Frederick Douglass

 4 Sterne bei 14 Bewertungen

Lebenslauf von Frederick Douglass

Frederick Douglass (ca. 1817–1895) entkam der Sklaverei im US-Bundesstaat Maryland und wurde ein prominenter Anti-Sklaverei-Aktivist, Politiker und Schriftsteller. Seine erste Autobiographie »Narrative of the Life of Frederick Douglass, an American Slave« (1845) wurde ein Bestseller und wird bis heute viel gelesen. Es folgten »My Bondage and Freedom« (1855) und »Life and Times of Frederick Douglass« (1881).

Quelle: Verlag / vlb

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Neue Rezensionen zu Frederick Douglass

Cover des Buches Mein Leben als amerikanischer Sklave (ISBN: 9783150113721)
Kristall86s avatar

Rezension zu "Mein Leben als amerikanischer Sklave" von Frederick Douglass

Unbedingt lesen!
Kristall86vor 8 Monaten

Klappentext:

„Frederick Douglass ist eine Ikone des afroamerikanischen Befreiungskampfes – mit seiner 1845 erschienenen Autobiographie, die jetzt in einer neuen Übersetzung vorliegt, wurde er schlagartig berühmt. Darin blickt er auf sein Leben in der Sklaverei zurück. Er erzählt vom Alltag der Ausgebeuteten, den Herrschaftsstrukturen auf den Plantagen und den kleinen Fluchten, die ihm das Leben als Diener einer Familie ermöglichte. Als Junge lernte er heimlich Lesen und erfuhr so immer mehr über Unterdrückung und Ausbeutung der Schwarzen. Schließlich gelang ihm die Flucht – und eine aufsehenerregende Karriere als Aktivist gegen die Sklaverei und als Politiker begann. 

Seine Schilderungen führen auf die Tabakplantagen Marylands und in die Häfen Baltimores. Dabei beschreibt Douglass die Brutalität der Aufseher, die Lebensumstände der Sklaven, ihre Solidarität untereinander – und nicht zuletzt seinen mühseligen Weg in die Freiheit. Ganz nebenbei entsteht das Porträt einer starken Persönlichkeit, die sich schon in jungen Jahren für Freiheit und Gerechtigkeit einsetzt – mit einer unverwechselbaren Stimme.“


Wenn eine Buch über 177 Jahre hinweg so einen Hype erlebt, zählt es wohl zurecht in die Rubrik „ganz besondere Weltliteratur“ und genau das ist es auch. Das was man hier liest, liest man nicht einfach nur mal so, man verinnerlicht es sich, man staunt, man ist geschockt, man ist sprachlos, fassungslos und weiß eigentlich gar nicht mehr wohin mit sich. Das Menschen anderen Menschen so ein Leid zufügen (ich verzichte hier bewusst auf das Wort „konnten“, denn Apartheid und Rassendiskrimierung ist leider immer noch viel zu aktuell) ist einfach nicht zu glauben. Douglass‘ Aufzeichnungen sind schwere Kost aber sie mahnen und sind Zeitzeugnis einer anderen Zeit. Die wachen Geister unter uns werden dennoch so einige Vergleiche in der heutigen Zeit ziehen können und es stellt sich einfach die Frage nach dem Warum. Warum maßen wir Menschen uns an über eine Hautfarbe (oder eine Herkunft oder….) einen Menschen zu diskriminieren? Damals wie heute ist das Thema noch aktuell und genau aus diesem Grund erhält dieses Buch beim Verlag Reclam wieder eine neue Stimme. Dennoch bleibt immer wieder ein Tenor in Douglass Worten: Kämpfen für die Freiheit! Besser hätte man es nicht festhalten können. Sein Werdegang raus aus der Sklaverei war besonders und wahrlich beeindruckend. Ich kann dieses Buch nur empfehlen und verzichte hier weiter auf inhaltliche Angaben. Es ist einfach nur lesenswert! 4 von 5 Sterne.

Kommentare: 1
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Cover des Buches Narrative of the Life of Frederick Douglass an American Slave (ISBN: 1593083572)
Sakukos avatar

Rezension zu "Narrative of the Life of Frederick Douglass an American Slave" von Frederick Douglass

Interessant, aber trocken.
Sakukovor 7 Jahren

Frederick Douglass beschreibt in diesem Buch autobiographisch sein Leben als Sklave, von seiner Geburt in die Sklaverei und frühen Trennung der Mutter, seine Eindrücke während des Aufwachsens, seine verschiedenen Herren und unterschiedlichen Aufgaben. Wie er sich größtenteils selbst das Lesen und Schreiben beibrachte und andere Sklaven unterrichtet hat, ein gescheiterter Fluchtversuch und letztendlich der Weg in die Freiheit.

Das Buch ist dabei extrem sachlich, größtenteils distanziert gehalten. Auch wenn Douglass eigene Erfahrungen und Eindrücke schildert, kommen nur an wenigen Stellen tiefe Emotionen hoch.
Statt dessen versucht er ein objektives Bild der Sklaverei, wie er sie erfahren hat, zu geben. So erfährt man viel über die Umstände, Essensversorgung, Kleidung, Arbeitsbedingungen, Feiertage. Auch über die Herren und Aufseher und ihre Eigenarten und Charakterzüge wird berichtet.
Douglass argumentiert dabei an vielen Stellen jede Punkte die er für essentielle Argumente gegen die Sklaverei hält.

Obwohl das Buch eine Autobiographie ist, schreibt Dougless ausschließlich über Themen der Sklaverei und Befreiung von jener. So wird seine Verlobte z.B. erst erwähnt, als er sich in Freiheit befinden und nach ihr schickt. Vorher weiss der Leser gar nichts von ihr und auch danach erfährt man nicht mehr als ihre Existenz.

Das Buch ist auf jeden Fall interessant, wenn man sich für die Umstände der Sklaven und die Argumente der Sklavereigegner interessiert, aber eher trockene Kost und nicht auf einer emotionalen Ebene fesselnd. Das können andere Bücher besser.

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Cover des Buches Mein Leben als Sklave in Amerika (ISBN: 9783889776815)

Rezension zu "Mein Leben als Sklave in Amerika" von Frederick Douglass

Rezension zu "Mein Leben als Sklave in Amerika" von Frederick Douglass
Ein LovelyBooks-Nutzervor 13 Jahren

Frederick beschreibt in seiner Autobiographie das Leben eines Sklaven in Maryland. Er wurde schon als Baby von seiner Mutter getrennt und auf eine andere Farm gebracht. Die weisse Herrschaft mochte es nicht wenn zwischen Mutter und Kind eine zu tiefe Bindung entstand. Doch Frederick ist hart ihm nehmen und gibt nicht auf. Er träumt davon frei zu sein und trotz vieler Rückschläge wird sein Traum eines Tages war.
Das Buch vermittelt einem einen guten Eindruck unter welchen Bedingungen die Sklaven auf den Plantagen gelebt haben. Es geht einem sehr unter die Haut zu erfahren zu was Menschen fähig sind.

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