Fred Vargas Der verbotene Ort

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Inhaltsangabe zu „Der verbotene Ort“ von Fred Vargas

'Fred Vargas ist einfach großartig.' Brigitte Ein grausiger Fund vor dem Londoner Friedhof Highgate, ein kaltblütiger Mord in Paris und ein rätselhafter Brief führen Kommissar Adamsberg an den Ursprung einer alten Legende. Wagemutig stürzt er sich in einsame Ermittlungen in einer Region, wo der Glaube an Untote sehr lebendig ist. Auch in ihrem neuen Roman gelingt Fred Vargas ein packendes Spiel voller Leichtigkeit und Ironie um den Quell menschlicher Ängste. 'Die französische Erfolgsautorin beschreibt die Figuren so liebevoll gekonnt und mit so hintergründigem Witz, dass es eine helle Freude ist.' Stern

Ein gelungener Roman, der den Leser fesselt.

— NicoleP
NicoleP

Also ich weiß nicht... Die Geschichte um den privaten Hintergrund des Kommissars wird auch immer abstruser.

— Nemo
Nemo

Ich habe auf den ersten 80 Seiten schon mehrere Male kräftig lachen müssen... das ist ja köstlich!! Total schräger Sprachwitz. Genau mein Ding!

— rumble-bee
rumble-bee

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    Der verbotene Ort
    NicoleP

    NicoleP

    02. August 2016 um 18:27

    Kommissar Adamsberg muss zu einem Polizeikongress nach London. Während sein Adlatus Danglard begeistert ist, kann sich Adamsberg besseres vorstellen und kann es kam erwarten, dass es wieder nach Hause geht. Während einer Stadtbesichtigung finden sie am Friedhof Highgate 17 Schuhe – inklusive der dazugehörigen Füße säuberlich aufgereiht. Adamsberg ist froh, dass dies in London passiert ist und er nichts mit der Sache zu tun hat.Kaum zurück in Paris wird Adamsberg zu einem brutalen Mordfall gerufen. Es gibt keine Leiche, zumindest keine richtige. Der Mörder hat den Leichnam in kleine und kleinste Teilchen zerlegt, die im ganzen Raum zerstreut sind. Ein Brief bringt Adamsberg auf die Spur eines kleinen Ortes in Serbien. Dort, wo der Vampirglaube seinen Ursprung hat, findet er das Grab des Bauern Peter Plogojowitz. Dieser starb 1725 und galt als Vampir. Nähere Infos zu Plogojowitz sind u.a. auf Wikipedia zu finden.Adamsberg stellt fest, dass die Schuhe samt Inhalt, der Mord in Paris und dieses Dorf in Serbien eine Verbindung haben müssen. Dann gerät auch er in große Gefahr, denn er ist dem Täter dicht auf den Fersen – zu dicht?Ein gelungener Roman, der den Leser fesselt. Lange Zeit wird nicht klar, wie alles miteinander verknüpft ist und welches Motiv der Mörder haben könnte. Fred Vargas schafft es, eine spannende Geschichte mit Vampirglauben zu vermischen – ohne „übersinnlich“ zu werden. Die komplexe Lösung dieses Falles lässt sich nur in weiter Vergangenheit finden. Unglaublich, wie es alte Legenden und Geschichten schaffen, heute noch Menschen zu beeinflussen. Der Aberglaube ist mächtig – wie diese Geschichte beweist.

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  • Vampire in heutiger Zeit?

    Der verbotene Ort
    Sabine17

    Sabine17

    01. March 2014 um 22:12

    Als Kommissar Adamsberg auf einem Kongress in London weilt, stößt er vor einem Friedhof in Highgate auf 17 Füße in Schuhen. Die Schuhe stammen aus Frankreich. Was hat das zu bedeuten? Zurück in Frankreich wird Adamsberg zu einem ungewöhnlichen Mord gerufen: ein Journalist in Rente wurde in seinem Haus in unzählige Teile zerstückelt und diese wurden teilweise noch zermalmt. Schnell gibt es einen Verdächtigen. Doch plötzlich findet sich Adamsberg in Serbien auf Vampirjagd wieder. Die Spuren führen selbst nach Österreich und Köln. Und dann gerät Adamsberg selbst zwischen die Fronten und wird mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Dies ist wieder ein grandioser Adamsberg-Fall aus der Feder von Fred Vargas. Der eigenwillige Kommissar ermittelt wieder auf ungewöhnliche Art und Weise und wir treffen auf viele liebenswerte und skurrile Typen. Ich habe das Buch sehr genossen und konnte es irgendwann nicht mehr aus der Hand legen.

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  • Rezension zu "Der verbotene Ort" von Fred Vargas

    Der verbotene Ort
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. October 2012 um 13:03

    Zum Inhalt: Diesmal haben Kommissar Adamsberg und seine Truppe einen besonders grausigen Mord aufzuklären, wobei das Vorgehen des Täters auf den ersten Blick keinen Sinn ergibt. Seine Ermittlungen führen Adamsberg schliesslich auf die Spur osteuropäischer Vampire, und dann wird es für ihn richtig ungemütlich. Eindruck: Ein toller Kriminalroman, der einerseits durch die sympathischen, oft leicht beknackten Charaktere und zum anderen durch das brillante Spiel mit (erdachter) Realität und Mythos besticht. Besonders reizvoll ist, dass sogar die "brigade criminelle", deren Chef Adamsberg ist, in der Frage übernatürlicher Phänomene gespalten ist. Während die einen grundsätzlich dafür offen sind, können die anderen überhaupt nichts damit anfangen. Gewiss, einige Verbindungen zwischen Personen wirken etwas konstruiert, doch das hat mich nicht gross gestört. Fazit: Selbst bei dem heutzutage etwas ausgetretenen Thema "Vampire" läuft man bei Fred Vargas nie Gefahr, sich zu langweilen.

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  • Rezension zu "Der verbotene Ort" von Fred Vargas

    Der verbotene Ort
    RobertPreis

    RobertPreis

    01. June 2012 um 20:24

    Jean-Baptiste Adamsberg hat es mit äußerst abscheulichen Morden zu tun, ermittelt quer durch Europa und geht ziemlich an seine Grenzen. Perfekt für einen Krimi. Das war mein erster Fred-Vargas-Roman und er hat mich gepackt. Großartig beschriebene Charaktere, herrliche Stimmungen. Vielleicht eine Spur zuviele Namen und ganz durchblickt habe ich den Fall zwischendurch nicht, aber ich werde mir auf jeden Fall einen weiteren Adamsberg-Fall reinziehen. Im Idealfall gehe ich die Bände nun chronolgisch an :-). Sehr empfehlenswerte Unterhaltung!

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  • Rezension zu "Der verbotene Ort" von Fred Vargas

    Der verbotene Ort
    rumble-bee

    rumble-bee

    Da sind wir nun, ich und Kommissar Adamsberg. Wir sind uns als völlig Fremde begegnet, beinahe zufällig - weil jemand meinte, die Bekanntschaft könnte, zumindest für mich, förderlich sein. Also bin ich dem guten Kommissar entgegengetreten, und zwar ob vieler Vorschusslorbeeren eher skeptisch bis neutral. Doch nun werde ich ihn nicht mehr los, und das überrascht mich dann doch. Zumal es in diesem Fall um ein Thema ging, das ich in einem ernsthaften Krimi eher nicht erwartet hätte: Vampire. Ausgerechnet. Der große Vorteil bei diesem Buch ist allerdings, dass man (so finde ich) gefahrlos über den Inhalt reden kann, weil dieser sowieso nicht (!) den immensen Reiz der Geschichte ausmacht. Von der reinen Kriminalhandlung her würde ich das Buch zwar als gut, aber doch nicht überragend gut bezeichnen. Mehrere Menschen werden im wahrsten Sinne des Wortes "pulverisiert", zermalmt, zerhackt, und in ihrer Wohnung verstreut, so dass kein Teil mehr zum anderen passt. Und ein wenig später stellt sich zufällig heraus, dass diese Geschehnisse mit einem seltsamen Fund auf dem berüchtigten Friedhof Highgate in London in Zusammenhang stehen. Dort standen nämlich 17 Füße samt Schuhen vor dem Tor. Oder sollte man sagen, Schuhe samt Füßen? Wie dem auch sei, Adamsberg war aufgrund einer internationalen Konferenz just zu dem Zeitpunkt in London, als der besagte Gammelfleisch-Skandal um die ominösen und herrenlosen Füße in Erscheinung trat. Ferner erkennt ein Mitarbeiter seiner Truppe später einen Fuß (samt Schuh), bzw. Schuh samt Fuß als den eines Verwandten aus Serbien. Schon ist die Verbindung hergestellt, und Adamsberg wird, halb aus Neugierde, halb aus Instinkt, in die Geschehnisse hineingezogen. Da die Ermittlungen vor Ort in Frankreich nicht recht vorangehen wollen, macht Adamsberg sich auf zu den Wurzeln des Übels, dem serbischen Dorf im tiefsten Transsylvanien, wo alles seinen Anfang nahm...Kiseljevo... Eines sei jedoch gleich vorweg gesagt: in diesem Buch wird nicht (!) die Frage beantwortet, ob es Vampire nun wirklich gibt oder nicht. Und genau das fand ich großartig! Der Sachverhalt wird gerade eben so in der Schwebe gehalten. Für die Verbrechen war allein ausreichend, dass es jemanden gab, der an Vampire glaubte, und der sich in der Mission sah, sie bis ins letzte Glied auszulöschen. Dennoch nimmt die Schriftstellerin ihr Thema insofern ernst, als sie profund recherchiert hat. Vor allem Land und Leute sowie die Umgebung in Serbien, samt vielerlei lokaler Mythen und Eigenheiten, hat sie sehr authentisch zum Leben erweckt. Und auch die wahrlich "sagenhaften" Geschehnisse um den Friedhof Highgate hat sie ganz unangestrengt in die Geschichte eingestreut, gut dosiert, so dass das Ganze eine packende, doch nicht übertriebene Mischung ergab. Doch das war für mich noch immer nicht das eigentliche Faszinosum an diesem Buch! Es war, schlicht und ergreifend, dieser Adamsberg, seine Truppe, die vielen schrägen Dialoge, die unerwarteten Wendungen, der Wortwitz, die Sprachbilder. Sogar einen "running gag" gibt es im Laufe des Buches, und zwar das Wort "Plog!", welches an allen möglichen und unmöglichen Stellen auftaucht. Mehr verrate ich dazu an dieser Stelle aber nicht! Schon allein auf den ersten 80 Seiten hatte ich mehrere ausgewachsene Lachanfälle, und das bei diesem Thema, das will doch etwas heißen! Adamsberg passt vom Charakter her wirklich in keine einzige gängige Schublade. Er stellt Dinge an, bei denen man nur noch den Kopf schütteln kann, wobei man aber fast gegen den eigenen Willen lachen muss. Manchmal sind seine Aktionen wahnwitzig, manchmal tollkühn, manchmal auch einfach verschmitzt bis liebenswert. Adamsberg hat einen ausgeprägten Sinn für gutes Essen und hübsche Frauen, und wenn dann auch noch beides in Kombination auftritt, wie in dem Gasthof in Serbien, dann ist er nicht mehr zu halten. Adamsberg wird in diesem Buch beileibe nicht zum Helden stilisiert. Mehrfach glaubt er, sein letztes Stündlein habe geschlagen - gut, manchmal provoziert er dies auch. Aber letztlich wird dem Leser klar, nur so konnte es gelingen, diesen Fall auch nur ansatzweise aufzuklären. Denn hinter aller Tollkühnheit steckt bei Adamsberg doch ein wacher Geist und eine unglaubliche Kombinationsgabe. Ich bin derart begeistert von dem, was ich hier lesen durfte, dass eine unmittelbare Sogwirkung eingesetzt hat. Von wegen, Fred Vargas nur eine weitere Kriminalautorin unter vielen! Pah! Jetzt erst kann ich Denis Scheck verstehen und beipflichten, der - und das ist für ihn ein wahrhaft großes Lob - zu diesem Werk sagte: "Ein gutes Buch!"

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  • Rezension zu "Der verbotene Ort" von Fred Vargas

    Der verbotene Ort
    PattyS

    PattyS

    21. September 2011 um 08:20

    Hmmm gibt es jetzt Vampire oder gibt es sie jetzt nicht? Man fiebert mit dem Kommisar bis zum Ende des Buches mit und stellt sich immer noch die Frage.

    Fazit: einmal lesen kann man das Buch schon

  • Rezension zu "Der verbotene Ort" von Fred Vargas

    Der verbotene Ort
    rallus

    rallus

    10. July 2011 um 13:01

    Im zurzeit letzten Krimi mit Adamsberg führt uns Vargas in die düstere - sprichwörtlich unterste - Seite des menschlichen Daseins. Ein grausiger Fund im englischen Friedhof Highgate, führt Adamsberg bis nach Serbien. Nicht ganz so wolkig und einfühlsam wie der letzte Adamsberg, aber wieder reichlich gespickt mit befremdlichen Ereignissen, schrägen Charakteren und erstaunlichen Erkenntnissen. Etwas irritiert war ich von dem Auftritt Veyrencs man ist ja einiges gewohnt von Vargas doch diese Wendung schien mir zu weit hergegriffen. 7 von 10 Punkten - knappe 4 Sterne.

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  • Rezension zu "Der verbotene Ort" von Fred Vargas

    Der verbotene Ort
    beowulf

    beowulf

    14. September 2010 um 00:22

    Eigentlich müsste man weinen bei dem Gedanken, das Fred Vargas meint der Vamirmode folgen zu sollen. Aber selbst wenn dieses Thema ausgelutscht und breitgetrten sein mag- seit wann geht Adamsberg ausgetretene Pfade? Fred Vargas versteht wieder mit hintersinnigem Humor die Tätigkeit ihres Kommisars und seiner Brigade bei der Aufklärung mehrere brutaler Morde so darzustellen, das das Buch bis zur letzten Seite spannend bleibt und wunderbar unterhält.

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  • Rezension zu "Der verbotene Ort" von Fred Vargas

    Der verbotene Ort
    Schiller-Buchhandlung

    Schiller-Buchhandlung

    Eigentlich lese ich sehr ungern Krimis, die sich mit richtig unappettitlichen Todesfällen beschäftigen. Oder wie würde Sie einen Toten bezeichnen, der von seinem Mörder völlig zermalmt und über ein Zimmer verteilt wurde? Oder wie steht Ihr zu 17 aufgereihten Füßen, die in ihren Schuhen, teils verwest, vor dem Londoner Friedhof Highgate stehen? Trotzdem habe ich diesen neuen Kriminalroman von Fred Vargas verschlungen. Nicht zuletzt deshalb, weil es ihr gelungen ist, die Grausamkeit so zu beschreiben, daß es den Leserinnen und Lesern klar ist, daß ein entscheidendes Motiv für den Mord in dieser Grausamkeit liegt und nicht darin, sich an blutigen Details zu delektieren, wie mir das in so manchem Krimi (den ich dann nicht fertiggelesen habe) schon begegnet ist. Kommissar Adamsberg, der mit seinem Team zu dem ermordeten und zermalmten Pierre Vaudel gerufen wird, tappt am Anfang im Dunkeln. Instinktiv weiß er, daß der Mann, der so offensichtlich der Täter sein soll, unschuldig ist. Absurd wird es, als sich eine Vebindung zu einem anderen Fall in London auftut: Dort war Adamsberg zusammen mit seinem Kollegen Danglard auf einem internationalen Kongress. Nicht nur, daß er sich dort völlig fehl am Platze fühlte - schließlich spricht er kein Wost englisch! Nein, zu allem Überfluß wurden sie dort mit einem mysteriösen Vorgang konfrontiert: Vor dem Friedhof Highgate standen fein säuberlich aufgereiht 17 Füße, die noch in ihren (nun nicht mehr benötigten) Schuhen steckten. Als Danglard feststellt, daß ein Paar dieser Füße in Schuhen steckt, die seinem Onkel gehört haben, wird Adamsberg hellhörig. Denn dieser Onkel stammt aus einem serbischen Dorf, in dem Vampire ihr Unwesen getrieben haben sollen, ebenso wie in Highgate. Da sich zu allem Überfluß auch noch ein Komplott gegen Adamsberg abzeichnet, bleibt ihm nicht mehr viel Zeit und er macht sich auf nach Serbien, in das Dorf von Danglards Onkel, um Licht in die verwirrenden Vorgänge zu bringen. Was sich vielleicht etwas mystisch anhört und einen denken läßt, man hat es mit einem weiteren Vampirroman zu tun, trifft so nicht zu, denn dieser Fall ist raffiniert und vielschichtig gestrickt und findet am Ende seine durchaus schlüssige Aufklärung. Trotzdem bleibt Platz für originelle und schräge Charaktere, für Sprachwitz und Humor. So hören wir von Menschen, die Schränke gegessen haben oder die Fotos ihrer Mutter, Adamsberg kämpft mit der englischen Sprache und Danglard beginnt eine Romanze mit einer englischen Kriminalbeamten, deren Namen sich Adamsberg nicht merken kann und die er deshalb nach einem Anstecker nur Abstract nennt. Wunderbare, intelligente und gut geschriebene Krimikunst, die sich wohltuend von der Masse des Durchschnittskrimis abhebt!

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  • Rezension zu "Der verbotene Ort" von Fred Vargas

    Der verbotene Ort
    ChiefC

    ChiefC

    09. June 2010 um 16:09

    Die „Magie Vargas“ hat mich bei diesem Band nicht so richtig in ihren alten Bann gezogen. Die Geschichte beginnt mit abgehackten Füßen in alten Schuhen, die vor dem legendären Friedhof Highgate in London abgestellt werden und spinnt sich bis zum angeblichen Ursprung aller Vampirlegenden in Serbien. Natürlich ist der Täter dann doch recht menschlich, wenn auch durchaus mit außergewöhnlichem Gebiss versehen. Allerdings hatte ich ihn ziemlich früh auf der Rechnung. Da ich nun aber nicht zu der Sorte Krimileser gehöre, die sich einen Sport daraus machen, den Übeltäter möglich früh zu enttarnen, sondern sich gerne bis zum Schluss überraschen zu lassen, hat mich das ein bisschen enttäuscht. Der Plot an sich ist recht abenteuerlich. Das ist nun nichts Neues bei Vargas, aber diesmal wird der Bogen des Surrealen so ziemlich überspannt. Außerdem scheint sich auch Adamsberg verändert zu haben, er ist nicht mehr so grüblerisch, so intuitiv, hat nicht mehr so tiefe Gedanken. Er wirkt, nun ja, oberflächlicher, unterscheidet sich nicht mehr in dem Ausmaß von seiner Umwelt wie in den Vorgängerbänden. Vielleicht liegt das auch daran, dass die persönlichen Beziehungen in „Der verbotene Ort“ kaum eine Rolle spielen. Camille und ihr Sohn tauchen nie in persona auf und erst gegen Schluss gibt’s einen privaten „Knaller“, der aber dann doch, trotz seiner Tragweite, recht hastig behandelt wird. Irgendwie sind mir die anderen Adamsberg-Bücher länger und inhaltsschwerer vorgekommen. Vielleicht täte Adamsberg ja eine kleine Pause ganz gut und Vargas ließe stattdessen mal wieder die drei Evangelisten und Louis Kehlweiler einen Fall lösen, von denen sie lange nichts hören ließ und die viele ihrer treuen Fans mittlerweile sehr vermissen dürften.

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  • Rezension zu "Der verbotene Ort" von Fred Vargas

    Der verbotene Ort
    Reever

    Reever

    11. February 2010 um 01:01

    Mein erster Fred Vargas, er fängt an mit siebzehn herrenlosen Schuhen, in denen aber noch Füße drin sind, die vor dem Friedhof Highgate in London gefunden werden. Erst hab ich den Eindruck die Story soll witzig sein, der Erzählstil ist gewöhnungs bedürftig. Anfangs ist unklar wer von den vielen Beteiligten jetzt die Ermittlungen übernimmt, erst nach und nach nimmt die Spannung zu und er fängt an Spaß zu machen der Schmöker. Fred Vargas eine Frau mit einer speziellen Note

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  • Rezension zu "Der verbotene Ort" von Fred Vargas

    Der verbotene Ort
    lilamonalisa

    lilamonalisa

    10. November 2009 um 22:32

    normalerweise würde ich ein buch,in dem es um abgeschnittene füsse und vampire geht,sofort liegen lassen,als unfug. aber wer die bücher von vargas kennt, weiss,dass es dazu gehört, abgedrehtes als normalität in ihre krimis einfliessen zu lassen. kommissar adamsberg ist nun mal exzentrisch,und genau deshalb mag ich die bücher. unterhaltsam und mehr als nur ein krimi.

  • Rezension zu "Der verbotene Ort" von Fred Vargas

    Der verbotene Ort
    Trine Lustig

    Trine Lustig

    28. October 2009 um 13:22

    Man liebt Adamsberg oder eben nicht! Ich liebe ihn und seine schräge Mannschaft und für mich ist jeder neue Fall mit ihm ein Muss! Dieser neueste ist gleichzeitig der schrägste und hat mir ausgesprochen gut gefallen!

  • Rezension zu "Der verbotene Ort" von Fred Vargas

    Der verbotene Ort
    KarlMay

    KarlMay

    23. September 2009 um 18:49

    Eigentlich lese ich sehr ungern Krimis, die sich mit richtig unappettitlichen Todesfällen beschäftigen. Oder wie würdet Ihr einen Toten bezeichnen, der von seinem Mörder völlig zermalmt und über ein Zimmer verteilt wurde? Oder wie stehet Ihr zu 17 aufgereihten Füßen, die in ihren Schuhen, teils verwest, vor dem Londoner Friedhof Highgate stehen? Trotzdem habe ich diesen neuen Kriminalroman von Fred Vargas verschlungen. Nicht zuletzt deshalb, weil es ihr gelungen ist, die Grausamkeit so zu beschreiben, daß es den Leserinnen und Lesern klar ist, daß ein entscheidendes Motiv für den Mord in dieser Grausamkeit liegt und nicht darin, sich an blutigen Details zu delektieren, wie mir das in so manchem Krimi (den ich dann nicht fertiggelesen habe) schon begegnet ist. Kommissar Adamsberg, der mit seinem Team zu dem ermordeten und zermalmten Pierre Vaudel gerufen wird, tappt am Anfang im Dunkeln. Instinktiv weiß er, daß der Mann, der so offensichtlich der Täter sein soll, unschuldig ist. Absurd wird es, als sich eine Vebindung zu einem anderen Fall in London auftut: Dort war Adamsberg zusammen mit seinem Kollegen Danglard auf einem internationalen Kongress. Nicht nur, daß er sich dort völlig fehl am Platze fühlte - schließlich spricht er kein Wost englisch! Nein, zu allem Überfluß wurden sie dort mit einem mysteriösen Vorgang konfrontiert: Vor dem Friedhof Highgate standen fein säuberlich aufgereiht 17 Füße, die noch in ihren (nun nicht mehr benötigten) Schuhen steckten. Als Danglard feststellt, daß ein Paar dieser Füße in Schuhen steckt, die seinem Onkel gehört haben, wird Adamsberg hellhörig. Denn dieser Onkel stammt aus einem serbischen Dorf, in dem Vampire ihr Unwesen getrieben haben sollen, ebenso wie in Highgate. Da sich zu allem Überfluß auch noch ein Komplott gegen Adamsberg abzeichnet, bleibt ihm nicht mehr viel Zeit und er macht sich auf nach Serbien, in das Dorf von Danglards Onkel, um Licht in die verwirrenden Vorgänge zu bringen. Was sich vielleicht etwas mystisch anhört und einen denken läßt, man hat es mit einem weiteren Vampirroman zu tun, trifft so nicht zu, denn dieser Fall ist raffiniert und vielschichtig gestrickt und findet am Ende seine durchaus schlüssige Aufklärung. Trotzdem bleibt Platz für originelle und schräge Charaktere, für Sprachwitz und Humor. So hören wir von Menschen, die Schränke gegessen haben oder die Fotos ihrer Mutter, Adamsberg kämpft mit der englischen Sprache und Danglard beginnt eine Romanze mit einer englischen Kriminalbeamten, deren Namen sich Adamsberg nicht merken kann und die er deshalb nach einem Anstecker nur Abstract nennt. Wunderbare, intelligente und gut geschriebene Krimikunst, die sich wohltuend von der Masse des Durchschnittskrimis abhebt!

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  • Rezension zu "Der verbotene Ort" von Fred Vargas

    Der verbotene Ort
    MarkusVoll

    MarkusVoll

    03. September 2009 um 15:19

    "Der verbotene Ort" ist ein weiterer Roman um den bekannten Kommissar Adamsberg und seine Partner. Diesmal findet er in London auf dem Friedhof Highgate 17 abgeschnitten Füße, die noch in den Schuhen stecken. Zurück in Frankreich muß er zu einem Mordfall, bei dem das Opfer komplett zerstückelt wurde. Haben die beiden Fälle miteinander zu tun? Bei den Ermittlungen stößt er auf Hinweise, die in höchste Ebene reicht, und es wird alles darangesetzt um Adamsberg mundtot zu stellen. Manchmal etwas verwirrender Krimi, der allerdings wenn man die anderen Bücher kennt sicher besser zu verstehen ist.Trotzdem ein sehr spannender Roman der teilweise in die Mysterien der Vampire geht. Mit viel Humor und Spannung gelingt es der Autorin Fred Vargas wieder ein gelungenes Buch vorzulegen. Werde mir mal die anderen Bücher der Autorin anschauen. Wer Krimis mag klann hier zugreifen und wird sicher nicht enttäuscht werden.

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