Frederik Hetmann Traumklänge

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Inhaltsangabe zu „Traumklänge“ von Frederik Hetmann

Eine geheimnisvolle Kugel rollt durch die Zeiten. Nur wenige Menschen haben die Fähigkeit, ihren besonderen Klang zu vernehmen, einen Klang, der ihrem Leben eine neue Richtung gibt, der sie bezaubert, animiert und inspiriert. Als der verhinderte Schriftsteller Izaak in New York die Kugel von einer schönen Unbekannten mit Namen Eliza erhält, verändert sich auch sein Leben auf mysteriöse Weise: Endlich findet er für seinen großen Roman den Stoff, nach dem er so lange gesucht hat. Er erzählt die weit verzweigte und märchenhafte Geschichte der Kugel und ihrer Traumklänge, "das längste Märchen, das es je gab".§Flötenspieler und Ritter, Kartenzeichner und Dichter, schöne Prinzessinnen und leidenschaftliche Frauen - sie alle und noch viele andere berührt die Kugel auf ihrem Weg nach New York, wo zuletzt eine jüdische Hochzeit gefeiert wird und sich herausstellt, dass sich auch heute noch Märchen ereignen, über die man nur staunen kann.§§Ein opulenter Geschichten-Roman, der zum Träumen einlädt und mit überbordender Fabulierlust vergangene Welten ebenso beschwört wie das New Yorker Leben unserer Tage.
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  • "Traumklänge oder Das längste Märchen, das es je gab" von Frederik Hetmann

    Traumklänge

    Jacynthe

    19. January 2015 um 10:55

    Inhalt Izaak träumt davon, einen Roman zu schreiben, bei dessen Lektüre man die Welt vergessen kann, doch im fehlt die nötige Inspiration. Diese gelangt schließlich in Form einer metallenen klingenden Kugel in seinen Besitz, die dann auch die Hauptrolle in seiner Geschichte erhält. Die Kugel fördert die Erfüllung der Träume des Besitzers, doch obwohl sie von vielen als Glücksbringer betrachtet wird, beschert sie nicht jedem von ihnen ein Happy End. Meine Meinung Ich bin froh, dieses Buch endlich von meine SuB befreien zu können, wo es schon seit vielen Jahren steht. Ich weiß, dass ich es vor einiger Zeit schon einmal begonnen hatte und war eigentlich der Meinung, es bald darauf wieder weggelegt zu haben. Beim Lesen hatte ich jetzt aber so viele Déjà-vu-Erlebnisse, dass ich mich ernsthaft fragen muss, ob ich das Buch vielleicht doch schon einmal ganz gelesen habe. Falls dem so wäre, wäre es das erste Mal, dass mir so etwas passiert ist, nämlich, die Lektüre eines ganzen Buches vergessen zu haben. Andererseits wäre das nicht verwunderlich, denn insgesamt ist das Buch mit den darin enthaltenen kurzen Geschichten für mich keines, das durch irgendwelche markanten Geschehnisse im Gedächtnis bleiben würde. Zwei Geschichten sind in diesem Buch miteinander verknüpft: Die des Journalisten Izaak, der durch seine neue Freundin Eliza an eine geheimnisvolle Kugel gelangt, die ihn dabei unterstützt, seinen lange geplanten Roman in die Tat umzusetzen. Dieser wiederum stellt die zweite Geschichte dar, bei der der Leser der Kugel durch die Zeit und rund um die Welt folgt. Die Reise beginnt mit einer märchenartigen Erzählung wie aus Tausendundeiner Nacht, durchquert das Mittelalter, reist in die neue Welt und sogar in das Reich der Feen. Man wohnt Inquisitionen und Kriegen bei, aber auch Augenblicken größten Glücks und erfüllter Liebe. Menschen mit realen Vorbildern begegnen dabei erfundenen Persönlichkeiten, die an verschiedensten historischen Ereignissen beitrugen oder zumindest direkt von ihnen beeinflusst wurden. Wer historisch und politisch nicht so bewandert ist, kann kurzen Stellungnahmen im Anhang entnehmen, ob das Gelesene nun wahr oder erfunden ist und wo gegebenenfalls mehr über die vorkommenden Personen und Ereignisse erfahren werden kann. Ich stehe so einem Schreibstil eher skeptisch gegenüber, denn aus dem Bereich der Pädagogik weiß ich, wie schnell sich falsche Tatsachen als richtig einprägen, wenn man sie liest. Das Buch ist daher mit Vorsicht zu genießen. Passagenweise hat mir der Roman ganz gut gefallen und einige Kapitel vermochten es durchaus, mich zu fesseln. Zu diesen zählt zum Beispiel die Rahmengeschichte, die von Izaak und Eliza handelt und gegen Ende äußerst spannend wird. Im Großen und Ganzen empfand ich den Roman aber als anstrengend und langweilig. Besonders missfallen hat mir die plumpe Art des Autors, über Sex zu schreiben. Die häufig vorkommenden Szenen wirken konstruiert und erschienen mir oft unpassend, außerdem liefen sie immer gleich ab. Generell bin ich über die in dem Buch auftauchenden Frauenrollen weniger glücklich, was aber großteils auch den Zeiten geschuldet ist, in der die Kapitel jeweils spielen. Ich finde auch nicht, dass die im Buch enthaltenen Kapitel in die Gattung "Märchen" einzuordnen sind, wie der Titel impliziert. Es könnte allenfalls noch als modernes Märchen durchgehen, wobei auch das keine Bezeichnung ist, die mir sofort zu diesem Buch einfallen würde. Ich vergebe 2 von 5 Wolken für diesen Roman.

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  • Rezension zu "Traumklänge" von Frederik Hetmann

    Traumklänge

    kagee

    05. December 2012 um 14:25

    Eine geheimnisvolle Kugel wurde einst geschaffen um Ihrem Besitzer seinen sehnlichsten Wunsch zu erfüllen. Über die Jahrtausende gelangt sie in den Besitz verschiedenster Menschen, deren Geschichten in diesem Roman erzählt werden. Leider kann ich mich der positiven Bewertung meiner Vorrezensenten nicht anschließen. Eigentlich lese ich sehr gerne Märchen und versprach mir von dem Untertitel „Das längste Märchen, das je gab“ viel; vor allem natürlich märchenhafte Geschichten. Der Ausgang vieler Geschichten war für mich nach einem immer wiederkehrenden Schema-F zu oft voraussehbar. Häufig endeten sie in einem gewaltbesetzten Fiasko. Ebenso hat für mich aufdringlich in den Vordergrund gerücktes politisches Gedankengut nichts in einem Märchen verloren. Vielleicht ist für solcherlei Gedanken in einem historischen oder biografischen Roman Platz, doch hier soll schließlich „das längste >>Märchen<<, das es je gab“ erzählt werden. Viele dieser vermeintlichen Märchen sind mit historischen Informationen überladen. Nur wenigen Geschichten steht wirklich das Prädikat Märchen zu. Viele sind (sehr) frei nacherzählte historische Begebenheiten. Insbesondere an den „neuzeitlichen“ Geschichten gefiel mir nicht die Verwebung von historisch bedeutsamen Persönlichkeiten und dem sphärischen Einfluss der Kugel auf ihren Besitzer. Diese Geschichten habe ich als weit hergeholt und teils als inhaltlich wirr empfunden. Die Charaktere sind oft nur oberflächlich gezeichnet und Ihr Handeln leicht zu erahnen. Mit den wenigsten konnte ich warm werden oder mich zumindest in Ihr Denken und Handeln hineinversetzen. Gut gefallen hat mir jedoch die Rahmengeschichte, die den Leser durch das gesamte Buch begleitet, allerdings würde ich sie nicht als Märchen bezeichnen. Für diese Geschichte hat sich das Lesen durchaus gelohnt. Insgesamt wurden zu viele Geschichten in diesem Buch erzählt, es ist schwierig den Überblick über die Stationen der Kugel zu behalten. Weniger ist manchmal mehr. Mein Fazit: diesem Buch liegt eine vielversprechende Idee zu Grunde, deren Umsetzung meinen vielleicht auch zu hohen Erwartungen jedoch nicht gerecht werden konnte. Empfehlen kann ich dieses Buch leider nicht.

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  • Rezension zu "Traumklänge" von Frederik Hetmann

    Traumklänge

    charlotte

    22. March 2011 um 10:01

    Ein Buch bestehend aus vielen märchenhaften Geschichten, durch die als roter Faden eine geheimnisvolle Kugel aus Metall rollt. Ein sehr interessanter Ansatz des Autors und an vielen Stellen schön und spannend zu lesen, weil sich die Kugel auch durch die Geschichte rollt. Einige wenige Geschichten konnten mich nicht so begeistern, die Geschichte, die sozusagen alles einrahmt, war mir am Anfang zu merkwürdig. Doch mit jeder Geschichte, die mit HIlfe der Kugel erzählt wird und mit der man näher an die Gegenwart kommt, wird alles klarer. Ich musste beim Lesen sehr oft an Karen Blixen und ihren intertextuellen Stil denken, denn auch dieser Autor lässt sich von allem Möglichen inspirieren. Da sind die wenigen Erklärungen, die er für die einzelnen Kapitel hat, öfters hilfreich. Zum Beispiel gibt er an, welche Details den Tatsachen entspricht und was er erfunden hat. So kann der interessierte Leser das eine oder andere noch vertiefne und nachlesen. Insgesamt ein schönes Buch, an dem ich zwar recht lange gelesen habe, da die vielen unterschiedlichen Geschichten bewikren, dass man es nicht unbedingt in Einem durchlesen muss, das mir aber auch viele unterhaltsame Lesestunden beschert hat. Von dem Autor, dessen Stil mir unheimlich gefallen hat, werde ich sicher noch mehr lesen, wenn es sich ergibt.

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  • Rezension zu "Traumklänge" von Frederik Hetmann

    Traumklänge

    lunafaye

    22. October 2008 um 18:03

    einfach ein schönes Märchen... zum träumen...

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