Frederic Morton

 3,9 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor von Ein letzter Walzer, Ewigkeitsgasse und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Frederic Morton

Frederic Morton, geboren 1924 als Fritz Mandelbaum in Wien, emigrierte 1939 über England in die USA, wo er als Bäcker arbeitete und studierte, bis ihm als Schriftsteller der internationale Durchbruch gelang. Seine Rothschild-Biographie war als Musical am Broadway ein großer Erfolg, Morton wurde mehrfach für den National Book Award nominiert, er lebte in New York. Er starb am 20.04.2015 während eines Besuchs in Wien. Bei Deuticke lieferbar sind: Die Rothschilds (1992/2004), Crosstown Sabbath (1993), Geschichten aus zwei Welten (1994), Ewigkeitsgasse (1996/2011), Ein letzter Walzer (1997), Wetterleuchten (1998) und Das Zauberschiff (2000).

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Frederic Morton

Cover des Buches Ein letzter Walzer (ISBN: 9783216301468)

Ein letzter Walzer

 (3)
Erschienen am 23.01.1997
Cover des Buches Ewigkeitsgasse (ISBN: 9783552061644)

Ewigkeitsgasse

 (2)
Erschienen am 14.12.2010
Cover des Buches Die Rothschilds (ISBN: 9783552063099)

Die Rothschilds

 (1)
Erschienen am 15.06.2015
Cover des Buches Wetterleuchten. Wien 1913/14 (ISBN: 9783216301475)

Wetterleuchten. Wien 1913/14

 (1)
Erschienen am 15.04.1998
Cover des Buches Durch die Welt nach Hause (ISBN: 9783552060302)

Durch die Welt nach Hause

 (0)
Erschienen am 04.03.2006
Cover des Buches Crosstown Sabbath (ISBN: 9783216300416)

Crosstown Sabbath

 (0)
Erschienen am 06.07.1993
Cover des Buches Der Kommandant (ISBN: 9783902975393)

Der Kommandant

 (0)
Erschienen am 05.10.2019
Cover des Buches The Forever Street (ISBN: 0743252209)

The Forever Street

 (0)
Erschienen am 24.05.2005

Neue Rezensionen zu Frederic Morton

Cover des Buches Ein letzter Walzer (ISBN: 9783216301468)C

Rezension zu "Ein letzter Walzer" von Frederic Morton

Falsch gedacht ...
carpevor 8 Jahren

Der große historische Roman rund um den Selbstmord des habsburgischen Kronprinzen Rudolf fängt die unterdrückte Spannung im Wien dieser Zeit ein.
Rudolf, hochintelligent und seiner Zeit weit voraus, fühlt sich wie in einem goldenen Käfig. Als er der jungen Baronesse Mary Vetsera begegnet, nutzt er die Affäre mit ihr zu einem Ausbruchsversuch aus Staatsräson und Etikette, der jedoch mit den Schüssen von Mayerling ein jähes Ende findet. Doch sogar der Selbstmord des Kronprinzen wird bloß verwaltet und löst nichts aus, außer der Flucht des Adels an die Riviera. Die Trauer bleibt dem Kaiser und dem Bürgertum, für das Rudolf sich so sehr eingesetzt hat.

Ich habe dieses Buch in Vorbereitung auf das vor kurzem in Wien gelaufene Musical "Rudolf" gelesen. Das Musical sollte auf diesem Buch basieren. Allerdings wurde ich in der Hinsicht sehr enttäuscht.
Dieses Buch befasst sich weit weniger mit dem Kronprinz als angenommen.

Wer sich allerdings allgemein für die Geschichte Wiens und der kaiserlichen Familie in den Jahren 1888/1889 interessiert und auch mehr über Zeitgenossen erfahren möchte, macht mit diesem Buch nichts verkehrt.
Es ist sehr ausführlich geschrieben und, soweit ich es beurteilen kann, auch gut recherchiert.

Allerdings finde ich es durch die vielen Personen, die genannt werden teilweise recht schwierig zu lesen, weil man als Leser umdenken muss und überlegen, wer das nun wieder war und wie er in die Geschichte passt.

Dieses Buch empfinde ich als anspruchsvolle Literatur, die nicht für einfach mal zwischendurch ist. Aber für Geschichts-/Historik-Freunde doch zu empfehlen.

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Cover des Buches Ein letzter Walzer (ISBN: 9783216301468)

Rezension zu "Ein letzter Walzer" von Frederic Morton

Rezension zu "Ein letzter Walzer" von Frederic Morton
Ein LovelyBooks-Nutzervor 11 Jahren

Der große historische Roman rund um den Selbstmord des habsburgischen Kronprinzen Rudolf fängt die unterdrückte Spannung im Wien dieser Zeit ein.
Rudolf, hochintelligent und seiner Zeit weit voraus, fühlt sich wie in einem goldenen Käfig. Als er der jungen Baronesse Mary Vetsera begegnet, nutzt er die Affäre mit ihr zu einem Ausbruchsversuch aus Staatsräson und Etikette, der jedoch mit den Schüssen von Mayerling ein jähes Ende findet. Doch sogar der Selbstmord des Kronprinzen wird bloß verwaltet und löst nichts aus, außer der Flucht des Adels an die Riviera. Die Trauer bleibt dem Kaiser und dem Bürgertum, für das Rudolf sich so sehr eingesetzt hat.

Ich habe dieses Buch in Vorbereitung auf das vor kurzem in Wien gelaufene Musical "Rudolf" gelesen. Das Musical sollte auf diesem Buch basieren. Allerdings wurde ich in der Hinsicht sehr enttäuscht.
Dieses Buch befasst sich weit weniger mit dem Kronprinz als angenommen.

Wer sich allerdings allgemein für die Geschichte Wiens und der kaiserlichen Familie in den Jahren 1888/1889 interessiert und auch mehr über Zeitgenossen erfahren möchte, macht mit diesem Buch nichts verkehrt.
Es ist sehr ausführlich geschrieben und, soweit ich es beurteilen kann, auch gut recherchiert.

Allerdings finde ich es durch die vielen Personen, die genannt werden teilweise recht schwierig zu lesen, weil man als Leser umdenken muss und überlegen, wer das nun wieder war und wie er in die Geschichte passt.

Dieses Buch empfinde ich als anspruchsvolle Literatur, die nicht für einfach mal zwischendurch ist. Aber für Geschichts-/Historik-Freunde doch zu empfehlen.

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