Fred Wander Der siebente Brunnen

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Inhaltsangabe zu „Der siebente Brunnen“ von Fred Wander

Auch die Hölle der Lager konnte Wander die Freude an der Welt nicht ganz austreiben – Eine Hoffnungsvision aus dem Reich des Bösen.Von 5 Konzentrationslagern wird hier erzählt – Perpignan, Drancy, Auschwitz, Hirschberg (Riesengebirge), Buchenwald, in die Fred Wander nacheinander verschleppt wurde. Wander, der Überlebende, hat einen Roman darüber geschrieben. Da ist Mendel Teichmann, der Geschichtenerzähler, der bald sterben wird, da sind ein paar verwahrloste Kinder, die zusammenhalten und leben werden, und da ist Pechmann aus Wien, der Musik machen kann mit fünf Fingern auf einem Brett, und über den Teichmann sagt »Er ist ein Versuch der Natur, den guten Menschen zu backen. Sie versucht es immer wieder, es gibt Millionen solcher Versuche.«

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  • Rezension zu "Der siebente Brunnen" von Fred Wander

    Der siebente Brunnen
    Lupus

    Lupus

    21. July 2009 um 19:46

    "Der siebente Brunnen" von Fred Wander ist eine Mischung aus Roman und Erlebnisbericht. Der Autor rekonstruiert darin seine Häftlingszeit in einem Konzentrationslager, während der NS-Diktatur. Doch anstatt den Schwerpunkt auf die eigene Leidensgeschichte zu legen, konzentriert er sich auf die Biographien seiner Mithäftlinge. In zwölf Episoden skizziert er Kammeraden, die ihn einige Zeit auf seinem Lebensweg begleiteten. Er beschreibt ihre Sehnsüchte, Gewohnheiten und Charaktereigenschaften, bis sich ihre Wege wieder trennen. Aus der Masse der KZ-Häftlinge versucht Fred Wander einzelne Schicksale und Namen dem Vergessen zu entreißen. Eigene Gedächtnislücken schließt er behutsam durch Fiktion. Das Buch ist ein eindrucksvolles Denkmal für all diejenigen, an die sich keiner mehr erinnert, deren Andenken durch Auslöschung ihrer Person und ihrer Familien vernichtet wurde.

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