Fredrik Backman Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid

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Inhaltsangabe zu „Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid“ von Fredrik Backman

Oma ist 77, Ärztin, Chaotin und treibt die Nachbarn in den Wahnsinn. Elsa ist 7, liebt Wikipedia und Superhelden und hat nur einen einzigen Freund: nämlich Oma. In Omas Märchen erlebt Elsa die aufregendsten Abenteuer. Bis Oma sie eines Tages auf die größte Suche ihres Lebens schickt – und zwar in der wirklichen Welt.

Insgesamt eine sehr gute Idee alles in ein Märchen zu verpacken mit beeindruckenden Protagonisten. 4,5 Sterne

— Bella233
Bella233

Märchenhaft, traurig, lustig, Mut machend und wunderschön

— ichundelaine
ichundelaine

Teils nett,teils lästig erforderte das Hören mehr Geduld als ich aufzubringen bereit war.Die Weltsicht des Autors ist bisi Pippi Langstrumpf

— thursdaynext
thursdaynext

schöne Sprache, guter Plot. Manchmal nerven zu viele Wiedreholungen. Hörbuch.

— Vera-Angela
Vera-Angela

Die Inhaltsangabe ließ mehr erwarten. Als Hörspiel - im Auto - netter Zeitvertreib.

— Kindle_Madrid
Kindle_Madrid

Langatmige Geschichte als Märchen verpackt. Hatte mehr erwartet.

— arosa74
arosa74

Eine Geschichte, die sehr nachdenklich stimmt, märchenhaft verpackt.

— black_horse
black_horse

Berührende, märchenhafte Geschichte über ein taffes Mädchen und die beste Oma der Welt!

— Gruenente
Gruenente

Ganz anders als Backmans Debüt und doch wieder unglaublich humorvoll, berührend und - einfach lesenswert!

— parden
parden

Oma hat mich nicht mitgenommen. Elsa kommt als ungezogenes Gör rüber. Wir werden keine Freunde - Oma, Elsa und ich. 3 Punkte, sorry.

— Caillean79
Caillean79

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    Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid
    ichundelaine

    ichundelaine

    05. January 2017 um 17:30

    Ein wirklich zauber- und märchenhaftes Hörbuch mit einem tollen Vorleser (Heikko Deutschmann) und vielen schrägen Charakteren! Ich muss gestehen, dass ich mich ziemlich lange um dieses Hörbuch gedrückt habe, was auch daran lag, dass ich beim Titel schon so eine Vorahnung habe und mit dem Verscheiden von Omas weder in Filmen noch in Büchern gut umgehen kann. Auch wenn "Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid" eher bittersüß daherkommt, macht die Geschichte Hoffnung und zieht einen nicht runter. Oma ist Elsas Superheldin, Oma war Ärztin, raucht wie ein Schlot, sagt, was sie denkt und bewirft Leute mit Sachen. Oma ist absolut einzigartig und Elsas einzige Verbündete in einer Welt, in der es Kinder, die "anders" sind nicht einfach haben. Elsa leidet nicht nur unter ihren Mitschülern, die sie regelrecht jagen, sondern auch unter dem Umstand, dass ihre Eltern getrennt sind und "das Halbe" bereits unterwegs ist. Gemeinsam mit Oma flüchtet sie durch den Schrank in das Land Mijamas, erlebt Abendteuer und kann die Welt vergessen. Doch dann passiert das denkbar Schlimmste: Oma stirbt und hinterlässt Elsa Briefe, die sie ausgerechnet an komische Hausbewohner zustellen soll. Elsa ist davon erst mal so gar nicht begeistert, auch, weil mit Oma auch der Schlüssel nach Mijamas verloren gegangen ist, doch nun beginnt für sie eine ebenso abenteuerliche Reise an deren Ende sie ihre Oma in einem ganz anderen Licht sieht. Frederik Backmann versteht dieses Buch als eine Art Hommage an Astrid Lindgren und ich konnte auch einige Parallelen zu ihren Werken erkennen, trotzdem ist Elsa keine Pipi Langstrumpf-Kopie, auch wenn sie sich teilweise wie ein neunmalkluges Gör anhört. Der Autor zeichnet Charaktere, die liebenswert schräg sind und selbst die, die man Anfangs nicht ausstehen kann, wachsen einem über die Zeit ans Herz. "Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid" ist ein wirklich sehr gut gelungenes Hörbuch für graue Tage.

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  • Märchen oder Wahrheit?

    Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid
    black_horse

    black_horse

    08. October 2015 um 12:38

    Auf diesen zweiten Roman von Frederik Backman war ich sehr gespannt, da mir sein erstes Werk "Ein Mann namens Ove" ob seines erfrischenden Tons sehr gut gefallen hatte. Von "Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr Leid" habe ich eine witzige Oma-Enklel-Geschichte erwartet. Aber das Buch hat mich durch seinen Inhalt und die Umsetzung sehr überrascht. Die kleine Elsa ist ein besonders pfiffiges, wohl manchmal zu sehr neunmalkluges Kind. Ihre Oma scheint ein bisschen verrückt. Die beiden sind ein ganz besonderes Paar und lieben es zusammen in das Land "Fast-noch-wach" mit seinen Königreichen zu reisen. Als die schwerkranke Oma stirbt, ist es Elsas Aufgabe auf eine "Schatzsuche" zu gehen und dabei Briefe, die die Oma an die Hausbewohner geschrieben hat, zu verteilen. In diesen Briefen entschuldigt sich Oma. Ich will jetzt gar nicht weiter auf das Besondere am Haus und an den Bewohnern eingehen. Im Buch verwebt der Autor Elsas Auftrag in der Realität mit der Welt "Fast-noch-wach". Mit Elsa ist ihm eine Protagonistin gelungen, die man einfach lieben muss. Das Buch ist eine tolle Mischung aus Märchen und teilweise harten Tatsachen, die Elsa nach und nach erfährt. Und damit auch, dass ihre geliebte Oma bei weitem keine "Verrückte" war, sondern ein ganz besonderer Mensch. Das Buch wird toll gelesen von Heikko Deutschmann, einem Sprecher, den ich sehr mag. Also von mir auf jeden Fall eine Hörempfehlung, auch wenn es mir persönlich fast zu märchenhaft war und ich nicht immer den Ausflügen in die Fantasie folgen konnte.

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  • Wenn ich mal Oma werde, möchte ich auch ein wenig so sein wie diese

    Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid
    Gruenente

    Gruenente

    03. October 2015 um 18:41

    Elsa ist fast 8. Sei hat keine Freunde, aber eine einfach nur tolle Oma, die sich für keinen Blödsinn zu schade ist und IMMER zu ihrer Enkelin steht. Doch leider ist die Oma schwer krank und hinterlässt ihr einen brief, den sie weitergeben soll. Elsa findet immer mehr solcher Briefe, die an verschiedene Personen in ihrem Umfeld gerichtet sind und die sie immer mit den Worten "Oma lässt grüßen und sagt es tut ihr leid". Elsa bracuht manchml viel Mut, um so einen Brief zu übergeben. Dadurch das sie aber viele Menschen viel besser kennenlernt wird sie stärker und gewinnt Freunde, auch wenn sie nicht gerade ihrer Altersgruppe entsprechen. Und eine Geschichtenwelt, in die Oma sie früher zum Enschlafen entführte verbindet sich immer mehr mit der Realität. Die Figuren aus diesem Märchenland haben menschliche Entsprechungen. Elsa lernt viel über sich, die Welt und andere. Oft sehr berührend, ohne rührselig zu sein. Die Geschichte erinnerte mich oft an Bücher von Michael Ende.  Keine hohe Literatur, aber eine schöne Geschichte, die meiner 12jährigen Tochter auch sehr gut gefällt.

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  • Anarchie und Herzenswärme...

    Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid
    parden

    parden

    ANARCHIE UND HERZENSWÄRME... Elsa ist sieben Jahre alt (fast acht, wie sie immer betont), und ihre beste Freundin ist Oma. Mit Oma ist es nie langweilig - Oma erzählt Geschichten, vertreibt Monster, schläft mit Elsa im Kleiderschrank, wo es sicher ist, und tut auch sonst allerhand verrückte Dinge. Elsa und Oma sind unzertrennlich. Sie haben eine geheime Sprache, die nur sie beide sprechen, können sich ganz wunderbar streiten - und akzeptieren sich gegenseitig unbedingt und ganz und gar. Etwas, das anderen Menschen in ihrer Umgebung oft nicht leicht fällt. Denn Oma ist irgendwie - dysfunktional. Sie handelt oft nicht, wie andere es von ihr erwarten, hat Probleme im Umgang mit Regeln, Rollen und Autoritäten, sagt was sie denkt, raucht überall ohne Rücksicht auf Verbote, spielt World of Warcraft, mogelt beim Monopoly und haut ständig aus dem Krankenhaus ab. Immer, um etwas mit Elsa zu unternehmen. Für Elsa hat Oma ein ganzes Märchenreich erfunden, in das Elsa sich zurückziehen kann, wenn sie Ärger mit Mama hat oder vor den Mitschülern flüchten muss, die sie wieder einmal drangsalieren. Denn auch Elsa ist anders. Sie ist wirklich schlau, sehr belesen, und was sie nicht weiß, liest sie bei Wikipedia nach. In einer Wörterdose sammelt sie komplizierte Wörter, und Elsa ist Harry Potter Fan. Wenn Elsa mit Oma zusammen ist, ist jedenfalls alles gut. Oma beschützt sie vor allem und bringt ihr bei, dass es gut ist, anders zu sein, und dass man sich nicht unterkriegen lässt. Wenn man dat Schlechte nich wechkricht, dann muss man viel Gutes drüberkippen... Und es ist gut, dass es Oma gibt. Denn irgendwie wackelt alles in Elsas Leben. Ihre Eltern haben sich scheiden lassen, und ihren Papa sieht sie nur an jedem zweiten Wochenende. Ihre Mama arbeitet im Krankenhaus und ist wenig zu Hause, und Mamas neue Lebensgefährte, George, wird nun auch bald Papa, und zwar von Elsas Halbgeschwisterchen. Wer weiß, wie es wird, wenn das Halbe erst einmal auf der Welt ist. Will Mama dann überhaupt noch etwas von ihr wissen? Und in der Schule hat sie täglich Streit - die anderen Schüler jagen sie und versuchen sie ständig zu drangsalieren. Und der Direktor sieht in ihr den Störenfried, denn Elsa ist in seinen Augen zu wenig angepasst. Da ist es gut, dass Oma ihr Halt gibt und sie daran hindert, ihr Anderssein aufzugeben. Blöd nur, dass Oma eines Tages plötzlich stirbt und Elsa nun allein vor den ganzen Problemen steht. Und dass Elsa ihre nun Oma unglaublich, unheimlich, unsagbar schlimm vermisst. Doch Oma wäre nicht Oma, wenn sie das nicht vorhergesehen hätte. Und Elsa eine letzte Aufgabe hinterlassen hat: sie soll das Schloss und ihre Freunde beschützen. Nicht alle Monster sehen aus wie Monster. Es gibt auch welche, die ihre Monster in sich tragen... Das Schloss? Und ihre Freunde? Sie hat gar keine Freunde. Doch sie überbringt den ersten von einer Reihe von Briefen, die ihren Weg irgendwie zu Elsa finden. Briefe von Oma an alle möglichen Menschen in Elsas Mietshaus, in denen sie einen letzten Gruß hinterlässt und sich für vieles entschuldigt. Während Elsa fleißig Briefe verteilt, lernt sie eine Menge über andere Menschen, findet tatsächlich neue Freunde und vervollständigt damit den Lebensplan ihrer Großmutter. Doch Elsa bekommt auch einen differenzierteren Blick auf ihre Oma, und ja, es ist auch Wut dabei. Wut darüber, dass sie merkt, dass Oma auch für andere Menschen da war, nicht nur für ihre Enkelin. Wut darüber, dass Oma einst eine schlechte Mutter und kaum für Elsas Mama da war. Wut darüber, dass Oma gestorben ist. Doch gleichzeitig wird das Märchenreich, in das sie mit Oma immer wieder geflüchtet ist, durchlässiger für die Realität - die Grenzen verwischen, die Geschehnisse verweben sich miteinander, der heilsame Schutz der Märchen vor unheimlichen Wahrheiten löst sich allmählich auf und lässt Elsa so in der Realität ankokmmen. Die Menschen müssen ihre Geschichten erzählen können, Elsa. Sonst ersticken sie. Nachdem ich von Fredrik Backmans Debüt 'Ein Mann namens Ove' wirklich begeistert war, war ich sehr gespannt auf das zweite Buch des Autors. Und ich wurde zu meiner großen Freude auch diesmal nicht enttäuscht. Zwar war es etwas gewöhnungsbedürftig, dass immer wieder Episoden aus dem Märchenreich Miamas eingefügt waren, doch erschloss sich die Funktion und Bedeutung dieser Einschübe zunehmend im Laufe der Erzählung. Eine kindgerechte und poetisch-metaphorische Ebene, um mit Lebenskrisen besser umgehen zu lernen, und insofern ein passender Schachzug des Autors. Und da ich Märchen immer schon mochte, empfand ich diese Episoden auch keineswegs als störend. Elsa schüttelt den Kopf und hält das Buch gut fest. 'Nein', lügt sie. Denn sie ist höflich genug zu wissen, dass du, wenn dir jemand ein Buch schenkt, es der Person schuldig bist, so zu tun, als würdest du es noch nicht kennen. Denn das wirkliche Geschenk ist das Leseerlebnis und nicht das Buch selbst. Das ist nun wirklich Basiswissen von gutem Benehmen, wenn man kein Schlaumeier ist. Die Charaktere waren wieder einmal besonders und sehr liebevoll gezeichnet. Elsa und ihre Oma konnte ich trotz ihres anarchischen und oft rechthaberischen Verhaltens rasch ins Herz schließen, und nach und nach schlich sich noch die ein oder andere Figur hinzu, wenn sie sich erst einmal deutlicher präsentierte. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich heraus, was die einzelnen Menschen auszeichnet, was sie erlebt haben und in welchem Verhältnis sie zu Elsas Oma standen. Und Elsa lernt, dass es nicht nur schwarz und weiß gibt im Leben, dass es nicht nur Superhelden und Opfer gibt und dass Menschen vielschichtig sind und es sich immer lohnt, den Kern des anderen zu ergründen. Elsa versöhnt sich allmählich mit dem Leben. Elsa beschließt, dass sie Menschen, die sie eigentlich mag, die aber früher mal Mistkerle gewesen sind, trotzdem wieder versuchen sollte zu mögen. Es bleiben nämlich nicht sehr viele übrig, wenn man jeden disqualifiziert, der irgendwann einmal ein Mistkerl gewesen ist. Ein Buch, das erst einmal fast wie ein Kinderbuch à la Astrid Lindgren daherkommt, sich aber schnell als ein warmherziges Buch für Erwachsene herauskristallisiert. Gekonnt lässt der Autor den Leser bzw. Hörer so an Elsas Schmerz, ihrer Trauer und ihrer Wut teilhaben und sie auf ihrem Weg zurück ins Leben begleiten. Souverän und in angemessener Betonung liest Heikko Deutschman die Geschichte in der ungekürzten Lesung von 14 Stunden und 11 Minuten und lässt einen manchmal fast in derselben Sekunde lächeln und gleichzeitig schluchzen. Abgesehen von ein paar Längen in der Mitte des Buches war auch das zweite Werk Fredrik Backmans für mich wieder ein ganz besonderes Erlebnis. Eine warmherzige Geschichte, witzig erzählt mit durchaus nachdenklichen Tönen - und eine große Hymne auf das Recht, anders zu sein. Ein einfühlsames, stellenweise melancholisches und zugleich ungeheuer komisches Buch voller überraschender Wendungen. Ein Buch, das berührt, zum Nachdenken anregt und auf eine besondere Weise wunderbar lustig ist. Mit einer solchen Oma an seiner Seite schafft man alles! Mit anderen Worten: nur zu empfehlen! © Parden

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    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    30. August 2015 um 16:27
  • Oma hat mich nicht mitgenommen!

    Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid
    Caillean79

    Caillean79

    Oma hat mich nicht mitgenommen! Nein, das ist kein Zitat aus dem Buch, das ist eine Empfindung und zwar eine subjektive von mir. So begeistert ich von Ove war („Ein Mann namens Ove“, Erstling von F. Backman), so enttäuscht war ich von Oma. Also eher von Elsa, denn sie ist die Hauptperson in diesem Roman. Elsa ist sieben, fast acht (was sie im Laufe des Buches gefühlte 1.376 Mal betont). Sie hat ein besonderes Verhältnis zu ihrer Oma und als diese nach schwerer Krankheit stirbt, gibt sie Elsa eine Art Schnitzeljagd als Erbe mit auf den Weg. Elsa muss Briefe finden und an bestimmte Leute übergeben. In jedem Brief entschuldigt sich Oma bei der Person für etwas, das sie getan (oder nicht getan hat). Und die neunmalkluge Elsa findet dadurch endlich Freunde… Grundsätzlich klingt die Idee und die Storyline ja nicht schlecht. Wenn.. ja wenn… nicht diese Zwischengeschichten aus Miamas (von Oma erfundenes Märchen mit realem Hintergrund – was Elsa aber nicht weiß) wären. Ich bin absolut kein Märchenfan, seit ich… sagen wir fast acht ;-) war. Und obwohl diese Geschichten natürlich zur Entwicklung der Geschichte beitragen, haben sie mir nicht gefallen und ich habe sie als störend empfunden. Ein anderer würde vielleicht sagen: wunderbar poetisch und metaphorisch! Ich sage: brauch ich nicht. Und Elsa ist zwar als aufgewecktes und pfiffiges Mädchen konzipiert, wirkte aber auf mich (vor allem durch die vielen Einschübe, was sie alles auf Wikipedia nachgeschlagen hat) besserwisserisch und zuweilen gegenüber den Erwachsenen frech und ungezogen. Auch wenn man dem Autor zugestehen muss, dass sein Stil einzigartig und der Sinn hinter der Geschichte achtbar ist: wir werden keine Freunde - Oma, Elsa und ich. 3 Punkte, sorry.

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