Fred Sellin

 4,1 Sterne bei 88 Bewertungen
Autor von Notaufnahme, Nur Heringe haben eine Seele und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Fred Sellin

Fred Sellin, Jahrgang 1964, studierte nach dem Abitur Journalistik, arbeitete anschließend als Redakteur und Reporter bei verschiedenen Tages- und Wochenzeitungen. Jetzt lebt er als freier Autor in Hamburg. Von ihm sind u. a. Biografien über Heinz Rühmann und Boris Becker und zwei Enthüllungsbücher über Kriminalität in Deutschland erschienen.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Die große Sauerei (ISBN: 9783969052044)

Die große Sauerei

Erscheint am 13.11.2022 als eBook (Download) bei Yes Publishing.
Cover des Buches Die große Sauerei (ISBN: 9783969052037)

Die große Sauerei

Erscheint am 13.11.2022 als eBook (Download) bei Yes Publishing.
Cover des Buches Die große Sauerei (ISBN: 9783969052020)

Die große Sauerei

Erscheint am 15.11.2022 als Gebundenes Buch bei Yes Publishing.

Alle Bücher von Fred Sellin

Cover des Buches Was vom Leben übrig bleibt, kann alles weg (ISBN: 9783596195206)

Was vom Leben übrig bleibt, kann alles weg

 (24)
Erschienen am 26.09.2012
Cover des Buches Notaufnahme (ISBN: 9783442155415)

Notaufnahme

 (15)
Erschienen am 16.01.2009
Cover des Buches Na und, ich tanze (ISBN: 9783426275368)

Na und, ich tanze

 (11)
Erschienen am 04.10.2011
Cover des Buches Nur Heringe haben eine Seele (ISBN: 9783426278383)

Nur Heringe haben eine Seele

 (12)
Erschienen am 02.11.2020
Cover des Buches Faszination des Bösen (ISBN: 9783641093129)

Faszination des Bösen

 (5)
Erschienen am 17.02.2014
Cover des Buches Im Spiegel des Bösen (ISBN: 9783442157587)

Im Spiegel des Bösen

 (4)
Erschienen am 15.04.2013
Cover des Buches Wenn der Vater mit dem Sohn (ISBN: 9783492258500)

Wenn der Vater mit dem Sohn

 (3)
Erschienen am 11.03.2010
Cover des Buches Spuren des Todes (ISBN: 9783810513212)

Spuren des Todes

 (2)
Erschienen am 23.10.2013

Neue Rezensionen zu Fred Sellin

Cover des Buches Nur Heringe haben eine Seele (ISBN: 9783426278383)Krimines avatar

Rezension zu "Nur Heringe haben eine Seele" von Fred Sellin

Eine Lebensbeichte, die nur schwer zu ertragen ist.
Kriminevor 2 Jahren

Rudolph Paul Pleil war ein bekannter Serienmörder, der sich selbst als bester Totmacher Deutschlands sah. Für Fotografen stets herausgeputzt, mit geradem Rücken und von der besten Seite gezeigt, offenbarte der psychopathische Egozentriker seinen nie versiegenden Geltungsdrang. Deshalb kratzte es an seinem Ego, als man ihm die im Zuchthaus gestandenen Frauenmorde nicht abnahm. Doch seine geschilderten Beschreibungen der begangenen Taten waren so real, dass es zu einer Überprüfung kam und Pleil im Jahr 1950 erneut wegen Mordes angeklagt worden ist. 15 Tötungen an Frauen konnten ihm nachgewiesen werden, weshalb er im Jahr 1950 eine lebenslange Haftstrafe bekam.

In „Nur Heringe haben eine Seele“ hat der Autor Fred Sellin das Leben des Rudolph Paul Pleil noch einmal Revue passieren lassen. Angefangen mit seiner Kindheit, die von der Alkoholsucht des Vaters und den kargen Mitteln zum Lebensunterhalt geprägt worden ist, über seine Zeit bei der Marine, die durch erste Diebstähle und auftretende Epilepsieanfälle schnell beendet war, bis hin zu seiner Zeit als Grenzgänger, in der er Frauen überfallen, missbraucht und seinen Angaben nach erste Morde begangen hat. Stationen eines Lebens, das mit 23 Jahren durch die Verurteilung wegen Mordes an einem Kaufmann nur noch hinter Gittern stattgefunden hat.

Mit der Wahl, Rudolph Paul Pleil als Ich-Erzähler über begangene Taten berichten zu lassen, gelingt es Fred Sellin, dem Leser einen umfassenden Einblick in die abartige Gedankenwelt des vielfachen Mörders zu gewähren. Basierend auf Ermittlungs- und Gerichtsakten und auf Aufzeichnungen von Rudolph Pleil selbst hat er in einer einfach gehaltenen und mit vielen Obszönitäten versehenden Sprache den triebgesteuerten Totmacher die Lebensbeichte ablegen lassen. Eine Lektüre, die nicht einfach zu lesen und noch viel schwerer zu ertragen ist. Dabei ist Rudolph Pleil nicht der Einzige, der in der Nachkriegszeit die Morde an unzähligen Frauen beging. Auch seine Komplizen und Mitangeklagten Karl Hoffmann und Konrad Schüßler trifft eine enorme Schuld, da auch sie an den bestialischen Taten beteiligt waren.

Fazit und Bewertung:
Ein schwer zu verdauender Roman, der auf Tatsachen beruht und nicht für jeden Leser geeignet ist. Denn Fred Sellin nimmt sich die Ausdrucksweise und die ordinäre Sprache des Serienmörders Pleil in allen ihren Details an, was zum einen sehr authentisch wirkt, zum anderen aber eine enorme Abscheu beim Lesen erzeugt.

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Cover des Buches Faszination des Bösen (ISBN: 9783641093129)Hennies avatar

Rezension zu "Faszination des Bösen" von Peter Schnieders

Ein Kölner Kriminalkommissar berichtet aus der realen Welt
Hennievor 2 Jahren

"Faszination des Bösen - Neue Fälle des bekannten Kriminalkommissars"

Peter Schnieders berichtet in sieben Kriminalfällen von den Abgründen des Lebens. Sie berührten mich tief, weil sie so sachlich, schlicht und vorurteilsfrei von ihm dargestellt werden.

 Es sind ausnahmslos Tatbestände, die in dem schmalen Band Eingang gefunden haben, die richtig unter die Haut gehen. Einerseits sind es banale Gründe, die den Tod zur Folge haben, andererseits Umstände, die nicht nachvollziehbar sind und mich fassungslos machten.

Über 1000 Leichen im Berufsleben - was macht das mit einem? Peter Schnieders ist bewundernswert wie er mit dem Thema gewaltsamen Tod umgeht. Er ist ein starker Mann, der sich hier sicher auch seine Albträume von der Seele schreiben muss, sich ein wenig Erleichterung verschafft. Das lässt einen doch ein Leben lang nicht los! Ich bewundere die Menschen, die für die Allgemeinheit so viel zu schultern haben. Meine allergrößte Hochachtung!

Kommentare: 14
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Cover des Buches Nur Heringe haben eine Seele (ISBN: 9783426278383)twentytwos avatar

Rezension zu "Nur Heringe haben eine Seele" von Fred Sellin

Ohne Reue
twentytwovor 2 Jahren

Rudolf Pleil, der vermutlich mehr Morde auf dem Gewissen hat als so mancher gefürchtete Serienkiller, ist von seiner Persönlichkeitsstruktur her eher einfach gestrickt. Seine Taten sind fast ausnahmelos triebgesteuert und ihre beispiellose Brutalität ist einzigartig. So ist es eigentlich nicht zu verstehen, dass er sein Treiben jahrelang unerkannt fortsetzen konnte, bevor er wegen einem, für ihn vollkommen untypischen Raubmord gefasst und überführt wird. Erst nach seiner Verhaftung, zahlreichen Verhören und Untersuchungen auf seinen Geisteszustand, gesteht er in einer Anwandlung von Größenwahn als „Der beste Totmacher Deutschlands“, seine anderen Taten.

Fazit
Ein schockierendes Porträt eines Massenmörders, das tiefe Einblicke in eine zutiefst gestörte Psyche gewährt die aufzeigt, wie leicht ein Mensch zum Monster werden kann.

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