Fred Ink Strange Days - Band 2

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Inhaltsangabe zu „Strange Days - Band 2“ von Fred Ink

Strange Days geht in die nächste Runde! Alex ist nicht zu beneiden: Er wird wegen Mordes gesucht, sitzt in einer obskuren Parallelwelt fest, die Exfreundin geht ihm nicht aus dem Kopf und weit und breit ist kein kühles Bier in Sicht. Während er auf ein verborgen lebendes Volk trifft und Zeuge einer schrecklichen Offenbarung wird, bricht sein Kumpel David in den Firmensitz des zwielichtigen Unternehmers Leuen ein. Er macht einige Entdeckungen, die ihm ganz und gar nicht behagen und muss sich zu allem Überfluss mit der chronisch schlecht gelaunten Jess und ihrem Frettchen herumschlagen. Ein Projekt wird enthüllt, dessen Folgen so fürchterlich wären, dass es unter keinen Umständen zu Ende gebracht werden darf. Obwohl Alex keine große Lust dazu verspürt, muss er die Sache in die Hand nehmen … Eine sonnenlose Stadt voll blinder Bewohner, ein riesiges Marihuana-Feld, Monster, Agenten, Zombie-Polizisten und nicht zuletzt H. P. Lovecraft - das sind die Zutaten für einen zweiten Band, der sich gewaschen hat!

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    Strange Days - Band 2
    silicia

    silicia

    04. July 2013 um 00:01

    Zum Inhalt: Nachdem David wieder in seiner Welt ist, muss er sich dran halten, um hilfreiche Informationen über den reichen Investor Leuen zu bekommen. Dafür wagt er einen riskanten Einbruch in dessen extrem gut gesicherten Firmensitz. Durch Zufall trifft er dort auf die permanent fluchende IT-Expertin Jessy, die auch einsteigen möchte. Zusammen werden sie in ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel verwickelt, das aufregender nicht sein könnte.  Währenddessen entdeckt Alex die Parallelwelt, in der er sich gerade befindet. Mojo, sein kleiner blauer Begleiter, erzählt ihm einiges über dessen Welt und wie sie funktioniert. Immerhin greifen dort die bekannten physikalischen Gesetze nicht. Das lässt Alex’ Geografenherz höher schlagen. Allerdings nur bis zu dem Zeitpunkt, an dem er in Besitz von uraltem Wissen gelangt, das sein bisheriges Leben noch mehr auf den Kopf stellt. Meine Meinung: DANKE für die kurze Zusammenfassung am Anfang!!! Mein Gott, was war ich froh drum. Es ist schon eine Zeit her, dass ich den ersten Teil gelesen (und verschlungen) habe. Deshalb hatte ich total Angst, schwer wieder in die Geschichte reinzukommen und keinen Zugang mehr zu finden. Aber dank der kurzen Zusammenfassug konnte ich ohne Probleme sofort starten, das war echt toll! Das Format ist etwas ungewöhnlich, wie alle BoD-Bücher. Das tolle Cover macht es aber wieder wett: es ist unheimlich, es ist gruselig und es passt optimal zur Stimmung! Um zu dem Eigentlichen zurückzukehren: was für ein “cränker shize”! Dieser recht spezielle Ghetto-Slang stört mich komischerweise überhaupt nicht, er passt einfach nur verdammt gut hier rein. Ohne “Alter”, “cränk”, “krass”, etc wäre es einfach nicht echt, sondern gekünstelt. Es peppt das Ganze auf, ohne dabei nervig oder aufdringlich zu sein, vielmehr nimmt es oft auf sympathische Art und Weise den Ernst der Lage. Ständig hab ich mich während des Lesens gefragt, wie man bitte auf so was kommen kann. Der Autor hat hier eine komplett neue Welt erfunden, mit eigenen physikalischen Gesetzen, neuen Geschöpfen und einer mystischen Geschichte. Alles ist stimmig und passt. Szenenwechsel werden genau im perfekten Moment vorgenommen. Am Anfang verbringt man mehr Zeit bei einem Handlungsstrang, somit bekommt man die Chance, sich gut reinzudenken, bzw. sich erst mal in der jeweiligen Situation zurechtzufinden. Gegen Ende werden die Wechsel schneller. Wenn man sich lange in einer Handlung aufhält, wird es oft etwas zäh und langwierig. Man möchte wissen, was bei der anderen Person passiert. Geschieht es aber zu schnell, verflüchtigt sich leider die Spannung und kann in Langeweile umschwenken. Fred Ink hat wirklich den perfekten Moment erwischt, das war genau richtig so. Was ich auch noch hervorheben muss, ist die vorgegebene Lese-Geschwindigkeit: Man kann sehr gut folgen, die Ereignisse überschlagen sich nicht so sehr, dass man sich “überfordert” fühlt.  Was die Charaktere betrifft, kann ich mich nicht entscheiden, wer mir sympathischer ist: David, der keine Ahnung von dem hat, was er gerade tut, sich ständig tiefer reinreitet, dem immer ein frecher Spruch auf den Lippen liegt und der ganz offensichtlich ein schlechtes Händchen in Sachen Frauen hat. Oder Alex, der mindestens genauso planlos ist, aber (vom Gefühl her) eine Wandlung vollzogen hat. Er scheint mit seinen Aufgaben zu wachsen und verantwortungsbewusster zu werden.  Ich muss zugeben, dass ich relativ lange für das Buch gebraucht habe. Das lag aber nur daran, dass ich Angst vor einem fiesen Cliffhanger am Ende hatte und nahtlos mit dem dritten Teil beginnen wollte, den ich leider noch nicht hier habe (ist hoffentlich schon unterwegs!!!). Ganz offensichtlich ist mein Plan nicht aufgegangen, urplötzlich war ich fertig mit dem Buch, ohne es gemerkt zu haben. Strange Days 2 kann ich, wie Strange Days 1 auch schon, mit sehr gutem Gefühl weiterempfehlen. Es lohnt sich wirklich!

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  • Rezension zu "Strange Days - Band 2" von Fred Ink

    Strange Days - Band 2
    affler

    affler

    29. November 2012 um 10:07

    Inhalt / Fazit: Strange Days geht nun in die zweite Runde. Alex wird immer noch von der Polizei wegen Mordes gesucht und sitzt in einer Parallelwelt fest. Doch damit nicht genug, denn er macht Bekanntschaft mit einem verborgenen Volk und von einer geheimen Offenbarung bekommt er auch noch Wind. Es sieht also nicht gerade rosig aus ;-) Sein bester Freund David bricht währenddessen in die Firma des dubiosen Herrn Leuen ein und macht eine schreckliche Entdeckung. Doch die wird durch die Bekanntschaft mit der "nicht-auf-den-Mund-gefallenen", "schlagkräftigen" und "sehr-sexy-aussehenden" Jess und ihrem nur "halb-so-lieben" Frettchen Murphy geschmälert und ist dann erst einmal zweitrangig :-) Die Geschichte des Buches beginnt, wie Jess am Ende des Buches in ihrem Tagebuch so schön schreibt: "... Aber als ich gerade mit Murphy die Drehtür aufbrechen wollte, ging alles den Bach runter ..." (Zitat Seite 206) Und genau an dieser Stelle, plus minus ein paar Seiten, beginnt das Buch den Leser wieder in eine Welt voller skuriler und phantastischer Protagonisten, Monster und Kuriositäten zu katapultieren. Die Ereignisse überschlagen sich von Anfang an wie eine nicht unter Kontrolle zu bekommende Lawine: nichts kann sich ihr mehr in den Weg stellen ... Die Geschichte ist entfesselt und beginnt den Leser zu verschlingen! Das Buch beginnt mit einem kurzen Rückblick auf Band 1 von Strange Days. Ich finde dies, vor allem weil es schon etwas länger her ist, dass ich Teil 1 gelesen habe, für den Leser sehr gut gemacht. So ist man nach ein paar Seiten wieder direkt in der Geschichte drin ohne das Gefühl zu haben etwas zu verpassen. Tja, und dann befindet sich der Leser auch schon mitten im Geschehen vom zweiten Teil wieder, in der David mit anfangs mäßigem Erfolg "versucht" in die Firma von Herrn Leuen einzubrechen und dort auf Jess, das neue Mitglied der Gruppe, stößt. Mit Jess hat Fred Ink einen coolen neuen Hauptprotagonisten erschaffen und in die Storyline mit eingeführt. Jess treibt die Handlung stark voran und auch in der Gruppe (Dave / Alex) räumt sie ordentlich auf. Doch austeilen kann sie auch ;-) Sie weiß sich zu verteidigen, sich zu behaupten und wächst dem Leser durch ihren sehr vielschichtigen Charakter von Seite zu Seite mehr ans Herzen. Doch auch die zwei "alten Hasen" Dave und Alex habe eine enorme Entwicklung im Vergleich zum ersten Teil durchgemacht! Auch in diesem Band entdeckt der Leser neue Charakterzüge der einzelnen Protagonisten und sieht sehr schön, wie die beiden an den unzähligen Aufgaben die an sie gestellt werden, wachsen und sich dadurch weiterentwickeln. Aber auch H. P. Lovecraft darf natürlich hier nicht fehlen. So werden wir vom Autor wieder, und sei es nur durch Zitate die einen neuen Kapitelanfang markieren, in die Welt von H. P. Lovecraft eingeführt. Eins sei an dieser Stelle gesagt, zum Ende bleibt es definitiv nicht nur bei Zitaten. Lovecraft erwacht "sprichwörtlich" zum Leben ... Doch Lovecraft ist nicht der einzige wiederkehrende Charakter, auch Mojo ist natürlich wieder mit von der Partie! Das Ende des Buches ist wie jedes Buch einer mehrbändigen Reihe geschrieben: es hört spannend auf und lässt den Leser unzählige schlaflose Nächte verbringen, in denen er auf den dritten Band der Reihe wartet! ;-) Kurz um, ein begnadeter junger Autor von dem ich hoffentlich noch mehr lesen darf! Die Rezension möchte ich mit den Worten von Dave abschließen, ich denke das bringt es noch einmal auf den Punkt: "cränker shize Alter" :-)

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  • Rezension zu "Strange Days - Band 2" von Fred Ink

    Strange Days - Band 2
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. September 2012 um 18:15

    Im zweiten Band der Fantasy-Roadmovie-Trilogie ist der Leser mehr bei David, Alex' Kifferfreund, als bei Alex selbst, denn während dieser in der Parallelwelt mit dem blauen Äffchen Mojo und anderen Rebellen vor den Schergen des Imperators flieht, versucht David, wieder zurück in der richtigen Welt, etwas über Leuen und seine Beziehung zum Imperator herauszufinden. Leuens Firmensitz ist schwer bewacht, doch zum Glück trifft David vor Ort auf die toughe Jess, die dort selber einbrechen will und, wie man sich wohl vorstellen kann, von Davids Art nicht gerade angetan ist, krass, Mann! Währenddessen flieht Alex mit Mojo und Glompf, einem Wackelpuddingetwas mit Auge und Schnabel auf dem Rücken, auf einer Art fliegenden Rochen durch die Landschaft der Parallelwelt. Das ist wieder sehr fantasievoll und originell, hängengeblieben ist bei mir z.B. der 'Luftwald'. Sie fliehen zu den Innererdenmenschen die, nun, in der Erde leben, (wieder sehr originell) und dort erfährt Alex von einer Seherin Unglaubliches über den Hintergrund der Welt, ihre Mythologie, und nicht zuletzt seine Rolle in dem Ganzen. Hier werden einige Fragen beantwortet und der Hintergrund des Ganzen kristallisiert sich langsam heraus. Gegen Ende gibt es bei David und Jess einen Showdown in einem Grasfeld mit der Polizei, und es bleibt spannend... Strange Days 2 hat mir super gefallen, wie schon der erste Teil. Die Charaktere machen einfach Spaß (auch wenn David auf Dauer ein, zwei Standardsprüche mehr vertragen könnte), ebenso der Plot (ich musste öfter belustigt schnauben) und langsam wird klar, worauf das Ganze hnausläuft. Ich freue mich schon auf den dritten Teil und bin gespannt! Das Ganze ist übrigens formal angenehm fehlerfrei, was ja leider keine Selbstverständlichkeit bei selbstverlegten Sachen ist. Strange Days ist schon eine Perle, kreativ und angenehm geekig. Der optimale Leser mag Fantasy und Bier, und ist Lovecraft-Fan!

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  • Rezension zu "Strange Days - Band 2" von Fred Ink

    Strange Days - Band 2
    Wir-Lesen

    Wir-Lesen

    19. May 2012 um 14:00

    Spritzig, witzig, frech, mysteriös und der Hauch von Grusel ist die Mischung, aus der Strange Days 2 besteht und damit direkt an die Ereignisse des ersten Teils anschließt – der zufällig mit einem sehr fiesen Cliffhanger geendet hat. David, der im zweiten Teil eindeutig zu einer meiner Lieblingsfiguren mutierte, reist von der Parallelwelt auf unsere Erde zurück und schon beginnt seine wahnsinnige Suche nach dem Geheimnis, welches sich hinter den Wahrsagungen aus dem ersten Teil verbergen. Seine Spur führt ihn zu dem Baumagnaten Leuen. Im Verborgenen überlegt er, wie er in das Hochsicherheitsgebäude eindringen kann, als er ganz plötzlich auf Jess und ihrem dressiertem Frettchen Murphy trifft. Jess gehört der Umweltorganisation SHUTUP an, und ist genauso wie David daran interessiert in das Gebäude einzubrechen. Und so können die beiden gegenseitig profitieren, denn Jess ist ein Genie am Computer. Was die beiden bei Leuen jedoch erfahren, übersteigt ihre Vorstellungskraft. Leuen beherbergt nicht nur die boshaften Scherenwesen, sondern hat auch noch eine Superwaffe gebaut, die mit einem Schuss alles vernichtet. Allerdings stoßen David und Jess auch auf Daten, die vor allem David bei seiner Suche nach Informationen weiterhelfen. Alex und Mojo fliehen in zur selben Zeit mit dem restlichen Widerstand zu den Innererden-Menschen. Was Alex dort erlebt, lässt ihn staunen, aber auch erzittern, denn er fühlt sich in einen Albtraum versetzt und erfährt Dinge, die sein gesamtes Leben noch einmal gehörig auf den Kopf stellen. Als Leser erfährt man auch zum ersten Mal mehr über Leuen, den Imperator und wie alles zusammenhängt. Das Ende von Strange Days 2 ist gespickt mit einigen Überraschungen und ich kann es kaum erwarten, bis es weiter geht. Der Autor hat es wieder geschafft mit seiner frischen und ehrlichen Art mich als Leser zu fesseln. Die einzelnen Charaktere bekommen im zweiten Teil auch noch mehr Tiefgang und die Angst um ihr Leben ist beim Lesen greifbar. Wie ich schon oben schrieb, wurde David zu einer meiner Lieblingsfiguren, neben Alex. Man erfährt mehr von ihm und seine Gedankengänge sind einfach göttlich komisch und doch gelingt es ihm damit, immer in die richtige Richtung zu blicken. Die Dialoge zwischen David und Jess haben mich oft schmunzeln lassen. Auf der anderen Seite erfährt man auch mehr über Mojo und seine Heimat. Vor allem was das Gaa darstellt und wie es benutzt wird. Ganz besonders die Welt der Innererden-Menschen hat mich fasziniert. Alles sehr detailreich und düster beschrieben und sehr oft musste ich an einen bekannten Horrorfilm denken, der die Innererden-Menschen und ihre Welt noch einem unterstrichen hat. Mein Fazit Strange Days 2 ist eine gelungene Fortsetzung. Schon gleich zu Anfang wird eine große Spannung aufgebaut und durch die frechen Dialoge ergänzt. Ein Muss für jeden, der schon den ersten Teil kennt. Annette aus dem Team von Wir Lesen

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  • Rezension zu "Strange Days - Band 2" von Fred Ink

    Strange Days - Band 2
    dreamer

    dreamer

    26. March 2012 um 21:48

    Kurios und geheimnisvoll geht es weiter . Achtung Spoilergefahr! Dies ist bereits Teil 2 der Reihe! . Nackt in einer skurrilen Parallelwelt. Alex ist nun wirklich nicht zu beneiden und in der Welt des kleinen Mojo erfährt er so einiges das er lieber nicht gewusst hätte. Während er ein Volk kennenlernt, das im Verborgenen lebt, ist sein Kumpel David auf dem Weg um den einem Firmengiganten seiner Geheimnisse zu berauben. Dabei erweist sich Davids Vorhaben auch als nicht gerade einfach und mit Jess, einer zynischen jungen Frau, die im nicht mehr von der Seite weicht hat er vielleicht auch nicht gerade den Jackpot geknackt. . Zwischen einer Jagd mit der Polizei, Unmengen Gras, einem "Gollum"-ähnlichen Volk und einem komisch, schleimigen Glompf, stellt sich die Frage was es mit dem Projekt "Mauerfall" auf sich hat und wie Alex den Vereiner aufhalten kann. . Meine Meinung Es ist schon eine Zeit her, da habe ich Teil 1 von Strange Days gelesen und fand es kurios, aber dennoch unterhaltsam.Teil 2 setzte mit dem verrückten David noch eins drauf ;) . Wie schon in Teil 1 ist das Cover sehr einfach gehalten und gibt uns einen kleinen Einblick in die Welt in die wir entführt werden. Trotz der Einfachheit und des düsteren Bildes das sich uns bietet, weiß man bei diesem Teil schon das es gut zum Buch passt, eben weil es selbst "strange" ist. . Im Gegenteil zu Teil 1 haben wir es hier die meiste Zeit mit David als Protagonist zu tun. Zwar ist das nicht schlecht, aber mir persönlich gefiel Alex besser, vielleicht einfach weil er nicht so komisch redet bzw denkt. Bei David ist nämlich jedes zweite Wort "shize" oder "Mann" und das wird irgendwann anstrengend, aber manchmal ist er dafür umso amüsanter, vor allem seine Wortgefechte mit der knallharten Jess. Von Alex hören wir dagegen sehr wenig, ebenso von Mojo, dem süßen blauen "Affen" :), der eigentlich gar nicht süß sein soll. . Inhaltlich geht es in "Strange Days 2" zwar nur schleichend weiter, aber es scheint als würden wir am Ende des Bandes endlich mal wissen um was es denn eigentlich dem Vereiner in der ganzen Geschichte geht. Man bekommt so manche Antwort, auch wenn sie auf sich warten lässt. Dennoch herrscht eher die Ratlosigkeit vor wenn man alles im Gesamten sieht. Die Seitwärtsschlenker die wir machen, im Sinne von: einen kleinen Ausflug in die Vergangenheit, gab es auch schon in Teil 1. Leider weiß man aber immer noch nicht genau warum wir diesen Teil von Alex Vergangenheit erleben. Vielleicht schafft ja der finale Teil 3 diese Frage zu klären und uns zu zeigen warum wir seine dramatische Beziehung miterleben. . Zu letzt noch zur Idee. Auch in diesem Band punktet der Autor mit seinen kuriosen Wesen, die wir nach und nach besser kennenlernen. In "Strange Days 2" hat es mir vor allem Glompf angetan, der wie eine Klette an Alex hängt und einfach interessant ist, alleine weil er für seine Art nicht typisch ist, genau wie Mojo. Gollumähnliche Menschen kreuzen auch unsere Wege und faszinieren mit ihren Eigenheiten und die Agenten, ja die waren schon in "Strange Days 1" gruselig und bleiben es auch weiterhin. . Fazit Keine üble Fortsetzung der geplanten Trilogie. Leider war mir manchmal die Sprache einer der Hauptpersonen zu seicht und die ewige Geheimniskrämerei ist auch anstrengend. Ein spannendes Ende jedoch und eine gute Idee machen das Buch dann doch zu einem Erlebnis. Von mir gibt es 3 von 5 Wölkchen. . Reihe . 1. "Strange Days 1" 2. "Strange Days 2" 3. "Strange Days 3" Erscheinungstermin noch nicht bekannt . Mein Dank gilt hier BoD und dem netten Autoren Fred Ink alias Oliver Lutz, für die Bereitstellung des Buches.

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  • Rezension zu "Strange Days - Band 2" von Fred Ink

    Strange Days - Band 2
    Seidenhauch

    Seidenhauch

    29. February 2012 um 17:27

    Meine Meinung: Es geht spannend weiter. Auch der zweite Teil der Strange Days Trilogie hält was er verspricht: brutale Action, eine ordentliche Portion Horror und extremen Nervenkitzel! Starnge Days II ist in vier Teile unterteilt. Der erste Teil befasst sich lediglich mit David und Jess. Ein ganz leichtes Gefühl des Vermissens schlich sich bei mir ein. schließlich brannte es mir auf Seele was aus Alex geworden ist. Der zweite Teil befasst dann jedoch nur mit Alex und seinen Erlebnissen. Mein Wissendurst um Alex wurde zwar gestillt, jedoch fande ich diese "eintönige" Lösung der beiden ersten Teile nicht ganz so gelungen. Mit dem dritten Teil wird alles anders und das klitze kleine Missfallen war sofort verschwunden. Hier trumpft Fred Ink wieder mit gelungen Kapitelsprüngen (Vorwärts, Seitwärts, Rückwärts) und Personensprüngen (mal handelt das Kapitel von Alex, David, Leuen, dem Großimperator oder einem Komissar) auf. Der letzte Teil folgt in fortlaufender Erzählung ohne 'größere' Sprünge. Strange Days II beginnt mit Davids Versuch seiner Aufgabe gerecht zu werden und Leuens Machenschaften herauszufinden. Dabei stößt der lässige Dauerkiffer David auf die vollkommen durchgeknallten und radikalen "Ökotussi" Jess, die Leuen sabotieren will. Die Nacht- und Nebelaktion, die beide nun gezwungenermaßen zusammen durchführen müssen, läuft natürlich alles andere als glatt! Wie soll es auch anders sein?! David wird schon bald auf alte Bekannte treffen, die alles andere als friedlich sind. Dummerweise kann Jess die Wesen nicht sehen, da sie aus unserer Parallelwelt stammen. Währenddessen ist Alex zusammen mit Mojo, einem kleinen blauen Wesen, in dessen Welt auf der Flucht vor dem Großimperator. Sie reisen zu den Menschen der Inner-Erde. Dort findet Alex nicht nur einen sicheren Unterschlupf, sondern erhält Informationen über sich selbst, die er sich nie hätte erträumen lassen... Ich war mehr als gespannt auf diesen zweiten Teil. Allerdings habe ich nicht geglaubt, dass dieser Band, dem ersten das Wasser reichen kann. Nicht dass ich es dem Newcomer Autor Fred Ink nicht zugetraut hätte, aber in letzter Zeit häufen sich gerade in Trilogien die sogenannten "Lückenfüller", die dem Leser keine neuen Erkenntnisse gewähren und sich im Kreis drehen. Da der erste Band bereits mit soviel genialen und gelungen Schauplätzen sowie Handlungen auftrumpfte, stellte ich mir ernsthaft die Frage wie der Autor einen ebenso überzeugenden Band schaffen möchte? Fred Ink hat es geschafft! Ein großes Lob an den Autor. Mit dem Aufkommen des "speziellen" Buches, hattest Du mich voll und ganz auf Deiner Seite Fred! Es ist die Rede von einem Buch und einer Geschichte, welches sich der begnadete Horrorschriftsteller H.P. Lovecraft ausgedacht hat und nachfolgende Autoren einlud, seine Ideen für ihre Werke aufzugreifen und weiterzuführen. Strange Days II war zu keiner Stelle auch nur annähernd langweilig. Eher im Gegenteil ich habe ständig neue Schauplätze, aufregende Landschaften, Städte, Personen und Monster kennengelernt. Wie Fred Ink am Ende des ersten Bandes versprochen hatte, werden hier viele Fragen beantwortet oder zumindest näher beleuchtet. Alles in Allem hat mich Strange Days II wirklich positiv überrascht. Keinesfalls als Lückenfüller zusehen und voller Action, Humor, 'Hintergrundinformationen', Horror und dem Mythos Lovecrafts Geschichten. Einfach grandios! Ich warte gespannt auf den letzten Teil.

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  • Rezension zu "Strange Days - Band 2" von Fred Ink

    Strange Days - Band 2
    TrinityXL

    TrinityXL

    13. January 2012 um 12:38

    ...und nun kommt auch H. P. Lovecraft ins Spiel :) Auch im zweiten Teil seiner Strange Days Trilogie nimmt Fred Ink den Leser mit auf eine actiongeladene, bizarre und nicht zu vergessen humorvolle Achterbahnfahrt durch zwei Welten. Wir begleiten Alex und David auf ihrer Mission, welche die beiden Helden-wider-Willen zunehmend an ihre Grenzen treibt. Ich finde, vor allem David wächst an seinen Aufgaben. Aber auch Alex muss in der Parallelwelt einige "Offenbarungen" verkraften, die ihn zwingen, über sich selbst hinauszuwachsen. Wie schon in Teil Eins wartet das Buch mit unglaublichem Detailreichtum auf, vor allem bei der Beschreibung der fremden Welt und der ihr innewohnenden Kreaturen. Und natürlich werden auch wieder zahlreiche Referenzen zur Horror- und Pop-Kultur gezogen. Einige Bösewichter wirken zwar etwas comichaft überzeichnet, aber andererseits reihen sie sich dadurch perfekt in das Sammelsurium bizarrer Monster ein, die es auf die beiden Jungs abgesehen haben. Außerdem gibt es noch einen tollen Neuzugang auf der Seite der "Guten": Die amazonenhafte Jess, die in Sachen Mundwerk und Schlagkraft den Jungs noch einiges voraus hat :) Und wie sollte es anders sein - natürlich macht das Buch an einer Stelle den Cut, die einen ungeduldig auf Band 3 warten lässt!

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