Manche Namen sind mir aus der Bibel bekannt, doch ich weiß wenig von ihnen. So nehme ich ab und zu mal ein Buch zur Hand, in dem ein Autor seine Phantasie zu diesen Geschichten spielen lässt. Frederick Pelser ist es gelungen, mich in die Zeit Nebukadnezars, des König von Babylon (1126–1104 v. Chr.) mitzunehmen. Er war stolz und ließ sich wie ein Gott anbeten, weil er die großartige Stadt Babylon geschaffen hatte. Doch die Rache folgte auf dem Fuß: Sein Hochmut wurde bestraft, indem er verrückt wurde und sieben Jahre wie ein wildes Tier lebte. In dieser Zeit kümmerte sich seine Tochter liebevoll um ihn, versuchte ihn mit Harfenklängen zur Ruhe zu bringen, wusch und fütterte ihn. Zusammen mit dem bibelbekannten Daniel brachte sie ihn zurück auf den richtigen, gottesfürchtigen Weg.
Das Buch, das bereits 1997 erschienen ist, ist der zweite Band einer Trilogie über Babylon. In diesem Buch stirbt Nebukadnezar, im nächsten übernimmt ein Sohn die Herrschaft über die Stadt. Die Erzählung liest sich teilweise wie ein Krimi. Allerdings merkt man kaum, dass alles bereits vor über 3000 Jahren stattgefunden haben soll.
Leider habe ich kaum Informationen über den Autor gefunden. Als Pastor lebt (oder lebte?) Frederick Pelser in Südafrika und hat historische Romane geschrieben.


