Frederic Hecker

 4.2 Sterne bei 17 Bewertungen
Autor von Totenblass, Totenblass: Fuchs & Schuhmann 1 und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Frederic Hecker

Frederic Hecker wurde 1980 in Offenbach am Main geboren. Er studierte Medizin in Frankfurt und hat nach seiner Promotion im Institut für Rechtsmedizin zwei chirurgische Facharztbezeichnungen erlangt. Heute lebt er mit seiner Frau und ihren beiden Hunden in Hannover, wo er als Plastischer Chirurg tätig ist. Seine Freizeit widmet er dem Schreiben. Sein Debüt »Totenblass« ist ein Thriller mit medizinischem Hintergrund rund um das Ermittlerpaar Lara Schuhmann und Joachim Fuchs.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Rachekult

Erscheint am 15.02.2021 als Taschenbuch bei Blanvalet. Es ist der 2. Band der Reihe "Lara Schuhmann und Joachim Fuchs Bücher".

Rachekult

Erscheint am 15.02.2021 als Hörbuch bei Random House Audio.

Alle Bücher von Frederic Hecker

Cover des Buches Totenblass (ISBN: 9783734107351)

Totenblass

 (16)
Erschienen am 16.03.2020
Cover des Buches Rachekult (ISBN: 9783734109287)

Rachekult

 (0)
Erscheint am 15.02.2021
Cover des Buches Totenblass: Fuchs & Schuhmann 1 (ISBN: B084ZT95VY)

Totenblass: Fuchs & Schuhmann 1

 (1)
Erschienen am 16.03.2020
Cover des Buches Rachekult (ISBN: 9783837153545)

Rachekult

 (0)
Erscheint am 15.02.2021

Neue Rezensionen zu Frederic Hecker

Neu

Rezension zu "Totenblass" von Frederic Hecker

Neues Ermittlerduo mit Potential
Ritjavor 6 Monaten

Eine neue Serie rund um einen Kommissar, der mit seiner jungen Kollegin grausame Morde rund um Frankfurt lösen muss. Joachim Fuchs und Lara Schuhmann sind das neue Duo am Thrillermarkt. Sie sind noch nicht so stark und ausgereift, wie erfahrene Ermittler, aber sie weisen Potential auf.Gerade Joachim Fuchs scheint schon einiges erlebt zu haben, dass man in den nachfolgenden Bänden noch einbauen könnte. Lara Schuhmann empfand ich noch als recht blass und wenig präsent.

Der Autor hat einen medizinischen Hintergrund, was man sehr schnell merkt, denn die medizinischen Abschnitte sind sehr detailliert und mit medizinischen Vokabular versehen. Es ist durchaus interessant zu lesen, wie so eine Obduktion stattfindet, aber für einen Krimi bzw. Thriller ist die Ermittlungsarbeit noch wichtiger. Und genau hier fehlt es der Geschichte noch etwas. Für mich war die Beschreibung der Ermittlungsarbeit zu oberflächlich, die Hürden, die genommen werden müssen zu wenig ausgearbeitet. Normalerweise gibt es bei solchen spektakulären Fällen noch eine dominante Presse, die nach Fakten und Daten und Bildern giert und die Ermittler zusätzlich unter Druck setzen. Wo war sie hier?

Der Thriller ist für ein Debüt in Ordnung und gut zu lesen, aber die Ermittler müssen sich noch etwas mehr entwickeln, um mit den gestandenen Kollegen anderer Autoren mithalten zu können.





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Rezension zu "Totenblass" von Frederic Hecker

Durchweg spannend ind interessant
Hope23506vor 8 Monaten


  • INHALT:
    Novembernacht in Frankfurt: Eine Frauenleiche treibt im Main. Sie ist übersät mit seltsamen Wunden. Komissar Fuchs und seine neue Kollegin Lara Schuhmann übernehmen die Ermittlungen und stehen vor einem Rätsel. Es tauchen noch mehr Frauenleichen auf und beide erkennen, dass die es hier mit einem perfiden Serienmorder zu tun haben. Während der Ermittlungen kommt Fuchs der Zeugin Sophia näher und der Fall wird ihm wegen Befangenheit entzogen. Aber Fuchs lasst sich das nicht gefallen und ermittelt auf eigene Faust weiter. Damit setzt er eine Kette von Ereignissen in Gang, die folgenschwer sein wird.
    MEINE MEINUNG:
    Der Autor ist Chirurg und Doktor der Rechtsmedizin und hat hier mit "Totenblass" sein Thrillerdebüt geschrieben. Diese Konstellation hat mich sehr neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil. Das Buch beginnt sehr spannend und behält auch seine Spannung bis zum Ende hin. Man erkennt sofort den fachlichen Sachverstand und das gepaart mit reinem packenden Fall ergibt einen wirklich tollen Thriller, den ich nicht aus der Hand legrn konnte. Besonders bei einer Obduktion weiss der Autor, wovon er schreibt und das merkt man beim Lesen sofort. Und nicht nur Sachverstand macht das Buch aus , auch die Charaktere sind hervorragend gewählt. Unser Komissar ist sehr schlagfertig und man wird von ihm gerne an die Hand genommen und durch den Fall geführt. Dier Autor kann nicht nur die Spannung bis zum Ende halten, sondern auch das Tempo. Man ist beim Lesen sehr nah an den Ermittlungen und die ganze Zeit gibt es ein Katze und Maus Spiel mit dem Täter, ohne dass ich bis zum Ende wusste wer dahintersteckt. Unterbrochen wird diese atemlose Jagd von wahnsinnig interessanten Aspekten aus der Rechtsmedizin, welche wunderbar eingeflochten werden und super zum aktuellen Fall passen. 
  • FAZIT: 
  • Sehr spannend, sehr interessant, facettenreiche Charaktere und von mir eine Leseempfehlung. 

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Rezension zu "Totenblass" von Frederic Hecker

Aderlass...
pardenvor 8 Monaten

ADERLASS...

Frankfurt an einem nasskalten Novemberabend: Eine nackte, mit seltsamen Wunden übersäte Frauenleiche treibt im Main. Kriminalhauptkommissar Joachim Fuchs und seine neue Kollegin, die junge Fallanalystin Lara Schuhmann, stehen vor einem Rätsel. Nach der Obduktion sind sie überzeugt, dass sie es mit einem perfiden Serienmörder zu tun haben. Als Fuchs während der Ermittlungen der Zeugin Sophia näherkommt, wird er wegen Befangenheit von dem Fall abgezogen. Auf eigene Faust ermittelt er weiter – und setzt damit eine folgenschwere Ereigniskette in Gang… 

Für sein Debüt hat der Autor Frederic Hecker einen spannenden Plot gewählt. KHK Joachim Fuchs und seine Kollegin Lara Schuhmann, die junge Fallanalystin, sind sich bereits nach der zweiten Frauenleiche sicher: sie suchen einen Serienmörder. Zwar stimmen bei den beiden Mordfällen nicht alle Details überein, aber der brutale Aderlass sowie einige andere Aspekte des Modus Operandi lassen für sie keinen anderen Schluss zu.

Die Suche nach dem Täter sowie nach dessen Motiv nimmt dabei jedoch nur langsam an Fahrt auf. Hier komme ich dann auch gleich zu dem für mich größten Schwachpunkt des Thrillers: der Polizeiarbeit. Der Autor selbst ist gelernter Mediziner (Chirurg und Doktor der Rechtsmedizin) und stellt dies hier mehrfach unter Beweis. Detailliert werden medizinische Sachverhalte und Zusammenhänge erläutert, und gerade Passagen, die in der Pathologie spielen, fordern dem Magen schon beim Lesen einiges ab.

Weniger versiert dagegen wirkt die Schilderung der Ermittlungen selbst. In den ersten zwei Dritteln des Thrillers erscheint die Arbeit der Polizei eher stümperhaft und dilettantisch denn professionell und gezielt. Das Kollegium ist ein Sammelsurium an Einzelkämpfern, wobei jeder nur seine eigenen Interessen zu vertreten scheint und an Teamarbeit keinerlei Interesse besteht. Hier hängt vieles vom Zufall ab, ob z.B. jemand gerade auf eine gute Idee kommt, die die Ermittlungen vorantreibt - und dann auch noch Zeit und Lust dazu hat. Ideen der anderen werden belächelt oder ins Lächerliche gezogen, Widerstand erfolgt stets und ständig gegen alle Vorschläge eines anderen Kollgen, einfach aus Prinzip heraus. Das empfand ich als anstrengend, zäh und in diesem Maße wenig vorstellbar.

Selbst die Kollegen Joachim Fuchs und Lara Schuhmann, die als festgelegtes Team fungieren sollen, sprechen kurz nach Beginn der Ermittlungen kaum noch miteinander. Lara stört, dass ihr Kollege sich in eine Zeugin verguckt statt in sie; der erfahrene Ermittler ist genervt, weil Lara sich an den Staatsanwalt ranmacht, mit dem er selbst sich überhaupt nicht versteht. Verkorkste Konstellationen, die für mich in diesem Thriller zu viel Raum einnehmen. Erst als Fuchs wegen Befangenheit von dem Fall abgezogen wird, kommt Schwung in die Ermittlungen, und auch die Kommunikation mit seiner Kollegin gelingt allmählich wieder besser. 

Der Schreibstil ist flüssig, und einige überraschende Wendungen halten gegen Ende auch die Spannung hoch. Alles in allem ein ambitioniertes Debüt mit einigen Schwachpunkten, wozu ich auch zähle, dass die Presse hier gar keine Rolle spielt und den Druck auf die Ermittler erhöht und dass gerade KHK Joachim Fuchs zwischenzeitilich in einigen brenzligen Situationen Superkräfte zu entwickeln scheint - auch das schießt für mich ein wenig übers Ziel hinaus. 

Obgleich mich das Debüt noch nicht ganz überzeugen konnte, bin ich neugierig, wie sich die Charaktere im kommenden Fall entwickeln werden und welche Aufgaben dann vor ihnen liegen mögen. Ich warte daher gespannt auf Band 2...


© Parden

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