Fredrik Brounéus Reinkarnation ist nichts für Feiglinge

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Inhaltsangabe zu „Reinkarnation ist nichts für Feiglinge“ von Fredrik Brounéus

Als hätten der Dalai Lama und Douglas Adams gemeinsame Sache gemacht! An der neuseeländischen Südküste: George Larson, in erster Linie mit seiner Freundin Kaisa und der Kunst einen guten Song zu schreiben beschäftigt, erhält unerwarteten Besuch. Sein Großvater, der eigentlich schon lange das Zeitliche gesegnet hat, steht vor der Tür. Seit der alte Herr tot ist, scheint er sichtlich aufgeblüht: Er raucht Kette und trinkt mehr Kaffee, als gesund sein kann. Und er hat eine Botschaft für George: Die Menschheit ist in großer Gefahr und George der Einzige, der dagegen etwas tun kann. Zunächst zögerlich, doch mit wachsendem Ehrgeiz stellt sich George seiner neuen Aufgabe und kratzt dabei an den großen Fragen der Menschheit – Was passiert wirklich, wenn wir tot sind? Was sind unsere wahren Ziele und wo geht die Reise hin? – und erhält durchaus erhellende Antworten: Auch Reinkarnation will geübt sein. Tibetische Mönche sind gar nicht so friedfertig, wie man erwarten würde. Und wer hätte es geglaubt: »Just do it«, inzwischen zur inhaltsleeren Werbephrase verkommen, ist in Wirklichkeit eine jahrtausendealte Weisheit …

Ein kurzweiliges Lesevergnügen, das Lust auf mehr macht.

— Ajani

Ein mehr als toller Roman, lustig, aber auch nachdenklich.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Sehr gut gegen Langeweile. Extrem interessant zu lesen, leider keinen Gedanken wert, sobald man fertig ist.

— Itsmelero

Tolle Figuren, witzige Ideen, ein kunterbunte Mischung, die zusammen ein perfektes humorvolles Lesevergnügen bieten.

— Buchraettin

per Anhalter durch die Reinkarnation. Obergeil! Highfive! Abgefahrenes, krasswitziges Lesehighlight. Buddhistenprooved.

— thursdaynext

skuril mit einenm speziellen Humor, ideal für Fans von Douglas Adams und Terry Pratchett

— katze267

Wow, Freunde von Douglas Adams werden ihre Freude an den schrägen, abgefahrenen Ideen haben ...

— Bri

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  • Nichts für Feiglinge aber lustig

    Reinkarnation ist nichts für Feiglinge

    Ajani

    29. July 2015 um 05:24

    „Als hätten der Dalai Lama und Douglas Adams gemeinsame Sache gemacht“, steht im Klappentext. Nachdem ich das Buch gelesen habe, muss ich zugeben, dass es wohl eines der wenigen Male ist, in denen nicht zu viel versprochen wurde. Denn was als seichter Roadtrip eines hormongesteuerten Teenagers beginnt, gewinnt mit der Zeit immer mehr an Tiefe. Den Leser erwarten fantastische Abenteuer und absolut absurde Szenen. Kein Wunder, schließlich treffen hier unter anderem amerikanische Regierungsagenten, schriftkundige Insekten, ein Geisterauto samt Fahrer, ein buddhistischer Mönch mit miserablen Englischkenntnissen und die Reinkarnation von Adolf Hitler aufeinander. Es ist ganz klar, dass diese Art von Humor nicht für jedermann funktioniert. Wer die überaus mitteilsamen Naturerscheinungen noch mit einem Schulterzucken hinnimmt, wird spätestens beim inneren Monolog des Protagonisten, der in diesem Fall sehr schnell zum Dialog wurde, die Stirn runzeln. Ganz richtig, das Gehirn des Protagonisten unterhält sich mit Herz, Mund, Ohren, Nieren und so weiter. Wer jetzt an Otto Waalkes‘ „Milz an Großhirn, Milz an Großhirn: Soll ich mich auch ballen?“ denken muss, der hat eine recht gute Vorstellung davon, wie das abläuft. Mich hat das zu Beginn sehr gestört, aber mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt und mochte es zum Schluss sogar. Mit den Charakteren bin ich leider nicht so richtig warm geworden. Dazu waren sie auf der einen Seite viel zu oberflächlich, auf der anderen auch viel zu abgeklärt. Und wenn ein Charakter selbst sich nur als Teil einer Reihe von Inkarnationen sieht, weshalb sollte es mich dann mehr kümmern als ihn selbst, wenn ihm etwas geschieht? Zudem vertragen sich Humor und Charakter-Drama bekanntlich nicht so gut, und in diesem Buch überwiegt der Humor. Das Buch ist äußerst unterhaltsam und deshalb schnell gelesen. Am Ende war ich weder traurig noch glücklich, sondern hatte das gute Gefühl zuversichtlicher Gelassenheit. Und alleine dafür schon möchte ich es mit ganz vielen Menschen teilen. Aufmachung Das Taschenbuch überzeugt mit angenehmer Haptik und gefälligem Layout und Satz. Das Cover hat bei mir leider sehr schnell Stöße an den Ecken und Knicke am Rücken bekommen. Der dezent eingesetzte Spotlack gefällt mir super. Der wahre Hingucker sind jedoch die Illustrationen im Inneren, die aussehen, als hätte der Zeichner direkt mit dem Bleistift in mein Buch gemalt. Ein bisschen schade fand ich, dass diese Bilder in ein paar Fällen mehrfach verwendet wurden, in einem Fall drei Mal, im anderen mit nur einer Seite dazwischen.

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  • Die Geister die ich rief ...

    Reinkarnation ist nichts für Feiglinge

    Bri

    Auf ein Wort vorab: Fußnoten sind in einer Rezension eher unüblich ... doch hier haben sie ihre eigene Bewandnis und ich habe mich entschieden, sie trotz einer gewissen Ungemach beim Lesen einzubauen. Die Möglichkeiten der Einarbeitung aber sind in einem Blog wie diesem etwas eingeschränkt, deshalb sind die Fußnoten farbig gekennzeichnet. Liebe Leser, ihr dagegen habt mehrere Möglichkeiten, damit umzugehen: Scrollen oder einfach überlesen, das sei euch überlassen. Wie viele Wissenschaftler mögen sich im Laufe ihres Lebens nach einer bahnbrechenden Entdeckung oder Erfindung schon gedacht haben: Was tun, damit das, was ich hier geschaffen habe, nicht in die falschen Hände gerät? Sicherlich zahllose. Einer davon ist I N, dessen Gehirn und Ich1 in Widerstreit darüber stehen, ob seine großartige Erfindung der Menschheit und vor allem dem Planeten nicht vielleicht doch zu viel Negatives bringen mag. Zumindest nach I N s Tod. Der Konflikt wird geklärt. Es wird Vorsorge getroffen: Wird die Erfindung nicht gleich zerstört, so wird zumindest ein Hintertürchen2 eingebaut, das die Zerstörung im nächsten Leben3 zulassen wird. George Larson, 18, ist hingegen vollauf damit beschäftigt, der Prince of Soul zu werden. Der Soul liegt ihm einfach im Blut und ganz nebenbei hofft er, dadurch der hübschen finnischen Austauschstudentin Kaisa näherzukommen oder zumindest so viel ihrer Zeit wie nur möglich mit ihr zusammen zu verbringen. Allerdings passieren plötzlich einige äußerst merkwürdige Dinge und George hat eine Aufgabe zu erledigen: Er muss den Leuchtturm ausschalten4. Der Überbringer dieser wichtigen Nachricht erscheint ihm im Traum5 und entpuppt sich als sein verstorbener Opa, der aber nicht der Einzige ist, der um die Wichtigkeit des Auftrags weiß. Tenzin, ein buddhistischer Mönch, taucht ebenfalls plötzlich und ganz lebendig auf, um George auf seiner Suche nach dem Leuchtturm zu begleiten und eines ganz deutlich zu machen: " Wenn falschen Leuchtturm abschalten, er George abmurks." Und so beginnt Georges Suche nach dem Leuchtturm, von dem niemand so recht weiß, was er ist, wo er sich befindet … und das Passwort, das kennt auch keiner … Der Titel Reinkarnation ist nichts für Feiglinge des äußerst unterhaltsamen und frischen Romans von Fredrik Brounéus um George6, Tenzin7, Kaisa8 und Opa9 scheint ein wenig irreführend, heißt das Buch doch im Original The Prince of Soul and The Lighthouse, was den Kern der Geschichte etwas genauer und charmanter trifft. Abschrecken lassen sollte man sich davon aber nicht. Vor allem dann nicht, wenn man Freude an abgefahrenen Ideen, abstrusen Wendungen und intelligentem Witz mit spirituellem Touch hat. Douglas - Adams - Lesern sei dieses Kleinod also wärmstens empfohlen. Eines sollte man jedoch beherzigen: Das Gehirn, das diese Geschichte aufnimmt, sollte schon etwas gedehnt sein, sonst droht es ob des skurrillen Datenflusses zu platzen – naja, nicht wirklich, aber das Lesevergnügen wird andernfalls sicherlich eingeschränkt sein. Brounéus schreibt in seinem Nachwort, die Geschichte habe sich von einer Horror-Shortstory zu einem unbeendeten Fantasy-Epos gewandelt. Erst als er in Neuseeland landete, erschienen ihm George, Tenzin und die anderen, die es ihm möglich machten, den vorliegenden Roman zu verfassen. Ein Glück für uns Leser. Hätten die Zeichen Brounéus woandershin geführt, wären wir vielleicht um ein intelligentes Stück Unterhaltung ärmer. Dass der Autor offensichtlich ein großer Verehrer von Literatur à la Douglas Adams ist, gereicht dem Roman nicht zum Nachteil, versucht Brounéus eben nicht, Adams Texte zu kopieren, sondern leiht sich nur dessen Handwerkszeug, um etwas Eigenes zusammenzubauen. Das ist erfrischend, erfrischend anders und abseits des Mainstream. Witzige Dialoge, flüssiger Stil, ungeahnte Wendungen - all das und noch viel mehr bekommt man hier serviert. Ein rasanter Roadtrip, ausgelöst durch buchstabierende Insekten, geführt von Tieren, die der Zeichensprache mächtig sind, mit überraschendem Ende, ach was soll ich noch sagen? Außer: Lest es selbst10. -------------------------------------------------------------------------------------- 1Eine der großen Fragen, wer oder was ist eigentlich Ich? Hier wird sie im Laufe eines wahren Roadtrips geklärt werden. 2Natürlich mit Passwort! 3Und dass es ein nächstes Leben gibt, ist absolut sicher. 4Soll heißen, die Welt retten. 5Oder? 6Weltretter 7Buddhistischer Leuchtturmbewahrer 8Finnische Ausstauschstudentin mit Hang zu ... miesem Karma 9Nach dem Tod Kaffee- und Zigaretten abhänig geworden 10 Just do it!

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    • 5

    Bri

    15. December 2014 um 09:29
    awogfli schreibt Habe es grade auf meine wunschliste gesetzt :-)

    so ist es recht ;)

  • Mir ist fad, ... man bringe mir den Hofnarren!

    Reinkarnation ist nichts für Feiglinge

    thursdaynext

    "Reinkarnation ist (definitiv!) nichts für Feiglinge." Nein ein Feigling ist der gutgläubige George, der sich wünscht als Pinguin zur Welt gekommen zu sein: „Ja Pinguine hatte ich immer gemocht. ich war mir nicht sicher warum. Wahrscheinlich deshalb, weil das Leben eines Pinguins so einfach ist- ein Pinguin zu sein und damit hat sich der Fall. Pinguine wünschen sich nicht Soulstars oder Kinderärzte zu werden. Die wollen einfach nur Pinguine werden, was super ist, weil sie es schließlich schon sind. Mit einer solchen Lebensphilosophie kann man nichts falsch machen.“ nicht. Wie auch, ist er doch im vermeintlich unsterblichen Alter, niedliche achtzehn, altersgemäß hormongesteuert. Begünstigt wird diese ihm eigene Gemütslage von der „Königin des Soul“: Austauschstudentin Kaisa, mit der Songs schreibt, statt sich der Erforschung ihres Korpus zu widmen was ihm deutlich näher liegen würde. Mamis Liebling hingegen, ja da arbeitet er dran. Kurz vorm Abi , sehr, sehr braves Mittelschichtkind, beginnt er sich zu fragen ob er nicht völlig plemplem wird als er mit seltsamen Zeichen und dem lästigen Geist seines kürzlich verstorbenen und wenig betrauerten Großvaters konfrontiert wird. Wäre die kurze Vorgeschichte mit den drei hardcorebuddhistischen Mönchen nicht gewesen, die so vielversprechend verschmitzte Dialoge führten, hätte ich nach Erstkontakt mit dem naiven George das Buch beiseite gelegt. Doch dann wurde es unvermittelt kurzweilig, rätselhaft, absurd und zunehmend humoriger, George soll die Welt retten, ziert sich, kann aber nicht nein sagen, denn er zweifelt an seinem Geisteszustand. Tenzin der buddhistische Mönch mit seiner Vorliebe für „Highfives“ und Ausdrücken wie „Obergeil“ der plötzlich in der vertrauten heimischen Küche sitzt trägt erheblich zu seiner Verblüffung und letztendlich Überrumpelung bei, als er ihm eröffnet er solle den „Leuchtturm finden und das Licht ausmachen“. Tenzin eröffnet ihm auch, dass er den richtigen Leuchtturm ausmachen soll, denn versucht er es beim falschen: „Dann ich dich töten bevor du machst. Also kein Grund zur Sorge Win -Win Situation für dich.“ So begibt sich George auf eine seltsame Reise um wiedergutzumachen, was er getan hat wovon er keine Ahnung wie und was es ist – ein Karma Roadmovie geführt seltsamen Kompass Erscheinungen wie Schafen, Regenbogen und Formationsvogelschwärmen..... Fredrik Brounéus schreibt so rasant, witzig und absurd komisch dass einem kaum Zeit bleibt Luft zu holen und Gehirnstretching unabdingbar ist um George auf seiner wunderbar komisch karmischen Odysse zu begleiten. George wird vom überrumpelten „Irgendwie –Mitläufer“ zum Macher. Diese Wandlung ist dem Stretching zu verdanken. Plemplem heißt nur, dass man sich geistig nicht weit genug gedehnt hat. Es ist eine derart absurde Geschichte in und von der man sich einfach treiben lassen sollte. Und sie pusht ohne Verschnaufpause sowohl den sympathisch praktischen Protagonisten als auch den Leser. Durch die Zeit und durch buddhistische Weisheiten die wie immer sehr naiv offensichtlich, allgemeingültig und dennoch nicht zu unterschätzen sind. Der furztrockene schwarze Humor ist Grundtenor des Romans und wem es peinlich ist in der Öffentlichkeit laute Gefühlsäßerungen wie anhaltendes Lachen und Kichern von sich zu geben der lese besser daheim für sich. Ein Buch für Menschen die, open minded, brainstretched, einfach nur im Kontext von ein wenig Absurdität, skurrilen Protagonisten und ausschweifender Autorenfantasie eine fantastisch, spassige Reise mit Zwischenstationen in der Ernsthaftigkeit, fernab handelsüblicher Fantasyschinken antreten wollen. Womit wir wieder bei der Überschrift sind (Mir ist fad, ... man bringe mir den Hofnarren!) Mir hat Fredrik Brounéus „Reinkarnation ist nichts für Feiglinge“ einen herrlich auschweifenden Hofnarren gegeben. Mehr solcher Bücher die unterhalten, die Lebensfreude wecken und dabei nicht unterfordern dürfen gerne den Weg zu mir finden. Also ran an die Story wenn ihr dehnfähig seid. 5 Dodos

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    • 4
  • Kam so gar nicht an mich ran! :(

    Reinkarnation ist nichts für Feiglinge

    Samy86

    03. December 2014 um 16:41

    Inhalt:   Was passiert wirklich, wenn wir tot sind? Wo geht die Reise hin? Und warum vergesse ich ständig meine Passwörter? Der 18 Jährige George Larsson lebt an der neuseeländischen Südküste und verbringt viel Zeit mit Kaisa. Doch die Ruhe und der Frieden werden ordentlich gestört, als George´s Großvater vor der Tür steht. Prinzipiell ja nichts schlimmes, doch der Haken an der Sache ist, dass sein Großvater vor langer Zeit verstorben ist! Dann versucht auch noch diese merkwürdige Erscheinung ihm weis zu machen, dass er als Retter der Welt erkoren wurde, was auch leider Gottes einige Feinde mit ins Leben gerufen hat. Als dann noch der tibetische Mönch Tenzin erscheint und ihm die gleiche Hiobsbotschaft verkündet, bleibt George nichts anderes übrig als sich auf die Reise zu machen, den Gefahren zu trotzen und sich auf die Mission zu begeben die Welt zu retten...   Meine Meinung: Der Klapptext des Buches verspricht wirklich viel Witz und Humor in Verbindung mit einem eigentlich recht tollen und spannenden Thema " Reinkarnation". Aber was mich dann erwartet hat war eine Geschichte, die paradoxer und unwahrscheinlicher gar nicht verlaufen kann.  Mit den Charakteren bin ich nicht wirklich warm geworden. Der einzige von dem es mir Spaß bereitet hat zu lesen war " Tenzin, der tibetische Mönch". Die anderen sind eher fast unscheinbar oder sie gehen einem manchmal arg auf den Nerv. :(  Die Dialoge unter den Organen sprengten manchmal echt den Rahmen und man hat das Gefühl, dass es nie enden würde. Dennoch muss man sagen, dass es auch Momente gab, die wirklich Spaß gemacht haben über sie zu lesen und auch ein Lächeln erzeugt haben.  Ein kleiner, aber gelungener Akzent sind die Aufzeichnungen zu darin vorkommende Gegenstände etc. Aber auch die Kapitel-Anfänge sind sehr schön hervorgehoben. Der Schreibstil ist sehr flüssig und man kommt trotz der abstrusen Handlung sehr schnell voran. Die bildhafte und recht authentische Darstellung der Charaktere und Schauorte ist auch gut gelungen, so dass man sich während des Lesens dort hin versetzen konnte.    Fazit: Leider konnte dieses Buch mit seinem paradoxen und abstrusen Handlungsverlauf  gar nicht bei mir punkten. Der Plot klingt sehr viel versprechend, konnte aber jedoch nicht in die Realität umgesetzt werden. Das Buch kann man lesen, muss man aber nicht! 

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  • skuril-witzige Weltrettungsmission im Stilvon Douglas Adams

    Reinkarnation ist nichts für Feiglinge

    katze267

    28. November 2014 um 18:02

    Nach einem kurzen Exkurs ins Tibet um 740  mit drei durch den Schnee stapfenden Mönchen  beginnt der Roman mit einer ganz gewöhnlichen Szene : der 17jährige George sitzt mit einer Mitschülerin, der finnischen Austauschschülerin Kaisa, in seinem Zimmer, klimpert auf der Gitarre und versucht anschliessend , für die Bioklausur zu lernen. Dann beginnt dann  der spassige Irrsinn. Eine Spinne formuliert Worte in seinem Biobuch, nachts klingelt sein toter Grossvater an der Tür, will Kaffee trinken , Zigaretten rauchen und George von seiner Weltrettungsmission erzählen und an einem der nächsten Morgen sitzt dann ein tibetanischer Mönch namens Tenzin in der elterlichen Küche und will zu George. Auch Tenzin erzählt George von einer wichtigen Mission, er soll einen von 2 Leuchttürmen aussschalten, aber bitte den richtigen, sonst sei er gezwungen, George "abzumurksen". In mehreren früheren von Georges Leben hätte er das schon gemusst. So brechen dann George, Kaisa und Tenzin mit dem toten Grossvater  zusammen auf, um diese Mission zu erfüllen. Geleitet werden sie von sehr skurilen Zeichen, etwa einem pfeilförmigen Regenbogen. Die Reise wird immer abenteuerlicher, sie werden verfolgt und bedroht, am Ende gibt es einen echten "Showdown", gefolgt von einem witzigen Epilog. Handlung, Sprache und Personen sind sehr skuril  und erfordern eine bestimmte Neigung zu aberwitzigem Humor und absurden Geschehnissen, wie sie vielleicht nicht jeder hat. Mir hat das Buch ausserordentlich gut gefallen und bekommt daher von mir volle 5 Sterne, für Fans von Douglas Adams und den Scheibenwelt Romanen von  Tery Pratchett bestimmt sehr gut geeignet, aber diese Art von Humor wird eventuell nicht jeder mögen.

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  • Mich konnte das Buch nicht erreichen

    Reinkarnation ist nichts für Feiglinge

    trollchen

    22. November 2014 um 10:24

    Reinkarnation ist nichts für Feiglinge Ich durfte dieses Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und danke dem btb Verlag für das Leseexemplar. Herausgeber ist btb Verlag (13. Oktober 2014) und es hat 352 Seiten. Kurzinhalt: An der neuseeländischen Südküste: George Larson, in erster Linie mit seiner Freundin Kaisa und der Kunst einen guten Song zu schreiben beschäftigt, erhält unerwarteten Besuch. Sein Großvater, der eigentlich schon lange das Zeitliche gesegnet hat, steht vor der Tür. Seit der alte Herr tot ist, scheint er sichtlich aufgeblüht: Er raucht Kette und trinkt mehr Kaffee, als gesund sein kann. Und er hat eine Botschaft für George: Die Menschheit ist in großer Gefahr und George der Einzige, der dagegen etwas tun kann. Zunächst zögerlich, doch mit wachsendem Ehrgeiz stellt sich George seiner neuen Aufgabe und kratzt dabei an den großen Fragen der Menschheit – Was passiert wirklich, wenn wir tot sind? Was sind unsere wahren Ziele und wo geht die Reise hin? – und erhält durchaus erhellende Antworten: Auch Reinkarnation will geübt sein. Tibetische Mönche sind gar nicht so friedfertig, wie man erwarten würde. Und wer hätte es geglaubt: »Just do it«, inzwischen zur inhaltsleeren Werbephrase verkommen, ist in Wirklichkeit eine jahrtausendealte Weisheit … Meine Meinung: Tja, ich weiß immer noch nicht, was ich zu diesem Buch sagen soll. Ich habe mich mehr oder weniger durch die Seiten gequält. Es war zwar hin und wieder mal lustig, aber so richtig vom Hocker hat es mich nicht gerissen. Ich hatte mit dem Thema des Buches überhaupt keine Probleme, aber die Umsetzung war ein wenig dürftig. Ich bin mit dem Schreibstil nicht zufrieden gewesen, da waren auch immer die Fußnoten mitten im Text, die haben mich schon sehr irritiert. Einzig und allein war es toll, die Applikationen mit anzusehen, aber die haben das Buch natürlich nicht herausgehoben. Also, wenn es nach mir geht, kann man das Buch als schwer einzuschätzendes und für vergeudete Zeit ansehen, aber es ist ja nicht jeder gleich. Vielleicht gefällt es ja dem einen oder anderen. Mein Fazit: 2von 5 Sternen, ich habe mich sehr schwer getan und mir hat auch das buch leider nichts gegeben.

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  • Rezension zu "Reinkarnation ist nichts für Feiglinge" von Fredrik Brounéus

    Reinkarnation ist nichts für Feiglinge

    tigerbea

    17. November 2014 um 08:27

    Der 18jährige Neusseländer George Larsson hat zusammem mit der finnischen Austausschülerin Kaisa ein gemeinsames Hobby: Sie schreiben zusammen Lieder, verstehen sich auch sonst sehr gut. Doch die Idylle wird gestört, als Nachts Georges Großvater vor der Tür steht. Das wäre ja ansich kein Problem, doch ist Großvater eigentlich tot. Großvater trinkt literweise Kaffee und raucht. Und teilt George ganz nebenbei mit, daß er die Welt retten soll und er deshalb Feinde hat, die seinen Tod wollen. Es bleibt nicht bei einem Besuch des Großvaters. Als noch der tibetische Mönch Tenzin erscheint und George erzählt, er müsse den richtigen Leuchtturm ausschalten und es um Reinkarnation gehe, bricht das Chaos aus. George und Tenzin begeben sich zusammen mit Kaisa und Opa auf die gefährliche Suche nach dem Leuchtturm und geraten in große Gefahr durch ihre Verfolger, der Suche nach dem Leuchtturm und auch durch falsche Freunde. "Reinkarnation ist nichts für Feiglinge" ist ein sehr witziges Buch. Es ist wunderschön fließend zu lesen, nicht sehr anspruchsvoll und man fliegt als Leser durch die Seiten. Die Charaktere sind sehr gut dargestellt, man kann sich, trotz der doch sehr abstrusen Geschichte, gut in sie hineinversetzen. Der Schreibstil ist schlicht und einfach, man kann das Buch so weglesen, ohne sich groß konzentrieren zu müssen. Aber das kann man auch bei solch einem Buch erwarten. Die Story selbst gefällt mir sehr gut. Auch der Humor ist gelungen, wenn mir auch die Gespräche der Organe nicht gefallen haben. Diese sind eindeutig von einem Sketch von Otto Waalkes geklaut. Und da ich genau diesen Sketch sehr liebe, fand ich das nichts sehr gelungen. Ein witziges Buch für zwischendurch!  

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  • Wer’s mag!

    Reinkarnation ist nichts für Feiglinge

    buecherwurm1310

    16. November 2014 um 15:00

    Nachdem sein Großvater gestorben ist, taucht der bei George Larson auf, um ihn aufzufordern, den Leuchtturm abzuschalten. Als auch noch der tibetanische Mönch Tenzin auftraucht und ihn bedrängt, macht sich Georg mit seinem Großvater, seiner Freundin Kaisa und Tenzin auf den Weg. Anhand der Buchbeschreibung hatte ich zwar erwartet, dass das Thema Reinkarnation nicht ganz ernsthaft behandelt wird, aber dann geriet ich in eine vollkommen paradoxe Geschichte. George lebt sein x-tes Leben und kann sich nicht mehr erinnern, dass er als Newton genau das geschaffen hat, was er nun zerstören soll. Auf seiner Suche nach dem Gegenstand erhält er Hilfe vom Regenbogen und von Vogelschwärmen in Pfeilformation, wird aber auch von Gegnern gejagt, die die Erledigung seiner Aufgabe verhindern wollen. Die Protagonisten sind genau so seltsam wie die ganze Geschichte. Der tote Großvater schüttet Unmengen Kaffee in sich hinein und raucht wie ein Schlot. Kaisa, die von Anfang an nicht besonders sympathisch rüberkommt,  verändert sich im Laufe der Geschichte negativ. George selbst hat keine Ahnung und lässt sich durch die Gegend hetzen. Tenzin gibt George Anweisungen, die aber auch nicht unbedingt zielführend sind. Die Geschichte hat mich überhaupt nicht begeistert, zu abstrus war das Ganze. Die Einschübe zwischen den Kapiteln „Dialog Ich und Gehirn“ fand ich ganz nett. Dagegen störte mich die ausgiebige Konversation innerhalb der Kapitel. Für mich ein Buch, das man nicht lesen muss.

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  • Ein Buch für Fans von Terry Pratchett

    Reinkarnation ist nichts für Feiglinge

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    13. October 2014 um 11:06

    Der Inhaltsangabe des Verlages ist nichts mehr hinzuzufügen, ohne mehr zu verraten, als gewollt. Als sich George, seine Freundin Kaisa, sein toter Großvater und der tibetanische Mönch Tenzin auf die Suche nach dem Leuchtturm machen, ist nicht voraussehbar, was passieren wird und auf was man sich als Leser einlässt. Ich zumindest hatte irgendwie völlig andere Vorstellungen vom Buch als es sich letztendlich herausstellte. Reinkarnation bezeichnet eine Vorstellung der Art Wiedergeburt der zumeist nur menschlichen Seele. Laut dieses Romans gibt es sie, die Wiedergeburt des Geistes, der nie ganz sterben wird, sondern immer wieder aufs neue in einem anderen Körper, egal ob Mensch oder Tier, wiedergeboren wird. So kann sie auf ewig weiterleben. George hat in einem seiner früheren Leben als Wissenschaftler etwas erfunden bzw. entwickelt, das er nunmehr finden und zerstören soll. Dumm nur, dass er sich an so gar nichts erinnern kann und die Suche von daher auch nicht ganz einfach ist. Nur gut, dass es Mächte gibt, die ihm helfen, indem zum Beispiel Regenbögen mit Pfeil erscheinen, die ihm über Stunden die Richtung weisen. Um die Sache ein wenig spannender zu machen, gibt es auch Typen, die ihn verfolgen, denn natürlich trifft die Vernichtung des Leuchtturmes auch auf Interessenten, die das zu verhindern suchen. Ich muss gestehen, dass ich mich mit dem Roman recht schwer getan habe. Das Thema Reinkarnation an sich war es nicht, was mir zu schaffen machte, es war eher die Umsetzung. Ein gerade verstorbener Großvater, der nächtens bei seinem Enkel auftaucht und ihn warnen will, Ameisen und Spinnen, die Nachrichten übermitteln und ein tibetanischer Mönch, der George mehr oder weniger freiwillig zur Suche nach dem Leuchtturm anleitet. Dazu die Freundin Kaisa, die sich mehr und mehr im Buch verändert. Auf mich wirkt diese Geschichte wie an den Haaren herbeigezogen. Ich konnte mich mit nicht einem der Protagonisten anfreunden und fand alle ein wenig befremdlich. Aber ich mag auch die Scheibenwelt-Bücher von Terry Pratchett nicht, die in eben das gleiche Schema fallen. Gestört haben mich während des Lesens auch die Fußnoten, die genausogut in den laufenden Text gepasst hätten. Nicht nur diese störten den Lesefluss, sondern auch die Dialoge zwischen George, seinem Gehirn und den anderen Organen. Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen, wobei ich aber denke, dass es für die Liebhaber der Terry Pratchett-Romane genau das Richtige wäre. 

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