Frederick Forsyth

 4 Sterne bei 669 Bewertungen
Autor von Der Schakal, Die Akte ODESSA und weiteren Büchern.
Autorenbild von Frederick Forsyth (© C. Bertelsmann Verlag_Christian )

Lebenslauf von Frederick Forsyth

Der König der Polit-Thriller: Frederick Forsyth wurde am 25. August 1938 in Ashford, Kent geboren. Er studierte in Granada, Spanien und war Pilot der Royal Air Force. Danach arbeitete er als Reporter fü die Eastern Daily Press in Norfolk sowie als Korrespondent für Reuters. Er berichtete aus Paris, der DDR und der Tschecheslowakei und ging 1965 zur BBC. 

Seine journalistischen Erfahrungen bilden die Grundlage für seine Romane, mit seinem Debüt »Der Schakal« gelang ihm der internationale Durchbruch. Für seine herausragenden Werke wurde der Autor mit dem Edgar Allan Poe Award, dem Grand prix de littérature policière, dem Cartier Diamond Dagger lifetime achievement Award und dem Schwedischen Krimipreis ausgezeichnet. 

Zahlreiche seiner Romane wurden verfilmt, so u.a. »Der Schakal«, dessen Figuren mit Star-Schauspielern wie Richard Gere und Bruce Willis besetzt wurden.  

Alle Bücher von Frederick Forsyth

Sortieren:
Buchformat:
Cover des Buches Der Schakal (ISBN: 9783492231251)

Der Schakal

 (121)
Erschienen am 01.01.2002
Cover des Buches Die Akte ODESSA (ISBN: 9783492960496)

Die Akte ODESSA

 (62)
Erschienen am 15.01.2013
Cover des Buches Der Afghane (ISBN: 9783442467013)

Der Afghane

 (52)
Erschienen am 01.04.2008
Cover des Buches Die Faust Gottes (ISBN: 9783442467525)

Die Faust Gottes

 (46)
Erschienen am 19.05.2008
Cover des Buches Das vierte Protokoll (ISBN: 9783492302135)

Das vierte Protokoll

 (42)
Erschienen am 15.01.2013
Cover des Buches Das Schwarze Manifest (ISBN: 9783442457526)

Das Schwarze Manifest

 (41)
Erschienen am 20.02.2006
Cover des Buches Die Todesliste (ISBN: 9783442748464)

Die Todesliste

 (37)
Erschienen am 09.03.2015
Cover des Buches Des Teufels Alternative (ISBN: 9783492960472)

Des Teufels Alternative

 (31)
Erschienen am 15.01.2013

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Frederick Forsyth

Neu

Rezension zu "Der Fuchs" von Frederick Forsyth

Nicht unbedingt überzeugend!
Duenivor 12 Tagen

Luke Jennings ist nicht irgendein ein junger hochbegabter Hacker. Luke legt, zur Begeisterung des britischen Geheimdienstes, die Firewalls von Schurkenstarten flach. Leider ist diese hübsche Idee relativ humorfrei und trocken erzählt. Der Spannungsbogen ist vorhersehbar. Britischer Humor: Nicht richtig vorhanden. Für Fans von Frederick Forsyth, die nostalgisch an Pagetuner wie "Der Schakal" oder "Das vierte Protokoll" etc. denken, hat der "Fuchs" nichts oder nur wenig zu bieten. Aber, Frederick Forsyth hat das Polithriller-Genre mit definiert. Deshalb: 3 Sterne.

Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Der Fuchs" von Frederick Forsyth

Packend und brandaktuell
BuchAlexvor einem Monat

Dieses Buch zeigt mir wieder einmal, warum ich Frederick Forsyths Bücher so sehr liebe. Die Handlung ist vielschichtig und offensichtlich messerscharf recherchiert. Dabei ist sie erschreckend aktuell. Auch wenn die Namen teilweise nicht genannt werden, ist klar, welcher realen Person die Figuren entsprechen. Forsyth ist einfach eine Liga für sich in diesem Genre.

Kommentieren0
1
Teilen

Rezension zu "Der Fuchs" von Frederick Forsyth

gute Grundidee ein schlechte Umsetzung
Gwhynwhyfarvor 3 Monaten

Frederick Forsyth hatte ich bisher immer gern gelesen – aber dies ist so ziemlich der langweiligste Thriller, den ich jemals in der Hand hatte. Eigentlich ist dieser Roman ein Lehrbeispiel dafür, wie man aus einer guten Grundidee ein schlechtes Buch machen kann. Thriller steht auf dem Deckel – ich musste mich nach einer Weile des Einhörens vergewissern, ob ich falsch gelesen hätte, denn ich dachte, ich wäre in einem Sachbuch über Edward Snowden und andere Whistleblower gelandet – pulvertrocken wird hier doziert, völlig ohne Charme – das ein gutes Sachbuch ja haben sollte. Oh Verzeihung – wir befinden uns ja in einem Thriller! Irgendwann kommt Handlung hinein.


Ich probiere die Grundstory : Ein junger Autist namens Luke Jennings ist hochbegabt in mathematischen Prozessen und hackt sich durch hochgeheime staatliche amerikanische Firewalls bis in die NSA. Schon wieder ein Autist, mit Aspergersyndrom, der informatische Höchstakrobatik leistet – gleich voll in die Klischeekiste gelangt.  Der Junge – die Eltern – werden vor die Alternative gestellt: eine Anklage vor Gericht erwartet sie, oder sie übersiedeln nach Amerika – Luke soll für den Geheimdienst arbeiten.


Forsyth erklärt mir hier ausgiebig Malware und Trojaner – nee, denke ich, das hätte ich nie gewusst! Aber dort, wo es wirklich interessant wird, wo es mal hineingeht in die Informatik, erfährt man: Es hat geklappt, Luke hat in kürzester Zeit den Air Gap über das Netz überwunden. Aha. Prima. Da kratzt man sich am Kopf. Zwei Systeme, weit voneinander entfernt, durch rein gar nichts miteinander verknüpft, wie kann man hier durch das Netz Informationen fließen lassen? Man könnte das Buch von Edward Snowden lesen, er hat genau beschrieben, wie es funktioniert, eben nicht rein durch das Internet. Ich habe nicht viel Ahnung von Informatik, aber so viel verstehe ich, hier wird eine Menge Blödsinn erzählt. Und dort, wo man sich als Autor einlesen, informieren müsste, machen die Protagonisten das einfach schnell mal. Alles ist hochgeheim, klar, da darf man nichts verraten, auch nicht der Autor. Früher war Forsyth einmal sehr differenziert in wichtigen Punkten. Heute hat man den Eindruck, er versteht die ganze Technik, die Verknüpfungen nicht mehr – redet lieber von vollbracht oder geheim.


Und nun kommen wir zum nächsten Desaster: Forsyth schreibt im Grimmsmärchen Stil. Von der ersten Seite an ist klar, wer gut und wer böse ist: Der US-Geheimdienst, britische Verbündete und der Mossad sind die Guten, alle anderen die Bösen. Snowden ist ein ganz böser Verräter, ein Staatsfeind. Schwarz-Weiß, in einer Welt der Grautöne. Die Übelsten sind Russland, Iran und Nordkorea. Na, wer hätte das gedacht. Im Iran hackt sich Luke in die tiefsten Geheimnisse, legt Urananreicherungsanlagen lahm, hetzt die Bevölkerung in Korea zum Umsturz auf … Putin persönlich (sein Namen wird natürlich nicht benannt) ist hinter dem siebzehnjährigen Luke her, dem Fuchs, denn er ließ ein hochmodernes russisches Kriegsschiff vor der Küste von GB auf Grund laufen. Viele böse Mächte möchten den Fuchs erlegen. Halali! 


Das hört sich ach Action an – nach einer mit faden Charakteren, alles bekannt und man weiß, wie es ausgeht. Wenn die Sache wenigsten spannend geschrieben wäre, könnte man sagen: eine bäng-bäng Story zur Unterhaltung. Aber nicht einmal Spannung hat das Buch zu bieten. Erzählende Fragmente aneinandergesetzt, es fehlt der Erzählfluss, eine Linie. Zwischendrin platziert sich breit die Sachebene mit Erklärungen. Spätestens ab der Mitte war die Sympathie heraus, hab öfter mal gespult. Keine Empfehlung für den oberfaden Thriller.


Frederick Forsyth, geboren 1938 in Ashford/Kent, studierte in Granada, Spanien. Nachdem Forsyth mit 19 Jahren jüngster Pilot der Royal Air Force war, arbeitete er als Reporter für die Eastern Daily Presse in Norfolk und wurde Korrespondent der Agentur Reuters. Er berichtete zunächst aus Paris und später aus Ostdeutschland und der Tschechoslowakei. 1965 ging Forsyth als Reporter zur BBC. Seine Erfahrungen aus dem Journalismus verarbeitete er in Romanen. Mit «Der Schakal» gelang ihm auch als Romanautor der internationale Durchbruch. 



https://literaturblog-sabine-ibing.blogspot.com/p/der-fuchs-von-frederick-forsythrezension.html

Kommentieren0
0
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Zusätzliche Informationen

Frederick Forsyth wurde am 25. August 1938 in Ashford, Kent (Großbritannien) geboren.

Community-Statistik

in 656 Bibliotheken

auf 33 Wunschzettel

von 16 Lesern aktuell gelesen

von 12 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks