Frederike Witt In Fleisch und Blut - Memento vivere

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(0)
(1)
(0)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „In Fleisch und Blut - Memento vivere“ von Frederike Witt

Und dann fiel ich. In eine schwarze Dunkelheit ohne Anfang und ohne Ende. Hier und da erhellten Lichtpunkte die Umgebung, die sogleich wieder erloschen, sodass ich zweifelte, ob ich mich zu schnell an ihnen vorbeibewegte oder ob ich schwebte. Mein Gefühl für Zeit verschwand. Ich befand mich seit Stunden in diesem Zustand, vielleicht auch erst seit einigen Minuten. Ab und zu versuchte ich, mir der Situation klar zu werden, doch dieser Wille verschwand in einer nebligen Unbewusstheit, einer trägen und zähen Unmög­lichkeit, die Zusammenhänge zu verstehen. Mein Verstand war ausgeschaltet, meine Reflexe ­gleich null, nur meine Augen gehorchten, wenn auch nicht mir. Und dann kamen sie. Lange Lichtpfeile schossen mit einer ungeheuren Geschwindigkeit an meinem Kopf vorbei und erhellten die Dunkelheit. Ja, sie machten die Schwärze, die mich umgab, noch sichtba­rer... Wo fängt die Realität an? Wo hört sie auf?

Stöbern in Krimi & Thriller

Todesreigen

Super👍🏻👍🏻👍🏻

Tina21

Durst

Großartiger Krimi als Fortsetzung einer großartigen Krimi-Reihe

soetom

Im Traum kannst du nicht lügen

"Spannend und mitziehend bis zum Schluss"

classique

Niemals

Band 2 der spannenden Thriller-Trilogie um eine ungewöhnliche Heldin.

Baerbel82

Geheimnis in Rot

Sehr guter Krimi in klassischen britischen Stil der 30er, wer Sherlock Holmes und Hercule Poirot mag wird Colonel Halstock ebenfalls lieben!

MangoEisHH

Dafür musst du sterben

Auch der 5. Teil kommt nicht mehr an die ersten 3 Bände heran. Leider erst ab der Mitte spannend und für mich teilweise verwirrend.

Buchwurm05

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "In Fleisch und Blut - Memento vivere" von Frederike Witt

    In Fleisch und Blut - Memento vivere

    TheSaint

    17. September 2010 um 12:59

    In den ersten 78 Seiten des 144-seitigen Romanes vermeint man das Drehbuch zu einem Splatter-Film vor sich zu haben: Man wird ohne jegliche Erklärung in ein blutrünstiges und brutales Szenario hinein geworfen und ist dort genauso verwirrt und verloren wie der Protagonist selbst. Da werden keinerlei Informationen und Hintergründe für die Situation geschweige denn über die Hauptfigur geliefert. Man scheint sich für das Weglassen eines Prologes entschieden zu haben... überhaupt erscheint dieser Roman etwas "gehuscht" - eilends geschrieben. Erst in der zweiten Hälfte des Buches gibt es ein wenig Aufhellung. Es bleibt bei dem "wenig", denn einige Logistikfehler (u. a. ist es verwunderlich, wenn eine Religionswissenschafterin den Ich-Erzähler zu einem katholischen Kreuz befragt) sowie eine absolut unnötige Liebesgeschichte, die in dem Buch vollkommen deplaciert erscheint und durch das Verhalten des Liebespaares mehr nervt als dienlich ist, zerren gewaltig an der Lust weiterzulesen. Der Clou der Geschichte wird in der Mitte des Romanes bereits vorweg genommen und man schlägt das Buch dann mit dem Wissen zu, alles bereits stringenter und spannender in "Fight Club" gelesen zu haben. Die Idee, religiöse Motive für die Vorfälle in die Geschichte einfließen zu lassen, ist ein müdes Nachhecheln eines Trends, der sich spätestens seit Dan Brown's Vorliebe dafür erledigt hat. Bei vielen Büchern wünscht man sich, sie würden kürzer ausfallen... bei diesem Roman hätten einige zusätzliche Seiten sowohl den Charakteren als auch der Geschichte selbst gut getan!

    Mehr
  • Rezension zu "In Fleisch und Blut - Memento vivere" von Frederike Witt

    In Fleisch und Blut - Memento vivere

    Leserrezension2010

    23. August 2010 um 11:05

    A96 In Fleisch und Blut - Memento Vivere von Frederike Witt Kategorie: Allgemein Frederike Witt: In Fleisch und Blut – Memento vivere ISBN 9783938297865, Flexibler Einband, Krimi/Thriller/Horror, erschienen am 15.10.2009 bei HolzheimerVerlag Einen peppigen Horrorpsychothriller hat Frederike Witt mit ihrem Debütroman da abgeliefert. Obwohl der Plot über viele Schichten und Ebenen verfügt und sich der Schreibstil durch eine gewisse Verziertheit auszeichnet, ist das Werk hübsch knackig. So ausgefeilt die Sprache ist, es wird kein Wort mehr als nötig gesagt, um die Handlung voranzutreiben. Dieses Unterfangen gelingt dank der präzisen Szenenbeschreibung und der aufs Wesentliche beschränkten Figurenzeichnung. Letzteres erweist sich speziell bei der obligatorischen Auflösung als Glücksfall, verstärkt es doch den Aha-Effekt. Was zu Anfang noch psychologisch eindimensional anmutet, wird auf den letzten Seiten frappant logisch. Pfiffig, dieses Spiel mit den Erwartungen! Die Jungautorin beweist bei der konkreten Ausgestaltung der Grundidee viel Gespür für Gefahrensituationen und ein gehöriges Fachwissen über Psychologie. Zugegeben, das Konzept „Fiktion vermengt sich mit Realität“ ist nicht neu. In diesem Bereich gibt es bereits jede Menge Stoff. Aber entscheidend ist immer, was man daraus macht, und Frederike Witt gewinnt der strapazierten Thematik einige originelle Aspekte ab. Immer, wenn man meint, die Pointe dieses Nägelkau-Anstifters erraten zu haben, merkt man kurz darauf, dass jene bloß der Aufhänger für ein neues, anders gestricktes Szenarium ist. Das hält die Sache im Fluss, und eh man sichs versieht, ist man auch schon durch mit diesem nicht gerade dicken Buch. Findet man sich zuerst in einem klassischen Splatterplot wieder, wähnt man sich plötzlich im Cyberspace, um anschließend durch eine angegriffene Psyche zu wandern. Pünktlich zum Schlussakt landet man dann endlich im Hier und Jetzt. Oder etwa nicht ...? Mit einer fast schon lustvollen Unverfrorenheit setzt sich Frederike Witt über die für die Handlung zwangsläufigen Brüche hinweg. Mit langatmigen Erläuterungen hält sich die gebürtige Hamburgerin nicht auf. Soll der Leser doch selbst denken. Nötig sind derartige Zwischendrinerklärungen eh nicht, wie das Ende zeigt. Aus dieser Haltung entwickelt sich ein recht neckisches Hase-und-Igel-Spiel zwischen der Autorin und ihrer Leserschaft. Auch eine große Stärke des Werkes: Obgleich die Settings häufig wechseln, kann man dem Geschehen mühelos folgen. Es kommt zwar Rätselhaftigkeit auf, aber keinerlei Verwirrung. Alles verläuft stringent. Ein bisschen Effekthascherei in Form von ausgesuchten Brutalitäten darf indes nicht fehlen. Aber auch dies hat seinen Sinn, beschränkt sie sich doch auf den Anfang und dient vor allem dazu, eine (falsche) Fährte zu legen. Fazit: Ein handwerklich gelungener, für Genreverhältnisse erfreulich ungewöhnlicher Kurzthriller.

    Mehr
  • Rezension zu "In Fleisch und Blut - Memento vivere" von Frederike Witt

    In Fleisch und Blut - Memento vivere

    Asmodi

    22. August 2010 um 08:37

    Einen peppigen Horrorpsychothriller hat Frederike Witt mit ihrem Debütroman da abgeliefert. Obwohl der Plot über viele Schichten und Ebenen verfügt und sich der Schreibstil durch eine gewisse Verziertheit auszeichnet, ist das Werk hübsch knackig. So ausgefeilt die Sprache ist, es wird kein Wort mehr als nötig gesagt, um die Handlung voranzutreiben. Dieses Unterfangen gelingt dank der präzisen Szenenbeschreibung und der aufs Wesentliche beschränkten Figurenzeichnung. Letzteres erweist sich speziell bei der obligatorischen Auflösung als Glücksfall, verstärkt es doch den Aha-Effekt. Was zu Anfang noch psychologisch eindimensional anmutet, wird auf den letzten Seiten frappant logisch. Pfiffig, dieses Spiel mit den Erwartungen! Die Jungautorin beweist bei der konkreten Ausgestaltung der Grundidee viel Gespür für Gefahrensituationen und ein gehöriges Fachwissen über Psychologie. Zugegeben, das Konzept „Fiktion vermengt sich mit Realität“ ist nicht neu. In diesem Bereich gibt es bereits jede Menge Stoff. Aber entscheidend ist immer, was man daraus macht, und Frederike Witt gewinnt der strapazierten Thematik einige originelle Aspekte ab. Immer, wenn man meint, die Pointe dieses Nägelkau-Anstifters erraten zu haben, merkt man kurz darauf, dass jene bloß der Aufhänger für ein neues, anders gestricktes Szenarium ist. Das hält die Sache im Fluss, und eh man sichs versieht, ist man auch schon durch mit diesem nicht gerade dicken Buch. Findet man sich zuerst in einem klassischen Splatterplot wieder, wähnt man sich plötzlich im Cyberspace, um anschließend durch eine angegriffene Psyche zu wandern. Pünktlich zum Schlussakt landet man dann endlich im Hier und Jetzt. Oder etwa nicht ...? Mit einer fast schon lustvollen Unverfrorenheit setzt sich Frederike Witt über die für die Handlung zwangsläufigen Brüche hinweg. Mit langatmigen Erläuterungen hält sich die gebürtige Hamburgerin nicht auf. Soll der Leser doch selbst denken. Nötig sind derartige Zwischendrinerklärungen eh nicht, wie das Ende zeigt. Aus dieser Haltung entwickelt sich ein recht neckisches Hase-und-Igel-Spiel zwischen der Autorin und ihrer Leserschaft. Auch eine große Stärke des Werkes: Obgleich die Settings häufig wechseln, kann man dem Geschehen mühelos folgen. Es kommt zwar Rätselhaftigkeit auf, aber keinerlei Verwirrung. Alles verläuft stringent. Ein bisschen Effekthascherei in Form von ausgesuchten Brutalitäten darf indes nicht fehlen. Aber auch dies hat seinen Sinn, beschränkt sie sich doch auf den Anfang und dient vor allem dazu, eine (falsche) Fährte zu legen. Fazit: Ein handwerklich gelungener, für Genreverhältnisse erfreulich ungewöhnlicher Kurzthriller.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks