Fredrik T. Olsson Das Netz

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Inhaltsangabe zu „Das Netz“ von Fredrik T. Olsson

Blackout, eine ganze Nacht steht in Stockholm alles still. Es herrschen Dunkelheit und Chaos. Die Regierung macht den Cyber-Experten William Sandberg dafür verantwortlich und nimmt ihn fest. Aber William ist ein gebrochener Mann: Seine Tochter ist spurlos verschwunden, und seine obsessive Suche nach ihr droht seine Ehe zu zerstören. Kurz vor dem Blackout erhielt er die mysteriöse E-Mail eines Unbekannten – William begreift sofort, dass er fliehen und den Absender dieser Nachricht finden muss, um seine Unschuld zu beweisen. Doch sein Gegner scheint ihm immer einen Schritt voraus… Nach seinem internationalen Bestseller »Der Code« der zweite, höchst originelle, zeitgemäße Thriller von Fredrik T. Olsson. +++ Dieses Buch können Sie bequem auf Ihrem Smartphone und Tablet weiterlesen – mit Papego: Kostenlose App downloaden, Buchseite scannen und sofort mobil weiterlesen. Nähere Infos auf www.papego.de +++

Sehr spannender Internetthriller!

— buchbunt
buchbunt

Ein interessantes Thema, wobei die Geschichte auch einige SF-Elemente beinhaltet :) ...

— Ascari0
Ascari0

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  • Thematisch sehr interessant!

    Das Netz
    Meiky

    Meiky

    05. June 2016 um 12:45

    Unter "Das Netz" habe ich mir einen Cyber-Thriller vorgestellt, der düster, erschreckend und ängstigend ist. Ein totales Blackout und das stromlose Leben stelle ich mir wirklich furchtbar vor, weshalb ich wohl auch etwas andere Vorstellungen zu diesem Buch hatte.Der Stromausfall, der in Stockholm die ganze Stadt lahmlegt, dauert nur wenige Stunden. Die Stadt ist in Aufregung und die Suche nach der Ursache lässt nicht lange auf sich warten. Ein Verdächtiger ist schnell gefunden, denn der ehemalige Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums William Sandberg, ist auf irgendeine Weise in den Vorfall verwickelt. William selbst steht aber vor einem Rätsel. Er erhält ominöse E-Mails, die mit dem Stromausfall in Verbindung gebracht werden. Das Verteidigungsministerium geht von einem terroristischen Anschlag aus, was auch nicht der letzter dieser Art bleiben soll. Als ein Video von Williams Tochter auftaucht, die ebenfalls an dem Vorfall beteiligt zu sein scheint, versteht William gar nichts mehr. Ihr plötzlicher Tod wirft noch mehr Rätsel auf und William aus der Bahn. Er wird von seinen ehemaligen Kollegen gejagt und versucht auf seiner Flucht die Ursache für den Stromausfall auf eigene Faust zu ermitteln.Leider hatte ich mit dem Buch ein ganz großes Problem und zwar den Schreibstil und die Aufmachung. Die Personenwechsel innerhalb der Kapitel haben mich oft sehr verwirrt, da auch nicht immer aus dem ersten Satz erkennbar war, um welche Person es sich nun handelt. Zwar wurden Sprünge in der Sichtweise durch Absätze kenntlich gemacht, aber nicht immer hat dann auch die Person gewechselt. Für mich war es dadurch sehr schwer in das Buch reinzufinden. Insgesamt wird das Buch aus sehr vielen Sichten und manchmal auch aus der Sicht von "namenlosen" erzählt, was nicht unbedingt zur Entwirrung beiträgt. Der Autor hat auf jeden Fall versucht eine Spannung aufzubauen. Es gab viele Cliffhanger an Kapitelenden und auch die "namenlosen" Kapitel steigerten die Spannung. Leider kam mir das ganze etwas zu gewollt daher. Insgesamt fand ich den Schreibstil sehr ungewöhnlich und vor allem gewöhnungsbedürftig. Ich bin immer wieder über Sätze oder ganze Abschnitte gestolpert. Den Charakteren bin ich insgesamt nicht sehr nahe gekommen, auch wenn sie durchaus realistisch gezeichnet wurden. Die Zerrissenheit der Personen war sehr gut spürbar, auch die persönlichen Probleme der Charaktere sind gut nachvollziehbar. Vermutlich wäre ich mit den Charakteren besser zurecht gekommen, wenn die Geschichte aus weniger Perspektiven erzählt worden wäre. 

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  • Ein Mix aus Thriller und SF

    Das Netz
    Ascari0

    Ascari0

    28. April 2016 um 09:52

    Fredrik T. Olsson ist mir schon mit seinem Roman "Der Code" aufgefallen. Mittlerweile ist bereits das zweite Buch von ihm - "Das Netz" - bei Piper erschienen, welches ich jetzt dank Netgalley als Rezensionsexemplar lesen durfte ...Zum Inhalt:William Sandberg, ehemaliger Kryptologe beim schwedischen Militär, bekommt eine mysteriöse Nachricht, dass er sich am Bahnhof mit jemandem treffen soll. Wer derjenige ist und warum er um ein Treffen bittet, ist zunächst noch unklar ... Als William am Bahnhof eintrifft, ist alles ganz anders: Der Unbekannte taucht nicht auf, dafür aber die Polizei, die Sandberg verhaftet. Und noch während Sandberg verhört wird, fällt in ganz Südschweden der Strom aus.Meine Meinung:Ich gebe zu, ich hatte am Anfang so meine Probleme, in die Geschichte einzusteigen. Olsson pflegt einen recht eigenwilligen Schreibstil, verwendet recht ungewöhnliche Metaphern, die mich mehr als einmal beim Lesen innehalten ließen und überlegen, ob ich das auch so sagen würde ...Darüber hinaus bleiben viele Dinge relativ lange im Dunkeln. Wer ist beispielsweise der Mann, der ganz am Anfang im Prolog umkommt? Und warum? Die Antwort auf diese Frage bekommt der Leser, aber erst relativ spät.Dafür nimmt sich Olsson viel Zeit, die Charaktere einzuführen. Der Hauptcharakter William Sandberg erinnerte mich zeitweise an die depressiven und gebrochenen Kommissare der Skandinavienkrimis (Hier scheint Olsson wohl von Krimi schreibenden Kollegen geprägt worden zu sein?). Seine Ehe ist kaputt, seine Frau Christina von Zuhause ausgezogen und die gemeinsame Tochter lebt auf der Straße und hat keinen Kontakt zu den Eltern mehr.Kommt die erste Hälfte des Romans eher ruhig und bedächtig daher, obwohl immer wieder mit Action-Sequenzen durchsetzt, wird es in meinen Augen erst ab der zweiten Hälfte so wirklich interessant, weil man nun die ersten Antworten auf die Fragen bekommt.Hier nimmt die Geschichte dann auf einmal eine Wendung, die ich so persönlich nicht kommen habe sehen. Zu sehr ins Detail will ich jetzt nicht gehen, weil das sonst einem Spoiler gleich kommen würde, aber ich musste mehrmals an einen sehr bekannten SF-Action-Film der 80er Jahre denken :).Das Ende war irgendwie nicht ganz nach meinem Geschmack, gebe ich zu. Es war zwar realistisch, denn ja, so würden wir Menschen uns verhalten, aber ein Teil von mir hat sich trotzdem gewünscht, dass es anders - positiver - enden würde. Nichtsdestotrotz hat es mich nachdenklich zurückgelassen und ich habe ein wenig darüber nachgedacht, was wohl wäre, wenn so etwas wirklich passieren würde :).Mein Fazit:Ein ungewöhnlicher Roman, bei dem auch ein klein wenig SF in die Geschichte vermischt ist, dem man aber vor allem am Anfang viel Zeit geben muss, ehe man wirklich versteht, was der Autor dem Leser mitteilen will.

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  • Fredrik T. Olsson - Das Netz

    Das Netz
    miss_mesmerized

    miss_mesmerized

    02. April 2016 um 17:52

    Ein Stromausfall hüllt Stockholm eines Nachmittags Anfang Dezember in tiefes Dunkel. William Sandberg, ehemaliger Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums, steht ganz oben auf der Liste der Verdächtigen, denn alles weist darauf hin, dass er einen Terroristen treffen wollte, der das Chaos ausgelöst hat. Doch William weiß nicht, was eigentlich geschehen ist, nicht nur sein ehemaliger Arbeitgeber jagt ihn, sondern noch eine unbekannte Macht. Seine Tochter scheint ebenfalls in die ominösen verfälle verwickelt zu sein, doch ihr plötzlicher Tod wirft mehr Fragen auf als er Antworten liefert. Eine Nachricht aus Warschau scheint der Schlüssel zu sein und so beginnt Williams Flucht in Polen, doch ein mächtiger Gegenspieler steht ihm gegenüber.Über weite Strecken ist der Thriller rasant und spannend. Die eigenartigen Vorgänge lassen sich nicht erklären und man kann die Verzweiflung der Figuren, die quasi allesamt Opfer in einem perfiden Spiel werden, regelrecht spüren und leidet mit ihnen. Die Protagonisten sind durch die Bank glaubwürdig und facettenreich gezeichnet und tragen die Handlung. Auch wenn der Plot mich phasenweise an Elsbergs „Blackout“ erinnerte und auch anderer Geschichten ähnliche Handlungsmuster aufweisen, blieb doch immer genügend Spannung und starke Figuren, um mit Interesse weiterzulesen. Abzug gibt es allerdings für das Ende und die damit verbundene Auflösung. So horrenden Unfug habe ich selten gelesen und das macht 80% gute Handlung wirklich kaputt. Ich war gespannt, wie alles erklärt wird, nun ja, eine Erklärung gibt es, wenn auch haarsträubend und absurd. Hier wäre weniger Kreativität und mehr Realismus gut gewesen.

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