Frederick Forsyth

 4 Sterne bei 633 Bewertungen
Autor von Der Schakal, Die Akte ODESSA und weiteren Büchern.
Frederick Forsyth

Lebenslauf von Frederick Forsyth

Frederick Forsyth wurde am 25. August 1938 in Ashford, Kent geboren. Er studierte in Granada, Spanien und war Pilot der Royal Air Force. Danach arbeitete er als Reporter fü die Eastern Daily Press in Norfolk sowie als Korrespondent für Reuters. Er berichtete aus Paris, der DDR und der Tschechoslowakei und ging 1965 zur BBC. Seine journalistischen Erfahrungen bilden die Grundlage für seine Romane, mit »Der Schakal« gelang ihm dann der internationale Durchbruch. Forsyth wurde unter anderm mit dem »Edgar Allan Poe Award« und dem »Schwedischen Krimipreis« ausgezeichnet. »Der Schakal« wurde 1973 sowie erneut 1997 u.a. mit Richard Gere und Bruce Willis verfilmt.

Alle Bücher von Frederick Forsyth

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Der Schakal

Der Schakal

 (103)
Erschienen am 01.01.2002
Die Akte ODESSA

Die Akte ODESSA

 (58)
Erschienen am 01.01.2000
Der Afghane

Der Afghane

 (52)
Erschienen am 01.04.2008
Das vierte Protokoll

Das vierte Protokoll

 (42)
Erschienen am 15.01.2013
Die Faust Gottes

Die Faust Gottes

 (43)
Erschienen am 19.05.2008
Das Schwarze Manifest

Das Schwarze Manifest

 (41)
Erschienen am 20.02.2006
Die Todesliste

Die Todesliste

 (36)
Erschienen am 09.03.2015
Des Teufels Alternative

Des Teufels Alternative

 (28)
Erschienen am 01.01.2000

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Neue Rezensionen zu Frederick Forsyth

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angeltearzs avatar

Rezension zu "Die Todesliste" von Frederick Forsyth

Die Todesliste
angeltearzvor 5 Monaten

Eigentlich ist diese Rezension eine Abbruch-Rezension, denn ich habe leider nur 86 von den 320 Seiten gelesen. Ich habe mir trotzdem eine Meinung über das Buch gebildet und nehme mir das Recht raus, diese Meinung in eine Rezension zu verpacken.
Ich habe das Buch gekauft, weil ich den Klappentext unheimlich spannend fand. Das Thema ist leider aktuell und ich mag es Hintergründe zu erfahren. Wenn das Alles dann noch in eine schöne Geschichte gepackt wird, kann man mich schon einfangen.
Auf den ersten Seiten hatte ich schon das Gefühl, dass extrem ausgeholt wird, um zur Hauptgeschichte zu kommen. Irgendwie war das alles schon eine Aneinanderreihung von Fakten, die ich tatsächlich schon mal gehört hatte. Fakten, die wirklich passiert sind. Es werden Namen genannt, die es gibt, aber auch Namen, die sicherlich Fiktion waren. Ich muss hier auch ehrlich gestehen, dass meine Neugierde hier nicht geweckt wurde um weitere Nachforschungen anzustellen.

Als dann langsam die Hauptgeschichte im “heute” anfing, hatte ich gehofft, dass endlich eine richtige Geschichte losgeht. Mit Charakteren, die was erleben. Es kann ja gerne Fiktion sein, die auf Tatsachen beruht, aber irgendwie war das nichts. Es folgten immer noch eine Aneinanderreihung von Fakten. Es wird zwischen Charakteren hin und her gesprungen, aber keine Grundgeschichte aufgebaut.

Ich muss auch leider dem Schreibstil des Autors eine große “Schuld” zuschieben. Für einen Thriller ist der Schreibstil sehr monoton und stellenweise recht überheblich / abgehoben. Ich hatte das Gefühl einen Aufsatz eines Professors zu lesen und kein Buch, das mich unterhalten möchte. Es war ermüdend und ohne jegliche Spannung. Das Buch hat mich auf dem ersten Drittel nicht fesseln können.
Ich weiß, es ist hart ausgedrückt. Ich breche ungerne Bücher ab und überfliege eher die Seiten, damit ich nichts verpasse. Aber da im ersten Drittel immer noch keine richtige Geschichte aufgebaut wurde, gehe ich nicht davon aus, dass es überhaupt noch passieren könnte.

Wer gerne Fakten liest und wem das ganze Thema interessiert, dem möchte ich das Buch ans Herz legen.
Wer allerdings Tatsachen in eine spannende Geschichte verpackt haben möchte, der sollte dieses Buch eher meiden.

Das Cover: Das Cover passt total gut zum Titel. Mich hat es sofort angesprochen.

Fazit: Das Buch war leider ein absoluter Flop für mich. Der Klappentext verspricht so viel und hält es nicht. Der Schreibstil des Autors konnte mich gar nicht packen und die Geschichte ist auch eher auch Aneinanderreihung von Fakten, als eine Geschichte.

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markus1708s avatar

Rezension zu "Die Todesliste" von Frederick Forsyth

Solide Thriller-Kost von Frederick Forsyth
markus1708vor 7 Monaten

Ein Prediger sät Hass und ruft zu Selbstmord-Attentaten auf. Er sendet seine Botschaften über das Internet, ist dabei aber technisch so versiert, dass man ihm nicht auf die Schliche kommen kann. Er kommt auf die „Todesliste“, eine Liste der Top-Terroristen der Welt die um jeden Preis bekämpft werden und die unter allen Umständen eliminiert werden sollen. An seine Fersen heftet sich „der Spürhund“, ein Ex-Marine und Elitesoldat. Mit der Hilfe eines Autisten auf einem Dachboden, eines jüdischen Somaliers und jeder Menge Hightech die die amerikanische Militärmaschine zur Verfügung hat, wird er schließlich fündig. Der Rest ist „nur noch“ ein Himmelfahrtskommando in die Wüste…

Ich mag die Romane von Frederick Forsyth, „Der Schakal“ ist ein Meisterwerk allererster Güte. Dagegen ist dieses Buch eher „guter Durchschnitt“. Die Geschichte ist spannend und erzählt und mir sehr vielen Details gespickt. Während des Lesens habe ich aber mehr als einmal gedacht, welchen Sinn eine wieder neu aufgenommene Person dem Buch jetzt noch wieder geben soll. Zugegeben: Zum Ende hin klärt sich das auf! Alles ist stimmig und logisch. Das Buch bietet solide Thriller-Kost und bekommt von mir drei von fünf Sternen.

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marion_galluss avatar

Rezension zu "Das Phantom von Manhattan" von Frederick Forsyth

Dieser Roman wird ein fantastisches Musical geworden sein!
marion_gallusvor einem Jahr

Was wurde aus dem Phantom der Oper, welches in den Gewölben unter der l’Operà lebte und die junge Opernsängerin Christine Daaé entführte, da es sich unsterblich in die junge Frau verliebte?

Als Madame Antoinette Giry im Jahre 1906 im Sterben liegt und nach einem Notar verlangt, erzählt sie ihm, wie sie seinerzeit den Jungen Erik Mühlheim aus einem Kurisiositätenkabinett befreite und ihn zunächst in ihrem Heim aufpäppelte und dann an ihrer Arbeitsstätte, unter der Pariser Oper, versteckte. Nach dem skandalösen Vorfall um Christine Daaé verhalf sie ihm dann zur Flucht nach Amerika.

Und ihr letzter Wille ist es nun, dass der Notar Dufour einen Brief an Erik für sie zustellen soll. Und das persönlich und zwar in New York. Erik ist in New York zu großem Reichtum gekommen, ist einer der mächtigsten Männer Amerikas. Zu Gesicht bekommen hat das „Phantom von Manhattan“ jedoch bislang niemand ….

***

Als ich damals Anfang 2016 das Musical „Das Phantom der Oper“ gesehen hatte, war ich so begeistert, dass ich die Geschichte lesen wollte. Ich habe dann den Roman vonGaston Leroux gelesen, der sicherlich gu,t aber doch irgendwie auch ein bisschen komisch war. Stichworte: der Perser, Stromausfall …

Mein Onkel erzählte mir dann, dass er mit meiner Tante im Musical „Das Phantom von Manhattan“ war, das einfach fantastisch sei und ihn absolut begeisterte. Ich wusste seinerzeit gar nicht, dass es eine „Fortsetzung“ des Romans gibt. Mein Mann schenkte ihn mir und ich habe ihn innerhalb der letzten 2 Tage verschlungen.

Zu allererst gibt es ein sehr ausführliches Vorwort von Frederick Forsyth, das so gut, interessant und informativ ist, das es sich allein dafür lohnt, das Buch in die Hand zu nehmen. Er zerlegt den Roman von Leroux in einer liebevollen aber klaren Art und Weise und er erzählt sehr viel über die Hintergründe der damaligen Gerüchte (die den Stoff für den Roman lieferten) den Bau und die Architektur des Opernhauses in Paris, uvm. Sehr spannend!

Wie oben im „Klappentext“ bereits erwähnt, beginnt die eigentliche Geschichte dann mit der Erzählung von Antoinette Giry, der Frau, die wir alle aus dem ersten Roman (und auch natürlich aus dem Musical) kennen. Im Roman war sie eher eine unterbelichtete „Schließerin“ der Logen im Operngebäude. Im Musical war sie die Leiterin des Corps des Ballet (der Tanztruppe) und Mutter der Tänzerin Meg.

Wir begleiten dann den Notar auf seinem Weg nach New York, erfahren wie es Erik nach seiner Ausreise nach Amerika ergangen ist. Auch hier verbaut Forsyth sehr viel Interessantes und historisch Belegtes. Ich habe alles nachgelesen und mir alte Bilder angeschaut, da ich zum einen prüfen wollte, ob er wirklich die wahre Geschichte mit seiner Fiktion verknüpft und es zum anderen einfach so spannend war, dass ich mehr wissen wollte.

Jedes Kapitel wird aus der Sicht einer anderen Person erzählt, die in die Handlung involviert ist, und so sind wir immer sehr nah dabei und es geht bisweilen recht dramatisch zu. Mehr verrate ich von der Handlung nicht, denn ich kann jedem, der „Das Phantom der Oper“ gesehen / gelesen hat nur empfehlen, diesen Roman ebenfalls zu lesen.

Die Idee zum Buch kam (natürlich) durch ein Gespräch mit Andrew Lloyd Webber auf, der dann gemeinsam mit Frederick Forsyth an dieser Handlung herumgefeilt hat.

Und eines weiß ich ganz gewiss: Dieser Roman wird ein fantastisches Musical geworden sein! Ich möchte es unbedingt ansehen. Aber zuerst: lest dieses Buch 

© Marion Brunner für Buchwelten 2017

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Frederick Forsyth wurde am 24. August 1938 in Ashford, Kent (Großbritannien) geboren.

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