Freda Wolff Schwesterlein muss sterben

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Inhaltsangabe zu „Schwesterlein muss sterben“ von Freda Wolff

Du musst schwimmen – sonst stirbst du Bergen in Norwegen. Merette Schulman liebt ihren Beruf als Psychologin – bis sie an Aksel gerät, ihren schwierigsten Patienten. Nicht nur, dass er gesteht, als Vierzehnjähriger seine Stiefschwester getötet zu haben, er scheint auch ihrer Tochter Julia nachzustellen. Als deren Freundin Marie spurlos verschwindet, gerät Merette beinahe in Panik – und sie findet heraus, dass in Aksels Umfeld weitere mysteriöse Badeunfälle geschahen. Die Opfer waren immer junge Mädchen – wie Julia und Marie. „Ich bin Profi. Ich dachte, mich könnte so leicht nicht mehr erschüttern. Aber dieser Thriller hat mich voll erwischt.“ Dietmar Bär

Selten so gelangweilt....

— lui_1907
lui_1907

Recht spannender Schreibstil, jedoch ziemlich wirr und konstruiert bei der Auflösung...

— Pippo121
Pippo121

Nur phasenweise spannend, dafür hat das Ende eine dicke Überraschung! http://irveliest.wordpress.com

— Irve
Irve

Spannend, einfach toll die Natur Norwegens beschrieben.

— trollchen
trollchen

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    Schwesterlein muss sterben
    Irve

    Irve

    . Merette Schulman ist Psychologin und übernimmt den Fall „Aksel“. Bereits bei der ersten Sitzung gesteht er ihr den Mord an seiner damals 14-jährigen Stiefschwester und setzt hinzu, diesem seien noch weitere gefolgt. Recherchen offenbaren Merette, dass es an allen Orten, an denen Aksel sich in der Vergangenheit aufgehalten hat, Todesfälle gab – die jungen Frauen waren jeweils so alt, wie seine Stiefschwester es zu diesem Zeitpunkt gewesen wäre. Zufall – oder nicht? Merettes Tochter Julia hat einen neuen Freund, der ein Zusammentreffen mit der Psychologien meidet wie der Teufel das Weihwasser. Zudem gibt es einige Ungereimtheiten in Bezug auf den jungen Mann und er weist einige der Merkmale Aksels auf. Zufall – oder nicht? Marie plant, ihre Freundin Julia zu besuchen. Die beiden Frauen ähneln sich sehr stark. Marie kommt wider Erwarten nicht bei Julia an. Zufall – oder nicht? Der Schreibstil hängt von der Erzählperspektive ab. Es gibt Kapitel, die Julia bzw. Merette gewidmet sind. Hier werden die Geschehnisse aus Sicht der jeweiligen Frau erzählt – Hintergrundinfos vielfältigster Art inklusive, was dem Thriller phasenweise eine etwas romanhafte, langwierige Stimmung verlieh - Die Rezension ist meinem LiBlog entnommen: https://irveliest.wordpress.com/2016/06/02/freda-wolff-schwesterlein-muss-sterben/ - Erst zum Schluss hin, als sich die Auflösung nähert, bricht in diesen Phasen mehr und mehr die Spannung durch. Als durchweg interessant und fesselnd habe ich hingegen die Kapitel empfunden, die den Leser in die Gedankenwelt des Täters eintauchen lassen – hier war die Spannung viel greifbarer und deutlich spürbar. Der Showdown ist grandios gelungen, vieles klärt sich auf und das Ende überrascht mit vielen Wendungen, was mir sehr gut gefiel. Die Charaktere sind je nach Stellenwert für den Thriller unterschiedlich stark ausgearbeitet. Am überzeugendsten waren für mich die Nebenfiguren gelungen, denn die weiblichen Hauptcharaktere verhielten sich stellenweise überraschend einfältig für ihre eigentliche Klugheit. Der Charakter des Täters ist leider nicht wirklich transparent konstruiert. Mich hätte sehr die Motivation für seine Taten interessiert. Diese blieb derart erklärungslos ebenso unnachvollziehbar wie Aksels immer wieder erwähnte Aversion. Als mein Fazit kann ich zusammenfassen, dass mich „Schwesterlein muss sterben“ eher unterhalten als gefesselt hat. Seine kleinen logischen Flexibilitäten irritierten hin und wieder. Dafür ist das Ende vom Feinsten und sehr gut gelungen. Auch wenn es kein spannungsgeladener Thriller war, gelesen habe ich ihn gerne. Inhalt „Du wirst jetzt schwimmen lernen“, sagt er. „Schwesterlein muss schwimmen können, sonst stirbt sie.“ Bergen in Norwegen. Merette Schulman liebt ihren Beruf als Psychologin – bis sie an Aksel gerät, einen eindeutig soziopathisch veranlagten Patienten. Nicht nur, dass er gesteht, bereits als Vierzehnjähriger seine Stiefschwester getötet zu haben, er scheint auch Merettes Tochter Julia nachzustellen. Als deren Freundin Marie spurlos verschwindet und Merette herausfindet, dass in Aksels Umfeld weitere mysteriöse Badeunfälle geschahen, gerät sie in Panik. Die Opfer waren immer junge Mädchen – wie Julia und Marie. Ein Thriller, der jede Mutter um ihre Tochter bangen lässt – und alle Töchter um ihre Mütter! Zum ersten Mal in ihrem Beruf wird die aus Hamburg stammende Psychologin Merette Schulman mit einem Fall konfrontiert, der sie an ihre Grenzen führt. Aksel, ein eindeutig soziopathisch veranlagter Patient, erzählt ihr bereits in der ersten Sitzung von dem Mord an seiner Stiefschwester. Er will ihr offenkundig Angst einjagen – und er erkennt schnell Merettes Schwachstelle: ihre Tochter Julia, die gerade alleine ihre erste Wohnung bezogen hat. Als Julia dann kurz darauf von einem netten jungen Mann erzählt, den sie kennengelernt hat, schrillen bei Merette alle Alarmglocken: Sind der Patient und der neue Freund ihrer Tochter womöglich ein und dieselbe Person? Autor Freda Wolff ist das Pseudonym des Schriftstellerpaares Ulrike Gerold und Wolfram Hänel. Ulrike Gerold und Wolfram Hänel (beide Jahrgang 1956) haben Germanistik in Berlin studiert und an verschiedenen Theatern gearbeitet, bevor sie gemeinsam zu schreiben begannen. Heute leben und arbeiten sie meistens in Hannover – und schreiben seit über zwanzig Jahren im selben Raum und am selben Tisch, ohne sich dabei mehr zu streiten als unbedingt nötig. „Schwesterlein muss sterben“, der erste Roman mit der Psychologin Merette Schulman, ist bei Rütten & Loening lieferbar. Im 2015 erschien ihr neuer Roman „Töte ihn, dann darf sie leben“. Quelle: Aufbau Verlag

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    • 3
  • Spannungsgeladener Thriller aus Norwegen

    Schwesterlein muss sterben
    trollchen

    trollchen

    07. February 2016 um 15:52

    Schwesterlein muss sterben Herausgeber ist Rütten & Loening; Auflage: 1 (10. März 2014) und hat 400 Seiten. Kurzinhalt: „Du wirst jetzt schwimmen lernen“, sagt er. „Schwesterlein muss schwimmen können, sonst stirbt sie.“ Bergen in Norwegen. Merette Schulman liebt ihren Beruf als Psychologin – bis sie an Aksel gerät, einen eindeutig soziopathisch veranlagten Patienten. Nicht nur, dass er gesteht, bereits als Vierzehnjähriger seine Stiefschwester getötet zu haben, er scheint auch Merettes Tochter Julia nachzustellen. Als deren Freundin Marie spurlos verschwindet und Merette herausfindet, dass in Aksels Umfeld weitere mysteriöse Badeunfälle geschahen, gerät sie in Panik. Die Opfer waren immer junge Mädchen – wie Julia und Marie. Ein Thriller, der jede Mutter um ihre Tochter bangen lässt – und alle Töchter um ihre Mütter! Zum ersten Mal in ihrem Beruf wird die aus Hamburg stammende Psychologin Merette Schulman mit einem Fall konfrontiert, der sie an ihre Grenzen führt. Aksel, ein eindeutig soziopathisch veranlagter Patient, erzählt ihr bereits in der ersten Sitzung von dem Mord an seiner Stiefschwester. Er will ihr offenkundig Angst einjagen – und er erkennt schnell Merettes Schwachstelle: ihre Tochter Julia, die gerade alleine ihre erste Wohnung bezogen hat. Als Julia dann kurz darauf von einem netten jungen Mann erzählt, den sie kennengelernt hat, schrillen bei Merette alle Alarmglocken: Sind der Patient und der neue Freund ihrer Tochter womöglich ein und dieselbe Person? Gleichzeitig verschwindet auch noch Julias beste Freundin Marie spurlos – und Aksel erscheint nicht mehr zu den anberaumten Terminen. Merette macht sich auf die Suche nach ihrem Patienten und findet heraus, dass an allen Orten, an denen er sich aufhielt, mysteriöse Badeunfälle geschahen. Die Opfer waren immer Mädchen, deren Alter exakt dem Alter entsprach, das seine Stiefschwester haben würde, wäre sie noch am Leben. Mittlerweile wäre sie 24 Jahre alt – genauso alt wie ihre Tochter Julia. Der Roman spielt in der norwegischen Hafenstadt Bergen und an der zerklüfteten Schärenküste. Meine Meinung: Ich liebe ja alle Bücher, die in Norwegen spielen und wo ich ein wenig von der Landschaft mitbekomme und dieses Buch hat mir sehr viel erzählt über dieses Land. Diesmal ist es auch nicht so eine überdurchschnittliche Psychologin, die auch noch trinkt oder viele Männer hat, sondern eine ganz normale Mutter, die mit ihrer Tochter zusammenlebt und einen Ex- Mann, der Polizist ist und noch Musiker, das passt ja super zusammen. Der Schreibstil ist locker fluffig, es gibt auch manchmal etwas zum schmunzeln und es ist sehr spannend geschrieben. Es werden die Protagonisten sehr sympathisch dargestellt und auch die Natur kommt nicht zu kurz. Rundweg alles schlüssig, ich fand das Buch einfach nur super spannend und warte auf das nächste Buch der beiden Autoren. Denn es ist ein Pseudonym, unter dem zwei Autoren (Ulrike Gerold und Wolfram Hänel.) schreiben. Mein Fazit: Ein spannungsgeladener Thriller, den ich von der ersten Seite bis zur letzen voll genossen habe und ich vergebe 5 tolle  Sterne.

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  • "Schwesterlein muss sterben" von Freda Wolff

    Schwesterlein muss sterben
    Nelly87

    Nelly87

    08. October 2015 um 17:44

    MEINE MEINUNG Die norwegische Psychologin Merette Schulman bekommt durch einen Krankheitsfall einen Fall zugewiesen, bei dem sie schon während des ersten Gespräches merkt, dass er ihr entgleiten wird. Denn der junge Mann, der zur Begutachtung bei ihr ist, erzählt ihr, er habe mit 14 das erste Mal getötet. Nach seiner Erzählung hat er seine kleine Schwester ertränkt. Als Merette Nachforschungen anstellt, merkt sie, dass Aksel hinter jungen blonden Frauen her ist. Und Merettes Tochter Julia ist genau das - jung, schön, blond. Als Julia dann plötzlich von einem neuen Freund erzählt, muss Merette befürchten, dass Aksel sich langsam, aber sich an ihre Tochter heranschleicht, um auch sie umzubringen. Doch dann verschwindet nicht Julia, sondern deren ehemalige beste Freundin Marie, die nach Bergen kommen wollte, um sich mit Julia auszusöhnen. Freda Wolff war mir bisher noch kein Begriff. Nachdem die Geschichte in Norwegen spielt bin ich irgendwie automatisch davon ausgegangen, dass es sich auch um eine norwegische Autorin handelt, wobei mir der Name schon arg un-norwegisch vorkam. Also mal kurz meine Lieblingssuchmaschine mit dem großen "G" vorne bemüht und siehe da: hinter Freda Wolff steckt ein Autorenehepaar, das aus Deutschland kommt. Ungewöhnlich, dass ein deutsches Ehepaar ein norwegisches Setting wählt, daher war ich ein wenig skeptisch. Doch abgesehen von den ab und an auftauchenden norwegischen Namen, spielt der Schauplatz für die Geschichte nur eine unbedeutende Rolle. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Erzählperspektiven geschildert, mal aus Merettes Sicht, dann kommt ihre Tochter Julia mal zu Wort, aber auch Aksels Sichtweise wird dargestellt. Das hat die ganze Story abwechslungsreich gehalten. Außerdem hat es dem Spannungsbogen unheimlich gut getan, da man als Leser immer am aktuellsten Geschehen dran ist. An sich gefiel mir auch der Schreibstil der Autoren, allerdings hatte ich ein wenig Schwierigkeiten mit der Kapitelaufteilung. Durch die Aufteilung der Erzählweise springt man als Leser in der Zeit vor und zurück. Das heißt: wenn Merette erzählt hat, konnte es sein, dass sie bereits am Abend handelt, während das darauffolgende Kapitel dann von Julia erzählt wird. Sie erzählt vom gleichen Tag, nur springt sie wieder 12 Stunden zurück, was schon sehr verwirrend sein konnte. Die Charaktere waren eigentlich ganz gut ausgebaut. Alles haben durch die Bank ganz eigene Charaktermerkmale und ich hatte auch keine Probleme dabei, mir alle bildlich vorzustellen. Nur mit ihrem Verhaltensweise hatte ich ab und an mal zu kämpfen. Ich meine, wenn sich in meiner Umgebung ein Typ rumtreiben würde, vor dem ich Angst habe, dann würde ich das jemanden sagen. Oder wenn ich befüchten müsste, dass einer meiner Psycho-Patienten es auf meine Tochter abgesehen hat, dann sag ich das doch irgendjemanden. Aber nein.... diese Damen sind wohl Superwomen, die meinen, im Alleingang alles hinzubekommen. Ich verstehe zwar, warum die Autoren so vorgegangen sind, da die Geschichte andernfalls gerade mal halb so lang wäre, aber irgendwie hätte ich mir da eine differenzierte Herangehensweise gewünscht. Der Geschichte liegt ein ganz anständiger Spannungsbogen zugrunde. Je weiter man voranschreitet, desto rasanter wird das Tempo. Dabei war die Handlung in den meisten Teilen auch schlüssig und gut nachvollziehbar. Nur die eine oder andere Schlussfolgerung kam mir doch ein wenig konstruiert vor, um beim Leser Spannung zu erzeugen. Da aber dem ja von Anfang an klar ist, in welche Richtung die Geschichte geht und es kein Geheimnis gibt, das den Leser am Schluss noch überraschen kann, kann man darüber eigentlich sehr gut hinweg sehen. FAZIT Schwesterlein muss sterben ist ein solider Auftakt zu einer neuen Krimi-/Thriller-Reihe. Man lernt die Protagnostin Merette kennen und stürzt mit ihr gleich in ein Abenteuer. Zwar hatte das Buch auch seine Schwächen, doch im Großen und Ganzen hab ich mich die ganze Zeit ganz gut unterhalten gefühlt. Bei einer solchen Buchreihe muss meiner Meinung nach auch immer beachtet werden, dass Teil 1 immer ein wenig der Heranführung dient. Daher bin ich schon sehr gespannt auf Teil 2 und hoffe, dass ich meine Nase bald in Töte ihn, dann darf sie leben stecken darf.

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  • Solider Thriller mit kleiner Schwäche bei den Figuren

    Schwesterlein muss sterben
    Natalie77

    Natalie77

    Inhalt: Merette Schulman ist Psychologin und hat einen neuen Klienten. Dieser Mann, Aksel erzählt ihr das sein erster Mord der an seiner Schwester war. Merette bekommt Angst nicht nur um sich sondern auch um ihre Tochter Julia. Diese ist gerade wieder aus Oslo zurück nach Bergen gekommen und freut sich auf den Besuch ihrer Freundin Marie, doch diese taucht nicht auf und verschwindet spurlos. Hat Aksel sie entführt? Meine Meinung: Freda Wolff ist ein deutsches Autorenduo das die Krimireihe, die mit Schwesterlein soll sterben beginnt, in Norwegen ansiedelt. Hätte ich es im Nachwort nicht gelesen wäre mir an keiner Stelle aufgefallen das zwei Autoren an diesem Buch schreiben. Schwesterlein soll sterben ist der Beginn einer Reihe rund um die Psychologin Merette Schulman. Sie ist eine Frau die im Leben steht und in ihrem Berif gefestigt scheint. Neben ihr spielt hier ihr Ex-Mann und Ex-Polizist Jan-Ole eine Rolle und auch ihre Tochter Julia, die als potenzielles Opfer fungiert. Obwohl Merette laut Beschreibung die Hauptperson ist, hatte ich das Gefühl das Julia viel öfter begleitet wurde und sie wesentlich präsenter war. Nur Jan-Ole ist bis zum Schluss recht unwichtig. Wie so oft bei nordischen Krimis musste ich mich erstmal dran gewöhnen das sich alles duzt. Das ist dort so und hier fiel es mir aber recht leicht. Ansonsten war der Schreibstil wirklich flüssig und leicht zu lesen. Ortsangaben kamen aber die dienen mehr der ungefähren Orientierung, als das sie wirklich real wären. Freda Wolff haben sich das Recht raus genommen hier und da Orte zu verändern. Mich hat das nicht gestört kenne ich Norwegen ja sowieso nicht. Anfangs empfand ich es etwas als Geplänkel, dabei war die Vorgeschichte schon nicht ganz uninteressant, war mir aber ein wenig zu langatmig. Dann baute sich aber Spannung auf und erst gegen Ende flaute das wieder etwas ab. Die Figuren werden in Abschnitten begleitet. Julia, Merette und X als der Täter werden dem Leser hier Nahe gebracht. Hier erlebt man mit was sie erleben und kann, gerade in Bezug auf X Gedankengänge mitgehen und versuchen zu verstehen. Julia ist 24 Jahre alt und versucht sich von ihrer Mutter abzunabeln. Sie reagiert manchmal etwas zu bissig, was sie aber auch selber merkt. Ich hatte stellenweise das Gefühl sie wäre eher vierzehn als vierundzwanzig. So meinte sie auch alles alleine meistern zu müssen. Egal wie gefährlich es auch werden konnte. Von einer jungen Frau die schon alleine in Oslo war erwartete ich ein anderes Verhalten, besonnener und vor allem bewusster für Gefahren. Merette ähnelt Julia doch sehr, oder umgekehrt. Sie ist die Mutter die sich Sorgen macht und vielleicht auch ein wenig überbehütet. Auch sie scheint mir manchmal etwas unbedarft und wirkt abgesehen von den Sorgen die sie sich um Julia macht nicht unbedingt wie ihre Mutter. Aksel erlebt man von Beginn an in verschiedenen Situationen. Er hat schlimmes erlebt und doch ist das kein Grund zum Mörder zu werden. Er hat einen Plan den er verfolgt. Obwohl Aksel von Beginn an als Person X beschrieben wird gab es Situationen wo Freda Wolff es schaffte den Leser zu verwirren. Zumindest bei mir gelang das. Am Ende empfinde ich Schwesterlein muss sterben als guten soliden Thriller, der höchsten eine Schwäche bei den Figuren hat

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    • 2
    parden

    parden

    17. November 2014 um 06:24
  • Fesselnder Nervenkitzel, der unter die Haut geht....WOW

    Schwesterlein muss sterben
    Floh

    Floh

    Ein Skandinavien-Thriller aus deutscher Feder eines Autorenduos. Das klingt spannend und nach einer Herausforderung. Ich habe schon viel gelesen, und auch schon viele Themenbereiche des Thriller oder Psychothriller beschritten, aber hier im Norwegen-Thriller des Autorenduo Freda Wolff mit "Schwesterlein muss sterben" hat mich nicht nur der Titel angesprochen, sondern auch die gesamte Konstellation des Buches. Das war mal wieder ein hochgradig packender Thriller, der mich überrascht und begeistert hat. Meine Erwartungen wurden übertroffen, meine Zweifel und Skepsis weggeblasen. Erschienen im Aufbau Verlag (http://www.aufbau-verlag.de/) Zum Inhalt: "„Du wirst jetzt schwimmen lernen“, sagt er. „Schwesterlein muss schwimmen können, sonst stirbt sie.“ Bergen in Norwegen. Merette Schulman liebt ihren Beruf als Psychologin – bis sie an Aksel gerät, einen eindeutig soziopathisch veranlagten Patienten. Nicht nur, dass er gesteht, bereits als Vierzehnjähriger seine Stiefschwester getötet zu haben, er scheint auch Merettes Tochter Julia nachzustellen. Als deren Freundin Marie spurlos verschwindet und Merette herausfindet, dass in Aksels Umfeld weitere mysteriöse Badeunfälle geschahen, gerät sie in Panik. Die Opfer waren immer junge Mädchen – wie Julia und Marie. Ein Thriller, der jede Mutter um ihre Tochter bangen lässt – und alle Töchter um ihre Mütter! Zum ersten Mal in ihrem Beruf wird die aus Hamburg stammende Psychologin Merette Schulman mit einem Fall konfrontiert, der sie an ihre Grenzen führt. Aksel, ein eindeutig soziopathisch veranlagter Patient, erzählt ihr bereits in der ersten Sitzung von dem Mord an seiner Stiefschwester. Er will ihr offenkundig Angst einjagen – und er erkennt schnell Merettes Schwachstelle: ihre Tochter Julia, die gerade alleine ihre erste Wohnung bezogen hat. Als Julia dann kurz darauf von einem netten jungen Mann erzählt, den sie kennengelernt hat, schrillen bei Merette alle Alarmglocken: Sind der Patient und der neue Freund ihrer Tochter womöglich ein und dieselbe Person? Gleichzeitig verschwindet auch noch Julias beste Freundin Marie spurlos – und Aksel erscheint nicht mehr zu den anberaumten Terminen. Merette macht sich auf die Suche nach ihrem Patienten und findet heraus, dass an allen Orten, an denen er sich aufhielt, mysteriöse Badeunfälle geschahen. Die Opfer waren immer Mädchen, deren Alter exakt dem Alter entsprach, das seine Stiefschwester haben würde, wäre sie noch am Leben. Mittlerweile wäre sie 24 Jahre alt – genauso alt wie ihre Tochter Julia. Der Roman spielt in der norwegischen Hafenstadt Bergen und an der zerklüfteten Schärenküste." Handlung: Merettes Leben gerät aus den Fugen, als sie eines Tages einen einen eindeutig soziopathisch veranlagten Patienten zugewiesen bekommt. Merette nimmt ihre Arbeit sehr ernst, sie ist Psychologin mit Herz und Seelen, doch Patient Aksel fordert nicht nur beruflich all Meretts Aufmerksamkeit, nein, schnell lässt Soziopath auch Meretts Privatleben nicht mehr los. Aksel breitet gleich in ihrer ersten Sitzung seine ganzen Taten und Gedanken aus. Er gesteht, nein er berichtet ihr regelrecht, dass er schon als Vierzehnjähriger seine Stiefschwester umgebracht haben will... Aksel ist eindeutig krank, er will in die Urangst von Merette vordringen, sie manipulieren und ihre Schwächen ausloten. Schnell hat er einen Schwachpunkt in Meretts sonst so stabiler Fassade auserkoren: Julia, ihre Tochter, die gerade beginnt allein auf eigenen Beinen zu stehen und kürzlich ihre erste Wohnung bezogen hat. Eine Verkettung von Zufällen, Schicksalen und Vermissten nimmt seinen Lauf. Julia berichtet plötzlich von einem netten jungen Mann den sie kennengelernt hat. Merette ist alarmiert, ihr schrillen alle Alarmglocken: Hat sich Soziopath Aksel wirklich an ihre Tochter geschlichen, sind ihr Patient und der neue Freund von Julia womöglich ein und dieselbe Person? Dann verschwindet plötzlich Julias beste Freundin Marie, und Aksel nimmt seine Therapiestunden nicht mehr war. Aksel steht immer häufiger in Verbindung mit tragischen und unerklärlichen Unfällen, es gibt einfach zu viele Parallelen zu Aksels Berichten seiner Schandtat. Wird sich alles nocheinmal wiederholen? Was ist damals mit seiner Stiefschwester geschehen? Wer wäre sie heute? Ein Wettlauf gegen die Zeit, ein Wettlauf gegen die perfiden Wahnvorstellungen eines Soziopathen... Schreibstil: Ungern ziehe ich Vergleiche, aber hier könnte ich glatt meinen, einen Adler-Olsen oder Mankell zu lesen. Ich bin beeindruckt, genau dass, was ich mag und suche. Klasse. Wer zu diesen schreiberischen Werkzeugen greift, wie es unser Autorenteam Freda Wolff in "Schwesterlein muss sterben" tut, beweist eindeutig Mut und sind sich ihrem Genre Norwegen-Thriller absolut sicher. Das was die Autoren hier auftischen, ist nichts für zarte Gemüter und Leser. Hier wird auf psychologischer Ebene mit den Urängsten der Menschheit und den Abgründen der menschlichen Seele und Psyche gespielt. Gut strukturiert, bis ind kleinste Detail geplant streuen die beiden Autorin Handlungsstränge aus Damals und Heute, die lange nicht zueinander finden wollen, und so den Anschein erwecken, zwei oder gar drei unterschiedliche Storys zu verfolgen. Die Story wird aus drei unterschiedlichen Sichten und Perspektiven geschildert. Psychologin Merette, Tochter Julia und Soziopath stellen ihre Gedanken unverschleiert und ungefiltert dar. Derb, unverschönt und gnadenlos nennen die Freda Wolff die Dinge beim Namen und sorgen somit für ungefiltertes Entsetzen und Sprachlosigkeit. Hier wird kein Blatt vor dem Mund genommen. Meiner Meinung naben die Autoren positive Parallelen zu großen Größen, und müssen sich mit "Schwesterlein muss sterben" im Genre Thriller keinesfalls verstecken. Zumindes wenn es um die detaillierte Ausformung der kranken Seele und den Mordhergängen geht... Die Autoren wissen es, die Leser gleich zu Beginn an die Seiten zu fesseln. Unfreiwillig gerät man hier durch ihren Schreibstil direkt in das Geschehen und kann sich nicht mehr von den Seiten lösen. Kaum zu glauben, dass sich hier zwei verschiedene Federn ein Meisterwerk in Sachen Buch teilen, sie besitzen einen sehr durchdringenden, aufeinander eingespielten und harmonischen Schreibstil, denn sie schaffen es problemlos und ohne störende Längen die Handlung spannend zu beginnen und diese bis zum Schluß aufrecht zu erhalten und dem Leser kaum Zeit zum Luftholen und kaum Möglichkeiten für eigene Mutmaßungen zu lassen. Ihr Wiedererkennungswert ist hier zweifellos der gnadenlose und direkte Ton, die detaillierte Recherche und Kenntnis, und der Blick in die perfiden Denkstrukturen eines waschechten Psychopathen/ Soziopathen. Sie bedienen das Genre Psychothriller perfekt. Zudem Zudem würzen sie ihren Thriller mit bildhaften und erlebbaren Norwegen-Appetithäppchen. So muss Skandinavien-Thriller sein. "Schwesterlein muss sterben" beeindruckt mit gekonnten und höchst verstörenden Wortschatz, bildhaften Darstellungen, tiefen Emotionen aus Gefühl, Angst und Entsetzen, authentischen Charakteren, brutalen Wendungen und einem Wechselspiel der Perspektiven und reichlich Landcharakter des Nordens. Dieser Schreibstil bringt die Handlungen, die Gedanken und die Protagonisten sehr nahe an den Leser und fesselt ihn an die Seiten. Charaktere: Dieses Buch besteht eigentlich aus drei Hauptprotagonisten und mehreren Handlungssträngen. Aus diesen drei Perspektiven in den jeweiligen Sequenzen wird ein großer Teil der Geschichte erzählt. Dadurch ergeben sich ungeahnte Einblicke ins Damals und Heute, Puzzelteile, die sich erst spät aneinanderfügen wollen. Merette: Psychologin mit Leib und Seele. Bis zu einem bestimmten Tag, einem bestimmten Patienten, der sie nicht nur beruflich sondern auch privat an ihre Grenzen bringt und schier wahnsinnig werden lässt. Julia: Metetts Tochter, die mit ihren 24 Jahren langsam erwachsen und selbstständig wird. Sie beziht ihre eigene Wohnung und lern schon bald einen netten jungen Mann kennen, dem sie ihr Herz schenkt. Aksel: Gestört und schwer therapierbar. Er hat ein perfides Hirngespinnst und kriecht schon bald in Meretts Leben ein. Krank, beängstigend und perfide. Will einen Mord an seiner Stiefschwester begangen haben. Das Autorenduo Freda Wolff verblüfft in ihrem Thriller mit einer angenehm überschaubaren Anzahl an Charakteren, die nach und nach dem Leser nahe gebracht werden. Die beiden Autoren haben hier wirklich aus den Vollen geschöpft und sagenhaft beklemmende Psychogramme einzelner erschaffen und diese bis ins Detail an die Leser widergegeben. Es entsteht ein komplettes Bild aus Gut und Böse. Ganz besonders die Einblicke in die gestörte Welt und in die Faszination des Psychopathen und Mörders ist den Autoren erschreckend gut gelungen. Meinung: Das ganz besondere an diesem Thriller ist, dass er mich mit Hochspannung, Entsetzen und Gänsehaut versorgt hat. Bis zum Schluß war ich fast absolut ratlos, wie all diese verschiedenen Puzzleteile ein Ganzes ergeben sollen. Kaum zu glauben, dass dieser Thriller aus der Feder zweier Schreiberlinge stammt, die in Deutschland beheimatet sind, und dennoch das Genre Skandinavienthriller aus dem ff beherrschen. Diese Autoren trauen sich wirklich was, sie entsetzen, beweisen Mut und bringen eine komplexe Story und einen undurchschaubaren Fall. Dieser Thriller ist hart und gnadenlos, dennoch regt der Fall zum Nachdenken an. Schauplätze: Bergen in Norwegen an der atemberaubenden Schärenküste. Kann dieses Idyll Grausamkeit bergen? Ich libe den hohen Norden, und ich liebe die tollen Details, mit denen die Autoren ganz besonderes Norwegenflair erschaffen. Die wahre Story jedoch findet in den Gehirnwindungen des Psychopathen Aksel, der Opfer und der gebeutelten Psychologin Merette statt. Die Autoren Freda Wolff geben erschreckende Einblicke in die gestörte Gedankenwelt eines wahnsinnigen "Engels". Grandiose Umsetzung, bildhafte Darstellung, großes Kopfkino! Wir erleben viele nordische Einflüsse, die heimelige und gemütliche Welt aus privaten und beruflichen Umfeld, die langsam zu brökeln beginnt. Namenhafte Orte, Straßenzüge und Schauplätze des norwegischen Alltags. Sehr gelungen gezeichnet und authentisch dargelegt. Cover: Dieses Cover ist ein Blickfang, grandios, weckt Neugierde und läd zu Interpätationen ein. Der Titel hat einen scharfen Bezug zur Handlung, das finde ich sehr gelungen. Der Klapptext verspricht eigendlich zu wenig, denn der Inhalt ist deutlich erschreckender, als man zunächst annimmt. Hochwertige Verarbeitung, tolles Schriftbild, lockere Aufteilung. Das Autorenduo Freda Wolff: "Freda Wolff ist das Pseudonym des Schriftsteller-Paares Ulrike Gerold und Wolfram Hänel. Ulrike Gerold und Wolfram Hänel (beide Jahrgang 1956) haben Germanistik in Berlin studiert und an verschiedenen Theatern gearbeitet, bevor sie gemeinsam zu schreiben begannen. Heute leben und arbeiten sie meistens in Hannover - und schreiben seit über 20 Jahren im selben Raum und am selben Tisch, ohne sich dabei mehr zu streiten als unbedingt nötig. Im Frühjahr 2014 erscheint ihr Thriller „Schwesterlein muss sterben“ bei Rütten & Loening. " Ein Wort der Autoren: "„Mehr als jedes andere Genre bietet der Kriminalroman die Möglichkeit, gesellschaftliche Zustände aufzugreifen und abzubilden. Wir versuchen in unseren Romanen, die Welt, in der wir leben, durch Schreiben ein wenig verständlicher zu machen, Zusammenhänge zu erkennen und Handlungen nach ihren Ursachen und Motiven zu durchleuchten. Wir benutzen dabei alle gängigen Stilmittel des Thrillers und folgen einer sehr genau gearbeiteten Dramaturgie, um die notwendige Spannung zu gewährleisten,  die eine Geschichte erst wirklich zum ‚Pageturner‘ wer-den lässt. Natürlich bedienen wir uns beim Schreiben aller Freiheiten, die in der Welt der Fiktion möglich sind. Was wir beschreiben, ist niemals so passiert - aber es könnte genau so oder zumindest so ähnlich passiert sein: Die Übergänge zwischen dem, was nie geschehen ist, und dem, was möglich gewesen wäre, sind fließend. Und die fiktive Wahrheit, die dabei entsteht, mag der Realität durchaus sehr nahe kommen.“" Fazit: Ja, es gibt sie noch: Die einzigartigen verstörten Thriller, die wirklich nahe gehen und schockieren. Glasklare Leseempfehlung!

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    • 12
    parden

    parden

    20. September 2014 um 09:17
    Igelmanu66 schreibt Meine arme, arme WL!!! *heul*

    Genau!!! ☻

  • "Du wirst jetzt schwimmen lernen..."

    Schwesterlein muss sterben
    eskimo81

    eskimo81

    sagt er. Schwesterlein muss schwimmen können, sonst stirbt sie." Merette Schulmann, geschieden, Psychologin aus Leidenschaft, eine 24-jährige Tochter Julia. Merette liebt ihren Beruf wirklich, bis sie an Askel gerät. Eindeutig soziopathisch veranlagt gesteht er ihr seinen ersten Mord. Mit 14 soll er seine Stiefschwester umgebracht haben. Fantasy eines Kranken oder brutale Wahrheit? Ein Thriller der besonderen Art. Eine Mutter die wegen ihrem Beruf ihr Kind in Gefahr bringt...  Freda Wolff, das Autorenpaar hat einen fesselnden, packenden und sehr intensiven Thriller geschrieben. Aus mehreren Perspektiven erfährt man die Täter- und Opferseite. Man leidet automatisch mit und möchte einfach in das Buch springen und helfen.  Fazit: Ein sehr lohnenswerter Thriller, nichts für schwache Nerven und nichts für ängstliche Mütter :-) 

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    • 2
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    kubine

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    01. June 2014 um 13:52
  • Wer nicht schwimmen kann, muss sterben

    Schwesterlein muss sterben
    MelE

    MelE

    27. May 2014 um 17:22

    "Schwesterlein muss sterben", ist ein Thriller, der mich nicht wirklich überzeugen konnte, denn die Handlung ist eher verwirrend und kommt auch nicht wirklich in Fahrt. Ein netter seichter Roman, dessen Grundidee wirklich gut ist, aber die Ausführung mich nicht begeistern konnte. Normalerweise finde ich an einem Buch immer irgendetwas was mich letztendlich doch mitreißen kann, aber hier habe ich vergeblich gewartet. Schon als Merette in der Nähe des Bootshauses anzutreffen ist, waren es mir doch einige Zufälle zuviel und ich hätte das Buch am liebsten zur Seite gelegt. Ein Buch abzubrechen kommt für mich in den seltensten Fällen in Frage, daher hielt ich durch in der Hoffnung doch noch etwas geboten zu bekommen, was meine Meinung der ersten 150 Seiten niederreißen kann. Der Schreibstil der Autorin ist leicht zu lesen. es liest sich quasi von alleine, das ist immer positiv und auch hier nicht anders, dennoch waren hier zu vieles an Geschehnissen, zu viele Gedanken, zu viele Zufalle, von allem ein klein wenig zu viel um mich zu überzeugen. Schade, denn der Klappentext klang toll und auch das Cover hat etwas sehr Bedrohliches. Im Thriller fehlt dieses allerdings und ich, die ich ja auch Mutter bin kann die Gefühle die Merette hegt schon nachvollziehen, aber letztendlich fand ich es doch recht oberflächlich abgehandelt. Die Personen erscheinen eher blass und werden uns nur in Auszügen präsentiert. Letztendlich ist mir keine der Personen so beschrieben worden, das ich mich in sie hätte hineinversetzen könnte. Mitunter hatte ich den Eindruck, das die Geschehnisse holter die polter abgehandelt werden um uns als Lesern einen Thriller zu präsentieren und die Romanidee noch nicht ganz ausgereift war.  Nett für zwischendurch, aber nichts was im Kopf bleibt oder so beängstigend ist, wie ich es erwartet hätte. Schade!

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  • Wasser gibt ihm Macht

    Schwesterlein muss sterben
    dieFlo

    dieFlo

    19. May 2014 um 07:28

    Er will, dass seine Schwester schwimmen lernt und zwingt sie damit doch in die Knie. Sie wird nicht zurück ins Boot kommen,... sie wird ertrinken und er wird sich keiner Schuld bewusst sein. Jahre später verschwindet Marie, sie ist 25 und wollte nach langen streit ihre Freundin besuchen, die Vergangenheit begraben und wieder mit ihr lachen. Während Marie geschlagen und verlassen in einer Hütte liegt, bemerkt er den Fehler. Marie ist die Falsche, sie ist gar nicht die Tochter der Psychologin. Also muss er noch einmal in ihre Wohnung, er braucht doch sie ... Warum? Freda Wolf entführt ihren Leser in einer Reise durch kranke Gedanken, fehlende Liebe und lässt die Hoffnungslosigkeit fühlen, ... Doch Mütter sind stark, sie haben Instinkte und so weiß sie, wo sie suchen muss.  Ihre Suche wird grausame Türen öffnen und du lernst einen kranken Menschen kennen ....  Fazit: ein gelungenes Debüt - ich freu mich auf mehr!

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  • Mütter, passt auf eure Töchter auf!

    Schwesterlein muss sterben
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    Um 23:06 hat meine Tochter angerufen, dass sie den Bus um 23:13 nimmt. Um 23:30 hätte sie zuhause ankommen müssen. Um 23:35 bin ich panisch geworden - wegen weniger Minuten Verspätung in einem ruhigen bürgerlichen Stadtbezirk, die mich normalerweise nicht beunruhigen. Was ist nur mit mir los? Ganz einfach: Ich habe gerade dieses Buch gelesen, in dem das Gefühl einer wachsenden Bedrohung aufgebaut wird, das sich auf mich übertragen hat. Jede Mutter hat Angst um ihre Tochter, und was die Mutter in diesem Krimi durchmacht, ist etwas, wovor alle Mütter sich fürchten. Merette Schulman ist Psychologin in Bergen, Norwegen. Normalerweise kommt sie gut mit ihren Patientinnen und Patienten zurecht, aber nun wurde sie gebeten, ein Gutachten über den soziopatischen Aksel zu erstellen. Gleich in der ersten Sitzung erzählt Aksel, dass er seine kleine Schwester umgebracht hat. Sein Ziel, Merette damit Angst einzujagen, hat er erreicht. Denn Merettes Tochter Julia hat einen neuen Freund – ist es Aksel? Ist Julia in Gefahr? Als Julias Freundin Marie verschwindet und sich gleichzeitig herausstellt, dass in Aksels Umfeld mehrere tödliche Badeunfälle (oder Morde?) geschehen sind, macht Merette sich auf die Suche nach dem Mann, der es wahrscheinlich auf das Leben ihrer Tochter abgesehen hat. In diesem Krimi wird ganz langsam aus einem normalen Alltag der Albtraum jeder Mutter. Das eigene Kind wird bedroht, ist in Gefahr, ermordet zu werden, und das Gefühl der eigenen Ohnmacht wird immer stärker. Als Mutter leidet man mit Merette mit und würde am liebsten ins Buch springen, um selbst nach dem Mörder zu suchen. Zwar lässt die Spannung zwischendurch etwas nach, das wird aber durch den Showdown wieder wett gemacht. Ich habe das Buch jedenfalls förmlich verschlungen und hoffe auf weitere Bücher dieses Autorenpaares. Tipp für Töchter: Wundert euch nicht, wenn eure Mütter sich plötzlich mehr um euch sorgen als sonst. Das ist einfach nur ein Zeichen dafür, dass sie gerade dieses Buch lesen.

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  • Leserunde zu "Schwesterlein muss sterben" von Freda Wolff

    Schwesterlein muss sterben
    FredaWolff

    FredaWolff

    Liebe LovelyBooks-Gemeinde, wir möchten euch herzlich zu einer Leserunde zu unserem eben erschienenen Skandinavien-Thriller »Schwesterlein muss sterben« einladen. Wer sind wir? »Freda Wolff« ist das Pseudonym des Schriftsteller-Paares Ulrike Gerold und Wolfram Hänel – und wir möchten uns gerne kurz vorstellen: Wir sind beide 1956 geboren, haben Germanistik in Berlin studiert und lange Zeit an verschiedenen Theatern gearbeitet, bevor wir gemeinsam zu schreiben begannen. Inzwischen gibt es mehr als hundert Bücher von uns, die in insgesamt 25 Sprachen übersetzt sind. Wir leben und arbeiten meistens in Hannover – und schreiben seit über 20 Jahren im selben Raum und am selben Tisch, ohne uns dabei mehr zu streiten als unbedingt notwendig. Worum geht’s im Buch? Zum ersten Mal in ihrem Berufsleben wird die aus Hamburg stammende Psychologin Merette Schulman mit einem Fall konfrontiert, der sie beruflich und privat an ihre Grenzen führt. Aksel, ein eindeutig soziopathisch veranlagter Patient, erzählt ihr bereits in der ersten Sitzung von dem Mord an seiner Stiefschwester, den er angeblich schon mit 14 Jahren begangen hat. Er will Merette offenkundig Angst einjagen – und er erkennt schnell Merettes Schwachstelle: ihre Tochter Julia, die gerade allein ihre erste Wohnung bezogen hat. Als Julia dann kurz darauf von einem netten jungen Mann erzählt, den sie kennengelernt hat, schrillen bei Merette alle Alarmglocken: Sind der Patient und der neue Freund ihrer Tochter womöglich ein und dieselbe Person? Gleichzeitig verschwindet auch noch Julias beste Freundin Marie spurlos – und Aksel erscheint nicht mehr zu den anberaumten Terminen. Merette macht sich auf die Suche nach ihrem Patienten und findet heraus, dass an allen Orten, an denen er sich aufhielt, mysteriöse Badeunfälle geschahen. Die Opfer waren immer Mädchen, deren Alter exakt dem Alter entsprach, das seine Stiefschwester haben würde, wäre sie noch am Leben. Mittlerweile wäre sie 24 Jahre alt – genauso alt wie ihre Tochter Julia! Der Roman spielt in der norwegischen Hafenstadt Bergen und an der zerklüfteten Schärenküste. »Schwesterlein muss sterben« ist ein Thriller, der jede Mutter um ihre Tochter bangen lässt – und alle Töchter um ihre Mütter! Hier geht’s zur Leseprobe.  Dies sagt Dietmar Bär (»Tatort«) über unseren Thriller: »Ich bin Profi. Ich dachte, mich könnte so leicht nichts mehr erschüttern. Aber dieser Thriller hat mich voll erwischt.« (Übrigens liest Dietmar Bär auch das gleichnamige Hörbuch zum Roman!) Wer jetzt neugierig geworden ist, kann sich bis einschließlich 16.03. für die Leserunde bewerben. Der Aufbau Verlag stellt 25 Bücher zur Verfügung. Solltet ihr zu den Mitlesenden gehören, würden wir uns eine Teilnahme am Austausch über die Leseabschnitte und eine abschließende Rezension sehr wünschen.  Das ist unsere erste Leserunde bei LovelyBooks und wir sind gespannt, mit welchen Fragen ihr uns hoffentlich bald löchern werdet. Sehr herzlich, eure Freda (Ulrike Gerold und Wolfram Hänel) Mehr Informationen über uns und unseren Roman findet ihr auf der Homepage und bei Facebook.

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    FredaWolff

    FredaWolff

    23. April 2014 um 10:21
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    JamieRose schreibt So nun habe ich es auch endlich mal geschafft, hatte leider durch mein Abschlussprojekt meiner Ausbildung null Zeit zum lesen :( Vielen Dank, dass ich mitlesen durfte! Das Buch hat mir sehr gut ...

    Jetzt melden wir uns doch auch noch mal wieder zu Wort und danken nochmals für eure Rezensionen und die Sterne. Wir sind gerade ein bisschen abgetaucht, weil wir am Handlungsgerüst für den 2. ...

  • Schwesterlein muss sterben - Rezension

    Schwesterlein muss sterben
    JamieRose

    JamieRose

    22. April 2014 um 10:07

    „Du wirst jetzt schwimmen lernen“, sagt er. „Schwesterlein muss schwimmen können, sonst stirbt sie.“ Bergen in Norwegen. Merette Schulman liebt ihren Beruf als Psychologin – bis sie an Aksel gerät, einen eindeutig soziopathisch veranlagten Patienten. Nicht nur, dass er gesteht, bereits als Vierzehnjähriger seine Stiefschwester getötet zu haben, er scheint auch Merettes Tochter Julia nachzustellen. Als deren Freundin Marie spurlos verschwindet und Merette herausfindet, dass in Aksels Umfeld weitere mysteriöse Badeunfälle geschahen, gerät sie in Panik. Die Opfer waren immer junge Mädchen – wie Julia und Marie. (Quelle: www.aufbau-verlag.de) Meine Meinung: Das Cover Der erste Eindruck des Buches ist das Cover und dies ist bei „Schwesterlein muss Sterben“ ein richtiger Hingucker. Es zeigt ein, an den Handgelenken gefesseltes, Mädchen, welches bis zur Taille unter Wasser ist. Der Hintergrund ist schwarz bis dunkelblau, davon hebt sich das Kleid oder Nachthemd des Mädchens in kaltem weiß und ihre bleiche Haut stark ab. Das Mädchen verschwindet im Dunkeln des Wassers. Der Titel wiederum sticht in grellem gelb hervor. Ich finde das Cover ist sehr schön gestaltet und wirft viele Fragen auf. Übrigens wirkt das Cover wenn man es in der Hand hält noch mal viel stärker als digital. Handlung und Stil Der Roman beginnt aus der Perspektive eines Mädchens, welches gefesselt und mit starken Kopfschmerzen aufwacht. Sie ist orientierungslos und weiß nicht wo sie ist, sie wurde entführt und ihr Peiniger trägt eine Maske und befiehlt ihr schwimmen zu gehen.  Der Anfang wirft sofort viele Fragen auf: Wer ist das Mädchen? Was geschieht mit ihr? Warum wurde sie entführt? Und warum will er, dass sie schwimmen geht? Der Auftakt des Buches versetzt einen sofort in die Handlung und Spannung hinein.  Die Handlung ist so aufgebaut, dass die Entführung des Mädchens den Punkt Null darstellt, und die Zeit dann Tage vorher beginnt, diesen Aufbau wie eine Zeitachse fand ich gut gemacht und hat die Spannung gesteigert, weil man wusste gleich ist es soweit, es spitzt sich zu. Außerdem wird die Handlung aus drei Perspektiven erzählt. Zum einen sind da Julia, die Tochter von Merette und die Psychologin Merette selber und zum anderen der unbekannte Täter.   Die Handlungsstränge sind immer wieder miteinander Verknüpft wie ein geflochtener Zopf, immer wieder wird der Leser mit offenen Fragen konfrontiert. Dies hat bei mir ungeheure Spannung aufgebaut. Der Schreibstil ist flüssig, jedoch ist mir aufgefallen, dass einige Stellen im Buch zu wenig beschrieben wurden um es sich gut vorstellen zu können. Ein Beispiel dafür ist der „Balkon“ vor Julias Wohnung mit der Feuerleiter. Das fand ich alles ein wenig dürftig beschrieben, dafür dass er immer wieder auftaucht.  Durch den Perspektivenwechsel und die Überschneidung der Handlungen wird der Spannungsbogen immer weiter aufgebaut und mir als Leser ist eine Frage nach der anderen durch den Kopf geschossen. Ist der mysteriöse Patient von Merette der Entführer, oder blufft er nur? Welche Rolle spielen die beiden Gärtner die bei Julia im Hinterhof arbeiten? Wer ist dieser Mikke, der aus dem nichts auftaucht den strahlenden Retter für Julia spielt und doch einige Geheimnisse zu haben scheint? Ist Mikke und Aksel die gleiche Person? Aber ich will ja hier nichts verraten. Das Buch hat mich bis zum Ende gefesselt. Erst ganz am Ende haben sich die Fragen geklärt.  Der Roman ist mit einem Spannenden Kapitel eingestiegen, hat dann immer mehr Spannung aufgebaut und hat zum Ende hin zügig an Tempo gewonnen. Das Ende war dann etwas schnell da und es blieben viele Fragen ungeklärt. Das kann man negativ sehen, aber mich hat es nach dem Lesen immer noch nachdenklich gestimmt. Die Charaktere sind bodenständig und einfach, sie haben ihre Macken und Marotten. Julia beispielsweise trinkt ihren Espresso gerne kalt und Merette ist privat ziemlich chaotisch. Solche Details machen die Charaktere menschlicher und der ein oder andere kann sich mit ihnen identifizieren. Schade fand ich, dass an manchen Stellen die Charaktere zu konstruiert erschienen. Es schien als seien sie so geformt, dass sie in die Handlung passen und nicht die Handlung nach den Charakteren. So kam es mir vor, als Julia beispielsweise naiv und vertrauensselig Mikke mit nimmt oder Merette den verletzten Aksel ins Krankenhaus fährt anstatt endlich die Polizei zu rufen. Diese Naivität fand ich schon schmerzlich dumm, aber auch solche soll es geben.  Fazit „Schwesterlein muss sterben“ ist ein Skandinavien Thriller, der einen fesselt und frösteln, der einen mitfiebern und der einen nicht mehr los lässt. Sehr gelungen! Ich hoffe auf weitere spannende Thriller von Freda Wolff.

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  • Schwesterlein muss sterben

    Schwesterlein muss sterben
    Manu2106

    Manu2106

    14. April 2014 um 15:52

    „Schwesterlein muss schwimmen können, sonst stirbt sie“ Merette ist Psychologin, bekommt eines Tages einen eindeutig soziopathisch veranlagten Patienten zugewiesen. Aksel führt sie nicht nur beruflich, sondern auch privat an ihre Grenzen. Er gesteht ihr in seiner ersten Sitzung, das er schon als Vierzehnjähriger seine Stiefschwester umgebracht haben will... Er will ihr offenkundig Angst einjagen – und er erkennt schnell Merettes Schwachstelle: ihre Tochter Julia, die gerade alleine ihre erste Wohnung bezogen hat. Als Julia dann kurz darauf von einem netten jungen Mann erzählt, den sie kennengelernt hat, schrillen bei Merette alle Alarmglocken: Sind der Patient und der neue Freund ihrer Tochter womöglich ein und dieselbe Person? Gleichzeitig verschwindet auch noch Julias beste Freundin Marie spurlos – und Aksel erscheint nicht mehr zu den anberaumten Terminen. Merette macht sich auf die Suche nach ihrem Patienten und findet heraus, dass an allen Orten, an denen er sich aufhielt, mysteriöse Badeunfälle geschahen. Die Opfer waren immer Mädchen, deren Alter exakt dem Alter entsprach, das seine Stiefschwester haben würde, wäre sie noch am Leben. Mittlerweile wäre sie 24 Jahre alt – genauso alt wie ihre Tochter Julia. Der Beginn des Buches ist sehr spannend, der Leser wird direkt reingesogen in die Geschichte, und ist eigentlich auch gleich mittendrin im Geschehen. Der Spannungsaufbau zu beginn ist wirklich gelungen, leider ebbt die Spannung auch wieder ab, und die Geschichte sich ein wenig so dahin, wie man dem Ende näher kommt, wird die Spannung rasant wieder aufgebaut und es kommt zum Showdown, der ist sehr gut gelungen. Allerdings hätt ich mir danach noch ein wenig mehr gewünscht, so bleibt doch das ein oder andere im dunkeln, ich hätte gerne noch gewußt wie es mit dem einen oder anderen Protagonisten weiter gegangen ist, nichts ausschweifendes, aber ein kurz und knackiges Ende wäre schön gewesen. Die Charaktere werden alle recht gut beschrieben, so das wir ein gutes Bild von allen bekommen. Anfangs waren mir beide Merette und Julia recht sympathisch, die Sympathie verschwand aber vorallem bei Merette mit der Zeit, ich weiß nicht warum, aber irgendwann empfand ich Merette als nervig, und war doch recht froh ein ein Perspektivenwechsel anstand. Julia ist recht naiv, was mich bei ihr ein wenig geärgert hat, war ihr Verhalten in Bezug auf das Verschwinden von Marie, da hätte ich doch, auch bei deren Vorgeschichte eine andere Reaktion erwartet. Aksel ist ein wahnsinniger, den man lieber nicht begenen möchte. Aus seiner Perspektive habe ich am liebsten gelesen, seine Seiten sind gefüllt mit wahnsinn pur, das kann man nicht beschreiben, muss man selber lesen. Mein persönliches Highlight war Jan-Ole, der Ex-Mann von Merette, man "hört" im Laufe der Geschichte viel über ihn, eigentlich nur negatives, bis er dann seinen kleinen Auftritt bekommt... ich fand ihn durchaus sehr sympathisch, er hätte meinetwegen schon viel früher auf die Bildfläche treten und etwas mehr präsent sein können. Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm, die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Erzählt wird die Geschichte aus drei Sichten, aus die von Merette, Julia und von Aksel. Das stört den Lesefluss nicht im geringsten, vorallem bekommen so auch einige Geschehnisse aus mehreren Blickwinkeln zu lesen. Die Landschaften wurden schön beschrieben, man konnte sich die Umgebung in der sich der Protaginist gerade befand sehr gut vorstellen. Ich kann "Schwesterlein muss sterben" empfehlen, eine tolle Geschichte, sie bereitet seinem Leser sehr schöne Lesestunden.

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  • Spannend bis zur letzten Seite - Überraschungen garantiert

    Schwesterlein muss sterben
    sarahsuperwoman

    sarahsuperwoman

    13. April 2014 um 13:35

    Es war eine ganz sonderbare Begegnung mit diesem Buch – mit dieser Geschichte. Schon als das Buch bei mir zu Hause ankam, dachte ich: “Wow, was für ein Cover!” Es sieht aus als ob man in eine andere Welt schaut, weil das Buch so glänzt und man einen gewissen 3D-Effekt wahrnimmt. So ergings mir jedenfalls. Ich habe es so gern in meinen Händen gehalten! Nachdem ich also endlich fertig war mich über das Cover auszulassen – und das irgendwie bei allen Menschen, die mir begegnet sind – las ich den Prolog, der mal richtig reinhaut. Freda Wolff lässt sich hier richtig schön aus, denn mit Metaphern, Umgebungsbeschreibungen, Gefühlsbeschreibungen und auch amüsanten Umschreibungen wird hier nicht gespart. Ich glitt also richtig gut in die ganze Story rein und war geflasht davon, weil ich nicht wusste, wer dort entführt wurde. Ich dachte, da ich mich vollkommen auf das Buch eingelassen hatte, dass Julia entführt wurde, aber es kam dann doch ganz anders! Durch die gute Veranschaulichung konnte ich mir sehr gut vorstellen, wie sich die Entführte fühlen musste. »Ihr ist immer noch kalt. Und sie muss immer noch pinkeln.« [Seite 11, Zeile 7-8] »Du wirst jetzt schwimmen lernen, sagt er. Schwesterlein muss schwimmen können, sonst stirbt sie. [...]« [Seite 14, Zeile 18-19] Im ganzen Buch wird aber auch an Handlung nicht gespart, was ich immer sehr wichtig finde. Beschreibungen des Umfelds ist ja immer schön und gut, aber wenn man sich auf einer Stelle weiterbewegt ist das nicht mehr so toll – aber bei “Schwesterlein muss sterben” ist ein guter Ausgleich gefunden worden. Überaus spannend wird die ganze Geschichte gestaltet und ich wurde noch krasser an der Nase herumgeführt als bei “Schneetreiben”.  Manchmal wusste ich wirklich nicht mehr, was ich glauben oder denken sollte und was nun als nächstes passiert. Sogar mit einigen Überraschungen wurde ich konfrontiert. Zudem ist die spannende Lektüre nicht nur ein guter Thriller, sondern es werden indirekt auch viele wichtige Themen der Gesellschaft angesprochen. Verallgemeinert würde ich sagen, dass es sich hier um die Vorurteile der Gesellschaft dreht. Gut und böse – Gut muss nicht immer wirklich gut sein. Im übertragenen Sinne würde ich sagen, dass ein Penner also keinen schlechten Charakter haben und der reiche Futzi auch nicht immer der netteste Nachbar sein muss. Klar ist das jetzt weit hergeholt, aber sogar in der Grundschule achten die Eltern einfach auch schon darauf, dass ihre Kinder die neuesten Sachen besitzen, damit diese nicht zum Mobbingopfer werden. Schade, aber leider wahr. Dazu merkt man, dass die Mutter Merette und der Stiefvater von Julia,  Jan-Ole, eine riesige Verantwortung übernehmen und trotz dessen, dass Merette und Jan-Ole geschieden sind, immer noch für die Familie zusammenhalten, egal was ist. Das finde ich extrem toll! Das Buch war einer der besten, die ich bis jetzt gelesen habe. Richtig krank und unterhaltend. So wie ich mir einen Thriller vorstelle! Es gab für mich wirklich keinen Moment, in dem ich mir dachte, dass ich jetzt mal aufhören müsse. Es war so schnell verschlungen, dass man nicht mal mehr den Titel hätte lesen können :D Also empfehle ich “Schwesterlein muss sterben” einfach jedem, der richtig Lust auf ein SEHR GUTES Buch hat. Die Zeit wird er damit bestimmt nicht verschwenden! Ich gebe dem Buch 5 von 5 Herzen, da es einfach so gut geschrieben, unterhaltend und mit vielen Überraschungen bis zur letzten Seite versehen ist.

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  • Überzeugender Thriller!

    Schwesterlein muss sterben
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. April 2014 um 22:54

    Rückentext: „Du wirst jetzt schwimmen lernen“, sagt er. „Schwesterlein muss schwimmen können, sonst stirbt sie“. Bergen in Norwegen. Merette Schulman liebt ihren Beruf als Psychologin – bis sie an Aksel gerät, einen eindeutig soziopathisch veranlagten Patienten. Nicht nur, dass er gesteht, bereits als Vierzehnjähriger seine Stiefschwester getötet zu haben, er scheint auch Merettes Tochter Julia nachzustellen. Als deren Freundin Marie spurlos verschwindet und Merette herausfindet, dass in Aksels Umfeld weitere mysteriöse Badeunfälle geschahen, gerät sie in Panik. Die Opfer waren immer junge Mädchen – wie Julia und Marie. Meinung: Die Geschichte ist sehr flüssig geschrieben. Dank der bildhaften Beschreibung der einzelnen Handlungsorte, fühlt man sich, als wenn man selber dort ist. Die Spannung, die bereits im Prolog entstanden ist, blieb bis zum Schluß erhalten. Auch die ganzen Verwirrungen, die im Buch vorkamen, lösten sich zum Schluss auf. Die Charaktere sind gut beschrieben. Merette und Julia sind ab und zu etwas naiv in ihrem Handeln aber recht sympathisch. Manchmal möchte man ihnen zurufen, etwas nicht zu tun. Mir hat dieses Buch sehr gefallen und spannende Lesestunden bereitet. Fazit: Ein wirklich gut gelungener Thriller, den ich jedem Thriller- und Krimifan nur empfehlen kann.

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