Fredrik Backman Britt-Marie war hier

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Inhaltsangabe zu „Britt-Marie war hier“ von Fredrik Backman

Wo diese Frau aufräumt, bleibt kein Herz unberührt Britt-Marie hat ihr Leben lang gewartet, dass ihr Leben endlich anfängt. Andere sagen, sie sei pedantisch, aber sie will doch nur, dass alles ordentlich und schön ist. Nach vierzig Jahren hat sie ihren Mann verlassen und sucht einen Job. Borg ist ein Ort, in den eine Straße hinein- und wieder hinausführt. Arbeit gibt es hier schon lange nicht mehr. Das Einzige, was allen geblieben ist, ist die Begeisterung für Fußball. Wofür Britt-Marie nun wirklich kein Verständnis hat … Ein Hörbuch übers Verlieren, Verlieben und Mitspielen, wenn das Leben ins Rollen kommt.

Ich habe gelacht und geweint, genau wie ich es von Fredrik Backman schon gewöhnt bin. Einfach hervorragend!

— Daria87

da denkt man, seichte humorige unetrhaltung und zack heult man <3

— sternchennagel

Wieder mal ein Backman-Buch mit einer außergewöhnlichen Protagonistin. Toll gelesen. Ein kurzweiliges Hörerlebnis.

— black_horse

Sehr gut gelesen, nette Geschichte mit liebevoll gezeichneten Charakteren.

— Nusseis

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Gut geschrieben, regt zum Nachdenken an, berührt mich persönlich aber nicht genug.

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  • Eine wirklich sehr anstrengende Protagonistin...

    Britt-Marie war hier

    Miriam-Anna

    01. August 2017 um 15:25

    Der Titel Britt-Marie war hier ist ein sehr passender Titel, da ich finde, dass damit schon Britt­-Maries Grundhaltung angedeutet wird. Im Endeffekt ist ihr einfach nur wichtig, dass andere Leute wissen: Sie war hier. Ansonsten wird allerdings über den Inhalt nichts verraten.   Das Cover Das Cover gefällt mir sehr gut. Durch Britt-Maries Haltung wird ihre Distanz zum Fußball deutlich gezeigt. Schön ist vor allem, dass dieses Cover den anderen der bereits erschienen Büchern des Autors so gleicht. Allerdings kann so die Gefahr aufkommen, dass man denkt, es handelt sich um eine Fortsetzung, finde ich.   Die Protagonisten Britt-Marie war mir zu Beginn sehr unsympathisch, muss ich sagen. Sie sagte immer, was sie dachte –eigentlich ja eine gute Eigenschaft – auch immer genau so, wie sie es dachte. Begleitet von dem sarkastischen Unterton, dass sie ja keine Vorurteile habe, aber… Ging mir echt ziemlich auf die Nerven! Ohne zu viel verraten zu wollen: Das ändert sich zum Glück! Mit Jemand, Vega und ihren Brüdern (Einwohner aus Borg) versteht sie sich recht schnell und findet ihn ihnen gute Freunde.   Die Story Zu Beginn war alles noch schön und gut: Britt-Marie sucht einen Job, um sich von ihrem Mann trennen zu können. Nur blöd, dass sie bereits über 60 ist und keine abgeschlossene Ausbildung hat. Auf eine sehr witzige Art und Weise kommt sie dann zu ihrem Arbeitsplatz in Borg. Dort zieht es sich teilweise leider sehr, man hört immer wieder das Gleiche. Ok, Britt-Marie ist ein sehr ordentlicher Mensch und braucht einen geordneten Tagesablauf, aber das merkte man bereits am Anfang, finde ich. Im Verlauf des Buches überschlagen sich die Ereignisse jedoch und es kommt zu Begebenheiten, mit denen man (teilweise) nicht gerechnet hat. So behält das Buch doch die Überraschung auf seiner Seite. Und vor allem das Ende hat mich wirklich überrascht.   Mein Fazit Ein schönes Buch, das ich eher nebenher gelesen habe. Ich würde mal sagen, normalerweise nicht unbedingt mein Genre, war aber echt mal toll zur Abwechslung. Der Hauptperson hätte ich echt manchmal Eine klatschen können. Aber manchmal hätte ich sie auch einfach in den Arm nehmen und mit ihr lachen können.  

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  • Eine wunderbare Geschichte

    Britt-Marie war hier

    anena

    16. June 2017 um 07:39

    Frederik Backmann kann wirklich gut Geschichten erzählen. Diesmal steht eine Frau im Mittelpunkt, die nach vielen Ehejahren erfährt, dass ihr Mann sie betrügt. Daraufhin emanzipiert sie sich und mischt ein kleines, abgelegenes Dorf in Schweden auf. Menschen, die abseits der Gesellschaft stehen, sind hier Hauptfiguren. Das Buch ist sehr humorvoll, wenn auch etwas klischeehaft, aber das nimmt die Leserin gern in Kauf.

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  • Britt-Marie muss man mögen, obwohl sie sehr eigen ist

    Britt-Marie war hier

    black_horse

    02. October 2016 um 18:56

    Fredrik Backman steht für skurrile Charaktere und außergewöhnliche Handlungen. Diesem Anspruch wird auch sein aktuelles Buch gerecht.Britt-Marie ist eine schreckliche Nervensäge mit Putzfimmel. Was sie bisher zu Hause ausgelebt hat, muss sie nun, da sie sich von ihrem Mann getrennt hat, anderweitig umsetzen.Die genervte Arbeitsamt-Mitarbeiterin vermittelt sie in das kleine Dorf Borg, in dem sich schon lange Resignation und Arbeitslosigkeit breit gemacht haben. Der Fußballplatz wurde vor der Finanzkrise verkauft und das Jugendzentrum wird geschlossen. Die Pizzaria im Dorf ist gleichzeitig Einkaufsladen, Post und Autowerkstatt, sonst gibt es nicht mehr viel in Borg.Doch mit Britt-Marie kommt neuer Wind ins Dorf. Die Jugendlichen wollen sie als "Trainerin" für ihre Fußballmannschaft gewinnen, damit sie an einem Turnier in der Stadt teilnehmen können.Das Buch ist ein so feinfühliges Gesellschaftsporträt, das mich immer wieder lachen, oft aber auch bedrückt zurückließ. Es ist Bachman ganz großartig gelungen die Stimmung in Borg und die Menschen, auf die Britt-Marie trifft, zu charakterisieren. Und Britt-Marie ist eine wirklich einmalige Protagonistin. So pedantisch, ordnungsliebend und poltrig und doch auch großherzig und menschlich. Eine außergewöhliche Frau.Gelesen ist das Hörbuch in gewohnt toller Qualität von Heikko Deutschmann. Es ist ihm gelungen, Borg und Britt-Marie ganz viel Leben einzuhauchen und mich in den Bann der Geschichte, mit all ihren witzigen, nachdenklichen, fröhlichen und sehr traurigen Momente zu ziehen.Vollste Hörempfehlung von mir!

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  • Die mit der Ratte spricht

    Britt-Marie war hier

    Archer

    03. September 2016 um 18:51

    Britt-Marie. Britt-Marie ist so eine Frau, der ich persönlich nicht zu nahe kommen möchte. Diese Art Frau, die keine Vorurteile hat, natürlich nicht. Diese Art Frau, die immer wohlwollend Vorschläge machen, denn Frauen wie Britt-Marie sind nicht kritisch, natürlich nicht. Kurz und bündig zusammengefasst: Britt-Marie ist die Art von Frau, die übelst nervt. Ob es ihr eingeschränkter Erfahrungsschatz ist oder ihre Verhalten, sie geht Leuten richtig auf die Nerven. Vielleicht verpasse ich was, wenn ich um Leute wie Britt-Marie einen Bogen schlage, aber zum Glück wohne ich ja nicht in Borg, also habe ich die Wahl. Eher keine Wahl hat Britt-Marie, denn sie hat ihren Mann verlassen, der sie betrogen hat und jetzt nach einem Herzinfarkt im Krankenhaus liegt. Und Britt-Marie will jetzt eine Arbeit und nervt eine junge Frau im Arbeitsamt so lange, bis die ihr Borg aufs Auge drückt. Borg ist ein Ort, über den man zwei Sachen sagen kann: Die Finanzkrise hat ihm gar nicht gut getan und es gibt eine Durchgangsstraße, die einmal rein- und einmal rausführt. Dort gibt es ein Jugendzentrum, das von Rechts wegen eigentlich hätte geschlossen sein müssen, aber genau dort fängt Britt-Marie an. Als was? Das weiß sie selbst nicht so richtig, denn sie weiß ja nicht mal, was sie mit sich selbst anfangen soll. Stattdessen spricht sie mit einer Ratte, damit die weiß, dass Abendessen um Punkt 18.00 Uhr ist. Und lernt, dass Fußball dazu bringen kann, sich vom Boden zu lösen und den einen, einzigen Sprung zu wagen. Selbst noch mit 63 Jahren. Es ist logisch, dass Backman zeigen wollte, wie nervig Britt-Marie ist. Deshalb wohl hat er alles wiederholen lassen. Und noch mal wiederholen lassen. Und noch einmal. Und noch einmal. Und noch einmal. Bis zum Abwinken. Bis man alles, was Britt-Marie jeden Moment von sich geben würde (oder Sven, denn der war auch nicht besser) schon vorher mitsprechen konnte. Und dass berechnend extrem auf die Tränendrüse im letzten Drittel gedrückt wurde. Dass viele Sachen nicht wirklich logisch waren, gerade, was die Kinder und das Jugendamt oder auch Britt-Marie und ihre Arbeit anging (ich denke, so sehr wird sich das soziale Gefüge in Schweden nicht von dem in Deutschland unterscheiden). Aber es soll ja der Unterhaltung dienen. Und das hätte besser funktioniert, wenn es nicht einen Ticken übertrieben worden wäre. Aber es gab/gibt eine Sonnenscheinstory in der Story: den Sprecher. Das ist wohl der Beste, den ich je gehört habe. Ein Mann mit einer markant männlichen Stimme, dem ich jedoch Britt-Marie zu jedem Moment abgenommen habe. Und ich weiß nicht, ob auf Schwedisch Borg als Borrrrrrje oder Karl als Kooooorrrrrrrrrl ausgesprochen wird - aber das ist so was von egal, denn der Sprecher ist so was von genial! Das Buch bekommt 3/5 Punkten, der Sprecher volle Punktzahl.

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