Fred Ink Wurmstichig

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Inhaltsangabe zu „Wurmstichig“ von Fred Ink

Etwas regt sich unter der schwäbischen Alb. Feindliche Mächte wühlen seit undenkbaren Zeiten in den Eingeweiden des Planeten. Sie trachten danach, uns zu verändern, wollen uns kontrollieren, damit wir ihrem Gott dienen. Kosmisches Grauen droht, uns alle ins Verderben zu stürzen. Und jetzt haben Dinge zu gehen gelernt, denen zu kriechen gebührt ... Wurm ist alles und alles ist Wurm! (Quelle:'E-Buch Text/30.05.2013')

Widerlich, bitterböse und verdammt gut.

— JanaOltersdorff

Horror pur! Klare Leseempfehlung.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Gigantisch!

    Wurmstichig

    Maran-Wortsaat

    Zombiefilme,Dystopien und vor allem Horrorfilme, ich mag sie alle! (Abgesehen von Schlitzerfilmen wie Saw usw.) Daher hab ich sofort die Gelegenheit ergriffen und mir diese Geschichte für meinen Kindle geholt, nachdem ich bei einer Bekannten auf sie aufmerksam wurde. Worum geht es? Die Geschcihte beginnt mit der Erzählung eines Mannes. Man weiß noch nicht wer er ist, allerding, dass er einen Arzt als Geisel genommen hat und von diesem verlangt, ihm den Bauch aufzuschneiden. Damit dieser auch gewillt ist das zu tun, berichtete er ihm von den Erlebnissen, die ihn zu dieser Entscheidung trieben. Wie ich die Geschichte empfand: Wenn ich das jetzt so lese, klingt es eigentlich nach nicht viel. Wie? Er erzählt einfach nur? Das kann doch nicht spannend sein! Da sag ich nur: Und ob! Denn schon auf den ersten Seiten merkt man das schreiberische Können von Fred Ink. Wer sich vor dem Kauf davon überzeugen will, der kann das bei Amazon mit dem "Klick ins Buch" tun. Ich muss auch dazu sagen, dass ich zwar selber schreibe, aber bisher noch nichts von diesem Schrifsteller gelesen habe, noch ihn persönlich kenne. Meine Rezension beruht also auf das, was ich beim Lesen empfand. Gleich zu Beginn wurde ich von der Art des Schreibens und der Geschichte mitgerissen. Mir ist noch nicht einmal der Name des Protagonisten im Gedächtnis geblieben ist, denn die Geschichte wird aus seiner Sicht erzählt. Ich glaube mich zu erinnern, dass er Erich hieß. Wichtig für die Geschichte ist lediglich die Atmosphäre, die der Autor aufbaut und die mit dem Erzähler beginnt, der als Hausierer durch die schwäbische Alb fährt um Kunden minderwertige Ware aufzuschwatzen. Der Erzähler setzt auch nicht auf die Sympathie des Doktors, er bleibt sich selbst treu. Ich emfpand ihn als überraschend ehrlich, vielleicht zu unsensibel, aber genau das machte seinen Charakter aus und stellte seine Beweggründe glaubhaft dar! In einem abgelegenen Dorf findet er schließlich heraus, dass etwas nciht mit rechten Dingen zugeht. Er ist selbst egoistisch genug um sich mehr für seine Sache zu interessieren, gibt jedoch zu, dass seine Neugierde ihn zu Fall bringen könnte. Denn, obwohl er weiß, dass es gefährlich ist, geht er den Dingen auf den Grund und begibt sich somit in Gefahr. Ich habe lange überlegt, wie ich diese Rezension schreiben soll. Wie ich zum Ausdruck bringen kann, wie großartig ich den Schreibstil fand, aber auch die Darstellung des Hauptprotagonisten, der mit seinen Ecken und Kanten besticht. Es fällt mir schwer das zu tun, ich kann nur das obrige Wort "Gigantisch" benutzen. Viel zu lange ist her, dass mich eine Geschichte so gefangen nehmen konnte und daher erhält sie von mir mit Begeisterung die volle Puntzahl. Ich kann sie jedem wärmstens empfehlen =)

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    • 2
  • Bitterböse, widerlich, richtig gut!

    Wurmstichig

    JanaOltersdorff

    08. November 2013 um 06:45

    Hab es schon bei Amazon geschrieben und wiederhole mich hier einfach aus Gründen: Ich muss einfach 5 Sterne geben. Ein geniales Buch, eine originelle, teuflisch böse Geschichte. Ein Protagonist, der eigentlich komplett unsympathisch ist, und doch fieberte ich mit ihm und hoffte für ihn auf ein glimpfliches Ende. Toller Schreibstil, abartiger Horror, gepaart mit einer guten wohldosierten Portion schwärzesten Humors. So muss Horror! P. S. Ich würde jetzt gern einen Apfel essen, aber der hat so komische Stellen, ich befürchte, er ist bereits befallen...

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  • Danach sieht man Würmer mit anderen Augen

    Wurmstichig

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. July 2013 um 17:46

    Ich habe einen großen Fehler gemacht. Vor einiger Zeit erhielt ich das Buch, las die ersten 2 Seiten und legte es erst einmal zur Seite da mir die Zeit fehlte. Genau das war mein Fehler. Gestern Abend begann ich also noch einmal damit und konnte es erst aus der Hand legen, nachdem ich die letzten Buchstaben gelesen hatte. Über die darauf folgende Nacht reden wir lieber nicht, ich kann nur sagen, sie war unruhig. Fred Ink verfügt über einen ausnehmend guten Schreibstil, einer ausgezeichneten Wortwahl und schafft es mühelos, den Leser mit seiner unheimlichen Story in den Bann zu ziehen. Ich gehe mal davon aus, dass jeder Fan gerade dieses Genres gewisse Szenarien, Figuren oder Abläufe ganz besonders schätzt oder gerade diese besonders spannend/unheimlich/faszinierend/hart/ekelhaft/schrecklich findet. Nennt es wie ihr wollt. Mich hat die Geschichte auf jeden Fall total gepackt und ich hatte sämtliche Figuren und Kreaturen direkt vor Augen. Sehr schade ist nur, dass das Buch relativ dünn ist, ich hätte doch zu gerne weitergelesen. Ganz klare Leseempfehlung von mir!

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  • Wurm ist alles und alles ist Wurm!

    Wurmstichig

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. June 2013 um 18:58

    Ein Mann dringt in die Wohnung eines Doktors ein und bedroht diesen mit einer Waffe: Der Doktor soll ihm den Bauch aufschlitzen und ihn operieren, nachdem der Mann eine längere Erzählung losgeworden ist. Dabei werde der Doktor verschiedene Gemütsregungen durchmachen, von Erstaunen über Scham und Verstörung bis hin zu Entsetzen. Erst danach, wenn er von der Aufrichtigkeit seines Gegenübers überzeugt sein würde, solle der Doktor ihn operieren, denn der Mann habe kein Interesse daran, gefesselt in einer Irrenanstalt zu erwachen … So die vielversprechende Ausgangssituation von „Wurmstichig“. Fred Ink bewegt sich bevorzugt im Lovecraft-Milieu: Nach der humoristischen Fantasy-Trilogie „Strange Days“ (Strange Days - Band 1, Strange Days - Band 2, Strange Days - Band 3) veröffentlichte er die Novelle Das Grauen in den Bergen, mit der er sich stärker dem altmodischen Horror zuwandte. Diesen Fokus behält er auch bei „Wurmstichig“ bei. Zwar spielt die Geschichte heutzutage, doch dieser Umstand gerät streckenweise in Vergessenheit, da ca. 90 Prozent des Textes die Erzählung des Eindringlings ist und dieser sich etwas altmodisch ausdrückt. Außerdem entspricht das Setting ebenfalls eher den alten Horrorgeschichten, und moderne technische Geräte kommen nicht sehr oft vor. Der Mann schiebt eine Obstschale von sich, er „verabscheut“ Obst, und drängt den Doktor, einen Scotch zu trinken, um „sicherzugehen“. Der Name des Mannes – der Lovecraft-Lesern wohlbekannt sein dürfte und längst nicht die einzige Anspielung auf Geschichten des alten Meisters ist – lautet Erich Zann, seines Zeichens Vertreter für Tiernahrung. Zann beginnt seine Geschichte, indem er von einem kleinen, abgelegenen Dorf im schwäbischen Hinterland berichtet, das von merkwürdigen, vermummten Gestalten bewohnt wird, die aber gute Kunden sind. Als er aus Neugier ungebeten eins ihrer Häuser betritt und es völlig leer vorfindet, werden sie sauer und bedrohen ihn, lassen ihn jedoch laufen. Später stößt Zann auf einen Zeitungsartikel: Studentinnen werden vermisst … in den Wäldern nahe des seltsamen Dorfes. Er recherchiert und stößt auf andere, seit Jahrzehnten vermisste Personen, außerdem auf Meteoritenabstürze in der Gegend. Ein Zusammenhang? Er nimmt Kontakt mit Faiß, einem mutmaßlichen Verschwörungsspinner auf. Doch dieser hat beunruhigende Informationen über das Dorf und seine Bewohner. Dann erhält Zann jedoch gegensätzliche Nachrichten, unterzeichnet mit Faiss – ist der Typ eine Art Schizophrener, oder reicht die mögliche Verschwörung bereits weiter, als Zann ahnt? Gebannt folgt man als Leser Zanns unglaublicher Geschichte an der Seite des Doktors, die sich um groteske Kreaturen unter dem Einfluss fremder, dunkler Übermächte dreht, und Würmer, immer wieder Würmer. Krimi und Horror gehen Hand in Hand. Zann sucht Faiß/ss auf, macht sich auf die Suche nach den verschwundenen Studentinnen, schleicht sich nachts in das Dorf, hat erotische, traumartige Erlebnisse mit einer schönen Blondine, verliert sein Gedächtnis und erkennt danach die Ausmaße des Schreckens, der sich vom Dorf aus über die ganze Welt ausbreiten will - und damit beginnt der Horror erst so richtig. Mehrmals schwebt Zann in Lebensgefahr (und Schlimmerem!), wird Zeuge unfassbaren Horrors, in unterirdischen Tunneln wird er von einem abscheulichen Etwas verfolgt, doch in die Erde muss er, denn dort, tief unten, sitzt der Schrecken ... „Wurmstichig“ ist eine altmodische, im Heute spielende tour de force. Wie der Protagonist Zann kommt man kaum zum Luftholen, so überschlagen sich die Ereignisse und schlägt die Handlung bis in die letzten Zeilen Haken. Sowohl Liebhaber der alten Lovecraft-Geschichten als auch Actionfans kommen hier auf ihre Kosten, denn Ink gelingt es sehr gut, beides miteinander zu verbinden und durch kreative Eigeneinfälle alte Versatzstücke (einsames Dorf, unheimliche Einwohner, Meteoriten etc.) zu etwas Neuem, Eigenem zu kombinieren - ein einzigartiges Lesevergnügen!

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