Freda Warrington Vaethyr

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Inhaltsangabe zu „Vaethyr“ von Freda Warrington

Das Volk der Vaethyr muss regelmäßig zwischen der Elfenwelt und der Menschenwelt hin und herreisen, um seine Kräfte nicht zu verlieren. Doch eines Tages weigert sich der Torwächter Lawrence Wilder, die Vaethyr durch die Pforte zu lassen. Den Grund dafür nennt er nicht. Die junge Rose Fox gehört zu der Generation, die die andere Welt daher nie kennengelernt hat. Sie verbindet eine schwierige Beziehung zu den beiden Söhnen Wilders, Sam und Jon. Jeder der drei versucht auf seine eigene Weise mit dem Abgeschnittensein von der Elfenwelt fertigzuwerden – und hinter Lawrence‘ Geheimnis zu kommen, um in die andere Welt zu gelangen.

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  • Rezension: Vaethyr - Die andere Welt

    Vaethyr

    Hanny3660

    19. April 2015 um 13:04

    Titel: Vaethyr - Die andere Welt Autor: Freda Warrington Verlag: Ueberreuter Genre: Fantasy Seite: 678 Einband: Broschiert Preis: 19,95 Bestellen ? Hier Buch   Ein kleiner Fund aus dem Bücheroutlet in Dortmund, da es zu Magic - Challenge passt uns auch zur Monatsaufgabe, habe ich es mir als erstes zur Brust genommen. Autorin Freda Warrington wurde in Leicestershire, England, geboren, wo sie noch heute mit ihrer Mutter und ihrem Ehemann lebt. Sie hat als Illustratorin im medizinischen Bereich und als Grafikdesignerin gearbeitet, doch am Schreiben hing immer ihr Herz. Ihr erster Roman wurde im Jahr 1986 veröffentlicht und seither sind 17 weitere hinzugekommen. Inhalt Klappentext: Das Volk der Vaethyr muss regelmäßig zwischen der Elfenwelt und der Menschenwelt hin und herreisen, um seine Kräfte nicht zu verlieren. Doch eines Tages weigert sich der Torwächter Lawrence Wilder, die Vaethyr durch die Pforte zu lassen. Den Grund dafür nennt er nicht. Die junge Rose Fox gehört zu der Generation, die die andere Welt daher nie kennengelernt hat. Sie verbindet eine schwierige Beziehung zu den beiden Söhnen Wilders, Sam und Jon. Jeder der drei versucht auf seine eigene Weise mit dem Abgeschnittensein von der Elfenwelt fertigzuwerden – und hinter Lawrence‘ Geheimnis zu kommen, um in die andere Welt zu gelangen. Meine Meinung Der Anfang ist äußerst verwirrend, man taucht in eine Welt von Regeln und Traditionen ein die einem Unbekannt ist.  Die Autorin ist nicht sehr kooperativ zum Leser, den es gibt keine Figur im Buch die alles neu Lernen muss oder auch wie der Leser zum ersten mal in diese Welt eintaucht. Es wird viel als gegeben hingestellt und die Erklärung folgt erst deutlich später, das hindert sehr daran sich in die Geschichte hinzufinden. Erschwert wird es noch dadurch das zwischen den Figuren und den Szenen sehr oft und meist auch schnell gewechselt wird, ebenso wie gibt es viele Zeitsprünge von ein paar Jahren oder Monaten, was auffällt ist das diese Zeitsprünge immer kürzer werden.  Auch muss man seine Meinung zu den verschiedenen Personen schnell bilden so wird es zumindest vom Buch vorgegeben und später wird diese Perspektive wieder über den Haufen geworfen. So ziemlich jeder der Hauptfigur ist anders als man denkt und der auf Dauer sympathische ist Lucas  der wirklich freundlich und von Herzen gut ist. Er macht auch seine Fehler aber er lernt aus diesen und versucht nur das beste zu tun. Er rückt meiner Meinung nach auch in den Mittelpunkt  was mich sehr freut. Rosie  ist zwar netten eigentlich  auch eine gute Hauptbesetzung aber sie ist nicht das was man sich als Hauptfigur vorstellt zudem kommt der Kern der Geschichte so spät , ebenso wie der teil  mit der Fantasy das man das Buch auf schon fast wieder weg legen könnte. Ich möchte mich persönlich nicht weiter über dieses Buch aufregen, es ist durch. Ich habe es auch nur noch für die Challenge zu Ende gelesen. Es gibt nur zwei Feenwesen die mir persönlich lieb wahren den Rest konnte man echt in die Tonne kloppen. Lucas und Sam . Der Schreibstil ist lang Atmig und dröge, auch hätte ich die Geschichte anders aufgebaut, es verläuft so das man Rose als Kind kennen lernt ebenso wie die anderen, doch es wäre spannender gewesen wenn man mit Flashbacks gearbeitet hätte, damit wäre die Spannung mehr gewesen.   Fazit Kann ich trotz des eigentlich spannenden Hintergrundes der Geschichte nicht empfehlen, vorallem an keine Fantasy Fans.  Für das Cover und Lucas und Sam gebe ich der Geschichte nur zwei von fünf Drachen.

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  • Sympathische Hippieelfen und ihre irdischen und nicht-so-irdischen Probleme

    Vaethyr

    Mizuiro

    31. January 2015 um 23:30

    Ich weiß nicht mehr, wie sich das Buch in mein Regal verirrt hat. Der Klappentext war es wohl nicht, der mich überzeugt hat... Das Buch hat es allerdings. Zuallervorderst: Es geht um Elfenwesen. Und deren Beschreibung ist genau so, wie ich es mag: Naturverbundene, spirituelle Wesen, die gerne um Steinhaufen tanzen und Räucherstäbchen anzünden. Die Zugang zu anderen Realitäten haben und Dinge sehen, die den Menschen verborgen bleiben. Wie zum Beispiel grüne Frauen, die in Bäumen wohnen. Aber diese Elfenwesen haben trotz allem mit irdischen Problemen und menschlichen Gefühlen zu kämpfen (zumindest die, die hier auf der Erde wohnen...), wodurch man sich, wie ich finde, noch besser mit ihnen identifizieren kann. So ist das Buch eine Mischung aus Fantasy und Romantik, mal wird seitenweise das eine, mal das andere behandelt. Manch einem mag diese Mischung nicht gefallen oder die Fantasy (oder die Romantik?) zu kurz kommen, ich fand sie jedenfalls ganz, ganz herrlich.  Wie es bei einem Roman über hippiehafte Elfenwesen sein muss, gibt es großartige Beschreibungen von Landschaften, wie sie von ebendiesen Wesen wahrgenommen werden. Man fühlt sich beim Lesen direkt hineingeworfen in duftende Wälder und Blumenwiesen. Sooo. toooll. Die Welt, die in Vathyr entworfen wird, hat es mir wirklich angetan. Zum Teil ist es die menschliche Welt, die aber von mehreren Realitätsebenen durchzogen ist, sodass Elfenwesen oft während des alltäglichen Lebens Geister sehen oder Verschiebungen in Räumen wahrnehmen. Außerdem gibt es noch eine ganz andere Welt - durch Portale von der menschlichen Erde getrennt: Die Anderswelt. Dort gibt es Reiche der Luft, des Wassers, der Erde und des Feuers. Alles wird mit Liebe zum Detail beschrieben. Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Ich finde das toll! Auch wenn ich manche Stellen ein bisschen verwirrend fand und das eine oder andere Detail der körperlichen Elfenliebe für meinen Geschmack zu Shades-of-Grey-mäßig beschrieben worden ist, habe ich mich an keinem Punkt gelangweilt. Auch die Teile von Vaethyr, in denen die Elfenwelt (die Anderswelt) keine große Rolle spielt und der Fokus auf die alltäglichen Probleme der Protagonisten liegt, fand ich angenehm zu lesen. Vielleicht liegt das daran, dass die Hauptfigur Rosie viel Identifikationspotential bietet. Einem aufmerksamen Rezensionen-Leser mag nicht entgangen sein, dass das Buch doch ziemlich viele Seiten hat: Die Geschichte beginnt (nach einem kurzen, verwirrenden Auftakt, der einen besonders neugierig macht) als Rosie neun ist. Am Ende ist sie Ende zwanzig. Kein Wunder, dass sie einem ans Herz wächst. Die Autorin hat es geschafft, eine bezaubernde Welt zu entwerfen und eine Geschichte zu schreiben, die sehr ausführlich beschrieben ist und trotzdem fast durchgehend spannend bleibt. Ein roter Faden zieht sich durch die Geschichte und - das kann ich gerade noch sagen, ohne zu spoilern - ich war ziemlich begeistert vom Ende.... denn... es hätte auch anders kommen können. Ich gebe fünf Punkte.

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  • Rezension zu "Vaethyr" von Freda Warrington

    Vaethyr

    Bereth

    06. January 2013 um 21:48

    Erster Satz: Ein Dämon kreischte und Ginny wachte aus schweren Fieberträumen auf. Lawrence Wilder ist der Torhüter der Vaethyr, der Elfenwesen die auf Erden leben, statt in ihrer Heimat der Spirale. Bisher war ein kleines Tor, das Lych-Tor, während des ganzen Jahres offen. Die Elfenwesen konnten kommen und gehen wie sie wollten. Doch in der nächsten Nacht der Sommersterne, öffnet Lawrence die übrigens Tore nicht wie immer, sondern verschließt sie alle, selbst das Lych-Tor. Angeblich lauert eine Gefahr hinter den Toren, Stürme die nur deswegen nicht zu ihnen durchdringen, weil er das Tor geschlossen hält. Doch die Menge der Elfenwesen will diese Antwort nicht akzeptieren und verlangt die Öffnung der Tore, ohne Erfolg. Rose und ihre Geschwister waren zu diesem Zeitpunkt noch zu klein um den Anfang wirklich mitzubekommen, doch im Laufe der Jahre, kommen sie Lawrence Geheimniss immer näher und vor allem Lucas ist sich bald sicher das Lawrence die Wahrheit spricht. In der Spirale lauert eine Gefahr die nur darauf gewartet das die großen Tore geöffnet werden. Doch was steckt dahinter? 678 Seiten...... Noch niemals kamen mir 678 Seiten so lang vor! Manchmal ist weniger wirklich mehr. Den Großteil des Buches über musste ich mich durchkämpfen. Seiten über Seiten mit alltäglichen Problemen. Drogen, Eheprobleme, Erwachsen werden. Wo blieb da der Fantasyanteil? Hier und da in die Schattenreiche, ab und an Visionen im Drogenrausch oder andere kleine Dinge. Das war wirklich viel zu wenig, ich hatte die meiste Zeit das Gefühl einen ganz normal Roman zu lesen, kein Fantasybuch über Elfenwesen. Von Spannung fehlte leider auch jede Spur. Man sieht Rosie dabei zu wie sie ihr Leben lebt. Wie sie immer weiter in den Sumpf von Matthews Gerede gerät und schließlich einen Kerl heiratet der zwar nett und sicher ist, den sie aber nicht liebt und mit dem sie auch nicht glücklich werden kann. Und natürlich kommt es dann wie es kommen muss, endlich fängt sie an zu begreifen das sie in all den Jahren Gefühle für Sam entwickelt hat. Die Romanze zwischen Sam und Rosie war schön, die beiden passen wirklich gut zusammen, aber sie kam viel zu spät. Außerdem ist das Buch an manchen Stellen wirklich verwirrend. Erst die letzten 250 Seiten waren gut und spannend. Endlich hatte ich das Gefühl ein Fantasybuch zu lesen und das Ende ist auch in Ordnung. Leider wiegt das sie restlichen Seiten voller Langeweile nicht auf und deswegen kann ich Vaethyr: Die andere Welt auch absolut nicht weiter empfehlen. ------------------------------------------------------------------------------------------------- Fazit ------------------------------------------------------------------------------------------------- Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Die meiste Zeit musste ich mich durchkämpfen durch die Alltagsprobleme der Charaktere, der Fantasyanteil kam viel zu kurz und selbst die guten letzten 250 Seiten können das wirklich nicht wieder aufwiegen. Ich habe noch nie so lange für ein Buch dieser Länge gebraucht und ich bin froh das ich endlich durch bin. 3/5 Sternen

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  • Rezension zu "Vaethyr" von Freda Warrington

    Vaethyr

    Lesegenuss

    10. June 2012 um 11:32

    "Lawrence streckte den Stsab aus und berührte die Flanke von Freias Krone. Blitze züngelten um den Fels. Ein schmaler schwarzer Spalt tat sich auf. "Da", sagte die Falkenmaske. "Das Lych-.Tor ist offen. Diejenigen, die hindurchgehen wollen, gehen jetzt rasch hindurch. Aber seid gewarnt, ich werde es schließen und hinter euch verriegeln und der Weg wird erst wieder freigegeben, wenn es mir sicher zu sein scheint - das kann in einem Monat, einem Jahrzehnt oder einem Jahrhundert der Fall sein. Es liegt bei euch." Statement: Grob umrissen teilt der Klappentext dem Leser mit, worum es in dem Buch "Vaethyr -. Die andere Welt" geht. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, zwei Lesestartversuchen, war mir der Einstieg in das knapp 680 Seiten umfassende Buch dann endlich gelungen. Zeitweise störten die immer wieder neuen Ideen, die die Autorin in die Handlung einbaute, sehr den Lesefluss. Zu oft kam es vor, dass ich zurückblättern mußte, um mir Personen o.a. in Erinnerung zu rufen. So war es nicht verwunderlich, dass das Buch erst einmal an die Seite gelegt wurde, und auf einen neuen Anfang wartete. Jeder hat eine zweite Chance verdient, so auch "Vaethyr - Die andere Welt. Die habe ich dem Buch gegeben, diese zweite Chance. "Vaethyr", die Elfen, die nunmehr schon seit unendlicher Zeit zwischen der Erde und der Menschenwelt reisen. Für sie lebenswichtig, diese Reisen ... Da gibt es dann den Torwächter Lawrence, der dieses eine Tor bewacht und nur er läßt die Elfen hindurch. Die Protagonistin Rose Fox, deren Familie zu den Vaethyr gehört, erlebt, dass der Torwächter das eine Tor schließt, so dass niemand mehr hinein- bzw. hinaus darf. Wenn die Vaethyrkinder ihren 16. Geburtstag feiern, dürfen sie das erste Mal in diese andere Welt reisen, um an dem Initiationsritus teilzunehmen, der sie in den Kreis aufnimmt. Auch die beiden Söhne des Torwächters Lawrence, Sam und John, stehen nun vor der schier unlösbaren Aufgabe, in die andere Welt reisen zu können. Und es steht immer noch die Frage im Raum: Warum hat der Torwächter so gehandelt, was steckt dahinter, dass das Tor verschlossen bleibt!? Nur soviel sei verraten, dass eine tödliche Bedrohung von aiußen auf alle lauert. Doch ist dem wirklich so? Die Hauptcharaktere der Story, Rose, Sam und John sind von der Autorin glaubhaft beschrieben. Sie hat jedem von ihnen sehr viel Raum gegeben, so dass es dem Leser wahrlich nicht schwerfällt, sie sympathisch zu finden. Intrigen, Verschwörungen, Familiengeheimnisse und romantische Liebe, dies alles findet sich in "Vaethyr" wieder. Ein hundertprozentiger Fantasieroman, wie man ihn sich vorstellt, nein, ich schwanke immer noch mit meiner Meinung dazu... Der Schreibstil der Autorin Freda Warrington ist gut und flüssig, hebt sich allerdings nicht besonders hervor, wenn ich es mit den bislang gelesenen Fantasiebüchern vergleiche. Erst im letzten Drittel ist es der Autorin gelungen, mich voll in die Geschichte hineinzuziehen. Spannung ist garantiert - ich wurde positiv überrascht und bin begeistert. Fazit: "Weniger ist manchmal mehr" und das trifft auf dieses Buch wirklich zu. Ein manches hätte entfallen können, vieles war zu verwirrend, dass man ab und an wirklich den Durchblick der Story verlor. Doch das wirklich packende, gut geschriebene Ende wiegt so manchen Negativpunkt auf, dass ich letztendlich zu der Überzeugung gekommen bin, "Vaethyr - Die andere Welt" weiterzuempfehlen. Lasst euch von allen Kritikpunkten nicht abschrecken, und gebt dem Buch eine Chance! Ich habe "Vaethyr - Die andere Welt" nach einem Neustart gelesen und es am Ende nicht bereut. Die "Grande Dame" der englischen Fantastik, wie es auf dem Buchrücken heißt, hat wohl einen magischen Fantasieroman mit "Vaethyr - Die andere Welt" geschrieben, aber der "magische Zauberbann der Fantasie" hatte große Schwankungen.

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  • Rezension zu "Vaethyr" von Freda Warrington

    Vaethyr

    fantastic-book-blog

    13. May 2012 um 10:30

    Elfen bevölkern die Erde schon seit Jahrhunderten. Sie nennen sich Vaethyr und reisen zwischen der Elfenwelt und der Erde hin und her. Das müssen sie. Sonst würden sie mit der Zeit ihre Kräfte verlieren und immer menschlicher werden. Lawrence Wilder soll diese Übergänge bewachen. Er ist der Torhüter und trägt dafür Sorge, dass die Elfenwesen gefahrlos zwischen den Welten wandern können. Es ist Tradition, dass die Kinder der Vaethyr an ihrem 16. Geburtstag das erste Mal in die andere Welt reisen und dort den Initationsritus vollziehen. Rosie und ihre Brüder Max und Luc sind noch sehr jung, als die Tore plötzlich geschlossen werden. Keiner weiß, warum der Torhüter die Übergänge versiegelt hat und ihnen den Durchgang verwehrt. So müssen die 3 befürchten, niemals dem Initationsritus beiwohnen zu können und die Verbindung zu ihren elfischen Wurzeln zu verlieren. Aber was hat es mit der Schließung wirklich auf sich? Unter vorgehaltener Hand wird vermutet, Lawrence Wilder hätte den Verstand verloren. Andere behaupten, es würde eine große Gefahr drohen... Aber was kann so bedrohlich sein, dass die Tore geschlossen werden? Und das vielleicht für immer? Vaethyr-die andere Welt bekommt von mir 3 von 5 möglichen Ahornblätter. Schon lange habe ich mich nicht mehr so intensiv und lange mit einem Buch beschäftigt, wie mit diesem. Denn dieser knapp 700 Seiten dicke Schmöker, hat es mir wirklich nicht einfach gemacht. Freda Warrington hatte eine gute Grundidee. Nach dieser Grundidee, kamen noch einige gute Einfälle dazu. Zu diesen Einfällen, gesellten sich dann noch mehr Gedanken. Ich glaube, hätte man diese Ideen ein wenig seperiert, hätte die Autorin 3 Bücher damit füllen können. Vollgepackt bis oben hin, trifft es sehr gut, aber lasst es mich näher erklären. Der Einstieg in das Buch viel mir leider alles andere als leicht. Der Leser wird mit einer Palette von Namen, Welten und Ereignissen regelrecht überflutet. Immer wieder musste ich überlegen, in welchem Zusammenhang denn nochmal die und die Personen standen und was es mit den unterschiedlichen Welten, die sich die Autorin ausgedacht hat, auf sich hat. Leider hat sich diese Fülle an Informationen, eher negativ auf meinen Lesefluss ausgewirkt und es mir nicht einfach gemacht, mit der Geschichte und den Protagonisten warm zu werden. Das alles war einfach zu viel, nicht greifbar für mich. Am Schreibstil von Warrington gibt es eigentlich nichts groß auszusetzen. Er sticht zwar nicht aus der Masse heraus, ist aber gut und flüssig zu lesen. Jedoch merkt man deutlich, dass dieses Buch eher für die älteren Fantasyfans geschrieben wurde. So verwendet die Autorin des öfteren Synonyme, mit denen einige der jüngeren Leser sicher ihre Schwierigkeiten hätten. Beispielsweise würde man hier eher von einem "pragmatischen Witz" anstelle von "trockenem Humor" lesen. Mich persönlich hat dieser Sprachstil aber nicht gestört. Kommen wir zur Geschichte. Wie weiter oben schon angedeutet, ist diese sehr komplex und vielschichtig. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin alle ihre Ideen unbedingt in dieses eine Buch stecken wollte. Der Spruch: "Weniger ist oft mehr", trifft hier den Nagel auf den Kopf. Die ersten 200 Seiten befassen sich mit dem Erklären und dem "Kennenlernen" der vielen Charaktere.Immer wieder habe ich mich gefragt: "Wann passiert denn jetzt mal was?". Viele der Kapitel sind fast reine Beschreibungen der Umgebung oder der Situation. Dort wirkte die Story für mich auf der Stelle getreten. Meiner Meinung nach, würden dem Buch ein paar weniger Kapitel sehr gut tun, so würden dem Leser einige der "Durststrecken" erspart bleiben. Natürlich gab es hin und wieder Lichtblicke, in denen ich die Geschichte sehr gelungen fand, aber bis zum letzten Drittel des Buches, waren diese Lichtblicke in relation zu den Durststrecken, eher rar-Schade! Aber dann! "Das beste kommt zum Schluss". In diesem Fall entspricht das absolut der Wahrheit. Das letzte Drittel des Buches, konnte mich wirklich begeistern und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Ein kleiner imaginärer Wehmutstropfen kullert da schon über meine Wange, denn dieses letzte Drittel und das sehr schöne Ende, legen offen, dass dieses Buch durchaus das Potenzial zu einem Spitzenwerk hatte. Die Protagonisten fand ich nach anfänglichen Schwierigkeiten sehr gelungen. Für jeden war etwas dabei und die Autorin setzt sich mit Themen wie Homosexualität, Unterdrückung, Macht, Sex und Intrigen auseinander. Vorallem Intrigen. Fanatsybuch meets Dailysoap, kam es mir manchmal in den Sinn- aber im positivem Sinne! Ohne jetzt auf alle einzelnen Charaktere einzugehen, denn das würde hier eindeutig den Rahmen sprengen, kann ich sagen, dass Freda Warrington allen ihren Protagonisten etwas eigenes und tiefes verliehen hat. Klingt vielleicht etwas makaber, aber was mir am Besten an dem Buch gefallen hat, war das Ende. Nicht weil es endlich vorbei war, nein. das Ende war wirklich sehr spannend, unvorhersehbar und emotionsgeladen- toll! Ich empfehle dieses Buch, trotz meiner Kritikpunkte, die nur mein eigenes, persönliches Empfinden aufgreifen, gerne weiter. Also an alle schmökerliebenden Fantasy- Fans, die Geschichten um Intrigen, Verrat und Liebe mögen, traut euch! Fazit: Anders als erwartet.

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  • Rezension zu "Vaethyr" von Freda Warrington

    Vaethyr

    lostpage

    11. May 2012 um 12:19

    Inhalt: Rose Fox ist kein normaler Mensch. Ihre Familie gehört zu den Vaethyr, einer alten Elfenfamilie. Normalerweiser ist es den Elfenwesen möglich, jederzeit in die "andere" Welt zu gelangen. Dazu müssen sie nur ein Tor passieren, das durch einen Torwächter bewacht wird. Lawrence Wilder ist so ein Torwächter und wohnt in der Nachtbarschaft, mit seiner Frau und dessen zwei Söhnen Sam und Jon. Elfenwesenkinder dürfen erst die "andere" Welt betreten, wenn sie sechzehn sind und eine bestimmte Zeremonie absolvieren. Doch lange vor Rosie's sechzehnten Geburtstag schließt der Torhüter aus unbekannten Gründen das Tor und keiner kann mehr rein noch raus. So lernt Rose und ihre Geschwister die Elfenwelt nicht kennen. Dafür aber verliebt sie sich in Jon, der einfach unnahbar scheint und ausgerechnet Sam, der ihr immer grausam und ­verabscheulich entgegenkam, scheint sich auf einmal für sie zu interessieren. Die Ereignisse spitzen sich zu, denn auch nach Jahren, will der Hüter, die Tore nicht öffnen, und spricht von einer tödlichen Gefahr, die hinter dem Tor lauert. Die Gemüter der ausgeschlossenen Elfenwesen verdüstern sich zunehmend und Rose gerät in einen Strudel aus Verschwörungen, Familiengeheimnissen, Sex, Intrigen und bedingungsloser Liebe. Wem gehört wirklich ihr Herz? Eigene Meinung: Eins kann ich schon mal klarstellen. "Vaethyr: Die andere Welt", ist keine leichte Kost für zwischendurch. Der Anfang ist ziemlich zäh und ich musste mich regelrecht durchbeißen, um überhaupt voranzukommen. Verwirrend trifft es am besten. Die ersten hundert Seiten stand ein Fragezeichen in der Dauerschleife über meinem Kopf. Dann ging es nur noch so: "Wer war noch mal die und was hat das jetzt zu bedeuten?". Fragen über Fragen, die sich erst nach vielen Seiten so langsam aufgelöst haben, bis ich einigermaßen zurechtgekommen bin. Eigentlich hätte es dann leichter werden müssen, denn der Schreibstil hat mir ziemlich gut gefallen. Vielleicht ein bisschen überhangen, aber dennoch gut. Jedoch kam dann lange Zeit nichts Aufregendes und die Geschichte hat sich nur so dahin geschleppt. Man taucht zwar ein in Rosie's Welt, aber all zu spannend war es jedoch nicht. Eher langweilig. Gütiger Gott, erst ab ca. Seite 400(!!!), wurde es dann endlich mal interessant. Es gab zwar zwischendurch ein paar "gute" Momente in dem Buch, aber die waren echt rar. Aber wenn man dann die magische Mauer endlich überwunden hat, wurde es dann doch toll. Die Geschichte wird aufregend und auch spannend. Eigentlich alles, was ein gutes Buch braucht. Rose Fox kommt am Anfang in meinen Augen ein bisschen zu "blöd" daher. Sie muss sich natürlich sofort in Jon verlieben und schmachtet ihn Seite um Seite an, ohne wirklich vorwärtszukommen. Gott sei Dank wird ihr Charakter nach der Hälfte des Buches viel sympathischer und man mag sie dann auch richtig. Jon ist mir von Anfang an unsympathisch. Er ist mir zu geheimnisvoll, zu eckig und bleibt doch zu sehr verschlossen. Alles scheint sich um ihn zu drehen, dabei ist er einfach nur dämlich und verbaut sich regelrecht sein Leben. Sam hab ich am Anfang erst recht nicht gemocht. Der typische Bad Boy und gegen die habe ich ja generell etwas. Doch bei Sam hat sich dann das Blatt bei mir gewendet. Er ist einfach cool, witzig und total der Sympathieträger. Er wirft nach einiger Zeit, sein kaltes unnahbares Image ab und wird richtig super. Er und Rose sind zum Ende hin meine Favoriten! Aber ich muss zugeben, dass alle Charaktere, die in diesem Buch vorkommen wirklich gut aufgebaut wurden. Man erfährt sehr viel von ihnen und sie bleiben nicht oberflächlich sonder erhalten dadurch die nötige Tiefe, um alles glaubhaft erscheinen zu lassen. Die Beweggründe ihres Handelns kann man sehr gut nachvollziehen, ob man die jedoch für gut heißt, bleibt jedem Selbst überlassen. Wie schon gesagt, ein Großteil des Buches war einfach zu überladen, mit "nicht aufregenden" Dingen. Die Spannung taucht hauptsächlich im letzten Drittel auf, was wirklich Schade ist. Hier und da etwas weniger hätte dem Buch gut getan. Irritierend fand ich auch, dass der Fantasyanteil im ersten Teil des Buches, in meinen Augen zu nebensächlich war. Ich hatte mich auf einen tollen Fantasyroman gefreut, wurde dann aber schnell enttäuscht, weil es so gar nicht war, wie ich es mir vorgestellt habe. Es war einfach zu wenig Fantasy, die wie fast alles "gute", erst zum Ende hin richtig auftaucht. Fazit: 3/5 möglichen Punkten. Leider erst im letzten Drittel konnte das Buch überzeugen. Dafür ein tolles Ende

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