Freda Warrington

 3.8 Sterne bei 40 Bewertungen
Autor von Dracula kehrt zurück, Vaethyr und weiteren Büchern.

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Vaethyr

Vaethyr

 (10)
Erschienen am 08.03.2012
Der Turm von Heliodor

Der Turm von Heliodor

 (1)
Erschienen am 01.07.2002
Vaethyr: Die andere Welt

Vaethyr: Die andere Welt

 (0)
Erschienen am 08.03.2012
Dracula

Dracula

 (0)
Erschienen am 20.12.2016
Das Blut der Liebe

Das Blut der Liebe

 (5)
Erschienen am 01.02.1997

Neue Rezensionen zu Freda Warrington

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Hanny3660s avatar

Rezension zu "Vaethyr" von Freda Warrington

Rezension: Vaethyr - Die andere Welt
Hanny3660vor 4 Jahren

Titel: Vaethyr - Die andere Welt

Autor: Freda Warrington

Verlag: Ueberreuter

Genre: Fantasy

Seite: 678

Einband: Broschiert

Preis: 19,95

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Buch

  Ein kleiner Fund aus dem Bücheroutlet in Dortmund, da es zu Magic - Challenge passt uns auch zur Monatsaufgabe, habe ich es mir als erstes zur Brust genommen.



Autorin

Freda Warrington wurde in Leicestershire, England, geboren, wo sie noch heute mit ihrer Mutter und ihrem Ehemann lebt. Sie hat als Illustratorin im medizinischen Bereich und als Grafikdesignerin gearbeitet, doch am Schreiben hing immer ihr Herz. Ihr erster Roman wurde im Jahr 1986 veröffentlicht und seither sind 17 weitere hinzugekommen.


Inhalt

Klappentext:

Das Volk der Vaethyr muss regelmäßig zwischen der Elfenwelt und der Menschenwelt hin und herreisen, um seine Kräfte nicht zu verlieren. Doch eines Tages weigert sich der Torwächter Lawrence Wilder, die Vaethyr durch die Pforte zu lassen. Den Grund dafür nennt er nicht. Die junge Rose Fox gehört zu der Generation, die die andere Welt daher nie kennengelernt hat. Sie verbindet eine schwierige Beziehung zu den beiden Söhnen Wilders, Sam und Jon. Jeder der drei versucht auf seine eigene Weise mit dem Abgeschnittensein von der Elfenwelt fertigzuwerden – und hinter Lawrence‘ Geheimnis zu kommen, um in die andere Welt zu gelangen.


Meine Meinung

Der Anfang ist äußerst verwirrend, man taucht in eine Welt von Regeln und Traditionen ein die einem Unbekannt ist.  Die Autorin ist nicht sehr kooperativ zum Leser, den es gibt keine Figur im Buch die alles neu Lernen muss oder auch wie der Leser zum ersten mal in diese Welt eintaucht. Es wird viel als gegeben hingestellt und die Erklärung folgt erst deutlich später, das hindert sehr daran sich in die Geschichte hinzufinden. Erschwert wird es noch dadurch das zwischen den Figuren und den Szenen sehr oft und meist auch schnell gewechselt wird, ebenso wie gibt es viele Zeitsprünge von ein paar Jahren oder Monaten, was auffällt ist das diese Zeitsprünge immer kürzer werden.

 Auch muss man seine Meinung zu den verschiedenen Personen schnell bilden so wird es zumindest vom Buch vorgegeben und später wird diese Perspektive wieder über den Haufen geworfen. So ziemlich jeder der Hauptfigur ist anders als man denkt und der auf Dauer sympathische ist Lucas  der wirklich freundlich und von Herzen gut ist. Er macht auch seine Fehler aber er lernt aus diesen und versucht nur das beste zu tun. Er rückt meiner Meinung nach auch in den Mittelpunkt  was mich sehr freut. Rosie  ist zwar netten eigentlich  auch eine gute Hauptbesetzung aber sie ist nicht das was man sich als Hauptfigur vorstellt zudem kommt der Kern der Geschichte so spät , ebenso wie der teil  mit der Fantasy das man das Buch auf schon fast wieder weg legen könnte.

Ich möchte mich persönlich nicht weiter über dieses Buch aufregen, es ist durch. Ich habe es auch nur noch für die Challenge zu Ende gelesen. Es gibt nur zwei Feenwesen die mir persönlich lieb wahren den Rest konnte man echt in die Tonne kloppen. Lucas und Sam .

Der Schreibstil ist lang Atmig und dröge, auch hätte ich die Geschichte anders aufgebaut, es verläuft so das man Rose als Kind kennen lernt ebenso wie die anderen, doch es wäre spannender gewesen wenn man mit Flashbacks gearbeitet hätte, damit wäre die Spannung mehr gewesen.
 

Fazit

Kann ich trotz des eigentlich spannenden Hintergrundes der Geschichte nicht empfehlen, vorallem an keine Fantasy Fans.  Für das Cover und Lucas und Sam gebe ich der Geschichte nur zwei von fünf Drachen.

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Mizuiros avatar

Rezension zu "Vaethyr" von Freda Warrington

Sympathische Hippieelfen und ihre irdischen und nicht-so-irdischen Probleme
Mizuirovor 4 Jahren

Ich weiß nicht mehr, wie sich das Buch in mein Regal verirrt hat. Der Klappentext war es wohl nicht, der mich überzeugt hat...

Das Buch hat es allerdings.

Zuallervorderst: Es geht um Elfenwesen. Und deren Beschreibung ist genau so, wie ich es mag: Naturverbundene, spirituelle Wesen, die gerne um Steinhaufen tanzen und Räucherstäbchen anzünden. Die Zugang zu anderen Realitäten haben und Dinge sehen, die den Menschen verborgen bleiben. Wie zum Beispiel grüne Frauen, die in Bäumen wohnen.

Aber diese Elfenwesen haben trotz allem mit irdischen Problemen und menschlichen Gefühlen zu kämpfen (zumindest die, die hier auf der Erde wohnen...), wodurch man sich, wie ich finde, noch besser mit ihnen identifizieren kann.

So ist das Buch eine Mischung aus Fantasy und Romantik, mal wird seitenweise das eine, mal das andere behandelt. Manch einem mag diese Mischung nicht gefallen oder die Fantasy (oder die Romantik?) zu kurz kommen, ich fand sie jedenfalls ganz, ganz herrlich. 

Wie es bei einem Roman über hippiehafte Elfenwesen sein muss, gibt es großartige Beschreibungen von Landschaften, wie sie von ebendiesen Wesen wahrgenommen werden. Man fühlt sich beim Lesen direkt hineingeworfen in duftende Wälder und Blumenwiesen. Sooo. toooll.

Die Welt, die in Vathyr entworfen wird, hat es mir wirklich angetan. Zum Teil ist es die menschliche Welt, die aber von mehreren Realitätsebenen durchzogen ist, sodass Elfenwesen oft während des alltäglichen Lebens Geister sehen oder Verschiebungen in Räumen wahrnehmen. Außerdem gibt es noch eine ganz andere Welt - durch Portale von der menschlichen Erde getrennt: Die Anderswelt. Dort gibt es Reiche der Luft, des Wassers, der Erde und des Feuers. Alles wird mit Liebe zum Detail beschrieben. Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Ich finde das toll!

Auch wenn ich manche Stellen ein bisschen verwirrend fand und das eine oder andere Detail der körperlichen Elfenliebe für meinen Geschmack zu Shades-of-Grey-mäßig beschrieben worden ist, habe ich mich an keinem Punkt gelangweilt. Auch die Teile von Vaethyr, in denen die Elfenwelt (die Anderswelt) keine große Rolle spielt und der Fokus auf die alltäglichen Probleme der Protagonisten liegt, fand ich angenehm zu lesen. Vielleicht liegt das daran, dass die Hauptfigur Rosie viel Identifikationspotential bietet. Einem aufmerksamen Rezensionen-Leser mag nicht entgangen sein, dass das Buch doch ziemlich viele Seiten hat: Die Geschichte beginnt (nach einem kurzen, verwirrenden Auftakt, der einen besonders neugierig macht) als Rosie neun ist. Am Ende ist sie Ende zwanzig. Kein Wunder, dass sie einem ans Herz wächst.

Die Autorin hat es geschafft, eine bezaubernde Welt zu entwerfen und eine Geschichte zu schreiben, die sehr ausführlich beschrieben ist und trotzdem fast durchgehend spannend bleibt. Ein roter Faden zieht sich durch die Geschichte und - das kann ich gerade noch sagen, ohne zu spoilern - ich war ziemlich begeistert vom Ende.... denn... es hätte auch anders kommen können.

Ich gebe fünf Punkte.

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Blackfairy71s avatar

Rezension zu "Dracula kehrt zurück" von Freda Warrington

Dracula ist wieder da
Blackfairy71vor 4 Jahren

Sieben Jahre sind vergangen, seit Dracula in Transsylvanien getötet wurde. Mina und Jonathan Harker haben einen sechsjährigen Sohn mit Namen Quincey, zu Ehren ihres damals getöteten Freundes Quincey Morris. John Seward und Arthur Holmwood - Lord Godalming - sind inzwischen ebenfalls beide verheiratet.
Und Professor Van Helsing ist überzeugt, dass nun die Zeit gekommen ist, wieder dorthin zu reisen, um sich noch einmal zu überzeugen, dass der Vampir wirklich endgültig vernichtet ist.
Also machen sich die Freunde zunächst auf den Weg nach Budapest zu einem alten Freund Van Helsings, Professor André Kovacz. Dort treffen sie auch auf Elena, Andrés Nichte, die mit ihrem Vater dort lebt. Die junge Frau freundet sich mit Mina an und bewundert die elegante Engländerin. Sie sehnt sich selbst nach einem freien Leben und möchte nicht als Ehefrau und Mutter enden, so wie es ihr strenger Vater für sie vorgesehen hat.
Als die Freunde schließlich weiter zum Borgopass reisen wollen, begleiten Elena und ihr Vater sie und zusammen wohnen sie bei einer befreundeten Bauernfamilie. Ihren wahren Grund für den anschließenden Ausflug in die Berge verschweigen sie allerdings der Familie und auch Elena und ihrem Vater. Nur André Kovacz weiß Bescheid, da Van Helsing seinen alten Freund in einer Weinlaune eingeweiht hat. Ein tragischer Fehler, wie er später erkennen muss.
An der Burg Dracula angekommen, erlebt jeder der Freunde diese erneute Begegnung mit dem Ort des Schreckens anders. Und als sie wieder ins Tal zurück und dann nach England heimkehren, ist nichts mehr wie vorher, denn Dracula ist erwacht und er sinnt auf Rache. Hierzu bedient er sich zunächst der jungen Elena und als sie nach dem Tod ihres Vaters als Kindermädchen nach England kommt, bringt sie das Grauen wieder ins Haus der Harkers. Jonathan verfällt immer mehr in Depressionen, die sonst friedliche Katze wird zunehmend aggressiver und Mina sehnt sich plötzlich auf eine Art und Weise nach ihrem Ehemann, wie es sich für die damalige Zeit einfach nicht gehört. Und schließlich wird klar: ihr alter Feind ist zurück. Wird es ihnen zusammen mit ihren Verbündeten dieses Mal gelingen, ihn zu bekämpfen und endgültig zu vernichten?

Veröffentlicht wurde diese Fortsetzung von Freda Warrington 1997 und damit 100 Jahre nach Bram Stokers „Dracula“. Was man aber nach ein paar Seiten bereits vergisst, denn der Schreibstil ist sehr ähnlich und auch der Aufbau des Buches, denn auch hier gibt es Tagebucheinträge und Briefe.
Aber in „Dracula kehrt zurück“ hat der Vampir eine viel größere Rolle, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Auch erhält er hier durchaus menschliche Züge, während Stoker ihn ja eigentlich nur als blutsaugendes Ungeheuer darstellt. Könnte natürlich daran liegen, dass dieses Buch eine Frau geschrieben hat. *g*
Womit ich aber nicht sagen will, dass die Geschichte schmalzig oder schnulzig ist, keineswegs. Man kann durchaus nachvollziehen, dass Mina hin und her gerissen ist zwischen ihrem Ehemann und dem Einfluss des Vampirs, denn schließlich geht es um das Leben ihres Sohnes. Aber ist sie wirklich bereit, dafür ihre sterbliche Seele zu opfern?
In die Geschichte eingebunden wurde der Mythos der sog. Schule der Scholomanten. Eine Schule mit zehn Schülern, die vom Teufel persönlich geleitet wurde und wo Dracula sein dunkles Wissen und seine teuflischen Fähigkeiten erlernte.

Eine wirklich gelungene Fortsetzung, die sich nicht hinter dem Klassiker verstecken muss und die damit beginnt, womit „Dracula“ endete: Jonathan Harkers letzter Anmerkung zu den Geschehnissen in Transsylvanien. Die Charaktere sind vielschichtig und neben den altbekannten Figuren kommen ein paar neue wie Elena und André Kovacz hinzu. Dadurch sind John Seward und Arthur Holmwood leider ein wenig zu kurz gekommen, aber man kann halt nicht allen Charakteren den gleichen Raum geben. Und dafür hat die Titelfigur dieses Mal eben auch einen größeren Part bekommen, meiner Meinung nach ein Pluspunkt für die Geschichte.

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