Frederic Lamond 50 Jahre Wicca

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Inhaltsangabe zu „50 Jahre Wicca“ von Frederic Lamond

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  • Rezension zu "50 Jahre Wicca" von Frederic Lamond

    50 Jahre Wicca
    Selket

    Selket

    17. August 2010 um 15:39

    Interessant war es für mich zu erfahren, dass es hauptsächlich um die Erlangung von Ich-Transzendenz geht, damit die Hohepriesterin im Namen der Göttin sprechen kann. Und dass darin eben die Schwierigkeit begründet liegt. Lamond macht Vorschläge wie man die bisherige Praxis zur Erlangung von Ich-Transzendenz verbessern kann. Interessant fand ich weiterhin, dass der 'Gehörnte Gott' nicht als Entsprechung zu Gott, Allah oder Jehova begriffen wird, sondern sich von diesen, Lamond zufolge, unterscheidet, indem er diesen monotheistischen Gottheiten ein zerstörerisches Potential zuschreibt, das für den 'Gehörnten Gott' nicht zutrifft. Interessant fand ich auch, dass ich kein Wort darüber fand, dass die Große Göttin, als Beherrscherin der Finsternis, ihren Anhängern dabei hilft, ihre 'inneren Dämonen' zu besiegen. Diese Ansprüche an die Große Göttin scheint in Wicca nicht zu existieren, da hier wohl davon ausgegangen wird, dass das Leben ewig ist und ewig wieder kommt. Keine Rede davon, dass es mit Schwierigkeiten verbunden sein kann, diese Unsterblichkeit zu erlangen. Und dass man, um die Unsterblichkeit der Seele zu erreichen, diese erst einmal kennenlernen muss. Und dass eben im Kennenlernen der eigenen Seele die spirituelle Aufgabe des modernen Menschen liegt, bei deren Bewältigung ihm die Große Göttin hilft, wenn er sie anruft. Gerade das Bemühen um die Sicherheit der Seele im Diesseits und Jenseits ist im alten Ägypten beispielsweise die Grundvoraussetzung für das Erlangen der Unsterblichkeit. Mir scheint 'Wicca' ein wenig sorglos beim Umgang mit der persönlichen spirituellen Entwicklung des einzelnen, da diese nicht im Focus der Bemühungen steht. Wichtig ist hier nur, dass der Einzelne im Laufe seiner Entwicklung seinen wahren Willen erfährt. Mir ist das zu wenig.

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