Fred Vargas Im Schatten des Palazzo Farnese

(6)

Lovelybooks Bewertung

  • 6 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 3 Rezensionen
(1)
(2)
(1)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Im Schatten des Palazzo Farnese“ von Fred Vargas

Auf dem europäischen Kunstmarkt taucht eine unbekannte Zeichnung von Michelangelo auf. Wurde sie aus den Archiven des Vatikans gestohlen? In Rom wollen die drei exzentrischen französischen Studenten Claudius, Tiberius und Nero das Rätsel lösen. Als Claudius’ Vater vor dem Palazzo Farnese durch einen Gifttrunk umgebracht wird, entwickelt sich das harmlose Ratespiel zu einer nervenaufreibenden Verbrecherjagd. Bereits dieser frühe Roman von Fred Vargas beinhaltet alle Elemente, die Fans an ihren Krimis lieben: skurrile Charaktere, schräge Dialoge, furiose Entwicklungen – gelesen von Suzanne von Borsody.

Stöbern in Krimi & Thriller

Schockfrost

Genial und hyperspannend! Macht Lust auf mehr.

stzemp

Ich soll nicht lügen

Sehr packend, man rätselt bis zum Ende, wer nun die Wahrheit sagt und wer lügt. Jedoch mir ein bisschen zu verworren.

Steffinitiv

Der Totensucher

Spannend ohne Längen mit sympathischen Protagonisten. Für meinen Geschmack etwas zu actionbeladen, dennoch klare Leseempfehlung

antonmaria

Kalter Schnitt

Durchweg spannend!

Kathleen1974

Spectrum

Ungewöhnliche Charaktere, vielschichtige Handlung, spannend bis zum Schluss - mir hat es sehr gut gefallen.

miah

Death Call - Er bringt den Tod

Mega Spannend

mullemaus76

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • unausgereiftes Frühwerk

    Im Schatten des Palazzo Farnese
    wampy

    wampy

    02. August 2015 um 20:47

    Buchmeinung zu Fred Vargas – Im Schatten des Palazzo Farnese „Im Schatten des Palazzo Farnese“ ist ein Kriminalroman von Fred Vargas, der 2003 im Aufbau-Verlag als Taschenbuch erschienen ist. Das Original ist bereits 1994 erschienen. Meine Besprechung bezieht sich auf die gekürzte Hörbuchfassung, die 2010 bei Der Audio Verlag erschienen ist. Klappentext: Auf dem europäischen Kunstmarkt taucht eine unbekannte Zeichnung von Michelangelo auf. Wurde sie aus den Archiven des Vatikans gestohlen? In Rom wollen die drei exzentrischen französischen Studenten Claudius, Tiberius und Nero das Rätsel lösen. Als Claudius’ Vater vor dem Palazzo Farnese durch einen Gifttrunk umgebracht wird, entwickelt sich das harmlose Ratespiel zu einer nervenaufreibenden Verbrecherjagd. Die Sprecherin: Suzanne von Borsody ist eine bekannte Schauspielerin, die eine einwandfreie Lesung abgeliefert hat. Meine Meinung: Bei diesem Frühwerk von Fred Vargas gibt es bereits ein Reihe von Elementen, die für ihre späteren Werke kennzeichnend waren. Es gibt exzentrische Figuren wie die drei „Kaiser“, den Bischof und den unorthodoxen Ermittler. Die Ausgangslage ist vertrackt, wenn nicht gar verworren. Außer dem römischen Kriminalinspektor stecken alle in einem undurchsichtigen Beziehungsgeflecht – Sogar der zweite Ermittler, ein Franzose, der politischen Schaden vermeiden soll, war mit der Femme fatale liiert. Die Dialoge wirken hölzern und irgendwie fehlt der Plan, der der ganzen Geschichte zu Grunde liegen sollte. Fast alle Personen handeln aus schwer nachvollziehbaren Motiven und im Laufe der Ermittlung gerät fast jeder von ihnen unter Verdacht. Mich hat die Geschichte zu keiner Zeit gefangen genommen. Fazit: Die Geschichte ist in Form und Inhalt nicht überzeugend. Allein der guten Sprecherin ist es zu verdanken, das es zu zwei von fünf Sternen reicht.

    Mehr
  • Rezension zu "Im Schatten des Palazzo Farnese" von Fred Vargas

    Im Schatten des Palazzo Farnese
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. September 2012 um 12:19

    In Rom haben sich drei Studenten eingelebt, die eine ungewöhnlich feste Freundschaft verbindet und die sich strikt nur mit den Namen römischer Kaiser ansprechen: Claudius, Tiberius und Nero. Wer den einen kennt, muss unweigerlich alle drei in den Bekanntenkreis aufnehmen. Unruhe in ihre Routinen bringt die Ankündigung von Henri Valhubert, kurzfristig nach Rom zu kommen. Valhubert ist der Vater von Claudius und dieser befürchtet eine Standpauke für seinen Lebensstil. Doch so weit kommt es nicht: Bereits kurz nach der Ankunft stirbt Valhubert auf einem Fest am Palazzo Farnese an einem Becher voll Schierlingsgift. Die drei machen sich mit Claudius' Stiefmutter Laura auf die Suche nach dem Mörder. Helfen möchte ihnen der Bischof Lorenzo Vitelli, der die Bibliothek des Vatikans betreut und die drei Freunde auf Grund ihres Studium sehr gut kennt. Sie werden ihren Job nicht alleine machen. Der italienische Kommissar Ruggieri verdächtigt schnell die Familie Valhubert selbst. Valhuberts Bruder Edouard wiederum verfolgt in Paris große politische Ziele und schaltet den Ermittler Valence ein, um die Ermittlungen im Zweifelsfall mit so wenig Aufsehen wie möglich niederzuschlagen. Valence schließt zunächst ein Zweckbündnis mit Ruggieri, das allerdings schnell bröckelt. Valence erweist sich als gefährlich guter Ermittler, den man kaum täuschen kann. Er erzählt nicht alles, was er weiß und lässt Ruggieri stärker im Unklaren als versprochen. Das verstärkt die Wirkung für die Spannung insgesamt, denn auch der Leser erfährt nicht viel von ihm und hört plötzlich von einer Auflösung, die ihm angesichts der Sympathieverhältnisse bei den Protagonisten gar nicht schmeckt. Die Besetzung dieses Krimis gefiel mit mit jeder Minute mehr. Sie ist ausgesprochen eigenwillig, vor allem in dieser Häufung, aber jede Person für sich könnte durchaus nebenan leben. Solche Kompositionen sind die große Kunst von Vargas, denn es gelingt ihr immer wieder, die Menschen lebendig umzusetzen und zu gern gesehenen Gästen beim Leser zu befördern ... egal, welche Schrullen sie haben. Der kleinkarierte, aber sehr intelligente Valhubert treibt seine Frau zu seltsamen Kunstgriffen: Sie verbirgt jahrelang einiges höchst gekonnt vor ihm, was nach seinem Tod alles herauszukommen droht. Die "kaiserlichen" Freunde ahnen wiederum ein paar Details und helfen ihrerseits über all die Jahre stillschweigend mit; dabei leben sie zum Teil selbst nicht ganz astrein. Alle Personen verbindet mehr miteinander, als man zu Beginn weiß, was weder den Durchblick erleichtert noch die Zahl der möglichen Motive verringert. Und zwischendrin versucht der umtriebige Bischof Vitelli zu retten, was zu retten ist. Doch am Ende löst Vargas das Durcheinander gekonnt und schlüssig auf und führt alle Fäden in ihrem Mikrokosmos wieder. Ein absoluter Pluspunkt an diesem Hörbuch ist die Wahl der Vorleserin: Suzanne von Borsody liest nicht einfach vor, wie andere Sprecher es oft tun. Von Borsody haucht den Figuren Leben ein und spielt richtiggehend deren Rollen. Das erzielt eine große Wirkung und bringt echten Hörgenuss. Auch die unverkennbare Stimme an sich passt hervorragend zum Stil von Vargas.

    Mehr
  • Rezension zu "Im Schatten des Palazzo Farnese" von Fred Vargas

    Im Schatten des Palazzo Farnese
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. November 2010 um 20:41

    Auf dem europäischen Kunstmarkt taucht eine unbekannte Zeichnung von Michelangelo auf. Wurde sie aus den Archiven des Vatikans gestohlen? In Rom wollen die drei exzentrischen französischen Studenten Claudius, Tiberius und Nero das Rätsel lösen. Als Claudius’ Vater vor dem Palazzo Farnese durch einen Gifttrunk umgebracht wird, entwickelt sich das harmlose Ratespiel zu einer nervenaufreibenden Verbrecherjagd. (Verlags-Info) Eine unbekannte Zeichnung Michelangelos, die vermutlich aus der Bibliothek des Vatikans gestohlen wurde, lockt den Pariser Kunsthistoriker Valhubert nach Rom, wo er auf ungewöhnliche Weise ums Leben kommt. Vom Bruder des Toten, der ein hoher Politiker ist, wird Sonderermittler Valence zur Unterstützung der italienischen Polizei nach Rom geschickt. Dort trifft er auf drei französische Studenten mit den Namen von römischen Kaisern Nero, Tiberius und Claudius, die ein sehr skurriles Triumvirat bilden, auf die Stiefmutter eines Studenten und Frau des Toten, Laura, die regelmäßig nach Rom zu Besuch kommt, einer Diva gleicht und auf den außergewöhnlichen Bischof Vitelli. Alle Charaktere, die Vargas beschreibt und die getragen von Suzanne von Borsody in allen Facetten gelesen werden, amüsieren köstlich. Wie sich der Kreis dann um den Mord schließt und die Personen alle miteinander verstrickt sind, erzählt Vargas in einem ihrer ersten Romane mit leiser Spannung. Ich fand diesen Krimi sehr originell und wenngleich er nicht atemberaubend ist, fasziniert er dennoch auf seine oder eben Fred Vargas' Art und Weise. Er lebt von und mit den Personen, die sehr anschaulich beschrieben werden und von ihren Dialogen. Immer wenn man meint den Mörder zu kennen, gibt es eine Wendung und man folgt gespannt den nächsten Motiven. Persönliche Meinung: 3,5 Sterne (von 5 möglichen) weil es mich über 303 min, vertont auf 4 CD, mehr unterhalten, als gefesselt hat. Aber genau das gefällt dem einen oder anderen Anhänger der Kriminalliteratur sehr, weil es nicht immer gewaltsam und blutig zugehen muss. Und Fred Vargas-Fans sowieso...

    Mehr