Frederik Pohl , Cyril M. Kornbluth Eine Handvoll Venus

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Inhaltsangabe zu „Eine Handvoll Venus“ von Frederik Pohl

"Wir brauchen die Venus, wir brauchen Raum!"
Gigantische Werbeagenturen beherrschen die Welt des 21. Jahrhunderts, die politischen Institutionen sind zu Attrappen verkümmert, die Bürger nichts weiter als statistisch erfasste Konsumenten. Doch als sich das angebliche Geschäft des Jahrhunderts – die Besiedlung des Planeten Venus – als Flop herausstellt, kommt es zu unkontrollierbaren Folgen: Die Konsumenten rebellieren ...

Unglaublich, wie exakt der Autor die Folgen des ungezügelten Kapitalismus schon in den 50er Jahren vorausgeahnt hat!

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  • Rezension zu "Eine Handvoll Venus" von Frederik Pohl

    Eine Handvoll Venus

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. December 2008 um 23:11

    Nunja, so richtig konnte mich das Buch nicht überzeugen. Die Idee an sich finde ich wirklich interessant und es ist erstaunlich, dass die Autoren schon vor einigen Jahrzehnten eine solche Entwicklung auf der Erde befürchteten bzw. voraussahen, auch wenn -zum Glück- noch nicht alles, was in dem Buch beschrieben steht, Wirklichkeit geworden ist. Aber die Macht der Werbung, der Einfluss der Wirtschaft auf das Weltgeschehen (dabei vor allem weniger großer Konzerne) oder die Kluft zwischen Arm und Reich sind doch heute nicht zu übersehen. (Wie unzweifelhaft zu erkennen handelt es sich bei dem Buch also um eine Dystopie.) Was mir die Freude an dem Buch aber etwas verdorben hat, waren diese erzwungenen Höhpeunkt aller 1-2 Kapitel, die sicher darauf zurückzuführen sind, dass das Buch ursprünglich als Serie erschien und die Leser schließlich immermal einen Anreiz erhalten mussten weiterzulesen. Aber mich hat das eher genervt. Dauernd kam es zu irgendwelchen Umbrüchen - und am Ende nochmal ein vollkommener Umbruch. Das Tempo der Handlung ist, wie ich finde, einfach zu groß besonders zum Ende hin, es geht dann oft in Riesensprüngen voran. Ein paar mehr Seiten hätten dem Buch vielleicht gut getan. Ich habe ja nichts gegen Überraschungen, aber das war mir in dem Buch dann doch ein wenig zuviel davon - und irgendwie geht damit auch ein wenig die realistische Seite verloren.

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