Die Nacht des Zorns

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Inhaltsangabe zu „Die Nacht des Zorns“ von Fred Vargas

Glühend steht die Sonne über Paris, als eine verängstigte ältere Dame Kommissar Adamsberg aufsucht: Ihre Tochter Lina hat das "Wütende Heer" gesehen - der Legende nach kündigt dieser Geisterzug kommende Todesfälle an. Vier Opfer sah Lina in dem Heer, und als der erste Mann spurlos verschwindet, zögert Adamsberg nicht lange. Er bricht in die Wälder der Normandie auf, geleitet allein von seiner Intuition. Bevor er die Fährte jedoch aufnehmen kann, ruft man ihn nach Paris zurück. Kaum aber hat er Ordebec verlassen, erfüllt sich Linas Vision erneut. Adamsberg ist sicher: Jemand bedient sich des mittelalterlichen Mythos, um ungestört zu morden. Für den Kommissar beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

Helmut Krauss erzählt mit charakteristischer Stimme die verwobenen Sagen, Schicksale und Mordfälle, die Kommissar Adamsberg entwirren muss.

— franzzi
franzzi

Adamsberg ist einfach gute Unterhaltung

— Ritja
Ritja

War nicht so mein Fall

— vormi
vormi

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  • Mystische und mächtige Gegner

    Die Nacht des Zorns
    franzzi

    franzzi

    Kommissar Adamsberg hat zu tun. Da ist dieser mysteriöse Todesfall mit der Frau und den Brotkrumen im Hals. Da ist mal wieder ein angezündetes Auto, in dem dieses Mal aber ein Mann verbrannt ist. Da ist die Taube, der jemand hinterhältig die Beine zusammen gebunden und sie tagelang gequält hat und die Adamsberg bei sich aufnimmt. Da ist dieser Sohn, der schon 28 ist, den Adamsberg aber erst seit ein paar Wochen kennt, also quasi gar nicht, und der trotzdem in seiner Wohnung ist. Und da ist diese kleine Frau, die extra aus der Normandie nach Paris reist, weil sie ihre Familie bedroht sieht. Nicht von irgendetwas, nein, von einer jahrhundertealten Legende. Das wütende Heer, ein ziemlich tödliches Geisterheer, soll umgehen und Sünder, Mörder und schlechte Menschen töten. - und ihre Tochter Lina kann dieses Heer in Visionen sehen - und auch, wen es holen wird. Die erste Vorhersage traf schon zu. Der skeptische wie viel beschäftigte Adamsberg macht sich auf die Reise in den kleinen Ort mit der viel gehegten Legende, den düsteren Geheimnissen, Feindschaften und dem üblichen Dorfklatschgewurstel - und es scheint, als habe der Tod vor, länger in dem Ort zu bleiben und die Prophezeihungen zu erfüllen. Es ist mein erster Vargas, mein erster Adamsberg-Roman. Gelesen von Helmut Krauss, den ich als viel gebuchten Hörbuch- und vor allem Hörspielsprecher sehr schätze. Seine Stimme hat genau den richtigen Tonfall für Fred Vargas Kommissar Adamsberg, ein bisschen schleppend, ein bisschen schläfrig und doch im Verborgenen scharf und unerwartet. Es fällt schon immer wieder auf, dass es klug gewesen wäre, die Serie in Reihe zu hören. Immer wieder geht Vargas auf frühere Fälle und Vorfälle ein, Adamsberg und seine engsten Kollegen werden eher skizziert als porträtiert, man kennt sie ja, wenn man nicht mittendrin in die Serie einsteigt. Trotzdem streicht Vargas schön die Eigenheiten und Macken ihrer Figuren heraus. Und die Fülle an Fällen? Das Team um Adamsberg löst sie alle, in Paris wie in der Normandie. Sie brauchen lange für den großen Fall, den scheinbar Mystischen. Sie brauchen lange für den Autobrand, aber eher, weil sie auf irdische Barrieren von Macht und Einfluss stoßen. Sie laufen vorwärts, seitwärts und im Kreis, sie ringen mit sich selbst und alten Konflikten, aber sie schaffen es. Fred Vargas plaudert manchmal etwas mehr als es der vielfädigen Geschichte guttut. Doch am Ende passt alles zusammen und man hat neben einem tollen Erzähler auch tolle Romancharaktere kennengelernt. Und der Sprachwitz und die Liebe zum Detail sind zudem auch beim langen Plaudern sehr unterhaltsam.

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    • 2
  • Adamsberg ist einfach gute Unterhaltung

    Die Nacht des Zorns
    Ritja

    Ritja

    23. February 2015 um 12:00

    Fred Vargas Adamsberg mag man oder nicht. Etwas dazwischen wird es wohl nicht geben. Ich habe mich mit den Büchern anfangs etwas schwer getan und bin dann deshalb gern auf die Hörbücher umgestiegen. Und genau hier hat es so richtig gefunkt. Adamsberg und seine ganz eigene Art sind als gesprochene Geschichte viel besser zum Vorschein gekommen als in gedruckter Form.  In "Die Nacht des Zorns" muss Adamsberg sich wieder einem Fall widmen, der eine ganze Familie betrifft. Anfangs zieht es sich ein wenig, doch wer Fred Vargas kennt, weiß das es notwendig ist und vorallem das es sich lohnt, durchzuhalten. Um die Gedankengänge von Adamsberg zu verstehen, benötigt man die vielen kleinen Details und Informationen, die scheinbar wirren Gedankenspiele, den kleinen Exkurs in die Geschichte von Frankreich zum wütenden Heer und der Figuren. Fred Vargas hat wieder Figuren geschaffen, die man sich gut vorstellen kann. Einige mag man, andere nicht und doch faszinieren alle auf ihre Art und Weise, aber an Adamsberg, Danglar und Violet Betancourt kommt keiner ran. Für Betancourt gabe es diesmal leider nur einen kleinen Einsatz und doch hat sie die Geschichte trotz des traurigen Themas belebt. Vargas lässt zudem immer wieder den kleinen feinen Humor und vor allem die Menschlichkeit durchblitzen und schafft es so, die Geschichte interessanter und spannender zu machen.  Und genau deshalb dürfen Adamsberg & Co. auch weiterhin in meinem Auto ihre Ermittlungen durchführen.

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  • Die Nacht des Zorns

    Die Nacht des Zorns
    vormi

    vormi

    Kommissar Adamsberg erfährt von einem Mord in einem kleinen Dorf. Dieser soll von einer jungen Frau "vorhergeträumt" worden sein. Sie hat von einem "wütenden Heer" geträumt, ein jahrhundertealter Mythos, wer davon träumt sieht darin 4 Gefangene, diese 4 werden bald sterben. Und der 1. Tote wurde schon gefunden. Also macht sich der Kommissar mit seinem Team auf in die Provinz. Dies war mein 1. Buch von Fred Vargas und ich war schon sehr gespannt. Und wurde dann doch enttäuscht. Die Personen sind blass geblieben. Zwischendurch gab es einen Längen und die Story war mir etwas zu konfus.Erschwert wurde beim Hörbuch noch die Vielzahl an französischen Namen, da habe ich schnell den Überblick verloren. Ist wohl Geschmacksache und dies war nicht mein Fall.

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    • 3
  • Gut gelesen und musisch schön untermalt

    Die Nacht des Zorns
    monerl

    monerl

    05. February 2014 um 18:18

    Zum Buch: Eine spannende Geschichte tut sich auf! Kommissar Adamsberg wird ungewollt in einen seltsamen Fall hineingezogen, der ursprünglich nicht in seinen Bereich und Wirkungskreis fällt. Eine jahrhunderte alte Legende wird zur Wirklichkeit. Ein Dorf in der Normandie, das an diese Legende glaubt, befindet sich in Angst, da Lina, eine Dorfbewohnerin eine Eingebung hatte und dabei sah, dass vier Menschen aus dem Dorfe sterben werden - drei benannte sie namentlich, der vierte ist unbekannt. Und tatsächlich, der erste Tote ist einer der vier zum Tode geweihten. Die Ortspolizei glaubt noch an Selbstmord, doch Adamsberg wird langsam klar, dass dies nicht sein kann. Jemand versucht unter dem Deckmantel der Legende, die Morde zu verüben. Geschickt verwob die Autorin die Geschichte, die der Kommissar erfolgreich wieder entwebt. Durch schlaues Kombinieren und Hilfe von guten Mitarbeitern, gelingt es ihm, das Geheimnis der Legende zu lösen. Doch einfach war es nicht. Der Leser weiß nie mehr als der Kommissar und kann getrost miträtseln. Gut portioniert gibt es auch falsche Spuren, die ein richtig schön überraschendes Ende ergeben! Es war ehrlich ein Genuss, die Auflösung zu hören. Es gibt gute wie schlechte Charaktere, die natürlich zu einem Krimi so dazugehören. Sie sind fein ausgearbeitet und werden dadurch plastisch vorstellbar. Ich hatte von jeder Figur eine eigene Vorstellung und konnte der Geschichte in Gedanken sehr gut folgen. Der Leser erfährt ein bisschen über Kommissar Adamsberg und lernt in einem zweiten Handlungsstrang seinen Sohn kennen. Dieser ist mit einem "entflohenen" Häftling unterwegs, der zu einem zweiten aktuellen Mordfall Adamsbergs gehört. Beide Handlungsstränge sind autark, zwei eigenständige Morde, haben aber eine kleine Verbindung, die schön von der Autorin verknüpft wurden. Durch Beziehung aus Fall 2, gelingt es auch Fall 1 zu lösen. Eine Herausforderung jedoch sind die recht "schweren" französischen Namen, die (für mich) nicht immer einen richtigen Wiedererkennungswert hatten. Manchmal musste ich überlegen, wer denn jetzt wer ist - ein Bulle aus Paris oder ein Polizist aus dem Dorfe. Ich hätte mir etwas mehr einprägsamere Namen gewünscht. Da ich die Geschichte als Hörbuch gehört habe, konnte ich nicht zurückblättern und kurz nachschauen, wohin welche Person einzuordnen ist. Ein Personenverzeichnis in Hörbüchern fände ich deshalb immer sehr gut. Zum Hörbuch: Zwischen den Kapiteln ist eine wunderschöne, französische Musik, die jedes neue Kapitel einleitet. Sie ist hervorragend ausgewählt worden, passt prima zur Geschichte, zur Atmosphäre und zu Frankreich. Der Sprecher hat eine klasse Betonung und eine sehr angenehme Art vorzulesen. Es hat großen Spass gemacht, ihm zuzuhören. Fazit: Eine schöne Geschichte, zwei interessante Mordfälle, ein sympathischer Kommissar und ein gelungenes Ende! Absolut hör- und lesenswert!

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  • Rezension zu "Die Nacht des Zorns" von Fred Vargas

    Die Nacht des Zorns
    alvareth

    alvareth

    30. March 2012 um 16:05

    Bin ja schon jedesmal beim lesen der Bücher von Fred Vargas begeistert und diesmal dachte ich : warum nicht mal das Hörbuch zu "Die Nacht des Zorns".Und ich wurde kein bißchen enttäuscht.Mit der Stimme von Volker Lechtenbrink ist Hörgenuss vom Feinsten garantiert!!!!