Freda Wolff

 3,9 Sterne bei 140 Bewertungen
Autor*in von Schwesterlein muss sterben, Töte ihn, dann darf sie leben und weiteren Büchern.
Autorenbild von Freda Wolff (© Milena Schlösser / Quelle: Aufbau Verlag)

Lebenslauf

Hinter dem Pseudonym Freda Wolff versteckt sich das Schriftstellerpaar Ulrike Gerold und Wolfram Hänel. Beide wurden 1956 geboren und studierten in Berlin Germanistik. Sie arbeiteten zunächst an verschiedenen Theatern, bevor sie sich gemeinsam dem Schreiben widmeten. Die Krimi-Serie um Psychologin Merette Schulman, beginnend mit „Schwesterlein muss sterben“, wird im Herbst 2015 um einen zweiten Band mit dem Titel „Töte ihn, dann darf sie leben“ (Rütten&Loening) erweitert.

Alle Bücher von Freda Wolff

Cover des Buches Schwesterlein muss sterben (ISBN: 9783746631516)

Schwesterlein muss sterben

 (91)
Erschienen am 21.09.2015
Cover des Buches Töte ihn, dann darf sie leben (ISBN: 9783746633107)

Töte ihn, dann darf sie leben

 (35)
Erschienen am 18.08.2017
Cover des Buches Nichts ist kälter als der Tod (ISBN: 9783746633329)

Nichts ist kälter als der Tod

 (5)
Erschienen am 15.09.2017
Cover des Buches Schwesterlein muss sterben (ISBN: B00J37JIAO)

Schwesterlein muss sterben

 (9)
Erschienen am 18.03.2014

Neue Rezensionen zu Freda Wolff

Cover des Buches Schwesterlein muss sterben (ISBN: 9783746631516)
S

Rezension zu "Schwesterlein muss sterben" von Freda Wolff

Solider Thriller mit bewährtem Setting
Sanne54vor 6 Monaten

Der Thriller „Schwesterlein muss sterben“ spielt in Bergen und in der Abgeschiedenheit der norwegischen Schärenküste, die als rau, einsam und düster dargestellt natürlich perfekt für das Genre ist.

Merette ist Psychotherapeutin in Bergen und ihr Patient, dem sie eine narzisstischeres Störung bescheinigt, gesteht nicht nur, dass er seinen ersten Mord mit 14 begangen habe (was er wieder zurücknimmt), sondern findet auch heraus, dass die Therapeutin eine Tochter (Julia) hat. Die ist 24 Jahre alt, lebt ebenfalls in Bergen (in eigener Wohnung) und studiert Kunst. Daraus entwickelt sich eine latente Bedrohungslage, die noch konkreter wird, als Julias Freundin Marie (die sie besuchen wollte) plötzlich verschwindet.

Das Autorenpaar Ulrike Gerold und Wolfram Hänel schreibt unter dem Pseudonym Freda Wolff, einen - wie ich finde - sehr soliden Thriller, der seine Spannung nicht aus unnötiger Brutalität, sondern aus verschiedenen Verdachtsmomenten und Finten zieht, dennoch einem klaren roten Faden folgt und so jederzeit gut lesbar ist und mich auch gut unterhalten hat. Die Protagonisten und Nebenfiguren sind authentisch und haben dennoch Charakter.

Den Punkt Abzug gibt es, weil ich die Finten und Sackgassen bisweilen zu durchschaubar fand, dadurch entstanden stellenweise Längen. Interessant sind natürlich die wechselnden Perspektiven (Julia, Merette und der Täter). Durch den andern Schriftsatz erkennt Man auch optisch auf den ersten Blick, dass der Täter definitiv in seiner eigenen Welt lebt.

Außerdem lösen Merette und ihr Ex-Mann Jan-Ole “ganz nebenbei“ einen anderen Fall. Dieser Fall schneidet eine sehr schwierige Thematik an, die deutlich mehr Raum gebraucht hätte und in dieser Form zu stereotyp abgehandelt wurde, als das ich es gut finden könnte, nämlich einen Missbrauch.

Dennoch hat mir das Ermittler-Ex-Paar Merette und Jan-Ole gut gefallen.


Cover des Buches Schwesterlein muss sterben  (ISBN: 9783352008740)
Sternenstaubfees avatar

Rezension zu "Schwesterlein muss sterben " von Freda Wolff

Schwesterlein muss sterben
Sternenstaubfeevor 3 Jahren

Die Geschichte fängt spannend an und macht neugierig, was vielleicht auch daran liegt, dass zunächst die Zeiten immer wechseln; mal sind wir in der Gegenwart, dann in der Vergangenheit. Irgendwann sind wir nur noch in der Gegenwart unterwegs und lesen die Geschichte aus drei verschiedenen Perspektiven: die des Mörders, die der Psychologin Merette und die Perspektive ihrer 24-jährigen Tochter Julia.
Julia ist eine sehr unsympathische junge Frau, mit der ich gar nicht warm werden konnte. Aber auch Merette ist mir nicht wirklich nahe gekommen. So konnte mich der ganze Fall nicht wirklich packen, obwohl Spannung durchaus vorhanden war.
Fazit: Nette Lektüre für zwischendurch.

Cover des Buches Töte ihn, dann darf sie leben (ISBN: 9783352006746)
MissNorges avatar

Rezension zu "Töte ihn, dann darf sie leben" von Freda Wolff

Jan-Ole, der einsame Wolf
MissNorgevor 5 Jahren

✿ Kurz zur Geschichte ✿
Die Psychologin Merette Schulman und ihr Exmann, der Polizist Jan-Ole nehmen eine Auszeit auf einer einsamen Hütte in der Wildnis Norwegens. Doch schon in der ersten Nacht wird Jan-Ole bei einem Überfall schwer verletzt. Während er bewusstlos im Krankenhaus liegt, erfährt Merette: Aksel, einer ihrer früheren Patienten, ist aus der Forensik ausgebrochen. Merette ist überzeugt, dass er für den Überfall auf Jan-Ole verantwortlich ist. Noch am selben Tag erhält sie von ihm eine SMS mit einem Foto ihrer Tochter Julia. Kurz darauf folgt eine weitere Nachricht: „Töte ihn, dann darf sie leben.“
(Quelle: Amazon.de)
✿ Meine Meinung ✿
Dies ist Band 2 mit Merette und Jan-Ole und der hat mich echt in seinen Bann ziehen können. Zum besseren Verständnis, was die Familienstrukturen betrifft, würde ich empfehlen unbedingt vorher den ersten Band "Schwesterlein muss sterben" zu lesen, da hier sehr viel Bezug zu diesem alten Fall genommen wird. Erwähnen muss ich auch, das der Titel und der Klappentext wenig bis fast gar nichts mit dem Plot zu tun haben, denn nach nur einer kurzen Erwähnung, ist davon im späteren Verlauf nichts mehr zu lesen. Hier kam es mir vor, als hätten die Autoren den Faden verloren und schnell nach einer anderen Lösung gesucht. Ich glaube, das sie sich damit einen großen Gefallen getan haben, denn der Bezug des aktuellen Falles mit einer 10 Jahre alten Ermittlung zu verknüpfen ist extrem spannend gut gelungen. Auch haben mir diesmal die handelnden Personen und die Örtlichkeiten besser gefallen. Kurz und gut: Eine Steigerung zum ersten Band.
✿ Mein Fazit ✿
Spannender und viel besser wie Band 1. Ich bin echt froh, mich noch an dieses Buch herangewagt zu haben.

Gespräche aus der Community

Liebe LovelyBooks-Gemeinde,

wir möchten euch herzlich zu einer Leserunde zu unserem eben erschienenen Skandinavien-Thriller »Schwesterlein muss sterben« einladen.

Wer sind wir? »Freda Wolff« ist das Pseudonym des Schriftsteller-Paares Ulrike Gerold und Wolfram Hänel – und wir möchten uns gerne kurz vorstellen: Wir sind beide 1956 geboren, haben Germanistik in Berlin studiert und lange Zeit an verschiedenen Theatern gearbeitet, bevor wir gemeinsam zu schreiben begannen.
Inzwischen gibt es mehr als hundert Bücher von uns, die in insgesamt 25 Sprachen übersetzt sind. Wir leben und arbeiten meistens in Hannover – und schreiben seit über 20 Jahren im selben Raum und am selben Tisch, ohne uns dabei mehr zu streiten als unbedingt notwendig.

Worum geht’s im Buch? Zum ersten Mal in ihrem Berufsleben wird die aus Hamburg stammende Psychologin Merette Schulman mit einem Fall konfrontiert, der sie beruflich und privat an ihre Grenzen führt. Aksel, ein eindeutig soziopathisch veranlagter Patient, erzählt ihr bereits in der ersten Sitzung von dem Mord an seiner Stiefschwester, den er angeblich schon mit 14 Jahren begangen hat. Er will Merette offenkundig Angst einjagen – und er erkennt schnell Merettes Schwachstelle: ihre Tochter Julia, die gerade allein ihre erste Wohnung bezogen hat.
Als Julia dann kurz darauf von einem netten jungen Mann erzählt, den sie kennengelernt hat, schrillen bei Merette alle Alarmglocken: Sind der Patient und der neue Freund ihrer Tochter womöglich ein und dieselbe Person?

Gleichzeitig verschwindet auch noch Julias beste Freundin Marie spurlos – und Aksel erscheint nicht mehr zu den anberaumten Terminen. Merette macht sich auf die Suche nach ihrem Patienten und findet heraus, dass an allen Orten, an denen er sich aufhielt, mysteriöse Badeunfälle geschahen. Die Opfer waren immer Mädchen, deren Alter exakt dem Alter entsprach, das seine Stiefschwester haben würde, wäre sie noch am Leben. Mittlerweile wäre sie 24 Jahre alt – genauso alt wie ihre Tochter Julia!

Der Roman spielt in der norwegischen Hafenstadt Bergen und an der zerklüfteten Schärenküste. »Schwesterlein muss sterben« ist ein Thriller, der jede Mutter um ihre Tochter bangen lässt – und alle Töchter um ihre Mütter!

Hier geht’s zur Leseprobe

Dies sagt Dietmar Bär (»Tatort«) über unseren Thriller: »Ich bin Profi. Ich dachte, mich könnte so leicht nichts mehr erschüttern. Aber dieser Thriller hat mich voll erwischt.« (Übrigens liest Dietmar Bär auch das gleichnamige Hörbuch zum Roman!)

Wer jetzt neugierig geworden ist, kann sich bis einschließlich 16.03. für die Leserunde bewerben. Der Aufbau Verlag stellt 25 Bücher zur Verfügung. Solltet ihr zu den Mitlesenden gehören, würden wir uns eine Teilnahme am Austausch über die Leseabschnitte und eine abschließende Rezension sehr wünschen. 

Das ist unsere erste Leserunde bei LovelyBooks und wir sind gespannt, mit welchen Fragen ihr uns hoffentlich bald löchern werdet.

Sehr herzlich, eure Freda (Ulrike Gerold und Wolfram Hänel)

Mehr Informationen über uns und unseren Roman findet ihr auf der Homepage und bei Facebook.
670 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Jahren
Bin noch da :) Habe jetzt erst wieder Zeit gehabt, hier vorbeizuschauen...

Zusätzliche Informationen

Community-Statistik

in 214 Bibliotheken

auf 63 Merkzettel

von 6 Leser*innen aktuell gelesen

von 4 Leser*innen gefolgt

Reihen des Autors

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