Fred Vargas Die schwarzen Wasser der Seine

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Inhaltsangabe zu „Die schwarzen Wasser der Seine“ von Fred Vargas

In diesem Hörbuch geht es um drei Geschichten mit Kommisar Admasberg, dem Ermittler aus den preisgekrönten Kriminalromanen von Fred Vargas. Es sind Geschichten von einer Toten, die in der Weihnachtsnacht aus der Seine gefischt wird, oder einem Obdachlosen, der im Dunkel der Nacht einen Mord beobachtet, seine Aussage aber verweigert. - Drei Geschichten voll skurrilem Humor und erstaunlichen Dialogen.

Zwei interessant und unterhaltsam zu hörende Kurzkrimis um den Pariser Kommissar Jean-Baptiste Adamsberg.

— Barbara62
Barbara62

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  • Zwei Kurzkrimis um Kommissar Adamsberg

    Die schwarzen Wasser der Seine
    Barbara62

    Barbara62

    31. October 2016 um 10:37

    Auf einer CD mit ca. 87 Minuten Laufzeit liest die Schauspielerin Suzanne von Borsody zwei Kurzkrimis der bedeutendsten, vielfach ausgezeichneten französischen Krimiautorin Fred Vargas.Im Mittelpunkt steht wie immer in Vargas' Krimis der Pariser Kommissar Jean-Baptiste Adamsberg, ein eigenwiller Ermittler mit viel kriminalistischem Gespür und einem ausgeprägten Bauchgefühl. Neben ihm arbeitet sein vernunftgesteuerter Leutnant Danglard.In der ersten Geschichte hat Pi, ein Obdachloser, zufällig den Mord an einer Frau im Pelzmantel beobachtet. Mit viel Fingerspitzengefühl und psychologischem Geschick gelingt es Adamsberg, den misstrauischen, vom Leben gebeutelten Mann zu einer Aussage zu bewegen.Im zweiten Fall scheint es sich um einen weihnachtlichen Selbstmord der klassischen Art durch Sturz von einer Seine-Brücke zu handeln, doch Adamsberg ist schnell anderer Meinung. Zur überraschenden Auflösung trägt ausgerechnet eine Nebenfigur der Geschichte bei.Natürlich kann man diese Kurzkrimis nicht mit Fred Vargas' sonst überaus spannenden, verwickelten, oft unheimlichen Geschichten vergleichen. Und doch habe ich der Stimme Suzanne von Borsodys fasziniert zugehört, die jeder einzelnen Figur eigene Nuancen  verleiht, und habe darüber gestaunt, wieviele überraschende Wendungen und wieviel Charakterstudium in so kurzer Zeit Platz finden.

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  • Rezension zu "Die schwarzen Wasser der Seine" von Fred Vargas

    Die schwarzen Wasser der Seine
    Daphne1962

    Daphne1962

    30. October 2012 um 08:33

    Die schwarzen Wasser der Seine von Fred Vargas, gelesen von Susanne von Borsody (Kriminalgeschichten um Kommissar Adamsberg) Im 1. Fall beobachtet ein Obdachloser, der Schwamme verkauft, wie auf eine Frau geschossen wird in der Dunkelheit. Er ist der einzige Zeuge. Wird Adamsberg ihn zum Reden bringen? Im 2. Fall handelt die Kriminalgeschichte von einer Frau, die während der Weihnachtszeit aus der Seine gefischt wird. Es sieht nach einem Selbstmord aus. Allerdings fehlt der Schuh der Toten. Spannung kann man hier nicht erwarten. Fred Vargas Krimi leben von den Dialogen und den kleinen Handlungen. Hier sind die Hauptpersonen genau jene, von denen man nicht erwartet,das sie es sind. Da ist im 1. Fall der scheue Pi, der nicht reden will, was er in jener Nacht alles beobachtet hat oder im 2. Fall der betrunken Charles, der in der Ausnüchterungszelle sitzt und ständig nach einem Kleiderbügel verlangt. Wenn man die Geschichten von Fred Vargas kennt, weiß man, das das Ende recht unerwartet sein kann. Am 9.11. möchte ich auf keinen Fall die Livelesung mit Fred Vargas hier im Forum verpassen. Ich bin sehr gespannt.

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  • Rezension zu "Die schwarzen Wasser der Seine" von Fred Vargas

    Die schwarzen Wasser der Seine
    Xirxe

    Xirxe

    05. November 2009 um 23:00

    Wer einen Krimi nur dann mag, wenn gänsehauterzeugende Spannung aufgebaut wird, egal ob durch grauenvolle Verbrechen oder dramatische Ermittlungsarbeit, ist hier völlig fehl am Platz. Zwar gibt es in jeder der beiden Geschichten ein Kapitalverbrechen und die dazugehörigen Täter, doch eigentlich, eigentlich sind sie nur Nebensache. Hauptpersonen sind Menschen, die auf den ersten Blick gar nichts mit der Sache zu tun haben, auf den zweiten Blick sich dann aber als die tragenden Figuren herausstellen, wenn auch in einer Art und Weise wie sie sicherlich nicht erwartet wird. In der ersten Geschichte ist es der Obdachlose Pi, der das Verbrechen beobachtete aber mit seiner Aussage nicht herausrücken will. Druck bewirkt nur Schweigen, denn dieser bekräftigt Pis Vorurteile über die Einstellung und Methoden der Polizei. Wie nun Kommissar Adamsberg es gelingt, diese Voreingenommenheit zu überwinden, ist fast schon ein philosophischer Exkurs. Die Hauptperson der zweiten Geschichte trägt hingegen sehr überraschend wertvolle Hinweise zur Lösung des Falles bei. Wobei man doch zuerst dachte, sie diene nur der Auflockerung dieses Kurzkrimis und um einen Kontrapunkt zur zwanghaft besinnlichen Weihnachtszeit (in der diese Geschichte spielt) zu setzen. Suzanne von Borsody, die diese Krimilesung vorträgt, stellt jede der vorkommenden Personen in solch genialer Art und Weise dar, dass man sie buchstäblich beim Zuhören vor Augen hat. Der misstrauische Pi - man sieht förmlich wie er die Augen zusammenkneift und nichts davon glauben will, was Adamsberg ihm sagt. Charles, der völlig versnobte, sturzbetrunkene Ästhet - wie er auch in der Ausnüchterungszelle die Haltung bewahrt und darauf besteht, einen Kleiderbügel zu bekommen. Große Klasse!

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