Fred Thiele Die Überzeugung

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Inhaltsangabe zu „Die Überzeugung“ von Fred Thiele

Paul Schmidt ist noch ein Kind, als sich seine Mutter umbringt, doch hat er die Tat heute längst als Unfall und sogar als künstlerische Manifestation der Stärke umgedeutet. Fortan gilt die Mutter, die ihrem Sohn vor ihrem Ableben den unbedingten Glauben an sich selbst einschärfte, als unantastbare Ikone seiner Überzeugung. Andere Menschen sind, wenn nicht gar hinderlich, so zumindest doch bedeutungslos für ihn, dessen Welt ganz und gar aus der Liebe zur Mathematik besteht. Als Paul schließlich seine vielversprechende wissenschaftliche Karriere als Mathematiker an der Universität beginnt, trifft er auf die attraktive Soziologin Caroline, der er mit Haut und Haar verfällt. Doch er kämpft um seine Überzeugung, die sich mehr und mehr durch seltsame Gefühle bedroht zeigt: Es entbrennt ein Kampf zwischen Rationalität und Emotionalität.

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  • Rezension zu "Die Überzeugung" von Fred Thiele

    Die Überzeugung

    thomas_gatzemeier

    14. December 2011 um 16:20

    Fred Thieles Buch „Die Überzeugung“ ist für mich ein schriftstellerisches Memento mori der besonderen Art. Auf den ersten Seiten befürchtete ich, seine, für mich klassisch anmutende, fein ziselierte Sprache könnte reiner Selbstzweck sein, so wie ich es zuletzt bei Martin Mosebachs Roman „Was davor geschah“ las in dem nichts als Sprachkunst geschah. Nach der 192 ten Seite legte ich diesen Roman zur Seite. Die Klarheit der Erzählung schafft Bilder, welche die Handlung in ein splittriges Licht stellt und teilweise bis zum Zerreißen surreal auflädt. Auch wenn man das Buch wegen unbedeutenderen Tätigkeiten zur Seite legt, so sucht man so schnell wie möglich weiterzulesen. Dieses Dranbleiben ist eindeutig der stringenten Komposition geschuldet, die nie nicht nur einen, sondern mehrere Spannungsbögen ineinander verwebt. Manche seiner Figuren, wie der alte Metzenfelder - des Helden väterlicher Vertrauter - kamen mir wie aus einer anderen Welt vor und passten doch ganz und gar in das Diesseits, welches immer nur eine Folie für menschliches Handeln ist und nie die eigentliche Erzählung von Eros und Tanatos überlagert. Das Ende der spannenden Novelle, die ich eigentlich einen kurzen Roman nennen würde – aber diese Spitzfindigkeiten überlasse ich lieber studierten Germanisten – frappiert nicht nur durch einen abrupten Wechsel der Zeitebene. Ich bin gespannt auf Weiteres.

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