Der Afghane

von Frederick Forsyth 
3,7 Sterne bei52 Bewertungen
Der Afghane
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Positiv (31):
angi_stumpfs avatar

Leider zur Zeit wieder aktueller denn je, obwohl das Buch schon vor 10 Jahren geschrieben wurde.

Kritisch (6):
LostHope2000s avatar

Ich komme leider überhaupt nicht in das Buch rein

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Inhaltsangabe zu "Der Afghane"

Ein Undercoveragent in der Schaltzentrale des Terrors
Unter dem Decknamen „Al-Isra“ planen islamistische Fundamentalisten einen Terroranschlag ungekannten Ausmaßes. Als der britische und amerikanische Geheimdienst von dem Plan erfahren, bleibt nur noch eine Chance: Ein Agent muss in das Terrornetzwerk eingeschleust werden, um Zeit und Ort des Attentats herauszufinden. Die Wahl fällt auf Mike Martin, einen erfahrenen Offizier des britischen Secret Intelligence Service, der mit der Sprache und Kultur des Nahen Ostens aufgewachsen ist. Doch schon bald geraten die Dinge außer Kontrolle und ein atemloser Wettlauf gegen die Zeit beginnt …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442467013
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:348 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:01.04.2008
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.04.2008 bei audio media Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    angi_stumpfs avatar
    angi_stumpfvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Leider zur Zeit wieder aktueller denn je, obwohl das Buch schon vor 10 Jahren geschrieben wurde.
    Leider gerade sehr aktuell ...

    Die Geschichte:
    Frederick Forsyth hat dieses Buch zwar bereits vor etwa 10 Jahren geschrieben, doch angesichts der Ereignisse der letzten Zeit ist es leider (wieder) sehr aktuell. Es geht um fanatische Glaubensanhänger, die der westlichen Welt den Kampf angesagt haben.
    Durch einen Zufall gelangen die Geheimdienste Amerikas und Englands an eine verschlüsselte Botschaft, die einen drohenden Terroranschlag enormen Ausmaßes ankündigen könnte. Keine ihrer Quellen kann ihnen Näheres dazu sagen, so dass langsam ein irrwitziger Plan Gestalt annimmt: sie wollen einen ihrer Agenten bei al-Qaida einschleusen.
    Mike Martin ist mit knapp Mitte Vierzig zwar bereits im Ruhestand, doch er erfüllt alle nötigen Voraussetzungen für diese Mission. Er wird in die Rolle eines inhaftierten Taliban-Kommandanten schlüpfen und kann nur hoffen, dass er überzeugend genug ist, um nach vielen Monaten Vorbereitungszeit nicht sofort enttarnt zu werden.

    Meine Meinung:
    Der Autor lässt anfangs noch einmal sehr übersichtlich einige wichtige Eckdaten und Ereignisse in die Geschichte einfließen, die erklären, wie es überhaupt zur heutigen Terrorbedrohung und zu den vielen fanatischen Gruppen gekommen ist, die den “Ungläubigen” den Dschihad erklärt haben. Da ich kein Experte auf diesem Gebiet bin, waren diese Informationen sehr interessant und aufschlussreich.
    Frederick Forsyth ist ein Mann “vom Fach”, was man an vielen Stellen deutlich merkt: die Arbeit der Geheimdienste, die eingesetzten Waffen und die technische Ausrüstung werden sehr authentisch beschrieben. Überhaupt wirkt die ganze Story sehr lebensnah und erschreckend real.

    An Spannung mangelt es nicht, obwohl zunächst viel Zeit für die Vorbereitung der Mission aufgewendet werden muss. Wechselnde Schauplätze bringen zusätzlich Tempo und Abwechslung in die Geschichte. Alles ist bestens durchdacht und es gibt zwar einige Zufälle, die maßgeblich zum Gelingen beitragen, aber diese nehmen nicht überhand.

    Hauptperson ist der Geheimagent Mike Martin, der gerade so sympathisch rüberkommt, dass man ihn gern auf seiner heiklen Mission begleitet und ihm wünscht, dass er am Ende wohlbehalten in seinen Ruhestand zurückkehren kann. Andererseits übertreibt es der Autor aber nicht mit emotionalen Hintergrundinformationen, so dass man als Leser trotzdem noch einen guten Abstand zu den Protagonisten wahren kann und nicht zu entsetzt ist über mögliche Verluste.

    Die zweite wichtige Person ist natürlich “der Afghane”, also der Gefangene, dessen Leben Mike übernimmt. Sein Lebenslauf ist ein gutes Beispiel dafür, wie eigentlich ganz normale, unschuldige Menschen irgendwann in den Fängen des Fanatismus enden.

    Sehr schön fand ich auch die Beschreibung der Schauplätze: der Autor erschafft authentische Szenarien, denen man sich nur schwer entziehen kann.

    Fazit:
    Interessant, fesselnd, erschreckend realistisch – ein Agententhriller mit viel Spannung und Action!

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    Elefantinos avatar
    Elefantinovor 3 Jahren
    Guter Plot....verschenkt!

    "Faction" war vielleicht die treffendste Beschreibung, die für die Erzählweise Frederick Forsyths einmal geprägt wurde. Die kreative Wortschöpfung, ein Mischwort aus "facts" und "fiction", verdeutlicht die Kunst, eine spannende fiktive Handlung so durch akribisch recherchiertes Hintergrundwissen und die Einflechtung real existierender Begebenheiten und Personen zu unterlegen, dass beim Leser der Eindruck entsteht, das Geschilderte habe sich tatsächlich so zugetragen.

    Leider erfüllt der Autor mit dem Spätwerk "Der Afghane" nur noch einen Teil der Aufgabe. Der gelernte Journalist beeindruckt erneut mit fundierten Kenntnissen über die Entstehung religiösen Fanatismus und glaubhafter Darstellung der Verflechtung internationaler Terrornetzweke.

    Die eigentliche Geschichte, die er erzählen will, gerät dabei allerdings in den Hintergrund. Schade, denn das ausgedachte Szenario ist stimmig:

    Britische und amerikanische Geheimdienste erhalten Kenntnis von einem geplanten großen Anschlag der Al-Quaida. Das "Wo und Wann?" ist aber unbekannt, uns so entsteht der riskante Plan, den Ex-Geheimdienstler Mike Martin, Forsyth-Fans schon aus "Die Faust Gottes" bekannt, in die Terrororganisation einzuschleusen. Der soll herausfinden, was sich hinter Al-Isra, so der Codename der Operation, verbirgt........

    So weit, so gut. Doch die Umsetzung dieses bedrückend realistischen Plots in einen großen Thriller gelingt nicht. Seltsam distanziert und lieblos schildert Forsyth Orte und Personen. Dialoge, die sonst viel über seine Protagonisten aussagen, sind eher selten und belanglos.

    Es scheint fast so, als habe der Autor während des Schreibens die Lust an diesem Buch verloren.

    Die Infiltration Al-Quaidas stellt er, wider besseres Wissen, als reines Kinderspiel dar. Zur Rechtfertigung werden recht unglaubwürdige Begebenheiten aus Martins Vergangenheit nachgeschoben. Überhaupt wird der Handlungsstrang nur durch allerlei wundersame Zufälle, die in dieser Häufung verärgern, zusammengeleimt.

    Die athmosphäriche Dichte, das im-Buch-gefangen-sein, charakteristisch für Forsyth-Thriller, erlebt der Leser hier nicht.

    Fazit: Lesbarer Spannungsroman, für verwöhnte Forsyth-Fans aber eine Enttäuschung.

    Kommentare: 2
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    Jeamis avatar
    Jeamivor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend mit viel Hintergrundinfo, der Schluß mir jedoch zu heroisch :-(
    Spannender Afghanistan-Thriller

    Mike Martin Geheimagent im Ruhestand wird in eine Terrorgruppe v. Al-qaida eingeschleust um einen Anschlag riesigen Ausmaßes zu verhindern.
    Spannend mit viel Hintergrundinfo über Land, Kultur, Entwicklung Afghanistans. Doch das Ende der Geschichte war mir zu heroisch!

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    Holdens avatar
    Holdenvor 5 Jahren
    Schwarzer Afghane

    Mike Martin ist erfahrener englischer Fallschirmjäger und Geheimagent, der sich eigentlich zur Ruhe gesetzt hatte. Weil er eine indische Mutter hatte, hat er schwarze Augen und schwarze Haare, so daß er im Nahen Osten leicht als Landsmann durchgeht und aufgrund seiner Sprachkenntnisse als Landsmann durchgeht. Als der Al-qaida-Finanzchef festgenommen werden soll, begeht dieser Selbstmord, aber man kann noch seinen Laptop rekonstruieren, um festzustellen, daß Al-qaida einen großen Terrorakt plant. Martin soll bei dem Terrornetzwerk eingeschleust werden, um festzustellen, was geplant ist. Forsyth berichtet wie gewohnt exzellent von der Arbeit von westlichen Geheimdiensten, deren Aufbau und Zuständigkeiten genauso wie von der Entwicklung Afghanistans, wie die Taliban entstehen konnten usw. Gewohnt hohe Forsyth-Qualität!

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    Lupuss avatar
    Lupusvor 9 Jahren
    Rezension zu "Der Afghane" von Frederick Forsyth

    Al Quaida plant einen veheerenden Anschlag auf die westliche Welt.
    CIA und SIS schleusen den SIS-Offizier Mike Martin ins Terrornetzwerk ein.
    Der Thriler beeindruckt durch akribische Recherche und die kunstvolle Verbindung von Fakten und Fiktion.
    Gehetzt, atemlos, existentiell und böse!!!

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    C
    camiro07vor 10 Jahren
    Rezension zu "Der Afghane" von Frederick Forsyth

    Superspannender Agententhriller immer total spannend vermittelt die Spannung die `Der Mann der niemals lebte in gewissen Teilen vermissen lässt.

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    R
    Rackervor 10 Jahren
    Rezension zu "Der Afghane" von Frederick Forsyth

    Typisch Forsyth - ein Politthriller mit Tiefgang. Jedoch fehlt in der Geschichte der schwarze Faden. Das Buch erscheint wie einzelne, aneinandergereihte Kapitel. Erst am Ende des Buches fügt sich die Geschichte zu einem Ganzen zusammen. Trotzdem ist Spannung garantiert, jedoch besitzt der Roman auch zahlreiche langwierige Passagen.

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    H
    harry5262vor 10 Jahren
    Kurzmeinung: Das Buch ist zweigeteilt. Der erste Teil handelt von der politischen Seite. Super recherchiert. Super spannend. Für Aktionfans aber daneben....
    Rezension zu "Der Afghane" von Frederick Forsyth

    2/3 des Buches sind super recherchiert, sehr gut geschrieben und gehören eigentlich nicht richtig zum Roman gehöhrend. Ist sicher Geschmackssache was man lesen will: Ein Roman oder ein Sachbuch. Ich habe mich für das Sachbuch entschieden und das allein ist jeden Euro wert.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Jahren
    Rezension zu "Der Afghane" von Frederick Forsyth

    Mit der Einstellung auf einen spannenden und 'guten' Forsyth habe ich dieses Buch gekauft. Nun habe ich auf Seite 109 abgebrochen (aufgegeben). Die Story wird da immer noch platziert und aufgebaut.
    Ich bedanke mich jedoch für die sachlichen Informationen, die ich bis dahin erhalten habe.

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    Jens65s avatar
    Jens65vor 10 Jahren
    Rezension zu "Der Afghane" von Frederick Forsyth

    Es ist eine minutiös recherchierte Hintergrundstory. Hochinteressant in der politischen Analyse der internationalen Terrorszene, aber Handlung im Sinne eines Romanes wird erst im letzten Drittel entwickelt. Die Personen bleiben blass, die eigentliche Handlung ist vernachlässigt und wirkt schnell gestrickt.

    Fazit: Lesbarer Spannungsroman, für verwöhnte Forsyth-Fans aber eine Enttäuschung.

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