen. Obwohl die Mitglieder optisch kreativ gezeichnet waren, wirkte die Sekte eher klischeemäßig. Interessant ist Tims Schwester: Sie ist durch die Zarge krank geworden und steht als Beispiel dafür, dass die Zarge "Keime pflanzen", die lange wachsen und auch später noch Folgen haben. Sie stellt Tims Antrieb dar. Gleichzeitig übt der Autor an ihr Gesellschaftskritik, was mir zuviel war. Eine tragende Rolle spielt Tims Mitbewohner: Er ist philosphisch gebildet und hat etwas Ruhiges. Er tritt nur kurz auf, hinterlässt aber einen bleibenden Eindruck. Dramaturgie und Grusel Der Anfang hat mich mitgerissen, was besonders am kleinen Tim liegt - Kinder, die sich verletzen, sind nie schön :-( Außerdem die wolkigen Wesen. Danach tauchten bekannte Elemente auf: Schleimige Tunnel, eine mysteriöse, dunkle Welt und ein Geheimnis. Obwohl ich mir alles gut vorstellen konnte, waren mir die Zarge ein bisschen zu lasch. Ich glaube, Wurmstichig war prägnanter, weil man die Bewohner reden hören konnte. Solche akustischen Eindrücke finden sich weniger. Ansonsten ist das Buch spannend, die Handlung schreitet schnell voran und passt gut auf die 198 Seiten. Schreibstil Wie nicht anders zu erwarten ist die Wortwahl auch hier sehr gut, ich habe selten Wortwiederholungen gefunden. Die Sätze haben eine angenehme Länge, das Buch lässt sich gut lesen. Tims Sprache wirkt etwas distanziert, aber das ist ok. Problematisch ist die Umgangssprache - mir war es teilweise zu klischeehaft. Obwohl es eine Abwechslung war. Fazit Das Cover ist geil. Sehr, sehr toll. Und auch die Einteilung gefällt mir. Die Grundidee und die Wesen sind toll, aber mir war es stellenweise zu klischeehaft und nicht eklig genug :-) Dennoch: Schreiben kann der Mann.

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  • Wurmstichig war besser :-)

    Fuenf Tode

    EvyHeart

    25. June 2014 um 22:06

    Die Bücher von Fred Ink sprechen sogar mich als Grusel-Angsthase an - also habe ich mit Freude in sein neustes Buch gelesen :-) Cover Das Titelbild möchte man einfach nur knuddeln - es ist samtig und fühlt sich gut an :-) Auch das Motiv ist gelungen: Auf schwarzem Hintergrund liest man, flammenhinterlegt, Titel und Autor. Dazwischen rauchende Köpfe. Ich finde das sehr hübsch, hatte aber immer Angst, dass ich Asche draufgekippt habe (klar, in einem Nichtraucher-Haushalt... ) oder Ähnliches :-) Auf der Rückseite sieht man ein Rauchzeichen und den Klappentext. Dieser ist leider in einer serifenlosen Schrift gedruckt, was nicht ganz passt. Figuren Der Leser begleitet Tim vom Kleinkindalter bis Anfang 20, was der Autor besonders sprachlich umsetzt: In der Jetzt-Zeit spricht Tim sehr umgangssprachlich, fast gossen-mäßig. Er ist ein typischer Held, der seine Familie beschützen und herausfinden will, was ihn quält. Dabei wirkt er manchmal hilflos, aber auch rebellisch. Er ist ein Einzelgänger, der seinen Weg verfolgt, auch wenn ihm an einigen Stellen ein Kollektiv beisteht. Neben den Zargen als eigentliche Antagonisten gibt es noch die Anhänger einer mysteriösen Sekte, bei denen weder Tim noch der Leser weiß, auf wessen Seite sie stehen. Obwohl die Mitglieder optisch kreativ gezeichnet waren, wirkte die Sekte eher klischeemäßig. Interessant ist Tims Schwester: Sie ist durch die Zarge krank geworden und steht als Beispiel dafür, dass die Zarge "Keime pflanzen", die lange wachsen und auch später noch Folgen haben. Sie stellt Tims Antrieb dar. Gleichzeitig übt der Autor an ihr Gesellschaftskritik, was mir zuviel war. Eine tragende Rolle spielt Tims Mitbewohner: Er ist philosphisch gebildet und hat etwas Ruhiges. Er tritt nur kurz auf, hinterlässt aber einen bleibenden Eindruck. Dramaturgie und Grusel Der Anfang hat mich mitgerissen, was besonders am kleinen Tim liegt - Kinder, die sich verletzen, sind nie schön :-( Außerdem die wolkigen Wesen. Danach tauchten bekannte Elemente auf: Schleimige Tunnel, eine mysteriöse, dunkle Welt und ein Geheimnis. Obwohl ich mir alles gut vorstellen konnte, waren mir die Zarge ein bisschen zu lasch. Ich glaube, Wurmstichig war prägnanter, weil man die Bewohner reden hören konnte. Solche akustischen Eindrücke finden sich weniger. Ansonsten ist das Buch spannend, die Handlung schreitet schnell voran und passt gut auf die 198 Seiten. Schreibstil Wie nicht anders zu erwarten ist die Wortwahl auch hier sehr gut, ich habe selten Wortwiederholungen gefunden. Die Sätze haben eine angenehme Länge, das Buch lässt sich gut lesen. Tims Sprache wirkt etwas distanziert, aber das ist ok. Problematisch ist die Umgangssprache - mir war es teilweise zu klischeehaft. Obwohl es eine Abwechslung war. Fazit Das Cover ist geil. Sehr, sehr toll. Und auch die Einteilung gefällt mir. Die Grundidee und die Wesen sind toll, aber mir war es stellenweise zu klischeehaft und nicht eklig genug :-) Dennoch: Schreiben kann der Mann.

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