Fred Wacker Ein Kassenpatient kennt keinen Schmerz

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Inhaltsangabe zu „Ein Kassenpatient kennt keinen Schmerz“ von Fred Wacker

Als Kassenpatient macht man so einiges mit! Ist man zu allem Übel noch jemand mit einer angeborenen Angst vor Arztbesuchen und schlimmer noch – Krankenhausaufenthalten, kann man seinen Mitmenschen wirklich leidtun. So einer ist Fred Wacker. Aber anstatt dem Leser leidzutun, unterhält er ihn ganz köstlich. Auch wenn er Haarsträubendes zu erzählen hat, er verpackt es so, dass man unwillkürlich kichern muss. Dabei ist ein gewisser Wiedererkennungseffekt garantiert, denn seien wir ehrlich: Wer denkt nicht spontan an Flucht, wenn ihm der charakteristische Krankenhausgeruch in die Nase steigt?

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  • Rezension zu "Ein Kassenpatient kennt keinen Schmerz" von Fred Wacker

    Ein Kassenpatient kennt keinen Schmerz
    aichlinn

    aichlinn

    02. July 2008 um 14:04

    Wie kann man einem Blutdruck von 190 mmHg etwas Positives abgewinnen? Ganz einfach, wenn man sich eigentlich beim Arzt eine Grippeschutzimpfung abholen wollte und einem der quälende Piekser erspart bleibt, wie es unlängst Fred Wacker erging. Doch seine Erleichterung währte nicht lange. Weil der Blutdruck in der folgenden Woche sogar noch anstieg, folgte ein denkwürdiger Krankenhausaufenthalt, an dessen Ende sich der Autor die Frage stellte, wie man trotz geschwätziger Mitpatienten und eines Marathons aus Temperatur-, Puls-, und Blutdruckmessungen zur Ruhe kommen soll. Oder wurde er am Ende gar nur wegen seinen „wunderbaren Übungsvenen“ stationär aufgehalten, die ihm eine Krankenschwester attestiert? Doch man ist ja nicht sein ganzes Leben lang nur Patient. Deshalb ist die beschriebene Episode auch nur ein Kapitel in Fred Wackers Erstlingswerk „Ein Kassenpatient kennt keinen Schmerz“. Darin kann man nämlich auch nachlesen, welche Schikanen den Autor und seine Frau beim Ausbau ihres neu erworbenen Häuschens erwartet haben, wie ungünstig es ist, in der Küche über die Hauptverteilerdose hinweg zu tapezieren oder den Graben für das Stromkabel von seinen hilfsbereiten Nachbarn zu tief ausheben zu lassen. Unberichtet bleiben darf natürlich auch nicht, wie ein Ostseeurlaub drohte, in einer Katastrophe zu enden, weil das Kamerastativ des Bruders am Strand verloren ging, was zu DDR-Zeiten bekanntlich ein Verlust von Dauer sein konnte, oder wie es die Fähigkeit des Autofahrens schulen kann, wenn der Kleinwagen nur bei trockenem Wetter fährt. So banal wie amüsant, kurz, aber auch kurzweilig kommen sie daher - die Geschichten, die Fred Wacker uns zu erzählen hat. Wer sich unter dem Titel ein weiteres Buch erhofft, das unser Gesundheitssystem thematisiert, wird enttäuscht sein. Wer sich für den Alltag interessiert, gewürzt mit einer Note „Wackerschen Humors“, erkennt sicher den Charme des Büchleins.

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