Frederik Berger Der Ring des Falken

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Inhaltsangabe zu „Der Ring des Falken“ von Frederik Berger

Troubadour am Hof des Stauferkaisers. Provence, im 13. Jahrhundert: Die heile Welt des jungen Bernardou, Sohn des Falkners auf der Burg von Les Baux, zerbricht mit dem Tod seiner arabischen Mutter. Eine von einem Hassprediger aufgestachelte Meute hetzt sie als «Ungläubige» in den Tod. Bernardou erfährt, dass er adoptiert wart. Das einzige Vermächtnis seines leiblichen Vaters: ein Amulett mit geheimnisvoller Gravur. Bernardou schwört sich, die Mutter zu rächen und seine wahre Herkunft zu ergründen. Seine Suche führt ihn an den Hof Friedrichs II. nach Sizilien. Dort kommt er dem Rätsel seiner Herkunft einen Schritt näher. Doch die Liebe zu zwei sehr unterschiedlichen Frauen wird ihm zum Verhängnis ...

Hat mir aussserordentlich gut gefallen. Werde es erneut lesen.

— suedsee-queen
suedsee-queen

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  • und der Falke fliegt los

    Der Ring des Falken
    Thrillerverschlinger

    Thrillerverschlinger

    17. July 2013 um 17:41

    Hallo ihr Lieben,

    eine dramatische Liebe, denn der Held der Geschichte muss sich zwischen 2 Frauen entscheiden. Außerdem erfährt er einige Schicksalsschläge und ist immer hin und her gerissen. Gerade die Liebe zu den 2 Frauen bringt ihn immer wieder in Gefahren und dabei will er doch eigentlich nur mehr über seine herkunf erfahren

    Ein bewegender, faszinierender Roman.

    Viele Grüße,
    Simone

  • Wundervoll erzählt und spannend bis zur letzten Seite

    Der Ring des Falken
    Jessy_Poch123

    Jessy_Poch123

    23. June 2013 um 20:25

    Frederik Berger ist mit seinem neuesten Roman wieder ein fesselndes Meisterwerk gelungen, das seinen Lesern eine Fülle an Details über eine besonders interessante Epoche der Geschichte (ca. 1195 bis 1216) bietet. Wir verfolgen die ersten 25 Jahre der Lebensgeschichte von Bernardou, die mit dem Aufsammeln von Pferdeäpfeln auf der Burg von Les Baux in Südfrankreich beginnt. Der begabte, lernbegierige Junge will zunächst Falkner werden, doch das Geheimnis seiner Herkunft führt ihn nach dem gewaltsamen Tod seiner Mutter an viele Brennpunkte der damaligen großen Geschichte, bis sich in Nürnberg sein Schicksal in einem packenden Finale erfüllt. Mehr will ich von der spannenden Handlung nicht verraten. Doch es geht Berger in seiner Geschichte nicht nur um die historischen Ereignisse und Fakten, die mit großer Präzision und viel Liebe zum Detail geschildert werden. Eigentlich geht es um Bernardous unverbrüchliche Liebe zu zwei sehr verschiedenen Frauen, die beide für ihn in den 20 Jahren der Handlung immer wieder unerreichbar sind, und um die Frage, ob man zwei Frauen gleichzeitig gleich stark lieben kann. Es geht um einen Jungen von niedrigem Stand, der sich in einer starr der Geburt verhafteten Gesellschaft immer wieder verändert und zu hohen Würden aufsteigt. Und es geht um das Geheimnis seiner Herkunft, das ich aber hier nicht lüften will. Berger versteht es in seinen historischen Romanen (siehe auch 'Die Schwestern der Venus') wie kein Zweiter, diese Zutaten (und noch viel mehr) zu einem wundervollen Ganzen zu verweben. Ich habe mich keine Minute gelangweilt und das Buch in kürzester Zeit bis spät nachts zu Ende gelesen. Der Autor hat sogar den bemerkenswerten Mut, Tabus des historischen Romans (wie homosexuelles Verhalten einiger Figuren) an- und auszusprechen, ohne dass es peinlich wird. Großartig! Ein Kritikpunkt: der Titel. Ich habe mich bei der Lektüre die ganze Zeit über gefragt, warum das Buch 'Der Ring des Falken' heißt, trägt Bernardou doch ein Amulett mit den Buchstaben FHR. Erst auf den allerletzten Seiten erscheint dann noch der titelgebende Ring. Vielleicht sollte der Verlag beim nächsten Roman Frederik Bergers mehr Sorgfalt auf die Titelauswahl verwenden. Fazit: Ein Muss für alle Leserinnen und Leser anspruchsvoller historischer Romane, die mit der in den letzten Jahren überhandnehmenden Seichtheit vieler Geschichten dieses Genres nichts mehr anfangen können!

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