Die heimliche Päpstin

von Frederik Berger 
3,3 Sterne bei27 Bewertungen
Die heimliche Päpstin
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

CorinaPfs avatar

War eine Lange SUB Leiche habe es jetzt mal gelesen und fand das Buch echt toll. Es gab zwar einige längen aber trotzdem toll

Bellexrs avatar

Fazit: Stellenweise etwas zu detailreich, aber zumeist unterhaltsam und hervorragend recherchiert.

Alle 27 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Die heimliche Päpstin"

Die heimliche Herrscherin Roms Schon zu ihren Lebzeiten wird die schöne Marozia zur Legende. Bevor sie die Ehe mit einem Markgrafen eingehen muss, gewährt ihre Familie Papst Sergius das Recht der ersten Nacht. Das Kind, das Marozia auf die Welt bringt, ist der Sohn des Papstes. Fortan kennt sie nur ein Ziel: Ihr Erstgeborener soll ebenfalls Papst werden - auch wenn sie dazu die Macht über Rom erlangen und sich gegen ihre Familie stellen muss. Ein historisch verbürgtes Schicksal - Marozias dramatisches Leben hat auch die Legende der Päpstin Johanna beeinflußt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746624129
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:441 Seiten
Verlag:Aufbau TB
Erscheinungsdatum:18.03.2008
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.02.2007 bei Der Audio Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,3 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne2
  • 4 Sterne10
  • 3 Sterne11
  • 2 Sterne2
  • 1 Stern2
  • Sortieren:
    CorinaPfs avatar
    CorinaPfvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: War eine Lange SUB Leiche habe es jetzt mal gelesen und fand das Buch echt toll. Es gab zwar einige längen aber trotzdem toll
    Ein sehr gut ausgearbeiteter historischer Roman

    Inhalt:


    Wir begleiten in diesem Buch Aglaia. Sie ist eigentlich eine sehr gelehrtes Kind und kann viele verschiedene Sprache. Sie unternimmt mit ihrer Familie eine Reise, doch bei der Schifffahrt, wird die Mannschaft,  Aglaia und ihre Familie von Piraten angegriffen. Nur Aglaia und ihre Mutter überleben, doch sie wünschen sich dass sie Tod wären. Die beiden werden Missbraucht und verbal sowie körperlich Misshandelt. 
    Nachdem sie wieder auf den Festland sind werden sie getrennt und verkauft als Sklaven.  Sie werden sich nie wieder sehen
    Aglaia wird, dann nach Rom verkauft und kommt in ein Haus eines reichen Mannes namens Sergius. Dort wird sie die Geliebte des Mannes, doch wie sie Schwanger wurde, hätte Sergius sie am liebsten getötet, da er das Amt des Papstes wollte. . Doch Algaia wird wieder verkauft und wird nun als Amme verwendete, von einem kleinen Mädchen Marozia. Sie begleitet nun das Kind durch ihr Leben und verbindet mütterliche Gefühle. 




    Schreibstil:


    Wir bewegen uns in zwei Zeiten. Denn am Anfang sind wir gemeinsam mit Aglaia und Marozia im Gefängnis. Damit Aglaia, die schon älter ist, nicht verrückt wird schreibt sie ihre Lebensgeschichte auf und was sie alles erlebt hat und welche Intrigen gesponnen wurden, nur damit alle vom Rang aufsteigen. Der Schreibstil war gut, ist ging viel in die politische Richtung und da konnte es sich auch etwas ziehen. Aber es kamen immer wieder Wendungen ,dass man das Buch nicht aus de Hand legen konnte. Mir fehlte etwas die Liebesgeschichte, die sich nur am Rand bewegte. 
    Mir hat auch gut gefallen, dass sich das Buch in einer langen Zeitspanne bewegte.




    Protagonistin;


    Aglaia ist eine Person, wenn sie jemanden mag, dann steht sie hinter einem auch wenn dieser schlimme Entscheidungen treffen. Sie findet es nicht gut und dies sagt sie auch immer wieder. Da sie jedoch Sklavin ist muss immer gut aufpassen, wie und was sie etwas sagt, denn sie könnte ohne umschweife getötet werden und keiner würde es interessieren. Auch muss immer aufpassen, da sie ein kleinen Jungen hatte. Aber sie liebt ihr Kind und auch ihr Pflegekind und sie tut alles und opfert alles für die Kinder.




    Fazit:
    Leider stand das Buch zu lange auf meinen SUB. Es war im großen und ganzen ein wunderschönes Buch mit tollen Charakteren. Auch die Intrigen und wie diese gesponnen wurden fand ich sehr faszinierend. Auch über wie viel Leichen man gehen muss um an sein Ziel zu erreichen. Ich gebe dem Buch 4 Sterne da es sich an manchen Stellen doch gezogen hat.  

    Kommentieren0
    153
    Teilen
    Bellexrs avatar
    Bellexrvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Fazit: Stellenweise etwas zu detailreich, aber zumeist unterhaltsam und hervorragend recherchiert.
    Ataraxia ...

    … Seelenruhe, dies ritzt die Sklavin Aglaia in die Steinwand eines Verlieses der Engelsburg. Rund 40 Jahre zuvor: Aglaia ist eine Sklavin, die im Hause des Adeligen Teopylactus  im 10. Jahrhundert in Rom lebt. Dort wird die junge Frau  Amme der kleinen Marozia. Deren Mutter Theodora hat mit ihrer ältesten Tochter Großes vor: Marozia soll maßgeblich politischen Einfluss auf Rom nehmen. Und die ehrgeizige Frau wird dies in ihrem aufregenden Leben auch umsetzen. Marozias Sohn besteigt den Heiligen Stuhl und sie selbst will Kaiserin von Rom werden. Doch ihren Ehrgeiz muss Marozia teuer bezahlen.

    Frederik Berger erzählt das aufregende Leben der historischen Person Marozia oder auch Marocia, welche Anfang des 10. Jahrhunderts in Rom lebte. Sie war angeblich die Geliebte von Papst Sergius III., mit König Hugo von Italien verheiratet,  ihr eigener Sohn wie auch ihr Enkel sollen Päpste gewesen sein und  Marozia selbst soll die weltliche wie die kirchliche Politik Roms maßgeblich beeinflusst haben.

    Der Autor erzählt dieses ereignisreiche Leben von Marozia nicht aus deren Sicht, sondern aus der Erinnerung ihrer Amme und Vertrauten, der Sklavin Aglaia. Aglaia ist eine hochgebildete junge Frau als sie mit rund 18 Jahren von den Sarazenen entführt und durch Zufall im Hause von Teopylactus und Theodora landet, den Eltern von Marozia. Selbst schwanger wird Aglaia die Amme von Marozia, welche sie zusammen mit ihrem eigenen Sohn großzieht. Aglaia liebt Marozia wie eine eigene Tochter, was auch der Grund dafür ist, dass sie sich Jahrzehnte später zusammen mit Marozia in eines der Verliese der Engelsburg einsperren lässt und nicht von deren Seite weicht. Um die qualvollen Stunden sinnvoll zu nutzen, schreibt Aglaia ihre Geschichte auf und so lernt man erst einmal das Leben der jungen Sklavin kennen und wie sie letztendlich in die Villa von Teopylactus kam.

    Während ihrer Erinnerungen geht Aglaia auch sehr ausführlich auf die politische Situation in Rom ein. Die Päpste in Rom wechseln praktisch monatlich, das Machtgerangel um den Heiligen Stuhl ist groß und tödlich, Rom ist verkommen, Bettler säumen die Straßen, Diebstähle sind an der Tagesordnung und die Felder vor der Stadt liegen wegen den Sarazenenangriffen brach. Rom verkommt immer mehr. Mithilfe von Aglaia gelingt es Teopylactus hier Änderungen herbeizuführen, was seine Macht in Rom verstärkt und bald ist es dann auch soweit und sein Wunschkandidat Sergius wird zum Papst ernannt.

    Frederik Berger erzählt die Geschichte von Aglaia und Marozia verhalten, nachdenklich und ruhig. Intensiv geht er auf die politische Situation Roms im 10. Jahrhundert ein und gibt hierdurch einen sehr guten Überblick über die damalige Lage und wie es Marozia mit ihrer Intelligenz und ihrem Ehrgeiz gelang, an die Macht zu gelangen. Dies ist zumeist anschaulich, tiefsinnig, sprachlich auf hohem Niveau und unterhaltsam erzählt, ab und an war es mir aber etwas zu ausschweifend, zu düster, zu nachdenklich. Man merkt in jeder Zeile, dass Frederik Berger das Leben von Marozia exzellent recherchiert hat, doch diese Liebe zum Detail nimmt öfters die Spannung aus dem Roman. 

    Von der liebenswerten, selbstlosen, genügsamen und hochintelligenten Aglaia erhält man fast sofort eine Vorstellung, deren Charakter ist sehr facettenreich beschrieben, aber die Hauptperson Marozia wurde für mich nicht recht greifbar, während des gesamten Buches fühlte ich eine gewisse Distanz zu ihrer Person. Ihre nicht minder machthungrige Mutter Theodora wie auch ihr etwas zögerlicher Vater Teopylactus dagegen sind sehr gut herausgearbeitet. Und auch alle anderen fiktiven wie auch historischen Figuren des Romans wurden vom Autor detailreich beschrieben.

    Fazit: Das bewegende Leben einer außergewöhnlichen Frau erzählt Frederik Berger anschaulich und unterhaltsam, allerdings manchmal auch etwas zu detailreich, was öfter die Spannung aus dem ansonsten sehr guten Roman nahm.

     

    Kommentieren0
    10
    Teilen
    Niccis avatar
    Niccivor 8 Jahren
    Rezension zu "Die heimliche Päpstin" von Frederik Berger

    Erst mal zum Inhalt...
    Die Handlung spielt im Rom des 10. Jahrhunderts. Es geht um Marozia, die Tochter einer Adelsfamilie, die wegen ihrer Schönheit von allen verehrt wird. Aber sie ist auch sehr ergeizig und möchte ihre Mutter, die bereits die mächtigste Frau Roms war, noch an Einfluss überbieten. Zunächst muss sie sich jedoch deren Plänen beugen: Nach der Vertreibung ihrer Jugendliebe Alexandros wird sie mit einem ihr verhassten Mann verheiratet und gezwungen sich sogar dem Papst hinzugeben. Dieser wird Vater ihres ersten Sohnes. Die ergeizige Marozia beschließt, dass dieser Sohn selbst einmal Papst werden soll und sie selbst durch ihn an Einfluss gewinnen wird. Der Aufstieg zu Ruhm und Macht gelingt ihr, allerdings zu einem hohen Preis.

    Das Buch ist nicht aus Sicht von Marozia selbst geschrieben, sondern aus der ihrer Amme Aglaia. Das ist recht interessant gemacht, weil man so nicht auf die recht einseitigen Ansichten von Marozia beschränkt ist. Zu kritisieren ist allerdings, dass die Handlung dadurch oft enorme Zeitsprünge macht und der Leser am Beginn eines Kapitels immer erst einmal schauen muss, wo er nun gerade ist. Die Handlung selbst ist schon an einigen Stellen sehr spannend und schafft es auch, den Leser zu fesseln. Allerdings gibt es andere Stellen, die sehr zäh und ziemlich langatmig sind. Ich hatte an einigen Stellen wirklich Mühe weiterzulesen und das kenne ich so von mir nicht!

    Fazit: Insgesamt war das Buch ok, ich hätte allerdings ein bisschen mehr erwartet. Zum Schluss war das Buch leider ziemlich voraussehbar, sodass ich eigentlich nur noch quer gelesen habe, um es irgendwie zu Ende zu bringen.

    Kommentieren0
    10
    Teilen
    danjos avatar
    danjovor 9 Jahren
    Kurzmeinung: Nicht so gut wie das Buch "Die Herrin der Päpste" von Eric Walz
    Desres avatar
    Desre
    Ein LovelyBooks-Nutzer
    S
    Schwester2001vor 3 Monaten
    Literaturcocktails avatar
    Literaturcocktailvor 10 Monaten
    Kitkats avatar
    Kitkatvor einem Jahr
    carlindas avatar
    carlindavor einem Jahr

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks