Der vierzehnte Stein

von Fred Vargas 
4,2 Sterne bei158 Bewertungen
Der vierzehnte Stein
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Neue Kurzmeinungen

Alanda_Veras avatar

Ein wahnsinns Buch! Spannung, überraschende Wendungen und tolle Protagonisten. Lesen !

mareikealbrachts avatar

Adamsberg ist genial! Und sein Besuch in Quebec macht besonderen Spaß

Alle 158 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Der vierzehnte Stein"

Vargas macht süchtig

Durch Zufall stößt Adamsberg auf einen gräßlichen Mord - ein Mädchen wurde mit einem Dreizack erstochen. Eines ähnlichen Verbrechens wurde einst sein jüngerer Bruder Raphaël verdächtigt. Doch seitdem sind 30 Jahre vergangen, der wirkliche Mörder ist längst begraben. Wer also mordet weiter mit gleicher Waffe? Für Adamsberg beginnt ein atemloser, einsamer Lauf gegen die Zeit.

'Vargas schreibt die schönsten und spannendsten Krimis in Europa.' DIE ZEIT 'Ein Kriminalroman, so atemlos wie fesselnd.' ELLE 'Eine Autorin ihres Ranges findet sich unter deutschen Krimischreibern nicht.' SPIEGEL SPECIAL

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746622750
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:479 Seiten
Verlag:Aufbau TB
Erscheinungsdatum:21.09.2006
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.02.2006 bei Der Audio Verlag, DAV erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Pippo121s avatar
    Pippo121vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend und nicht alltäglich! Sicherlich nicht mein letztes Buch aus dieser Reihe!
    Spannend und nicht alltäglich!

    Adamsberg, Commissaire der Pariser Mordbrigade, jagt ein Phantom das ihn seit seiner Jugend verfolgt. Der Täter mordet scheinbar wahllos, hinterlässt aber immer drei Einstiche am Unterbauch seiner Opfer und bietet den Ermittlern stets den perfekten Sündenbock: Gescheiterte, betrunkene Existenzen die sich an nichts mehr erinnern, dafür aber die Tatwaffe bei sich tragen. So schöpft niemand Verdacht, außer Adamsberg. Er hat den Täter durchschaut und kennt sogar dessen Identität, doch niemand glaubt ihm. Denn sein Verdächtiger ist seit sechzehn Jahren tot, der letzte Mord geschah aber erst vor wenigen Tagen. Während einer Fortbildung in Kanada geschieht dann das Unfassbare! Eine junge Frau wird ermordet aufgefunden und die Tat trägt die Handschrift des Phantoms. Einziges Problem: Niemand glaubt Adamsberg, der schnell zum Hauptverdächtigen avanciert und selbst nicht weiß, ob er schuldig ist oder nicht …

    Fred Vargas hat einen sehr ausgereiften, bildhaften Schreibstil und vermag es, den Leser in ihren Bann zu ziehen. Nur zu Beginn gab es einige Länge, doch anschließend baut die Spannung sich stetig auf und man fiebert richtig mit Adamsberg mit. Besonders gut haben mir auch die vielen Anspielungen auf den Dialekt der Kanadier gefallen. Diese Übersetzungen sind einfach nur grandios und brachten mich zum Schmunzeln. Die Autorin schafft es, ihren Protagonisten ohne viel Aufhebens eine eigene Identität zu verpassen.

    Der einzelgängerische, nicht immer sympathische Adamsberg ist ebenso brilliant wie skurril. Seine Gedanken schweifen immer wieder in eine Fantasiewelt ab und er ist bekannt für seine scheinbare Teilnahmslosigkeit. Auf der einen Seite scheint nichts ihn aus der Ruhe bringen zu können, andererseits lässt er aber auch niemanden an sich heran und verlässt sich nur auf sein eigenes Urteil. Die Meinung seiner Mitmenschen blendet er dabei gerne mal aus und hört nur auf seine eigene Stimme. Natürlich stößt dies bei seinen Mitarbeitern nicht immer auf Gegenliebe, dennoch stehen sie alle voll und ganz hinter ihm. Danglard und Retancourt sind genauso einzigartig und anschaulich beschrieben wie ihr Chef und verhelfen dem Buch zu seinem unvergleichlichen Charme.

    Meine absoluten Favoriten sind allerdings Clémentine und Josette, zwei betagte Damen die mit Charme, Witz und Raffinesse brillieren und die Handlung vorantreiben. Besonders Josette besitzt ein unnachahmliches Talent und verhilft Adamsberg aus der Patsche. Fred Vargas hat ein sehr feines Gespür für ihre Charaktere und beschreibt sie sehr liebevoll und menschlich.

    Die Handlung an sich ist gut durchdacht und passt zu dem ungewöhnlichen Ermittler. Die Atmosphäre des Buches ist stimmig und die vielen, überraschenden Wendungen lassen das Buch leben. Irgendwie hat man das Gefühl, dass bei diesem Ermittler alles möglich ist und er für alles eine logische Erklärung findet.


    Insgesamt ein toller Krimi und sicherlich nicht mein letztes Buch aus dieser Serie.

     

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    Barbara62s avatar
    Barbara62vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Wieder ein unglaublich spannender Krimi der Französin Fred Vargas mit skurrilen Elementen.
    Vom Jäger zum Gejagten

    Kommissar Adamsberg, Chef einer Pariser Mordbrigade und Ermittler mit ungewöhnlichen Methoden, trägt seit 30 Jahren einen ungelösten Fall mit sich herum. Immer wieder geschehen in ganz Frankreich Morde an Menschen unterschiedlichen Alters und Geschlechts, die aufgrund der Verletzungen offensichtlich mit einem Dreizack ausgeführt wurden. Jedes Mal wurde ein Täter festgenommen, der für die Tatzeit Gedächtnislücken aufwies, einer davon Adamsberg Bruder.

    Doch der Kommissar glaubt nicht an die Einzeltäter, er verdächtigt den angesehenen Richter Fulgence der Serientäterschaft, konnte ihm jedoch nie etwas nachweisen. Mittlerweile ist der Richter seit 16 Jahren tot, trotzdem ereignet sich im Elsaß ein Mord nach dem selben Muster. Adamsberg nimmt die Fährte wieder auf, muss dann jedoch mit seinen Kollegen zu einem DNA-Lehrgang nach Quebec. Als dort eine junge Frau ebenfalls mit einem Dreizack ermordet wird, ist Adamsberg selber der Verdächtige, der sich an nichts erinnern kann...

    Der vierzehnte Stein ist unglaublich spannend wie alle Krimis der Französin Fred Vargas, hat brilliante Dialoge voller hintergründigem Witz und ist auch ohne die Kenntnis der vorausgehenden Bände problemlos zu verstehen, doch bedarf es auch für diesen Band einen Sinn für Skurrilität.

    Als Nebenaspekt fand ich die Schilderung der sprachlichen und kulturellen Unterschiede zwischen Frankreich und Franko-Kanada äußerst vergnüglich und interessant.

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    Ritjas avatar
    Ritjavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Adamsberg und die Hackerin...einfach herrlich gut
    Drei Frauen und Adamsberg...mehr geht nicht

    Wer Fred Vargas kennt, weiß dass ihr Adamsberg nicht immer vor Charme und Sympathie strotzt und trotzdem lese und höre ich ihre Krimis gern, da sie immer wieder fesselnd sind.  Es geht bei Adamsberg nicht um große Actionszenen oder viel Blut und Gewalt, sondern eher um die Hintergründe. Warum eine Person zum Massenmörder wird. In diesem Fall ist es kompliziert, sehr kompliziert, denn die Morde sind eigentlich alle aufgeklärt und für jeden Mord gibt es einen Täter. Oder doch nicht? Als wieder eine junge Frau ermordet wird, wird Adamsberg stutzig und sieht Zusammenhänge, die nur er versteht und sieht. Er bekommt kaum Unterstützung, im Gegenteil immer wieder stößt er auf Widerstand und so muss er sich allein mit seinen Gedanken auseinandersetzen. Seine eigene Familie und Vergangenheit holt ihn dabei ein. Er ist viel zu emotional in diese Geschichte verstrickt, um unparteiisch zu sein. Und dann geschieht es. Auf einer Dienstreise nach Kanada gerät er selbst unter Druck und Mordverdacht. Jetzt weiß er, dass er mit seinen Gedanken und Konstrukten recht hat, doch steht er diesmal auf der falschen Seite.
    Der Anfang zieht sich ein wenig, aber je länger und tiefer man diese Geschichte eintaucht, desto spannender und interessanter wird sie. Ich war diesmal von Adamsberg überrascht. Sein Humor war mir bisher nicht bekannt. Vielleicht lag es an der beeindruckenden Retancourt, die für ihren Chef der Rettungsanker wird und dabei sich ganz langsam in das Herz des Lesers schleicht. Mit vollem Einsatz und jeder Menge wunderbarer Ironie platzt Josette in die Geschichte. Eine ganz zauberhafte Häckerin, die mit ihrer Art Adamsberg fast an die Wand spielt. Es machte Spaß die Dialoge zwischen Jossette, Clémentine und Adamsberg zu lesen und das Staunen von Adamsberg zu erahnen. Diese drei Frauen (Retancourt, Josette und Clémentine) tragen die Geschichte entscheidend mit und durch sie wird Adamsberg menschlicher und für den Leser greifbarer.
    Trotz des schweren Themas und der vielen Morde war dies mein bisher bester Adamsberg. Ich hoff, dass diese Art von Humor und die Charaktere auch in den anderen Fällen von Adamsberg auftauchen, denn sie tun ihm gut.

    Kommentare: 1
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Der vierzehnte Stein" von Fred Vargas

    Adamsberg kann in seiner Laufbahn auf eine außergewöhnliche Aufklärungsquote verweisen. Die verdankt er einer besonderen Nase für Ungereimtheiten - zwar stets zugunsten der Polizei, aber Kollegen und Mitarbeiter, die mit vagen Ahnungen nicht viel anfangen können, mögen Adamsbergs unkonventionelle Ansichten nicht besonders. In einem Fall allerdings, der ihn seit Jahren verfolgt, wurde er für sein Gespür bisher nur ausgelacht: Vor Jahren wurde sein Bruder eines Mordes beschuldigt, den er nicht begangen hatte und niemand wollte glauben, wer alternativ als Täter infrage kommen könnte. Nun geschieht wieder ein Mord nach demselben Muster - aber durch einen Täter, der seit Jahren tot ist?

    Sprachlich ein sehr gut erzähltes Buch. Vargas muss nicht lange erklären und schreiben, um ihren Personen ein Gesicht zu verleihen; sie werden durch Worte oder Gesten viel lebendiger. Mir gefiel auch sehr, dass in der Übersetzung eine eigene Sprache für das den Franzosen ungewohnte Quebequois gefunden wurde; ungewöhnliche Begriffe, seltsame Redewendungen, an die sich die Pariser Brigade bei ihrem Canada-Besuch gewöhnen musste. Ein Besuch, der es in sich hat. Denn für Adamsberg hat die DNA-Schulung einen höchst unangenehmen Nebeneffekt, den er nur mit Hilfe seiner vielseitig talentierten Mitarbeiterin Retancourt übersteht.

    Einer der wunderbaren Fälle, wo man sich am liebsten gleich die anderen Bücher desselben Autoren unter den Nagel reißen möchte. Ich wusste nicht, auf was ich mich einlasse, außer, dass es skurril sei. Und was das für einen Vargas-Krimi bedeutet, wusste ich auch nicht. Dafür aber hat mich das Buch sehr überrascht. Die Personen sind einzig in ihrer Art, seien es der geradezu hochnäsig ruhige Adamsberg, sein hoch gebildeter, aber ängstlicher Kollege Danglard oder die Kollegin Retancourt, die in gar keine Schublade passt, sondern mit zahlreichen unbekannten Fähigkeiten überrascht.

    Das Ende wirkte zunächst merkwürdig, aber ein anderes hätte nicht gepasst. Denn Vargas scheint mir eine ganz eigene Art des Krimis gefunden zu haben und die verdient auch ein ganz eigenes Ende. Die Art, wie dieser Fall gebaut ist, machte zwar eine ungeheure Aufbauarbeit nötig, aber es ist gelungen, das Ganze nie konstruiert erscheinen zu lassen.

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    ralluss avatar
    rallusvor 8 Jahren
    Rezension zu "Der vierzehnte Stein" von Fred Vargas

    Schade! Es hätte so schön sein können! Ein mysteriöser Mord, eine Dienstreise nach Kanada, längst verschollene Kindheitserinnerungen.
    Adamsberg taumelt durch den Fall und klammert sich an eine fixe Idee - wie gehabt. Leider wirkt er diesmal noch verwaschener und getriebener als sonst.
    Auch die Momente des Innehaltens gelingen der Autorin nicht so schön wie in den ersten Romanen.
    Trotzdem bleibt dies ein spannender Krimi, ungewöhnlicher Mörder und Aufklärung, leider mit einem etwas konstruierten Ende.

    Kommentare: 1
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    bienees avatar
    bieneevor 9 Jahren
    Rezension zu "Der vierzehnte Stein" von Fred Vargas

    fred vargas in ihrer höchstform!

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    Krimi-Mauss avatar
    Krimi-Mausvor 9 Jahren
    Rezension zu "Der vierzehnte Stein" von Fred Vargas

    Eigentlich hat dieser Krimi eine interessante Geschichte, doch leider ist sie schlecht umgesetzt. Viel zu viele Längen, die total ablenken und jede Spannung töten. Dann fühlt man sich als Leser nach der mehrfachen Wiederholung der absoluten Unwahrscheinlichkeit, dass ein Untoter zu Werke geht, nicht ernst genommen. Das hat mir das Lesevergnügen getrübt.

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    Cerepras avatar
    Cerepravor 9 Jahren
    Rezension zu "Der vierzehnte Stein" von Fred Vargas

    Bisher mein Liebling der Adamsberg-Reihe. Spannend, surreal, poetisch! Man kann einfach nichts schlechtes darüber sagen. Deswegen: weiterlesen!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren
    Rezension zu "Der vierzehnte Stein" von Fred Vargas

    Einer meiner absoluten Lieblingskrimis. Die Geschichte ist so raffiniert erdacht und setzt sich wie ein Puzzle zusammen. Zum Schluss fällt jedes Steinchen an seinen Platzt. Und Kommisar Adamsberg ist einfach super gezeichnet. Liebenswert und raffiniert.

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    Liserons avatar
    Liseronvor 9 Jahren
    Rezension zu "Der vierzehnte Stein" von Fred Vargas

    ein Punkt Abzug, da die Unterschiede zum kanadischen Französisch in der Übersetzung gruselig umgesetzt waren.

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