Frederick Forsyth Die Akte ODESSA

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Inhaltsangabe zu „Die Akte ODESSA“ von Frederick Forsyth

Der Selbstmord des alten Juden Salomon Taubers wäre fast unbemerkt geblieben, hätte nicht der Zufall dem jungen Hamburger Illustriertenreporter Peter Miller ein vergilbtes Tagebuch in die Hände gespielt: Die minutiösen Aufzeichnungen lassen in ihm den fürchterlichen Verdacht aufkommen, dass der einstige Lagerkommandant Eduard Roschmann noch lebt. Die Jagd auf Roschmann wird ein Abenteuer auf Leben und Tod. Miller gerät in das Räderwerk der mächtigen Geheimorganisation ODESSA, einer Organisation der ehemaligen SS-Angehörigen. In ihrem Auftrag und Schutz entwickelt Roschmann ein Fernsteuersystem für Raketen, die eines Tages Israel endgültig vernichten sollen. Aber wer verbirgt sich hinter den Decknamen Vulkan und Werwolf? Wovon wird ODESSA finanziert? Was enthält die ominöse schwarze Akte? Wer ist Roschmann? Ein spannender Wettlauf beginnt.

Am Tag, an dem JFK ermordet wurde, beginnt diese spannende Geschichte, denn an diesem Tag bekommt ein Reporter zum ersten Mal etwas vom Schicksal des Juden Salomon Tauber mit. Der stirbt nämlich. Und zwar auch an diesem Tag. Durch die eigene Hand. Wegen einer anderen Geschichte, die Jahre vorher stattfand. Über die der Reporter im Laufe der Zeit mehr erfährt. Und mit der er, das erfährt er aber erst ziemlich zum Schluß, tatsächlich etwas zu tun hat. Erzählt wird neben den Erlebnissen Taubers im "Dritten Reich" auch das Anfang der 60er Jahre aktuelle politische Geschehen in Israel, den USA und in Deutschland. Vor allem, wie Deutschland mit den 20 Jahre geschehenen Ereignissen umgeht. Und natürlich von der Akte ODESSA = Organistation der ehemaliugen SS-Angehörigen...

— RobinBook
RobinBook

5 Sterne +++

— Martin-Martial
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    Die Akte ODESSA
    RobinBook

    RobinBook

    11. October 2015 um 13:18

    Am Tag, an dem JFK ermordet wurde, beginnt diese spannende Geschichte, denn an diesem Tag bekommt ein Reporter zum ersten Mal etwas vom Schicksal des Juden Salomon Tauber mit. Der stirbt nämlich. Und zwar auch an diesem Tag. Durch die eigene Hand. Wegen einer anderen Geschichte, die Jahre vorher stattfand. Über die der Reporter im Laufe der Zeit mehr erfährt. Und mit der er, das erfährt er aber erst ziemlich zum Schluß, tatsächlich etwas zu tun hat. Erzählt wird neben den Erlebnissen Taubers im "Dritten Reich" auch das Anfang der 60er Jahre aktuelle politische Geschehen in Israel, den USA und in Deutschland. Vor allem, wie Deutschland mit den 20 Jahre geschehenen Ereignissen umgeht. Und natürlich von der Akte ODESSA = Organistation der ehemaliugen SS-Angehörigen... Diese Geschichte über die deutsche Geschichte mag nicht in Einzelheiten wahr sein, aber Schicksale wie das Salomon Taubers hat es in ähnlicher Form und in zahllosen Varianten leider tatsächlich gegeben. So, wie die Organisation Odessa. Und leider entspricht auch die im Roman angesprochene "Aufarbeitung" den Tatsachen.

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  • Rezension zu "Die Akte ODESSA" von Frederick Forsyth

    Die Akte ODESSA
    FabAusten

    FabAusten

    26. October 2011 um 16:51

    Die Akte Odessa .... Der ehrgeizige Reporter Peter Miller gerät in den Besitz eines Tagebuchs. Er liest es und erfährt, dass der Verfasser den ehemaligen KZ-Kommandanten auf der Straße wieder gesehen hat, der ihn Jahre zuvor gequält hatte. Dieser hat sich in der jungen Bundesrepublik ein neues Leben aufgebaut. Salomon Tauber, der Schreiber des Tagebuchs hingegen wurde von den Dämonen der Vergangenheit nun eingeholt und weiß keinen anderen Ausweg als sich umzubringen. Peter Miller wittert eine große Story, doch weder seine Zeitung noch die Behörden zeigen Interesse oder sperren sich. Doch davon läßt er sich nicht entmutigen und recherchiert weiter. Er reist sogar nach Wien, wo Simon Wiesenthal (eine reale Persönlichkeit, die sich der Verfolgung von NS-Verbrechern verschrieben hatte) ihm von einem geheimem Zusammenschluss von Alt-Nazis berichtet, der Odessa. Aber genau diese hat mittlerweile von Peters Nachforschungen erfahren und einen Killer auf ihn angesetzt.... .... Die Akte Odessa ist in den Jahren 1963/64 angesiedelt. Im Jahr '63 begann der erste Prozess, indem Personen angeklagt wurden, die in Auschwitz Gräueltaten verübt hatten. Die Bevölkerung hingegen vertrat zu einem Großteil die Einstellung, man sollte die dunklen Jahre des Nationalsozialismus auf sich beruhen lassen. Sie wollten zur Tagesordnung übergehen. Diese Atmosphäre spürt auch Peter als er seine Nachforschungen vorantreiben möchte, aber auf Ablehnung und Desinteresse trifft. .... Die Akte Odessa ist ein überaus faszinierender Roman. Seine Faszination erhält er durch den klaren Realitätsbezug. Es wird glaubhaft dargestellt, dass eine Geheimorganisation von SS-Angehörigen nach dem Krieg alte Seilschaften unterstützt und Komplotte geschmiedet haben könnte. Die Bedrohung und Gefahr in die sich der Reporter Peter Miller begibt, wird für den Leser nachvollziehbar und er kann mit ihm mitfiebern. Forsyth hat einen sehr spannenden "Was wäre wenn"-Roman geschaffen. Darüberhinaus vermittelt er die bundesdeutsche Realität und bietet damit ein Portrait der Gesellschaft jener Jahre. Abgesehen von dieser zweiten Ebene hat Frederick Forsyth einen sehr spannenden Thriller geschrieben, der sprachlich zwar kein Meisterwerk ist, aber Unterhaltung und "etwas zum Nachdenken" bietet.

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  • Rezension zu "Die Akte Odessa" von Frederick Forsyth

    Die Akte ODESSA
    gra

    gra

    05. April 2010 um 17:56

    Deutschland in den 60er Jahren: Peter Miller ist Reporter, hat eine hübsche Freundin, einen schnellen Wagen und keine Geldprobleme. Per Zufall kommt er an das Tagebuch eines Juden, der sich kurz zuvor umgebracht hat. In diesem Tagebuch sind seine Erlebnisse im Vernichtungslager minutiös festgehalten. Zunächst nur mäßig interessiert liest Miller die Aufzeichnungen - bis ihn ein Detail in seinen Bann schlägt und mit einem Mal hat er nur noch ein Ziel: den Kommandanten des Lagers zu finden und der Gerechtigkeit zukommen zu lassen. Mit Feuereifer macht er sich auf seine Suche, die ihn quer durch Deutschland führt. Dabei stößt er nicht nur auf Widerstand in den Reihen der Polizei, deren Beamten vielfach ein persönliches Interesse daran haben, dass die Nazi-Zeit nicht aufgearbeitet wird. Es stellen sich ihm auch größere und gefährlichere Probleme in den Weg, denn der Mann, den er sucht ist heute noch in faschistischer Mission unterwegs. Er ist eine der Schlüsselfiguren in der Organisation ODESSA der ehemaligen SS-Mitglieder und diese Gruppe schreckt vor nichts zurück, um das Gelingen ihrer Pläne zu sichern. Die Geschichte des Buches ist gut, aber nicht überwältigend. Was das Buch für mich besonders machte, war - wie bei Forsyth immer - sein Stil. Präzise und schnörkellos schildert er die Geschehnisse und dabei gibt es keine Seite des Buches, die man weglassen könnte, denn jede Information ist wichtig. Diese Reduktion aufs Wesentliche gefällt mir sehr, dagegen kann ich es gar nicht leiden, wenn manche Autoren einen gezwungenen, zu blumigen Stil pflegen. Noch eine weitere Eigenheit finde ich positiv: Die meisten Autoren konfrontieren den Leser einfach mit neuen Figuren und lassen ihn aus der Handlung selbst heraus finden, was das für Menschen sind. Forsyth dagegen gibt dem Leser gerne eine Kurzfassung des Lebens seiner Personen. Obwohl diese oft nur eine Seite lang sind, hatte ich danach immer das Gefühl, den Menschen zu kennen - eine faszinierende Gabe! Wer also Forsyth mag, wird auch hier gut unterhalten werden, auch wenn das Buch wohl nicht zu seinen absoluten Meisterwerken zählt.

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  • Rezension zu "Die Akte Odessa" von Frederick Forsyth

    Die Akte ODESSA
    Jens65

    Jens65

    30. August 2008 um 21:47

    Der Sensationsreporter Peter Miller kommt zufällig in den Besitz des Tagebuchs des Juden Salomon Tauber, der Selbstmord beging. In diesem Tagebuch schildert Tauber seine Erlebnisse des zweiten Weltkriegs im KZ Riga. Als Miller erfährt, daß der ehemalige Lagerkommandant des Lagers Riga noch am Leben ist, macht er sich auf die Suche nach ihm. Der Roman beruht laut Autor auf realen Begebenheiten. Diese Tatsache macht das Buch zu einer atmosphärisch dichten und spannend bis beklemmenden Lektüre.

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  • Rezension zu "Die Akte ODESSA" von Frederick Forsyth

    Die Akte ODESSA
    Maku

    Maku

    12. August 2007 um 19:36

    Vorgeschlagen von Ulrike