Fred Uhlman Der wiedergefundene Freund

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Inhaltsangabe zu „Der wiedergefundene Freund“ von Fred Uhlman

Zwei 16jährige Jungen besuchen die gleiche exklusive Schule. Der eine ist Sohn eines Arztes, der andere stammt aus einer reichen Adelsfamilie. Zwischen den beiden entsteht eine innige Freundschaft, ein vollkommenes, magisches Einverständnis. Ein Jahr später ist die Beziehung zerbrochen. Das geschah im Deutschland des Jahres 1933 …

Mich konnte die Geschichte nicht in ihren Bann ziehen. Die Protagonisten bleiben farblos, sodass ihre Freundschaft nicht berührt.

— Hazel93
Hazel93

In sensiblen Worten erzählte Geschichte einer einjährigen Freundschaft, die durch den Antisemitismus auseinanderdriftet.

— loveisfriendship
loveisfriendship

Das einzige Schulbuch, das mich so sehr aufgerüttelt und bewegt hat. Habe es beim ersten Mal fertig gelesen.

— anina21
anina21

Eins der Schulbücher, dass mir besser gefiel. Eine Geschichte über die Freundschaft zwischen einem Deutschen und einem Juden.

— Miriam0611
Miriam0611

Großartig.

— Helen1403
Helen1403

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  • Der wiedergefundene Freund

    Der wiedergefundene Freund
    anina21

    anina21

    04. December 2015 um 16:42

    Zwei 16-jährige Jungen besuchen die gleiche exklusive Schule. Der eine, Hans Schwarz, ist der Sohn eines Arztes, der andere, Konradin von Hohenfels, entstammt einer reichen Adelsfamilie. Zwischen den beiden entspinnt sich eine innige Freundschaft, die auf einem tiefen, magischen Einverständnis beruht. Bis ein Jahr später die Beziehung zerbricht. Die Geschichte spielt in Deutschland. Wir schreiben das Jahr 1933. Fred Uhlmans bewegende Erzählung erforscht mit ungewohnter Zartheit und suggestiver Kraft die Gesetze der Freundschaft, die Widrigkeiten, die ihr gefährlich werden und sie zerstören können, sowie jene anderen Kräfte, die unzerstörbar Trennung, Enttäuschung, Verzweiflung und sogar den Tod überdauern.

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  • Eindrucksvolle Freundschaftsgeschichte

    Der wiedergefundene Freund
    UteSeiberth

    UteSeiberth

    06. October 2014 um 22:09

    Vor Jahren habe ich dieses Buch schon einmal gelesen und war damals sehr beeindruckt.Das hat sich beim wiederholten Lesen nochmals eingestellt und ich finde es besonders schön,wie in dieser Erzählung ein junger Jude und ein junger adliger Deutscher ihre schwierige Freundschaft empfinden,die eigentlich nicht geduldet wird.Mit viel Freude habe ich auch gelesen, wie sehr der Autor von unserem "Schwabenländle" schwärmt, in dem er aufgewachsen ist bevor er nach Amerika emigieren musste.Ich bin da nämlich auch aufgewachsen bevor ich nach Berlin kam!

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  • Aus der Zeit, als Leichen zu Seife verarbeitet wurden, damit Deutschland sauber blieb ...

    Der wiedergefundene Freund
    Monsignore

    Monsignore

    10. July 2014 um 23:32

    Mehrfache Überraschung: Der 1901 in Stuttgart geborene Autor (wegen jüdischer Herkunft 1933 geflohen, danach als erfolgreicher Maler und Schriftsteller in Spanien, Frankreich und England lebend) beschreibt Stuttgart als einst äußerst lebenswerte und lebensfrohe Stadt, was ich vom heutigen Stuttgart ganz und gar nicht behaupten kann. Seine sehr poetischen Impressionen gipfeln in diesem wunderschönen Satz: "Tausende von Lichtern in der warmen Luft, die nach Jasmin und Flieder duftete, und ringsum Stimmengewirr, das Singen und Lachen zufriedener Bürger, schläfrig vom allzu reichlichen Essen oder liebeslustig vom allzu reichlich genossenen Wein." Ach, wie schön. Doch der Stoff dieser Novelle ist nicht schön, trotz aller Poetik. Es stehen so wunderschöne Sätze in diesem schmalen Buch. Es ist die Geschichte einer kurzen und dann desaströs vernichteten Freundschaft. Ein jüdischer Arztsohn und ein arroganter Grafensohn mit völkischem Hintergrund werden in Schulzeiten dicke Freunde, allerdings mit großen Hemmnissen aufgrund des Standesunterschieds. In entscheidender Stunde versagt die Freundschaft, der jüdische Junge wird nach Amerika geschickt, wo er seinen Weg findet, während seine Eltern in Deutschland sterben mussten. Der Grafensohn lodert für Hitler und die Mörder. Und dann kommt ein völlig überraschendes Ende ... Sehr gut geschrieben, gut zu lesen, ein sehr dichter, fast schon schwermütiger Text. Eigentlich Pflichtlektüre für alle, die sich für Zeitgeschichte interessieren.

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  • Aus der Zeit, als Leichen zu Seife verarbeitet wurden, damit Deutschland sauber blieb ...

    Der wiedergefundene Freund
    Monsignore

    Monsignore

    10. July 2014 um 23:32

    Mehrfache Überraschung: Der 1901 in Stuttgart geborene Autor (wegen jüdischer Herkunft 1933 geflohen, danach als erfolgreicher Maler und Schriftsteller in Spanien, Frankreich und England lebend) beschreibt Stuttgart als einst äußerst lebenswerte und lebensfrohe Stadt, was ich vom heutigen Stuttgart ganz und gar nicht behaupten kann. Seine sehr poetischen Impressionen gipfeln in diesem wunderschönen Satz: "Tausende von Lichtern in der warmen Luft, die nach Jasmin und Flieder duftete, und ringsum Stimmengewirr, das Singen und Lachen zufriedener Bürger, schläfrig vom allzu reichlichen Essen oder liebeslustig vom allzu reichlich genossenen Wein." Ach, wie schön. Doch der Stoff dieser Novelle ist nicht schön, trotz aller Poetik. Es stehen so wunderschöne Sätze in diesem schmalen Buch. Es ist die Geschichte einer kurzen und dann desaströs vernichteten Freundschaft. Ein jüdischer Arztsohn und ein arroganter Grafensohn mit völkischem Hintergrund werden in Schulzeiten dicke Freunde, allerdings mit großen Hemmnissen aufgrund des Standesunterschieds. In entscheidender Stunde versagt die Freundschaft, der jüdische Junge wird nach Amerika geschickt, wo er seinen Weg findet, während seine Eltern in Deutschland sterben mussten. Der Grafensohn lodert für Hitler und die Mörder. Und dann kommt ein völlig überraschendes Ende ... Sehr gut geschrieben, gut zu lesen, ein sehr dichter, fast schon schwermütiger Text. Eigentlich Pflichtlektüre für alle, die sich für Zeitgeschichte interessieren.

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  • Rezension zu "Der wiedergefundene Freund" von Fred Uhlman

    Der wiedergefundene Freund
    claudiaausgrone

    claudiaausgrone

    04. January 2012 um 17:34

    >>Zwei 16jährige Jungen besuchen die gleiche exklusive Schule. Der eine, Hans Schwarz, ist der Sohn eines Arztes, der andere, Konradin von Hohenfels, entstammt einer reichen Adelsfamilie. Zwischen den beiden entspinnt sich eine innige Freundschaft. Bis ein Jahr später die Beziehung zerbricht. Die Geschichte spielt 1933 in Deutschland. Uhlmans bewegende Erzählung erforscht mit ungewohnter Zartheit und suggestiver Kraft die Gesetze der Freundschaft, die Widrigkeiten, die zerstören können, sowie jene anderen Kräfte, die unzerstörbar Trennung, Enttäuschung, Verzweiflung und sogar den Tod überdauern.<< „Eines der raren Zeugnisse dafür, dass auch angesichts des namenlosen Schreckens Literatur als Kunst möglich ist.“ Neue Zürcher Zeitung Soweit der Klappentext. Diese Novelle hat mich so sehr beeindruckt und ergriffen, dass ich sie jedem ans Herz legen möchte. Durch Kressman Taylors "Adressat unbekannt" angeregt, mich weiter mit dem Thema zu befassen, fand ich dieses Buch. Schnell gelesen, weil es eine kurze Novelle ist, groß geschrieben, aber auch, weil ich es nicht aus der Hand legen konnte. Zugegeben, viel Aktion ist nicht, aber dennoch fiebert man mit, bangt, fragt sich. Für Stuttgarter Lokalpatrioten ist das Kapitel 8 empfehlenswert, weil eine wunderbare Beschreibung der Stadt.

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  • Rezension zu "Der wiedergefundene Freund" von Fred Uhlman

    Der wiedergefundene Freund
    Piinquin_x3

    Piinquin_x3

    02. November 2011 um 10:42

    Da es eine Schullektüre war, ist es wohl klar, dass ich sonst nie solche Bücher in meiner Freizeit lesen würde. Jediglich den Schluss fand ich gut, da er mich sehr überraschte.

  • Frage zu "Die Bücherdiebin" von Markus Zusak

    Die Bücherdiebin
    Yvonni

    Yvonni

    Markus Zusak schreibt ein wunderbares Jugendbuch über das nationalsozialistische Deutschland und ihre Helden. So kann man meiner Meinung nach den Kindern von heute dieses schwierige Thema nahebringen. kennt ihr noch weitere Romane dieser Art für Kinder und Jugendliche?

    • 11
  • Rezension zu "Der wiedergefundene Freund" von Fred Uhlman

    Der wiedergefundene Freund
    Jari

    Jari

    31. March 2010 um 14:46

    Als Konradin von Hohenfels neu in die Klasse kommt, ist Hans Schwarz sofort klar, dieser Junge wird sein Freund werden. Und das werden sie auch. Gemeinsam unternehmen sie alles, was 16-jährige Jungen so machen: Sie machen Ausflüge, unterhalten und streiten sich. Doch plötzlich droht die Freundschaft der beiden auseinanderzubrechen: Denn Hans ist Jude und die Geschichte spielt 1933... Fred Uhlmans "Der wiedergefundene Freund" ist ein kurzes Buch. Ein sehr kurzes Buch. Man liest es in einem Atemzug durch, legt es weg und vergisst es. Zwar ist die Geschichte um die Freundschaft der beiden Jungen sehr berührend, ebenso das Ende, und auch die Sprache ist klar und lässt nichts offen. Doch ist das Buch beinahe zu offen: Man liest es durch und schlussendlich bleibt nur ein Achselzucken. Dass es über das Buch ansonsten nicht viel zu sagen gibt, zeigt diese kurze Rezension. Für Schulen und diejenigen, die ein einfaches, klares Buch lesen möchten sehr praktisch, ansonsten jedoch ein sehr durchschnittlicher Titel ohne besondere Merkmale.

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  • Rezension zu "Der wiedergefundene Freund" von Fred Uhlman

    Der wiedergefundene Freund
    dyke

    dyke

    15. October 2009 um 17:01

    Inhalt: In Stuttgart treffen 1932 zwei 16-jährige Jungen im Gymnasium aufeinander: Der eine ist der Sohn eines jüdischen Arztes, der andere ist Konradin, Graf von Hohenfels. Die beiden freunden sich miteinander an, doch ihre anregenden Gespräche über Hölderlin und ihre Vertiefung in ihre archäologischen Sammlungen werden zunehmend vom Lauf der Geschichte gestört. Auf Dauer können sie die Politik nicht ignorieren und ihre Freundschaft wird zerstört. Viele Jahre später, Fred ist ein erfolgreicher Anwalt in Amerika, seine Eltern sind tot, hält er eine Liste in der Hand, mit den Namen seiner ehemaligen Klassenkameraden, die im Krieg gefallen sind. Zum Autor: Fred Uhlman wurde 1901 als Angehöriger einer in Württemberg ansässigen jüdischen Familie gebo-ren. Er studierte Jura, arbeitete für die SPD und war mit Kurt Schumacher befreundet. 1933 flüchtete er nach Frankreich und lebte später als vielbeachteter Maler und Schriftsteller in Paris, Spanien und England. Er starb 1985. Meine Meinung: Ein dünnes Büchlein, Es ist kein Roman, eine Erzählung. Euro 7,90 für 116 Seiten bei 1 1/2 Zeilenab-stand erscheint im ersten Moment happig. Da es aber von kompetenten Leserinnen empfohlen wurde, habe ich es mir trotzdem gekauft und im Nachhinein nicht bereut. Der Autor beschreibt in diesem kurzen Stück die Idyllen einer behüteten Jugend, in die plötzlich die bisher verdrängte Nazi-Realität einbricht und Welten zersplittern lässt. Gerade durch das wenig spektakuläre Geschehen erhält die Erzählung am Ende eine Intensität, die frösteln lässt

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  • Rezension zu "Der wiedergefundene Freund" von Fred Uhlman

    Der wiedergefundene Freund
    HeikeG

    HeikeG

    15. September 2009 um 11:38

    Verus amicus est tamquam alter idem . "Ein wahrer Freund ist gleichsam ein zweites Ich." Dieser Spruch von Marcus Tullius Cicero kann als Grundtenor über der kleinen Erzählung, der beeindruckenden Novelle von Fred Uhlmann stehen. Wie beeinflussen uns die Menschen mit denen wir uns umgeben? Welche Spuren hinterlassen wir in ihnen? Was bedeutet Freundschaft? Was soll man mit seinem einerseits wertlosen, andererseits wiederum einzigartig wertvollen Leben anfangen? Dies sind Themen, mit denen sich der Autor auseinandersetzt. . Im Dezember 1932, kurz vor der Machtergreifung Hitlers schließen zwei 16-jährige Gymnasiasten eine enge und tiefempfundene Freundschaft. Das ist an sich nicht ungewöhnlich, aber ihrer beider Herkunft und die unheilbedrohte Zukunft verurteilen diese Verbindung schon von Beginn an zum Scheitern. Der eine - Hans Schwarz - ist Sohn eines jüdischen Arztes, der andere - Konradin von Hohenfels - stammt aus altem Adelsgeschlecht. Zudem ist die Mutter des Grafen eine ausgesprochene Antisemitistin. Trotz der innigen Verbindung der jungen Männer, lässt sich die abscheuliche Deutschlandpolitik nicht ignorieren und treibt Zwietracht zwischen die beiden. "Der lange, grausame Prozess der Entwurzelung hatte schon begonnen, und die Lichter, die meinen Weg erhellt hatten, verblassten." Hans verlässt seine geliebte Heimat und emigriert nach New York - seine Familie wird ihm nicht folgen -, Konradin schlägt eine steile Karriere im Nazi-Regime an. Erst dreißig Jahre später erfährt der "Verrat" Gerechtigkeit. . Uhlmans Erzählung ist ein sehr nachdenkliches literarisches Juwel. Ohne Zorn und Verurteilung beschreibt der Autor linear und analytisch, verbunden mit einer großen Liebe an seine Stuttgarter Heimat, den Beginn, die kurze Dauer und den Zerfall einer tiefen Freundschaft und dem damit verbundenen jähen Ende einer Kindheit in todesschwangeren Zeiten. Der Autor verarbeitet damit seine persönliche Freundschaft zu Claus Schenk Graf von Stauffenberg. . Fazit: Fred Uhlmans kleine, sehr lebensnahe Erzählung "Der wiedergefundene Freund" ist eine autobiographische Novelle, die - auch wenn sie die hässlichste Tragödie der Menschheitsgeschichte behandelt - in zarten, nostalgischen Molltönen geschrieben ist. Ein Zeitzeugnis der besonderen Art, ein beeindruckendes Werk gegen das Vergessen.

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  • Rezension zu "Der wiedergefundene Freund" von Fred Uhlman

    Der wiedergefundene Freund
    Cap'D.

    Cap'D.

    25. March 2009 um 07:22

    Durchschnittliche Nazi-Geschichte.

  • Rezension zu "Der wiedergefundene Freund" von Fred Uhlman

    Der wiedergefundene Freund
    leserin

    leserin

    06. March 2009 um 19:58

    Dieses Buch ist ein Jugendbuch und wurde mit viel Gefühl und Emotionen geschrieben. Es geht um eine innige Freundschaft bis über den Tod hinaus.