Freddie Mercury

 4,7 Sterne bei 12 Bewertungen
Autor*in von Freddie Mercury, Ein Leben in Songs und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Als Mary Austin Freddie Mercury 1970 zum ersten Mal begegnete, war dies der Beginn einer tiefen Freundschaft, die das weitere Leben beider prägen sollte. Vier Jahre später, an Weihnachten 1973, verlobten sie sich - im selben Jahr, in dem Queen ihr Debütalbum veröffentlichte. Nachdem sich Mary und Freddie Mitte der 70er-Jahre getrennt hatten, blieben die beiden für die nächsten zwei Jahrzehnte eng miteinander verbunden.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Ein Leben in Songs (ISBN: 9783406853319)

Ein Leben in Songs

(1)
Neu erschienen am 01.09.2026 als Gebundenes Buch bei C.H.Beck.

Alle Bücher von Freddie Mercury

Cover des Buches Freddie Mercury (ISBN: 9783854452805)

Freddie Mercury

(11)
Erschienen am 15.05.2007
Cover des Buches Ein Leben in Songs (ISBN: 9783406853319)

Ein Leben in Songs

(1)
Erschienen am 01.09.2026
Cover des Buches Freddie Mercury (ISBN: 9781847726506)

Freddie Mercury

(0)
Erschienen am 17.03.2009

Neue Rezensionen zu Freddie Mercury

Cover des Buches Ein Leben in Songs (ISBN: 9783406853319)
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Rezension zu "Ein Leben in Songs" von Freddie Mercury

thenight
Ein Leben in Songs von Freddie Mercury

Wer, wie ich, seit Jahrzehnten Queen-Fan ist, kommt an diesem Buch eigentlich kaum vorbei. Meine erste selbstgekaufte Platte war „We Are the Champions“ und seitdem ist die Musik von Queen ein Teil meines Lebens. Mary Austins „Ein Leben in Songs“ ist allerdings keine klassische Biografie. Das Buch ist eher ein persönlicher Blick auf Freddie Mercury und seine Arbeit. Und genau das fand ich interessant, denn Mary Austin war jemand, der ihn über viele Jahre sehr gut kannte und ihm besonders nahestand.



Blick ins Freddie Mercury Archiv: Handgeschriebene Songtexte und Notizen

Schon beim ersten Durchblättern fiel mir auf, dass dieses Buch anders aufgebaut ist als viele andere Queen-Bücher. Auf mehr als 320 Seiten findet man jede Menge Material aus Freddies privatem Archiv: handgeschriebene Songtexte, Zeichnungen, Notizen, verworfene Ideen und Fotos. Vieles davon war mir tatsächlich neu. Besonders spannend fand ich die Seiten zu Songs wie „Bohemian Rhapsody“ oder „Don’t Stop Me Now“. Man kennt die fertigen Lieder natürlich seit Jahren, aber hier sieht man plötzlich frühere Textzeilen, Streichungen und kleine Anmerkungen. Dadurch bekommt man einen ganz anderen Eindruck davon, wie diese Songs entstanden sind.

Auch Mary Austins Art zu erzählen hat mir gefallen. Sie schreibt nicht distanziert über Freddie, sondern aus ihrer eigenen Erinnerung heraus. Dabei bleibt sie angenehm ruhig und drängt sich selbst nicht in den Vordergrund. Es geht um die Anfangszeit von Queen, um Freddies Solo-Projekte wie „Barcelona“, um Live Aid, aber eben auch um persönlichere Momente.

Für mich ist gerade diese Mischung das Besondere an dem Buch. Es gibt Informationen, die man als langjähriger Fan vielleicht schon kennt, aber durch die vielen Originaldokumente sieht man manches plötzlich mit anderen Augen.


Von „Killer Queen“ bis „Barcelona“: Der Aufbau des Buchs

Die Illustrationen und Faksimiles sind dabei für mich mehr als nur schöne Ergänzungen. Freddies Handschrift zu sehen, seine Korrekturen oder kleine Zeichnungen am Rand, fand ich erstaunlich persönlich. Man bekommt dadurch ein besseres Gefühl dafür, wie er an seinen Liedern gearbeitet hat. Gleichzeitig ist das Buch so aufgebaut, dass man nicht unbedingt alles von vorne bis hinten lesen muss. Die Kapitel orientieren sich unter anderem an Songs und bestimmten Stationen seines Lebens, zum Beispiel „Killer Queen“, „Bohemian Rhapsody“, „Live Aid“ oder „Barcelona“. Ich habe deshalb auch immer wieder einfach irgendwo aufgeschlagen und weitergelesen.


Mein Fazit: Keine Enthüllungsbiografie, sondern ein respektvoller Blick auf ein Genie

Natürlich sollte man keine Enthüllungsbiografie erwarten. Mary Austin erzählt nicht jede private Geschichte und geht auch nicht auf alles ein, was möglicherweise interessant oder spektakulär wäre. Sie setzt ihre Schwerpunkte klar auf Freddie als Musiker und Künstler. Mir hat das besonders gefallen. Dadurch wirkt das Buch für mich respektvoll und persönlich und nicht wie der Versuch, noch einmal möglichst viele Schlagzeilen aus Freddies Leben herauszuholen.

„Ein Leben in Songs“ hat mir vor allem noch einmal gezeigt, wie viel Arbeit hinter Freddies Musik gesteckt hat. Die fertigen Songs wirken oft so selbstverständlich, aber in den Notizen und Entwürfen sieht man, wie viel ausprobiert, verändert und wieder verworfen wurde.

Für mich als Queen-Fan war das Buch deshalb eine wirklich schöne Ergänzung zu dem, was ich über Freddie Mercury und Queen schon wusste. Wer sich besonders für die Entstehung der Songs interessiert oder einfach gerne einen Blick auf Freddies kreative Arbeit werfen möchte, dürfte mit diesem Buch viel Freude haben. 


Cover des Buches Freddie Mercury (ISBN: 9783854452805)
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Rezension zu "Freddie Mercury" von Freddie Mercury

marionbrunner
Freddie Mercury - Ein Leben in eigenen Worten

Freddie Mercury war eine schillernde Figur, ein Musiker, ein Leadsänger und er war berühmt. Aus diesem Grund wurden Unmengen an Interviews mit ihm geführt und aufgezeichnet. Seine Sprüche und Äußerungen wurden gesammelt, wie auch die musikalischen Werke der Band Queen. Und so entstand dieses Buch: Recherchiert aus unzähligen Quellen haben die beiden Autoren Simon Lupton und Greg Brooks dieses Buch erschaffen, dass sein Leben in seinen eigenen Worten erzählt …

***

Gewidmet haben die beiden Herausgeber dieses schöne Werk keinem geringeren als Freddie Mercury. Und nach einer Anmerkung zur deutschen Übersetzung folgt dann ein kleines Vorwort von Jer Bulsara (Freddies Mum).

Die beiden Herausgeber haben zusätzlich eine schöne, ausführliche Einleitung verfasst, die beschreibt, wie sie dieses Buch erschaffen haben und dass solch ein Projekt wohl mit Freddie zu Lebzeiten um ein hundertfaches schwieriger gewesen wäre. Freddie hätte womöglich nicht soviel Geduld und Ruhe aufgebracht, sich lang und ausgiebig damit zu beschäftigen.

Der Hannibal Verlag präsentiert ein sehr schönes Buch. Die Gestaltung kann man ohne weiteres als liebevoll bezeichnen: Das Format ist bereits, entgegen aller Norm; quadratisch und der schlichte weiße Einband mit dem farbenfrohem Freddie-Print in seiner berühmter Pose wirkt sehr schön und edel. Für Freunde von Büchern ohne Einband sei erwähnt, dass das Buch unter dem Schutzumschlag identisch aussieht. Jedes Kapitel beginnt mit dem gleichen Bild und einem kleinen Zitat. Der Inhalt ist gut aufgebaut und sehr übersichtlich gestaltet. Die Inhaltsangabe gibt eine gute Struktur und hilft, wenn man noch einmal etwas nachlesen oder nachschlagen möchte.

Was mir sehr gut gefallen hat, war, dass es sich durch die Art der Texte anfühlte, als höre man Freddie reden. Sicher, man liest in deutsch, aber wenn man, wie ich, sich öfter alte Interviews o.ä. auf Instagram ansieht, hat man seine Stimme dennoch dabei im Ohr und sieht ebenso oftmals sein schalkhaftes Lächeln ;-).

Freddie erzählt viel über die Art, wie er an die Musik heranging, wie die Songs entstanden und wie die Zusammenarbeit bei Queen ablief. Man erfährt viele Hintergrundinformationen zur Band, ihrer Diskografie und den Videos. Er selbst sah sich z.B. NIE als Chef der Band, sondern nur als Leadsänger. Er erzählt auch über die Zusammenarbeit mit Montserrat Caballé (die er sehr respektierte und die ihm eine enge Freundin wurde) und seinen Auftritt beim Royal Ballett.

Er erzählt von Vertrauen, wahrer Freundschaft und Liebe und seiner Liebe zur Musik. Wir lesen über Glitzerklamotten der 70er, dass er im Alter von 40 Jahren nicht mehr in Balletthosen auf der Bühne rumspringt und so lange Musik macht, wie die Leute sie hören wollen.
Manchmal springen die Kapitel etwas in der Zeit, sind also nicht ganz chronologisch: Beispielsweise erzählt Freddie über sein Soloalbum 1985 (er war übrigens der Dritte der Band, der das tat, Brian und Roger waren da früher dran) und dann gibt es plötzlich einen Sprung zurück zum Royal Ballett 1979. Aber man findet sich dennoch immer gut zurecht. Natürlich wiederholen sich innerhalb der Kapitel oft einige Stellen, denn die Worte wurden ja aus diversen Interviews zusammengestellt und letztendlich antwortete Freddie oft das Gleiche, lediglich leicht abgewandelt.

Wer auf krasse Einblicke in seine wilden Party-, Sex- und auch Drogen-/Alkoholexzesse hofft, den muss ich enttäuschen: Darüber hat Freddie in der Öffentlichkeit nicht gesprochen. Er redet weder über seine krassen Zeiten in den New Yorker Clubs, noch über die längere Zeitspanne in München. München wird erwähnt, aber die privaten Sachen hat er aus der Öffentlichkeit herausgehalten. Ich finde das gut, denn diese Dinge kann man ausführlich in diversen Biografien nachlesen. Dafür habe ich hier viele Dinge erfahren, die mir wiederum neu und sehr interessant für mich waren. Ebenso gibt es eine ganze Menge an schönen Hochglanzfotos, die aus den verschiedensten Epochen zusammengestellt sind.

Erst einen Tag vor seinem Tod sagte er der Öffentlichkeit, dass er an AIDS erkrankt ist. Einen Tag! Er selbst und seine engsten Freunde wussten es da bereits einige Jahre. Die offizielle Erklärung, die er abgab, ist hier nicht abgedruckt, aber die kann man googeln. Im Hinblick auf Freddies Art war sie auch eher kurz.

Mir hat die Lektüre großen Spaß gemacht. Ich mag Queen und Freddie sehr und für mich als Fan ist das Buch ein wundervolles Geschenk. Am Ende hinterlässt das Buch einen Kloss im Hals und macht ein wenig traurig. Wenn man dann wiederum Freddies Worte liest „Mein Gott, werden sie sich denn an mich erinnern, wenn ich tot bin? Das liegt ganz bei ihnen. Wen juckt das schon, wenn ich tot bin? Mich nicht“, muss man doch wieder schmunzeln ….

© Buchwelten 2021

Cover des Buches Freddie Mercury (ISBN: 9783854452805)

Rezension zu "Freddie Mercury" von Freddie Mercury

Ein LovelyBooks-Nutzer
Oh Darling....

Freddie ist mein Idol, und wird immer ganz weit oben in meiner Favoritenliste sein!
Jetzt ein Buch zu lesen das in seinen eigenen Worten verfasst wurde war für mich nicht nur eine grosse Ehre, sondern auch ein Muss.
Man bekommt viiiiele Background Infos, erfährt wie Songs wie "Bohemian Rhapsody" oder "Barcelona" entstanden sind, wie die Gruppe tickt, wie Freddie tickt. Und das war eine Erlebnis der anderen Art. Freddie ist eben Freddie, mit einem ganz speziellen und oft sehr derben Humor aber Liebe im Herzen wie es sonst nur wenige haben.
Was habe ich ab diversen Zitaten gelacht oder geschmunzelt.
Schön hinter die Kulissen blicken zu können.
Für jeden Queen-Fan ein Muss, für Musikliebhaber ein "sollte man mal gelesen haben" und auch sonst, go for it!

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