Frederik Pohl Die Gateway-Trilogie

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Inhaltsangabe zu „Die Gateway-Trilogie“ von Frederik Pohl

Aufbruch ins UngewisseGateway: Ein Asteroid, der in einem exzentrischen Orbit um die Sonne entdeckt wird. Von außen ein verkohlter Materieklumpen, von innen das Tor zum Universum: Gateway ist die Hinterlassenschaft, der Hitschi, einer außerirdischen Zivilisation, die vor langer Zeit ausgestorben ist. Gateway diente als Weltraumbahnhof und ist voller Schiffe, die darauf programmiert sind, mit Überlichtgeschwindigkeit in die entlegensten Winkel der Universums zu fliegen. Das Ganze hat nur einen Haken: Die Piloten wissen nicht, wo ihre Reise enden wird ...

Mit einigen Längen aber insgesamt sehr unterhaltsam und gute SF

— gorgophol
gorgophol

Brücke zwischen Golden Age Space Opera und New Wave, vielleicht Pohls bestes Buch.

— Arkron
Arkron

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    Die Gateway-Trilogie
    Babscha

    Babscha

    19. April 2017 um 01:31

    Gateway, der Namensgeber dieser zwischen 1976 und 1984 geschriebenen und mit edlen Preisen der SF überhäuften Trilogie, ist ein Asteroid in Erdumlaufbahn, auf dem die Menschen in näherer Zukunft Raumschiffe einer seit Ewigkeiten völlig von der Bildfläche verschwundenen Spezies, der Hitschi, vorfinden. Wie sich herausstellt, sind die Dinger voll funktionstüchtig und jedes hat eine fest eingebaute, aber nicht änderbare Ziel- wie Rückkehrprogrammierung. Jeder Flug also ein lebensgefährlicher Aufbruch ins Unbekannte. Mutige Menschen, die Prospektoren, machen sich auf den Weg. Die meisten kommen von ihrer Expedition irgendwann ohne jeden Erfolg zurück, einige mit gefundenen Artefakten, die ihnen im Regelfall zu großem Reichtum verhelfen, manche gehen einfach verloren. Die politischen Verhältnisse auf der Erde sind derweil wie gehabt ziemlich instabil, keiner traut keinem, alle möchten unbedingt mehr über die Hitschi erfahren, und Überbevölkerung bei sich immer mehr verknappenden Nahrungsressourcen ist das ungelöste Kernproblem. Bei dieser düsteren Ausgangssituation betritt dann die Hauptperson des Zyklus, ein Mann namens Robinette Broadhead, die Bühne. Aus ärmsten und zerrütteten Verhältnissen stammend, erhält er plötzlich die Chance, in der Gateway-Lotterie mitzumischen und mit einer der dortigen Fähren Richtung Nirgendwo aufzubrechen. Das macht er dann natürlich auch mit dem Ergebnis, dass beim nachfolgenden desaströsen Kontakt mit einem schwarzen Loch er als einziges Besatzungsmitglied zurückkehrt und als schwerreicher, aber innerlich gebrochener Mann sein weiteres Leben fristet. Dies vor allem deshalb, weil er Klara, die Liebe seines Lebens, dort zurück lassen musste, worüber er auch nie hinweg kommen wird. Soweit der Einstieg in den ersten Band des Zyklus. Was soll man sagen? Die Trilogie ist typische SF-Kost aus der Blütezeit des Genres mit allem drin, was man von so einem Buch letztlich erwartet: Fremde unheimliche Spezies aus den unerforschten Tiefen der Galaxis; eine instabile, auseinanderbrechende Welt im Aufbruch zu den Sternen, in der es nur noch Reich und Arm gibt, wo jeder völlig emotionslos und korrupt sein Glück machen will; ausschweifende, visionäre Zukunftsszenarien, unterlegt mit mehr als nur einem guten Schuss Computertechnologie sowie episch breit getretener theoretischer Lehrbuchphysik für lesend nacharbeitende Durchschnittsgehirne in ihrem steten Bemühen, den ganzen Ausführungen irgendwie zu folgen. Und der Mensch selbst? Typisch für die SF-Romane dieser Zeit letztlich völlig austauschbares, eher unwichtiges Beiwerk des großartigen Weltenszenarios ganz nach dem Gusto des Autors; die Mitspieler fast ausnahmslos unangenehme bis abstoßende, manchmal langweilige, immer irgendwie gesichtslose Charaktere in ihrer Gier nach Macht und Reichtum. Und am schlimmsten: rund um die Uhr alle Akteure mit dem Ausleben ihres Geschlechtstriebs befasst, als ob Weltraumweiten und Sex untrennbar verbundene Komponenten sind (werd ich nie kapieren, aber das war ja schon bei Barbarella in den 60ern so). Völlig konträr dazu dann zumindest auf Menschenseite ein unablässiges Gefasel von den ganz großen Gefühlen, was einem irgendwann mangels Glaubwürdigkeit nur noch auf den Zeiger geht. Auch und gerade Robin, der Held der Story, nebst seiner entzückenden Gattin machen da keinerlei Ausnahme. Wie angenehm, dass sich hier in der literarischen SF seitdem doch einiges positiv weiterentwickelt hat. Tja, so ein Stück Literatur ist der vorliegende Zyklus. Natürlich ist in der Gesamtwertung hier eine groß angelegte und streckenweise auch durchaus spannende  Zukunftsgeschichte mit ein paar guten Ideen am Start, die, bereits Jahrzehnte alt, erstaunlich weitsichtig und visionär geschrieben ist und viele tatsächliche Veränderungen und Entwicklungen der letzten Dekaden treffsicher vorwegnimmt, das Ganze begleitet vom zweifelsfrei hohen Sachverstand des Autors. So fair muss man sein. Aber aus meiner Sicht reicht das Ding trotz der ganzen Prämierungen in keiner Weise an die Genreklassiker anderer Autoren heran. Was fehlt, ist einfach ein echter Spannungsbogen und eine wirklich handfeste Story mit interessanten Figuren. Zuletzt war ich nur noch froh, durch zu sein; kein gutes Zeichen. Vieles einfach zu konstruiert oder zu ausgewalzt, insbesondere die zuletzt nur noch ermüdende "Beziehung" Robins zu seinem evolutionären Computerprogramm "Albert Einstein".  Für Genrefreunde lesenswert, aber in keiner Weise überragend. Knappe drei Sterne.

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  • Brücke zwischen Space Opera und New Wave

    Die Gateway-Trilogie
    Arkron

    Arkron

    06. April 2015 um 17:51

    Meta: SF Masterworks #9. SF novel of Frederik Pohl published in 1977.Synopsis: This novel is centered around a BDO - a Big Dumb Object, which its owners, the Heechees, have left some million years ago. It remembers me a bit of Arthur C. Clarke's "Rendezvous with Rama" which was published in the same decade. I also see a connection to the TV series "Stargate" which is based on a novel by Stephen Robinett, whose name is reflected in the main protagonist's name. The eponymous "Gateway" is a kind of spaceport in the Venusian eclipse containing some 1000 small FTL spaceships, each of them pre-programmed to unknown targets. Prospectors on Gateway try their luck in a balance of Sense-of-Wonder and Angst, a kind of Russian Roulette - launched spaceships might end in a star's corona, a black hole or lead to far away to get back alive. If lucky, they end as multimillionaires when retrieving some Heechee artifacts or discover interesting new things. There is a very high death rate which makes it a bit implausible for me that anyone would man such a suicidal cruise under normal circumstances. But they aren't normal, they are very dystopian: Earth is overcrowded, polluted, just bad. People flee to Venus which isn't much better.Main protagonist Robinette Broadhead isn't very likeable, he's even an anti-hero: Agressive, broken, heavily flawed. He came back as the only survivor from an accident which can only occur in a SF setting, and has to work through his survivor depression. In fact, this is a novel that shows you that the main protagonist doesn't need to be likeable at all to be worth reading, to suck you into the story.Review: Pohl combines interior and exterior world in a marvelous way, bridging pulpish Space Opera and New Wave subgenres:Structural, the novel switches between psychotherapy session chapters ("Sigfrid" being a reference to Sigmund Freud) reflecting the interior world of Rob and chapters around exterior, space opera adventures. Both concentrate on the main protagonist. They are interleaved with lots of vignettes containing classifieds, mission reports, scientific articles which represent a world view independent of Rob. There is no clear linear narrative structure, destruction the adventerous tension arc with those psychoanalytical sessions.This structure reminds me a lot of Brunner's dystopian New Wave novel "Stand on Zanzibar", published in 1968 - although it doesn't reach that novel's literary quality. The setting is great and mostly believable: the SF part isn't an accessory for the psychoanalytical findings as in many other works - it is absolutely necessary and also creative.I highly recommend it.

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  • Das ist also ein sogenannter "Klassiker"

    Die Gateway-Trilogie
    fcandi

    fcandi

    22. April 2014 um 20:54

    Mit großen Erwartungen habe ich dieses Werk begonnen, immerhin ein "Klassiker". Ich war ziemlich schnell enttäuscht. Der erste Band erhält seine Spannung hauptsächlich dadurch, dass man sehnsüchtig nach dem ersten Flug mit einem Hitchi-Schiff wartet, danach geht der Plot nur noch bergab. Was mich sehr stört ist, dass die Akteure allesamt Amateure sind. Man würde ja voraussetzen, dass nur die besten und schlausten Wissenschaftler die Expeditionen machen; aber nein, es sind irgendwelche dahergelaufene Leute die wie in einer Lotterie auf den großen Gewinn warten und in einem Schnellkurs die wichtigsten Dinge rund um die Raumfahrt lernen.  Im zweiten Band wird es noch schlimmer: Das Expeditionsschiff ist so eine Art Familienunternehmen. Alle haben keine Ahnung, nerven sich gegenseitig und stolpern dann in eine fremde Welt. Die Protagonisten sind recht flach beschrieben. Die sexuellen Elemente, die immer wieder vorkommen, sind eher störend und vertiefen weder die handelnden Charaktere noch ergänzen sie den Plot als solchen. Es wirkt eher so, als wolle sich Herr Pohl 1979 mit solchen Passagen als besonders modernen Sci-Fi-Schriftsteller darstellen. Im Laufe des zweiten Bandes wird die Handlung sowas von zäh, dass ich leider abgebrochen habe. Ich kann beim besten Willen keinen "Klassiker" in diesem Werk sehen, eher einen maximal durchschnittlichen Roman, und das auch nur mit viel gutem Willen.

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  • Eher kein Meisterwerk

    Die Gateway-Trilogie
    pworm

    pworm

    08. February 2014 um 19:32

    Das soll ein Science Fiction Meisterwerk sein? Dem kann ich persönlich leider nicht so wirklich zustimmen. Die Handlung hat mich nicht mitreißen können, der träge Anti-Held hat mich eher genervt statt gefesselt und die ständigen Sitzungen mit dem Roboter-Psychiater fand ich mehr einschläfernd statt spannend. Mag sein, dass in dem Buch gesellschaftskritische Themen aus der damaligen Zeit verarbeitet wurden - Spaß zu Lesen macht das nicht... Ich habe das Buch nach dem ersten Teil (Gateway) lieber zur Seite gelegt - diversen Rezensionen nach soll das alles in den zwei weiteren Teilen noch 'schlimmer' werden...

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  • und was machst du so aus deinem Leben...?

    Die Gateway-Trilogie
    sifi-leser

    sifi-leser

    05. January 2014 um 21:03

    Robinette, die Hauptfigur in dem Roman, hat einiges bewerkstelligt in seinem langen Leben. Von der düsteren Erde quer durch den Weltraum und zurück zur Erde und wieder zurück ins All. Phantastische Raumstationen, Lebewesen und Technologien sind Teil seiner langen Reise. Spannend und außerordentlich gut Dokumentiert wird das Innenleben von Robniette, ich mag den Namen, sowie die Gesellschaft in der sich die Menschen bewegen. Ich empfehle jedem dieses Buch der gerne durch das All reist. Spannend ist auch wie sich die Erzählweise in den 3 Büchern ändert. Also lasst euch nicht von den 900 Seiten beeindrucken.

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