Frederick Forsyth

 4 Sterne bei 732 Bewertungen
Autor von Der Schakal, Die Akte ODESSA und weiteren Büchern.
Autorenbild von Frederick Forsyth (© C. Bertelsmann Verlag_Christian )

Lebenslauf

Der König der Polit-Thriller: Frederick Forsyth wurde am 25. August 1938 in Ashford, Kent geboren. Er studierte in Granada, Spanien und war Pilot der Royal Air Force. Danach arbeitete er als Reporter fü die Eastern Daily Press in Norfolk sowie als Korrespondent für Reuters. Er berichtete aus Paris, der DDR und der Tschecheslowakei und ging 1965 zur BBC. 

Seine journalistischen Erfahrungen bilden die Grundlage für seine Romane, mit seinem Debüt »Der Schakal« gelang ihm der internationale Durchbruch. Für seine herausragenden Werke wurde der Autor mit dem Edgar Allan Poe Award, dem Grand prix de littérature policière, dem Cartier Diamond Dagger lifetime achievement Award und dem Schwedischen Krimipreis ausgezeichnet. 

Zahlreiche seiner Romane wurden verfilmt, so u.a. »Der Schakal«, dessen Figuren mit Star-Schauspielern wie Richard Gere und Bruce Willis besetzt wurden.  

Alle Bücher von Frederick Forsyth

Cover des Buches Der Schakal (ISBN: 9783492302142)

Der Schakal

 (130)
Erschienen am 15.01.2013
Cover des Buches Die Akte ODESSA (ISBN: 9783492302166)

Die Akte ODESSA

 (65)
Erschienen am 15.01.2013
Cover des Buches Der Afghane (ISBN: 9783328107262)

Der Afghane

 (56)
Erschienen am 11.07.2021
Cover des Buches Die Faust Gottes (ISBN: 9783442467525)

Die Faust Gottes

 (48)
Erschienen am 19.05.2008
Cover des Buches Das vierte Protokoll (ISBN: 9783492302135)

Das vierte Protokoll

 (43)
Erschienen am 14.01.2013
Cover des Buches Das Schwarze Manifest (ISBN: 9783442457526)

Das Schwarze Manifest

 (43)
Erschienen am 20.02.2006
Cover des Buches Des Teufels Alternative (ISBN: 9783492302159)

Des Teufels Alternative

 (34)
Erschienen am 15.01.2013
Cover des Buches Der Unterhändler (ISBN: 9783492301336)

Der Unterhändler

 (38)
Erschienen am 14.01.2013

Videos

Neue Rezensionen zu Frederick Forsyth

Cover des Buches Des Teufels Alternative (ISBN: 9783492302159)
JessisBuchwelts avatar

Rezension zu "Des Teufels Alternative" von Frederick Forsyth

Des Teufels Alternative
JessisBuchweltvor 7 Monaten

In „Des Teufels Alternative“ entführt uns Frederick Forsyth in eine Welt, in der der Kalte Krieg fast so heiß wird wie mein Kaffee, wenn ich vergesse, ihn zu trinken. Stell dir vor, ein sowjetischer Generalsekretär muss sich zwischen einem Krieg mit dem Westen und einer Hungersnot entscheiden – klingt nach der Art von Entscheidung, die ich treffe, wenn ich zwischen Salat und Pizza wählen muss.

Forsyth, der Meister der Geopolitik, lässt uns in die dunklen Gänge der Macht eintauchen, wo das Schicksal der Welt auf dem Spiel steht. Und wie in jedem guten Thriller gibt es natürlich auch einen britischen Agenten, der so verdeckt arbeitet, dass selbst James Bond sich Notizen machen würde.

Die Geschichte ist so spannend wie die letzten Minuten eines Fußballspiels, bei dem es unentschieden steht. Wir reisen von der Sowjetunion über die USA bis nach Deutschland, und es gibt genug Wendungen, um einen Schleudertrauma zu bekommen. Aber keine Sorge, Forsyths Schreibstil ist so flüssig, dass du das Buch schneller durch hast als eine Tüte Chips während eines Netflix-Marathons.

Das Buch mag zwar aus den 80er Jahren stammen, aber es ist so zeitlos wie die Frage, ob man Ananas auf Pizza tun sollte (Spoiler: Man sollte nicht). Es ist ein Muss für jeden, der Thriller liebt, die so realistisch sind, dass man sich fragt, ob Forsyth nicht heimlich ein Zeitreisender ist.

Also schnapp dir „Des Teufels Alternative“, mach es dir gemütlich und tauche ein in eine Welt, in der die Politik noch verwirrender ist als deine letzte Beziehung. Nur ein Tipp: Fang am besten an einem Wochenende an, denn dieses Buch legst du so schnell nicht mehr weg!

Cover des Buches Das Phantom von Manhattan (ISBN: 9783442554706)
KarenAydins avatar

Rezension zu "Das Phantom von Manhattan" von Frederick Forsyth

„He's an architect and designer, he's a composer and a magician. A genius, Monsieur.” (Giry).
KarenAydinvor 9 Monaten

Worum geht es?

Was ist aus dem Phantom der Oper geworden? In Webbers Version gibt Christine dem Mann mit der Maske den Ring zurück, den er ihr einst geschenkt hat. Dann verschwindet das Phantom. Nun erfahren wir, dass Antoinette Giry Erik ein zweites Mal ein neues Leben geschenkt hat. Als Giry im Sterben liegt, enthüllt sie in einem Brief ein letztes Geheimnis. Sie sendet den Notar Dufour mit diesem Brief nach New York, der Erik nur persönlich übergeben werden darf. Unter seinem Namen ist er nicht bekannt, aber alle sprechen von dem mysteriösen „Phantom von Manhattan“.

 

Kritik

Der Roman startet mit einem interessanten Prolog/Vorwort, in dem Forsyth die „wahre“ Geschichte des Phantoms resümiert. Dabei erläutert er in einer spielerischen, wundervollen Vermischung von Fakt und Fiktion in der Tradition des klassischen Schauerromans, dass Leroux sich in so vielen Punkten „geirrt“ hat, und warum er sich selbst auf die Version von Webber bezieht. Ich habe diesen Prolog sehr gern gelesen, aber Ungeduldige, die keine Infos möchten, können auch gleich mit der Romanhandlung einsetzen. Für das Verständnis ist nur entscheidend, dass die Handlung an die Version von Webber anknüpft.  

Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven geschildert, dazu zählen zum Beispiel Giry, der Notar, ein Journalist und das Phantom selbst. Von jedem erhalten wir neue Informationen und eine andere Sichtweise. Forsyth gibt jedem gekonnt eine ganz individuelle Stimme. Auch dabei bedient er sich Elementen der Gothic Novel. Wie Bram Stoker in Dracula präsentiert auch Forsyth Briefe, Tagebucheinträge, Zeitungsartikel etc. Die Kulisse, das New York um die Jahrhundertwende, ist zudem recht charmant.

Vom Kopf her sage ich, dass das handwerklich sehr geschickt und gut gemacht ist, mein Herz ist jedoch bei Erik und sehnte sich nach ein bisschen mehr Schmonzette. Auch wenn Forsyth, der ja eigentlich gefeierter Autor von Spionageromanen ist, sich in diesem Buch schon intensiv mit unterschiedlichen Gefühlen auseinandersetzt, so war zu wenig Erik & Christin. Über das Schicksal von Raoul de Chagny habe ich ein wenig kichern müssen. Gut gemacht, Mr. Forsyth!

Einer meiner liebsten Sätze aus dem „Phantom“ ist: „He's an architect and designer, he's a composer and a magician. A genius, Monsieur.” (Giry). Und all dies stellt Erik in diesem Roman unter Beweis. Forsyth gibt dem Phantom eine Geschichte, die es verdient hat!

Warum das Ende polarisiert, verstehe ich sehr gut. Aber auch hier spielt Forsyth mit dem (oder eher persifliert) traditionellen Genre des Schauerromans. Ich hatte genauso viel Spaß beim Lesen wie Forsyth wohl beim Schreiben gehabt hat.  

 

Für wen ist das Buch etwas?

Es ist schon eher für Fans des Phantoms sowie für Liebhaber des alten Schauerromans (Gothic Novels). Die haben sicherlich Spaß daran, eine solche Geschichte, die im New York des Jahres 1906 spielt, zu lesen. Es ist auch ein Roman für alle, die einfach mal etwas völlig anderes lesen möchten. Wer gern handlungsgetriebene oder dialoglastige Romane liest, die geradlinig eine Geschichte erzählen, sollte eher zu einem anderen Buch greifen.

 

 

 

Cover des Buches Der Schakal (ISBN: B093T9RXYB)
JonathanSpiess avatar

Rezension zu "Der Schakal" von Frederick Forsyth

Ein Hörgenuss & Spannung pur!
JonathanSpiesvor einem Jahr

Der Schakal  ist eine jener wenigen Geschichten, die man vor Spannung kaum unterbrechen kann.

Uve Teschner liest wie immer hervorragend - genau nach meinem Geschmack. Ruhig aber nicht langweilig, mit viel Tiefe und Charakter.

Die Geschichte selbst beginnt mit "dem Schakal", einem Auftragskiller, der seinen Auftrag und auch seinen Namen erhält und dann mit allen Vorbereitungen beginnt. Dieser Teil nimmt fast das ganze erste Drittel der Geschichte ein, während dieser kaum ein paralleler Handlungsstrang verläuft, man also mehr oder weniger pausenlos dem Auftakt des Schakals folgt. Diese Einseitige Erzählung ist eher ungewöhnlich, doch genau das macht die Geschichte anfangs so spannend. Nichts von dem was passiert ist langweilig, nichts bedarf einem Szenenwechsel.

Erst etwa ab der Hälfte kommt der "Gegenspieler" ins Spiel. Ein erfahrener Kommissar, der - anfangs eigentlich mit nicht mehr als einem Gerücht und reichlich Zufall den Schakal nun verfolgen muss - als Weisung von ganz oben. Hier jedoch, empfand ich die Geschichte erstmals und mehrmals als stark konstruiert, die eher haltlosen Zufälle und Gerüchte - welche die Geschichte jedoch zweifellos zu benötigen scheint, wäre dem Kommissar wohl sonst überhaupt kein Weiterkommen mehr möglich.

Vor allem die Tatsache, dass es nur einen einzigen solchen Profikiller geben soll und das dieser innerhalb weniger Tage aufgespürt werden kann, halte ich für sehr unter- bzw. übertrieben. Vorallem in den 60ern, als die digitale Flächenüberwachung und Rasterfahnung noch Fremdwörter waren. Jedenfalls - es sind Begebenheiten mit denen man sich abfinden muss - die Geschichte geht weiter und wenn man sich nicht auf ein paar Details versteift, macht auch das Weiterhöhren durchaus Spaß! Bis zur letzten Stunde ist absolut unklar, wie die Geschichte enden wird. Auch über zentrale Details des großen Plans des Schakals wird man lange im unklaren gelassen. Und so bleibt die Geschichte auch weiterhin spannend, während sich eine aufregende Jagd entwickelt.

Der Showdown ist nicht weniger spannend inszeniert. Für meinen Geschmack hätte die Geschichte ruhig anders  ausgehen können ;) aber man kann ja nicht alles haben!


Ich kann diesen herausragenden, spannenden Thriller nur wärmstens jedem empfehlen, der mit den Themen Tod, Betrug, und Waffen klar kommt. Der Roman ist weder Actionlastig noch militant.

Kommt ganz klar zu meinen Lieblingsbüchern!

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Zusätzliche Informationen

Frederick Forsyth wurde am 25. August 1938 in Ashford, Kent (Großbritannien) geboren.

Community-Statistik

in 720 Bibliotheken

auf 25 Merkzettel

von 13 Leser*innen aktuell gelesen

von 16 Leser*innen gefolgt

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