Freda Warrington

 3,9 Sterne bei 45 Bewertungen
Autor von Dracula kehrt zurück, Dracula und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Freda Warrington

Freda Warrington, geboren und aufgewachsen in Leicestershire, ist Verfasserin mehrerer erfolgreicher historischer Romane.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Freda Warrington

Cover des Buches Dracula (ISBN: 9783462400328)

Dracula

 (10)
Erschienen am 20.12.2016
Cover des Buches Vaethyr (ISBN: 9783800095544)

Vaethyr

 (10)
Erschienen am 08.03.2012
Cover des Buches Der Turm von Heliodor (ISBN: 9783453188181)

Der Turm von Heliodor

 (1)
Erschienen am 01.07.2002
Cover des Buches Vaethyr: Die andere Welt (ISBN: 9783709000953)

Vaethyr: Die andere Welt

 (0)
Erschienen am 08.03.2012
Cover des Buches Das Blut der Liebe (ISBN: 9783404135523)

Das Blut der Liebe

 (5)
Erschienen am 01.02.1997
Cover des Buches Drei Krieger in Silber (ISBN: 9783453050273)

Drei Krieger in Silber

 (3)
Erschienen am 01.12.1993

Neue Rezensionen zu Freda Warrington

Cover des Buches Dracula kehrt zurück (ISBN: 9783423203890)P

Rezension zu "Dracula kehrt zurück" von Freda Warrington

so lange die Seele lebt, ist niemand wirklich tot
phantastische_fluchtenvor 4 Monaten

Sieben Jahre sind seit den Ereignissen um den Grafen Dracula vergangen. Die Geschehnisse lasten wie ein Alp auf allen Beteiligten. Um sich ihren  Ängsten zu stellen und  sich davon zu überzeugen, dass der Graf tatsächlich tot ist, schlägt Abraham van Helsing vor, dass alle Beteiligten eine erneute Reise nach Transsylvanien unternehmen. Zuerst wird der Vorschlag vehement abgelehnt aber letztendlich sagen die Freunde zu. Mina und Jonathan Harker, Lord Godalming, Dr. Seward und Abraham van Helsing begeben sich auf eine Reise in die Vergangenheit. Trotz aller Schrecken bezaubert Transsylvanien die Reisenden und sie lernen dort auch Dr. Kovacs und seine reizende Nichte Elena kennen, Freunde von Abraham van Helsing. 

Als sie am Schloss des Grafen ankommen, erkennen die Reisenden, dass alle ihre Ängste unbegründet waren. Das Schloss ist verlassen und heruntergekommen, nur noch Vögle und wilde Tiere sind dort zu Gast. Erleichtert reist die Gruppe zurück nach England, froh und leichten Herzens. Und obwohl sie nun Gewissheit haben, dass von dem Grafen keine Gefahr mehr droht, macht sich nach und nach eine bedrückende Atmosphäre im Haus der Harkers bemerkbar. Mina ist umso erleichterter, dass Elena sie bittet, nach England kommen zu dürfen. Mina vermisst ihre Freundin Lucy sehr und in der jungen Elena findet sie eine neue Vertraute und Verbündete. Auch Minas Sohn Quincey mag die junge Frau sehr, die sich rührend um den kränklichen Sohn der Harkers kümmert. Trotz der Fröhlichkeit Elenas breitet sich das Gefühl der Angst und der Bedrohung immer mehr im Haus aus und es kommt zu seltsamen Vorfällen. Jonathan Harker, der seit seiner Konfrontation mit dem Grafen Dracula nur noch ein Schatten seiner selbst ist, unterliegt dieser Atmosphäre am schlimmsten und daher Mina bitte ihre alten Freunde um Hilfe.  Alle zusammen müssen sie sich einer Bedrohung stellen, deren Ausmaße sie nicht erahnen können. 

 

Kommentar: 

Ich habe schon einige Bücher gelesen, die auf der Geschichte um den Grafen Dracula aufbauen und bisher war ich immer enttäuscht. Daher habe ich auch hier nicht viel erwartet. Da das Buch aber von einigen Dracula Fans in der TTT Runde hochgelobt wurde, habe ich es mir doch zugelegt und habe es regelrecht verschlungen. 

Freda Warrington schafft es, den Stil Bram Stokers beizubehalten und die Geschichte so zu schreiben, die dem Altmeister sicher gefallen hätte. Stilistisch und sprachlich passt sie sich dem Original hervorragend an. Das Buch setzt sich aus vielen einzelnen Teilen zusammen. Mina Harker führt ihr Tagebuch, ebenso wie Jonathan Harker. Hier erlebt der Leser einige Ereignisse sowohl aus der Sicht der Frau als auch aus der des Mannes und manchmal können die Meiningen unterschiedlicher kaum sein. Das finde ich als Leserin sehr faszinierend. Obwohl sich die Eheleute von Herzen lieben, fehlt eindeutig die Leidenschaft in der Ehe. Die Beschreibung des ehelichen Lebens, dass sich nach den christlichen Werten und Moralvorstellungen richtet, ist erschreckend prüde aber der damaligen Zeit geschuldet. Die Autorin beschreibt dies sehr genau, denn dies macht umso deutlicher, weshalb Jonathan als auch Mina anfällig für Leidenschaft und Verführung sind. 

Zu den Tagebucheinträgen kommen noch diverse Briefe: Von Elena an Mina Harker, von Dr. Kovacs an Abraham van Helsing und von Mina Harker an ihren Sohn Quincey. Dr. Kovacs, der ein ebenso leidenschaftlicher Wissenschaftler ist wie Van Helsing, wird von diesem in das Geheimnis um den Grafen eingeweiht. Als seine Gäste in ihre Heimat zurückkehren, unternimmt Dr. Kovac, mit seinem Schüler Miklos zusammen, eine kleine Expedition in die Karpaten, um die »Schule der Scholomanten« zu finden. Jetzt, wo er weiß, dass es Vampire wirklich gibt, ist er sich sicher, dass es auch diese Schule gibt und das die Vampire dort ausgebildet wurden und dort ihre eigentliche Macht erlangten. Dieser Teil der Geschichte wird ebenfalls in Tagebuchform erzählt. 

Das mag sich für die Leser langweilig anhören, ist es aber keinesfalls. Durch den stetigen Wechsel der Perspektiven schafft die Autorin eine ungeheure Spannung. Und da wir als Leser wissen, welche Gefahr der Gruppe droht, die so unwissend agiert, gehen wir völlig in der Handlung auf. 

Durch Sprache und Stil vermittelt die Autorin einen altbackenen Charme, der dem Original in nichts nachsteht. Auch hier gibt es nicht nur schwarz und weiß oder gut und böse, viele der Charaktere sind sehr ambivalent.   

Ich möchte auf die Einzelheiten der Geschichte nicht näher eingehen, der Titel verrät dem Leser ja schon, um was es geht. Doch wie der Graf es schafft zurückzukehren und was seine Intention ist, lasse ich offen. Der Autorin wird vorgeworfen, dass sie zu viele eigene Ideen eingebaut hat, die mit dem Original nicht mehr viel zu tun haben. Für mich es gerade der Punkt, der mir gefällt. Ich möchte keine Nacherzählung eine schon vorhandenen Romans, sondern eine Fortsetzung, durchaus auch mit neuen Charakteren, die das ganze beleben, wie Elena, Dr. Kovacs oder auch Beherit. Auch die innere Zerrissenheit des Grafen, seine Liebe am Leben, seine Liebe zu Mina, sein Hass auf die Gruppe, all das hat sie durchaus gut geschildert. Eine Geschichte, die sowohl mit einem als auch mit fünf Sternen bewertet wird, hat auf jeden Fall die Aufmerksamkeit des Lesers. 

 

Fazit: 

Eine gelungene »Fortsetzung« eines Klassikers, die durchaus glaubhaft ist und sich ganz an die Tradition eines Bram Stokers richtet. Ma sollte allerdings das Original kennen. Wer hier moderne Glitzervampire erwartet, der wird enttäuscht werden.

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Cover des Buches Dracula kehrt zurück (ISBN: 9783423203890)A

Rezension zu "Dracula kehrt zurück" von Freda Warrington

4.5 Sterne für eine wirklich gut gelungene Fortsetzung des Dracula Klassikers von Bram Stoker
Aleshaneevor einem Jahr

Nachdem ich endlich mal wieder etwas über Vampire lesen wollte - und zwar die klassischen, bin ich dem Lesetipp von Blackfairy gefolgt. Freda Warrington hat sich dem Urvater der Vampire gewidmet: Dracula und lässt ihn mit Bravour wieder auferstehen.

Ich denke, man sollte Bram Stokers Dracula zuvor gelesen haben oder zumindest die Grundzüge der Geschichte kennen, damit man hier den Fäden, die die Autorin weiterspinnt, gut folgen kann.
Sie bedient sich dem gleichen Aufbau bei der Erzählung, nämlich in Form von Tagebucheinträgen und Briefen und schafft es tatsächlich, bei mir die gleiche Atmosphäre zu schaffen, die ich schon beim Klassiker so gemocht habe.

Es gibt zwar kleine Abschnitte, die sich für mich etwas ziehen, aber im ganzen geht es gut voran und man spürt den Hauch des Todes im Nacken, wenn der unsterbliche Vampir seine Macht ausspielt, manipuliert und damit immer mehr das Grauen um sich greift.
Gerade weil Jonathan und Mina Harker, sowie Prof. Van Helsing, Dr. Seward und Lord Godalming ihm schon einmal gegenüberstanden, ist die Wiederkehr umso schlimmer, da sie genau wissen, mit welchem Gegner sie es zu tun haben.

Auch hat die Autorin etwas zur Entstehung des Grafen und die Hintergründe erzählt, was ich sehr gelungen fand. Allerdings wurden auch manche Entscheidungen der Protagonisten zugunsten der Handlung etwas töricht, um die Dramatik zu schüren, was mir an manchen Stellen aufgefallen ist.

Besonders gefallen hat mir dafür die innere Zerrissenheit gegenüber Dracula als "Monster", denn neben seinem grausamen Egoismus zeigt er doch auch die wenigen guten Seiten, die in ihm stecken - die Liebe zu den Menschen und die Liebe zum Leben, die wir ja alle in uns tragen.

Etwas befremdlich fand ich ja, dass die Lust und Leidenschaft bei Eheleuten "verpönt" und nicht normal ist. Ich bin mir zwar sicher, dass sich tatsächlich damals Paare an diese Art des ehelichen Vollzugs gehalten haben, der nur zur Zeugung der Nachkommen gedacht war oder um den Trieb zu stillen, so schnell und unnahbar wie möglich - dennoch denke ich, dass die meisten hoffentlich ihrer Leidenschaft freien Lauf gelassen haben.
Es war hier für die "Verführung des Bösen" wichtig, es so darzustellen, trotzdem waren die Beschreibungen eines solchen für mich schon gefühllosen Aktes innerhalb zwei sich liebender Menschen seltsam.

Dazu kommt, was ich letztens in einer Rezension gelesen habe, ich weiß leider nicht mehr wo oder über welches Buch. Es ging darum, dass eine "Bedienstete" nachts im Bett der "Herrin" schlief. Also einfach nur zur Gesellschaft, das hatte nichts mit Sex zu tun - und die Rezensentin schrieb, wie komisch sie das fand. Hier wird das jetzt auch ähnlich erwähnt, und man kennt das doch auch aus der Jugendzeit, wenn man bei Freund/Freundin übernachtet ... einfach das Gefühl, nicht allein zu sein, kuscheln zu können, die Nähe des anderen zu spüren. Umarmungen und Berührungen sind so wichtig und stärken die Seele und damit auch den Körper.
Grade in Bezug hier auch auf die Ehe der Harkers, die zwar Nähe zulässt, aber ansonsten nicht viel, da vermisst man diese Art von Zärtlichkeit doch sicher.

Ruhig erzählt nimmt es jedenfalls immer mehr an Spannung zu und gerade im letzten Drittel konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen!

Insgesamt mochte ich diese Geschichte aber sehr gerne, weil sie wirklich sehr an den Klassiker erinnert und man wieder "nach Hause kommt" zu den bekannten Figuren.

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Cover des Buches Vaethyr (ISBN: 9783800095544)H

Rezension zu "Vaethyr" von Freda Warrington

Rezension: Vaethyr - Die andere Welt
Hanny3660vor 7 Jahren

Titel: Vaethyr - Die andere Welt

Autor: Freda Warrington

Verlag: Ueberreuter

Genre: Fantasy

Seite: 678

Einband: Broschiert

Preis: 19,95

Bestellen ? Hier



Buch

  Ein kleiner Fund aus dem Bücheroutlet in Dortmund, da es zu Magic - Challenge passt uns auch zur Monatsaufgabe, habe ich es mir als erstes zur Brust genommen.



Autorin

Freda Warrington wurde in Leicestershire, England, geboren, wo sie noch heute mit ihrer Mutter und ihrem Ehemann lebt. Sie hat als Illustratorin im medizinischen Bereich und als Grafikdesignerin gearbeitet, doch am Schreiben hing immer ihr Herz. Ihr erster Roman wurde im Jahr 1986 veröffentlicht und seither sind 17 weitere hinzugekommen.


Inhalt

Klappentext:

Das Volk der Vaethyr muss regelmäßig zwischen der Elfenwelt und der Menschenwelt hin und herreisen, um seine Kräfte nicht zu verlieren. Doch eines Tages weigert sich der Torwächter Lawrence Wilder, die Vaethyr durch die Pforte zu lassen. Den Grund dafür nennt er nicht. Die junge Rose Fox gehört zu der Generation, die die andere Welt daher nie kennengelernt hat. Sie verbindet eine schwierige Beziehung zu den beiden Söhnen Wilders, Sam und Jon. Jeder der drei versucht auf seine eigene Weise mit dem Abgeschnittensein von der Elfenwelt fertigzuwerden – und hinter Lawrence‘ Geheimnis zu kommen, um in die andere Welt zu gelangen.


Meine Meinung

Der Anfang ist äußerst verwirrend, man taucht in eine Welt von Regeln und Traditionen ein die einem Unbekannt ist.  Die Autorin ist nicht sehr kooperativ zum Leser, den es gibt keine Figur im Buch die alles neu Lernen muss oder auch wie der Leser zum ersten mal in diese Welt eintaucht. Es wird viel als gegeben hingestellt und die Erklärung folgt erst deutlich später, das hindert sehr daran sich in die Geschichte hinzufinden. Erschwert wird es noch dadurch das zwischen den Figuren und den Szenen sehr oft und meist auch schnell gewechselt wird, ebenso wie gibt es viele Zeitsprünge von ein paar Jahren oder Monaten, was auffällt ist das diese Zeitsprünge immer kürzer werden.

 Auch muss man seine Meinung zu den verschiedenen Personen schnell bilden so wird es zumindest vom Buch vorgegeben und später wird diese Perspektive wieder über den Haufen geworfen. So ziemlich jeder der Hauptfigur ist anders als man denkt und der auf Dauer sympathische ist Lucas  der wirklich freundlich und von Herzen gut ist. Er macht auch seine Fehler aber er lernt aus diesen und versucht nur das beste zu tun. Er rückt meiner Meinung nach auch in den Mittelpunkt  was mich sehr freut. Rosie  ist zwar netten eigentlich  auch eine gute Hauptbesetzung aber sie ist nicht das was man sich als Hauptfigur vorstellt zudem kommt der Kern der Geschichte so spät , ebenso wie der teil  mit der Fantasy das man das Buch auf schon fast wieder weg legen könnte.

Ich möchte mich persönlich nicht weiter über dieses Buch aufregen, es ist durch. Ich habe es auch nur noch für die Challenge zu Ende gelesen. Es gibt nur zwei Feenwesen die mir persönlich lieb wahren den Rest konnte man echt in die Tonne kloppen. Lucas und Sam .

Der Schreibstil ist lang Atmig und dröge, auch hätte ich die Geschichte anders aufgebaut, es verläuft so das man Rose als Kind kennen lernt ebenso wie die anderen, doch es wäre spannender gewesen wenn man mit Flashbacks gearbeitet hätte, damit wäre die Spannung mehr gewesen.
 

Fazit

Kann ich trotz des eigentlich spannenden Hintergrundes der Geschichte nicht empfehlen, vorallem an keine Fantasy Fans.  Für das Cover und Lucas und Sam gebe ich der Geschichte nur zwei von fünf Drachen.

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