Frederick Forsyth Der Afghane

(52)

Lovelybooks Bewertung

  • 75 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 2 Leser
  • 10 Rezensionen
(11)
(20)
(15)
(4)
(2)

Inhaltsangabe zu „Der Afghane“ von Frederick Forsyth

Ein Undercoveragent in der Schaltzentrale des Terrors
Unter dem Decknamen „Al-Isra“ planen islamistische Fundamentalisten einen Terroranschlag ungekannten Ausmaßes. Als der britische und amerikanische Geheimdienst von dem Plan erfahren, bleibt nur noch eine Chance: Ein Agent muss in das Terrornetzwerk eingeschleust werden, um Zeit und Ort des Attentats herauszufinden. Die Wahl fällt auf Mike Martin, einen erfahrenen Offizier des britischen Secret Intelligence Service, der mit der Sprache und Kultur des Nahen Ostens aufgewachsen ist. Doch schon bald geraten die Dinge außer Kontrolle und ein atemloser Wettlauf gegen die Zeit beginnt …

Leider zur Zeit wieder aktueller denn je, obwohl das Buch schon vor 10 Jahren geschrieben wurde.

— angi_stumpf

Spannend und mit sehr vielen, inzwischen nicht aktuellen thematischen Hintergründen. Forsyth ist noch immer ein Garant für Spannung.

— MichaelSterzik

Spannend mit viel Hintergrundinfo, der Schluß mir jedoch zu heroisch :-(

— Jeami

Das Buch ist zweigeteilt. Der erste Teil handelt von der politischen Seite. Super recherchiert. Super spannend. Für Aktionfans aber daneben. Danach der Aktionteil irgendwie wie angeklebt. Nur mäßige Verbindung zum ersten Teil. Während der politische Teil gut erzählt wird, wird der zweite lieblos heruntergeschrieben.

— harry5262

Stöbern in Krimi & Thriller

Flugangst 7A

Enttäuschend. Die Story verliert sich in zu vielen Handlungssträngen, was das Mitgefühl für die Protagonisten erschwert.

Ladyoftherings

Der Stier und das Mädchen

Sehr düster und hart, aber auch extrem spannend

nellsche

Origin

Ein Buch in gewohnter Dan Brown Manier, aber ungewohnt langsam und ungewohnt unspektakulär

Johanna_Jay

Jeden Tag gehörst du mir

Zitat": Dabei ist Vertrauen doch das Wertvollste , was wir anderen schenken können."

Selest

Murder Park

Komisches Buch, dachte die ganze Zeit kenn ich irgenwoher. Nur die Auflösung ist gut. Alles nur Show für Paul

kitty4

Dunkel Land

Erfrischendes Ermittlungsteam der etwas anderen Art

Schugga

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leider gerade sehr aktuell ...

    Der Afghane

    angi_stumpf

    13. December 2015 um 14:35

    Die Geschichte: Frederick Forsyth hat dieses Buch zwar bereits vor etwa 10 Jahren geschrieben, doch angesichts der Ereignisse der letzten Zeit ist es leider (wieder) sehr aktuell. Es geht um fanatische Glaubensanhänger, die der westlichen Welt den Kampf angesagt haben. Durch einen Zufall gelangen die Geheimdienste Amerikas und Englands an eine verschlüsselte Botschaft, die einen drohenden Terroranschlag enormen Ausmaßes ankündigen könnte. Keine ihrer Quellen kann ihnen Näheres dazu sagen, so dass langsam ein irrwitziger Plan Gestalt annimmt: sie wollen einen ihrer Agenten bei al-Qaida einschleusen. Mike Martin ist mit knapp Mitte Vierzig zwar bereits im Ruhestand, doch er erfüllt alle nötigen Voraussetzungen für diese Mission. Er wird in die Rolle eines inhaftierten Taliban-Kommandanten schlüpfen und kann nur hoffen, dass er überzeugend genug ist, um nach vielen Monaten Vorbereitungszeit nicht sofort enttarnt zu werden. Meine Meinung: Der Autor lässt anfangs noch einmal sehr übersichtlich einige wichtige Eckdaten und Ereignisse in die Geschichte einfließen, die erklären, wie es überhaupt zur heutigen Terrorbedrohung und zu den vielen fanatischen Gruppen gekommen ist, die den “Ungläubigen” den Dschihad erklärt haben. Da ich kein Experte auf diesem Gebiet bin, waren diese Informationen sehr interessant und aufschlussreich. Frederick Forsyth ist ein Mann “vom Fach”, was man an vielen Stellen deutlich merkt: die Arbeit der Geheimdienste, die eingesetzten Waffen und die technische Ausrüstung werden sehr authentisch beschrieben. Überhaupt wirkt die ganze Story sehr lebensnah und erschreckend real. An Spannung mangelt es nicht, obwohl zunächst viel Zeit für die Vorbereitung der Mission aufgewendet werden muss. Wechselnde Schauplätze bringen zusätzlich Tempo und Abwechslung in die Geschichte. Alles ist bestens durchdacht und es gibt zwar einige Zufälle, die maßgeblich zum Gelingen beitragen, aber diese nehmen nicht überhand. Hauptperson ist der Geheimagent Mike Martin, der gerade so sympathisch rüberkommt, dass man ihn gern auf seiner heiklen Mission begleitet und ihm wünscht, dass er am Ende wohlbehalten in seinen Ruhestand zurückkehren kann. Andererseits übertreibt es der Autor aber nicht mit emotionalen Hintergrundinformationen, so dass man als Leser trotzdem noch einen guten Abstand zu den Protagonisten wahren kann und nicht zu entsetzt ist über mögliche Verluste. Die zweite wichtige Person ist natürlich “der Afghane”, also der Gefangene, dessen Leben Mike übernimmt. Sein Lebenslauf ist ein gutes Beispiel dafür, wie eigentlich ganz normale, unschuldige Menschen irgendwann in den Fängen des Fanatismus enden. Sehr schön fand ich auch die Beschreibung der Schauplätze: der Autor erschafft authentische Szenarien, denen man sich nur schwer entziehen kann. Fazit: Interessant, fesselnd, erschreckend realistisch – ein Agententhriller mit viel Spannung und Action!

    Mehr
  • Guter Plot....verschenkt!

    Der Afghane

    Elefantino

    "Faction" war vielleicht die treffendste Beschreibung, die für die Erzählweise Frederick Forsyths einmal geprägt wurde. Die kreative Wortschöpfung, ein Mischwort aus "facts" und "fiction", verdeutlicht die Kunst, eine spannende fiktive Handlung so durch akribisch recherchiertes Hintergrundwissen und die Einflechtung real existierender Begebenheiten und Personen zu unterlegen, dass beim Leser der Eindruck entsteht, das Geschilderte habe sich tatsächlich so zugetragen. Leider erfüllt der Autor mit dem Spätwerk "Der Afghane" nur noch einen Teil der Aufgabe. Der gelernte Journalist beeindruckt erneut mit fundierten Kenntnissen über die Entstehung religiösen Fanatismus und glaubhafter Darstellung der Verflechtung internationaler Terrornetzweke. Die eigentliche Geschichte, die er erzählen will, gerät dabei allerdings in den Hintergrund. Schade, denn das ausgedachte Szenario ist stimmig: Britische und amerikanische Geheimdienste erhalten Kenntnis von einem geplanten großen Anschlag der Al-Quaida. Das "Wo und Wann?" ist aber unbekannt, uns so entsteht der riskante Plan, den Ex-Geheimdienstler Mike Martin, Forsyth-Fans schon aus "Die Faust Gottes" bekannt, in die Terrororganisation einzuschleusen. Der soll herausfinden, was sich hinter Al-Isra, so der Codename der Operation, verbirgt........ So weit, so gut. Doch die Umsetzung dieses bedrückend realistischen Plots in einen großen Thriller gelingt nicht. Seltsam distanziert und lieblos schildert Forsyth Orte und Personen. Dialoge, die sonst viel über seine Protagonisten aussagen, sind eher selten und belanglos. Es scheint fast so, als habe der Autor während des Schreibens die Lust an diesem Buch verloren. Die Infiltration Al-Quaidas stellt er, wider besseres Wissen, als reines Kinderspiel dar. Zur Rechtfertigung werden recht unglaubwürdige Begebenheiten aus Martins Vergangenheit nachgeschoben. Überhaupt wird der Handlungsstrang nur durch allerlei wundersame Zufälle, die in dieser Häufung verärgern, zusammengeleimt. Die athmosphäriche Dichte, das im-Buch-gefangen-sein, charakteristisch für Forsyth-Thriller, erlebt der Leser hier nicht. Fazit: Lesbarer Spannungsroman, für verwöhnte Forsyth-Fans aber eine Enttäuschung.

    Mehr
    • 3
  • Spannender Afghanistan-Thriller

    Der Afghane

    Jeami

    29. April 2014 um 14:34

    Mike Martin Geheimagent im Ruhestand wird in eine Terrorgruppe v. Al-qaida eingeschleust um einen Anschlag riesigen Ausmaßes zu verhindern.
    Spannend mit viel Hintergrundinfo über Land, Kultur, Entwicklung Afghanistans. Doch das Ende der Geschichte war mir zu heroisch!

  • Schwarzer Afghane

    Der Afghane

    Holden

    24. September 2013 um 16:25

    Mike Martin ist erfahrener englischer Fallschirmjäger und Geheimagent, der sich eigentlich zur Ruhe gesetzt hatte. Weil er eine indische Mutter hatte, hat er schwarze Augen und schwarze Haare, so daß er im Nahen Osten leicht als Landsmann durchgeht und aufgrund seiner Sprachkenntnisse als Landsmann durchgeht. Als der Al-qaida-Finanzchef festgenommen werden soll, begeht dieser Selbstmord, aber man kann noch seinen Laptop rekonstruieren, um festzustellen, daß Al-qaida einen großen Terrorakt plant. Martin soll bei dem Terrornetzwerk eingeschleust werden, um festzustellen, was geplant ist. Forsyth berichtet wie gewohnt exzellent von der Arbeit von westlichen Geheimdiensten, deren Aufbau und Zuständigkeiten genauso wie von der Entwicklung Afghanistans, wie die Taliban entstehen konnten usw. Gewohnt hohe Forsyth-Qualität!

    Mehr
  • Rezension zu "Der Afghane" von Frederick Forsyth

    Der Afghane

    Lupus

    22. February 2010 um 18:17

    Al Quaida plant einen veheerenden Anschlag auf die westliche Welt.
    CIA und SIS schleusen den SIS-Offizier Mike Martin ins Terrornetzwerk ein.
    Der Thriler beeindruckt durch akribische Recherche und die kunstvolle Verbindung von Fakten und Fiktion.
    Gehetzt, atemlos, existentiell und böse!!!

  • Rezension zu "Der Afghane" von Frederick Forsyth

    Der Afghane

    camiro07

    06. December 2008 um 12:56

    Superspannender Agententhriller immer total spannend vermittelt die Spannung die `Der Mann der niemals lebte in gewissen Teilen vermissen lässt.

  • Rezension zu "Der Afghane" von Frederick Forsyth

    Der Afghane

    Racker

    31. July 2008 um 21:44

    Typisch Forsyth - ein Politthriller mit Tiefgang. Jedoch fehlt in der Geschichte der schwarze Faden. Das Buch erscheint wie einzelne, aneinandergereihte Kapitel. Erst am Ende des Buches fügt sich die Geschichte zu einem Ganzen zusammen. Trotzdem ist Spannung garantiert, jedoch besitzt der Roman auch zahlreiche langwierige Passagen.

  • Rezension zu "Der Afghane" von Frederick Forsyth

    Der Afghane

    harry5262

    14. July 2008 um 18:57

    2/3 des Buches sind super recherchiert, sehr gut geschrieben und gehören eigentlich nicht richtig zum Roman gehöhrend. Ist sicher Geschmackssache was man lesen will: Ein Roman oder ein Sachbuch. Ich habe mich für das Sachbuch entschieden und das allein ist jeden Euro wert.

  • Rezension zu "Der Afghane" von Frederick Forsyth

    Der Afghane

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. May 2008 um 07:26

    Mit der Einstellung auf einen spannenden und 'guten' Forsyth habe ich dieses Buch gekauft. Nun habe ich auf Seite 109 abgebrochen (aufgegeben). Die Story wird da immer noch platziert und aufgebaut.
    Ich bedanke mich jedoch für die sachlichen Informationen, die ich bis dahin erhalten habe.

  • Rezension zu "Der Afghane" von Frederick Forsyth

    Der Afghane

    Jens65

    24. May 2008 um 22:10

    Es ist eine minutiös recherchierte Hintergrundstory. Hochinteressant in der politischen Analyse der internationalen Terrorszene, aber Handlung im Sinne eines Romanes wird erst im letzten Drittel entwickelt. Die Personen bleiben blass, die eigentliche Handlung ist vernachlässigt und wirkt schnell gestrickt.

    Fazit: Lesbarer Spannungsroman, für verwöhnte Forsyth-Fans aber eine Enttäuschung.

  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks