Fredrik T. Olsson Der Code

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Inhaltsangabe zu „Der Code“ von Fredrik T. Olsson

Der entführte Kryptologe William Sandberg in Stockholm. Ein toter Obdachloser in Berlin. Und eine junge Wissenschaftlerin, die spurlos aus einem Amsterdamer Café verschwindet. Drei Opfer, drei scheinbar unabhängige Fälle - doch sie alle sind Puzzleteile eines Geheimnisses, das viel zu lange bewahrt worden ist. In Amsterdam fällt die junge Sumerologin Janine Haynes einem Verbrechen zum Opfer. Zur gleichen Zeit ermorden drei als Sanitäter getarnte Unbekannte in Berlin einen Obdachlosen. Und in Stockholm verschwindet der Kryptologe und Software-Experte William Sandberg spurlos aus seinem Klinikbett. Seine Ex-Frau Christiane will nicht an eine eigenmächtige Flucht glauben. Denn in seinem leer geräumten Appartement , entdeckt sie einen Gegenstand, den er nie zurücklassen würde. Sehr schnell gibt es keinen Zweifel mehr, dass William entführt wurde. Und dass es um die Entschlüsselung einer Botschaft geht, die in der DNA des Menschen verborgen liegt ... - »Der Code«, ein so intelligenter wie mitreißender Thriller über das Lüften eines jahrtausendealten Geheimnisses. Ein Thriller, wie es ihn noch nie gegeben hat.

Hatte mir mehr versprochen. Nicht alle offenen Fragen wurden beantwortet.

— nati51
nati51

total spannend! ich konnte es kaum aus der Hand legen.

— Bookling
Bookling

Hat mich nicht überzeugt. Halbwegs spannendes Weltuntergangsszenario mit einem merkwürdigen Ende und einigen Logiklöchern.

— Gulan
Gulan

Spannend, seltsam und schön

— Manfred_SH
Manfred_SH

Leider unglaublich langweilig und langatmig.

— phab
phab

Absolut spannend und mitreißend! Für Fans von Dan Brown oder Schätzing ;)

— Vivi92
Vivi92

Spannend und in sich logisch

— vormi
vormi

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  • Muss noch kurz den Code checken und die Welt retten ...

    Der Code
    R_Manthey

    R_Manthey

    20. August 2015 um 11:03

    Am 12. Februar 2001 wurde uns vermeldet, dass das menschliche Genom entschlüsselt sei. Man hatte mit etwa 100.000 Genen gerechnet. Letztlich waren es nur knapp 23.000, also nicht wesentlich mehr als beim Fadenwurm. Das entsprach nicht ganz der menschlichen Geltungssucht. Aber es kam noch schlimmer: Diese 23.000 Gene machen nicht mehr als 1,5 Prozent der menschlichen DNS aus. In der Sprache menschlicher Arroganz, die alles, was man nicht gleich versteht, als überflüssig ansieht, nannte man diesen Teil dann Junk-DNS und begriff ihn als evolutionären Müll. Etwas verwirrt stellte man später aber fest, dass ein großer Teil dieser DNS viralen Ursprungs ist. Wahrscheinlich muss der Autor dieses Thrillers das alles irgendwann gelesen haben, denn es stellt die abgewandelte Grundlage der Handlung dar. Wissenschaftler hätten, so der Anfang der Geschichte, herausgefunden, dass diese Junk-DNS versteckte Botschaften enthält, die man inzwischen mit großem Schrecken entschlüsselt hätte. Mehr als das (steht so ähnlich im Klappentext) kann man hier nicht verraten ohne dem Leser die Spannung zu rauben. Bis man die Einzelheiten dieses Rätsels kennenlernt, baut sich eine geheimnisvolle Handlung auf, die auch darauf beruht, dass sich die meisten Leser solche Dinge nicht wirklich vorstellen können. Vielleicht glaubt man auch gerne an geheime Botschaften. Doch irgendwann muss der Autor dann etwas brachiale Action ins Geschehen bringen, um den drohenden Weltuntergang glaubhaft anzukündigen. Die Katastrophen, die dann folgen, kann man sich irgendwie besser vorstellen, weil man so etwas Ähnliches vielleicht schon mal Popkorn kauend gesehen hat. Die Rechte für den kommenden Film sollen ja schon verkauft sein. Der ganze Thriller ist von Anfang an darauf ausgelegt, dringend verfilmt werden zu wollen. Die Apokalypse beginnt mitten in Europa. Wahrscheinlich kommt mancher hier an den Punkt, an dem er aussteigt und nur noch die Idee gut findet, weil man diese Hollywood-gerechten Übertreibungen schon kennt und müde abwinkt. Der Autor aber steht nun vor einem echten Problem: Wie soll er das ganze enden lassen? Vom zukünftigen Weltuntergang zu lesen, ist nicht gerade prickelnd. Und das auch noch so kurz vor Weihnachten. Aber Gott sei Dank war da ja noch die Junk-DNS, die reale, die ohne Botschaften, soweit jedenfalls bisher bekannt. Na ja, Botschaften enthält sie doch, nämlich die, mit welchen viralen Angriffen die Menschheit bisher zu tun hatte, denn nur so kamen diese Anteile überhaupt zustande. Diese tatsächlichen Erkenntnisse und ein logischer Trick verhelfen dem Autor die ramponierte Happyend-Kurve gerade noch zu kriegen. Aber wahrscheinlich ärgert er damit wohl manche Leser erst recht. Mir hat dieser ein wenig zu lange Thriller ganz gut gefallen. Vielleicht auch weil ich nicht alles ernst nehme, was für Unterhaltung sorgen soll. Allerdings ist meine Sympathiekurve für dieses Buch langsam, aber stetig gefallen. Immerhin jedoch ist das Buch ein überzeugender Hinweis, wie man aus dem Lesen eines populärwissenschaftlichen Artikels so richtig Kohle machen kann, wenn man die nötigen handwerklichen Fähigkeiten dafür besitzt.

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  • Spannend von Anfang an

    Der Code
    cvcoconut

    cvcoconut

    20. July 2015 um 07:44

    Ein Obdachloser wird auf der Straße erschossen, Menschen werden entführt, es scheinen voneinander unabhängige Geschehnisse zu sein und doch gehören sie alle irgendwie zusammen. William findet sich in einem Schloss wieder, in einer unbekannten Gegend und wird vor eine scheinbar unlösbare Aufgabe gestellt, er soll einen Code entschlüsseln. Die Geschichte gibt einen Einblick in die Welt der Codes und der entsprechende Entschlüsselung. Außerdem zeigt es mal wieder, wie viel Geheimnisse es doch gibt auf der Welt, und das alles hinter den Rücken der Menschen abgehandelt wird, ohne das etwas nach außen sickert. Was mir an dem Buch richtig gut gefallen hat, der Autor hat in jedem Kapitel wirklich nur so viel preisgegeben wie nötig, dadurch bleibt es bis zum Schluss spannend. Man ist gezwungen immer wieder noch ein Stück weiter zu lesen. Ein sehr lesenswerter Roman, mit einem sehr interessanten Thema.

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  • Vorbestimmt? Programmiert? Prophezeiht?

    Der Code
    Bookling

    Bookling

    09. July 2015 um 10:56

    "Der Code" ist der erste Thriller des Schweden Fredrik T. Olsson. Das Buch beginnt mit mehreren unterschiedlichen Handlungssträngen, die sich im Verlauf des Buches langsam umeinanderwinden und schließlich ein Gesamtbild ergeben. Wer Bücher mag, die immer bei einer Hauptperson bleiben, wird dieses Buch vielleicht nicht mögen. Ich hatte öfter das Gefühl, dass nicht nur räumlich, sondern auch zeitlich gesprungen wurde, was einen doch fordert, weshalb es besser ist, das Buch nicht in Mini-Häppchen zu verschlingen, sondern eher im Ganzen. Mit über 500 Seiten scheint das Buch doch recht umfangreich. Betrachtet man allerdings die im Buch abgedeckte Zeitspanne, ist diese ziemlich kurz.  Die Geschichte ist so vollgepackt mit spannender Handlung, die so viele Seiten füllt, dass man das Gefühl hat, sie hätte auch mehr Zeit überspannt. Die Handlung lässt sich kaum zusammenfassen, ohne dass ich zu viel verrate und einen Großteil des Lesevergnügens nehme. Deshalb nur soviel: Ein früherer Kryptologe wird nach einem Selbstmordversuch aus dem Krankenhaus entführt. Nicht nur er ist verschwunden, sondern auch all seine Arbeitsmaterialien. Seine Ex-Frau, eine Journalistin, versucht ihn zu finden und stößt bei ihren Ermittlungen auf eine weitere Vermisste. Während die Hinterbliebenen verzweifelt nach den Entführten suchen, finden diese Stück für Stück heraus, warum sie verschleppt wurden. Soweit die ganz grobe Handlung. Das große Thema, das dahintersteht, ist die große Frage: Erfüllt sich eine Prophezeihung gerade deshalb, weil man sie zu verhindern versucht? Und wäre es dann nicht besser, die Prophezeihung erst gar nicht zu kennen? "Der Code" ist ein wunderbar spannendes Buch mit einem halboffenen Ende. Und obwohl ich offene Enden nicht wirklich mag, war dieses meiner Meinung nach unvermeidlich und absolut passend. Der Inhalt war mal was Neues - zumindest für mich :O). Es hat mich zum Nachdenken angeregt. Mir als total neugierigem Naseweis ist tatsächlich der Gedanke gekommen, dass es für mich vielleicht manchmal doch besser ist, nicht alles wissen zu wollen. Wirklich erstaunlich!

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  • Meine Erfahrung

    Der Code
    Manfred_SH

    Manfred_SH

    04. April 2015 um 15:21

    Klappentext: Der entführte Kryptologe William Sandberg in Stockholm. Ein toter Obdachloser in Berlin. Und eine junge Wissenschaftlerin, die spurlos aus einem Amsterdamer Café verschwindet. Drei Opfer, drei scheinbar unabhängige Fälle – doch sie alle sind Puzzleteile eines Geheimnisses, das viel zu lange bewahrt worden ist. In Amsterdam fällt die junge Sumerologin Janine Haynes einem Verbrechen zum Opfer. Zur gleichen Zeit ermorden drei als Sanitäter getarnte Unbekannte in Berlin einen Obdachlosen. Und in Stockholm verschwindet der Kryptologe und Software-Experte William Sandberg spurlos aus seinem Klinikbett. Seine Ex-Frau Christiane will nicht an eine eigenmächtige Flucht glauben. Denn in seinem leer geräumten Appartement , entdeckt sie einen Gegenstand, den er nie zurücklassen würde. Sehr schnell gibt es keinen Zweifel mehr, dass William entführt wurde. Und dass es um die Entschlüsselung einer Botschaft geht, die in der DNA des Menschen verborgen liegt ... Spannend geschrieben, fand ich gut u empfehle es auch weiter. Aber ein Stern weniger, weil der Leser im neuen Abschnitt von Tatsachen konfrontiert wird, die dann erst später erklärt werden. Das hat mir nicht so gefallen. Die Auswirkungen der Aktion auf der ganzen Welt (Was, kann ich nicht verraten.) hätten auch umfangreicher beschrieben werden können. Dass einer der Protagonisten stirbt finde ich auch schade. Ich hätte mir die Geschichte anders vorgestellt. Auch das Ende ist ein bisschen komisch. Aber das sind ja nur meine Gedanken. Nochmals empfehle ich es zu lesen

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  • *+* Ein eganz schön verschlüsselte Geschichte *+*

    Der Code
    Irve

    Irve

    26. January 2015 um 20:25

    *+* Zur Originalrezension auf meinem Blog geht es hier entlang:  https://irveliest.wordpress.com/2014/10/30/fredrik-t-olsson-der-code/#more-3512  *+* Liebe Lesefreunde, . ich fühle mich irgendwie beobachtet. Diesen Wagen da sehe ich jetzt heute schon zum dritten Mal und – ich habe es ja gewusst – da strolcht eine dunkel gekleidete Person im Gebüsch umher. Ich glaube, ich mache mich besser vom Acker, das wird mir langsam etwas unheimlich….Aua, was war das? Wer rammt mir denn eine Spritze in den Hals….es wird dunkel, mir wird übel, na toll.. Wo bin ich denn jetzt? Es muss ein Raum in einem Gemäuer sein. Die eine Seite steht voller Computer und anderem technischen Zubehör, an einer anderen Wand hängen unzählige Bögen voller Hieroglyphen, die ich nicht deuten kann. Sind es etwa Verschlüsselungen? Wo bin ich nur hineingeraten? Warum nur muss ich beim Lesen immer so tief in die Geschichten eintauchen….. . Ja richtig, es ist ja nur ein Roman, ein Kriminalroman, um genau zu sein. Glück gehabt :-) . Diese Hieroglyphen sind in der Tat Verschlüsselungen, aber nicht ich muss sie entschlüsseln, sondern William, ein ehemaliger Kryptologe. Und der wundert sich sehr…. Denn die Aufgabe ist viel komplexer als man zunächst glauben mag. Er muss nicht nur den Code knacken, er muss auch so etwas wie eine Antwort finden, ohne die entsprechende Frage zu kennen. . Klingt ziemlich verworren, meint ihr? Ist es auch, aber nur zu Beginn. Das Geheimnis rund um die mysteriösen Bögen wird nach und nach gelüftet. Je mehr dieser Vorhang fällt, umso weiter entfernen wir uns aber leider auch von der Realität. . Woher der Code stammt, ist gut nachvollziehbar. Wie die Botschaft lautet schon weniger….da spielt eine extreme Portion an Kreativität mit rein. Was aber diese Botschaft auslöst und wie darauf reagiert wird, war völlig realitätsfern. Da machte der Autor schon eine Gratwanderung zwischen der möglichen Wirklichkeit und…ja und was eigentlich? Es ist nicht wirklich Fantasy, nicht wirklich Science-Fiction. Realität und Logik bleiben jedenfalls – zumindest teilweise – auf der Strecke. . Mir selbst gefällt es besser, wenn sich eine Geschichte komplett in einer Erzählwelt abspielt und mich nicht irgendwann mit unerwarteten Regeln überrascht. Aber andere Leser, andere Vorlieben. Ich weiß, dass für viele Leser solche Abweichungen das Salz in der Suppe sind, weil sie für den einen oder anderen Überraschungsmoment sorgen, der die Gedanken in ganz andere Richtungen drängt. . Der Thriller beginnt zwar spannend, aber eher ruhig. Ruhig und geheimnisvoll, da der Autor viele Andeutungen macht und mich neugierig machte, was es mit alledem auf sich haben mochte. Je mehr Hintergrundwissen ich bekam, umso brisanter wurde die Story und die Geschichte nahm immer weiter an Fahrt auf, die Ereignisse überschlugen sich mehr und mehr. Es wurde immer actionreicher und ich fieberte mit den Hauptcharakteren mit und hoffte auf ein gutes Ende für sie. Code hin oder her, vielleicht gab es ja noch eine ganz andere Lösung, die den ganzen Wahnsinn stoppen konnte. Sehr wahrscheinlich war es ja nicht, aber man soll die Hoffnung ja bekanntlich nie aufgeben. . Das taten auch die Protagonisten nicht. Immer wieder überprüften sie ihre Ergebnisse und clever waren sie, was mir immer wieder ein „Chacka, ihr werdet es schaffen!“ in meine Lesegedanken schob. . Die Charaktere wurden gut ins Geschehen eingeführt und waren gut ausgearbeitet. Jeder hatte seine Eigenheiten, die die Handlungen nachvollziehbar machten. Den Hauptfiguren widmete der Autor etwas mehr Zeit und umspann sie mit Persönlichkeit und kleineren eigenen Geschichten innerhalb des Thrillers, was bei mir eine größere Nähe zu diesen Personen bewirkte. . Der Schreibstil ist flüssig, die Handlung – auch wenn mir einiges sehr phantastisch erschien – gut nachvollziehbar, sodass ich nur so durch die Seiten flog. . Wer nach dem Lesen der Inhaltsangabe auf viel Wissenschaft und Kryptologie hofft, wird vermutlich etwas enttäuscht werden. Diesbezüglich teilt der Autor nur so viel mit, um William´s Auftrag zu verstehen. . Wer jedoch actionreiche, kreative Thriller mag, der könnte an „Der Code“ von Fredrik T. Olsson aus dem Piper Verlag Gefallen finden. *+* Zur Originalrezension auf meinem Blog geht es hier entlang:  https://irveliest.wordpress.com/2014/10/30/fredrik-t-olsson-der-code/#more-3512  *+*

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  • Und wieder mal ein Weltuntergangs-Szenario

    Der Code
    lievke14

    lievke14

    23. January 2015 um 09:33

    "Ein entführter Kryptologe, namens William Sandberg in Stockholm....ein toter Obdachloser in Berlin....und eine junge Wissenschaftlerin, die spurlos aus einem Amsterdamer Café verschwindet. Drei Opfer, drei scheinbar unabhängige Fälle - doch sie alle sind Puzzleteile eines Geheimnisses, das viel zu lange bewahrt worden ist." Diese Form von Rätsel ist eigentlich genau mein Ding. Deshalb wollte ich dieses Buch unbedingt lesen und war daher recht gespannt. Wir haben es hier mit einer Art Katastrophen-Thriller zu tun. In der DNA des Menschen wird ein Code entdeckt, der Hinweise auf eine mögliche Bedrohung der Menschheit enthält. Eine geheime, allerdings Nationen übergreifende Organisation, versucht eine Lösung zu finden, um dieser Gefahr entgegenzutreten. Was zunächst interessant und spannend klang, wurde allerdings schnell tröge. Die Geschichte war für meinen Geschmack zu verworren aufgebaut. Es wurden viele Fragen und Probleme aufgeworfen....Antworten und Lösungen gab es nur unzureichend. Die Protagonisten waren ebenfalls ziemlich banal gezeichnet und konnten kaum überzeugen. Überhaupt habe ich die gesamte Handlung als sehr oberflächlich empfunden. Leider sind mir auch etliche Rechtschreibfehler aufgefallen. Verschiedene Handlungsstränge waren allerdings schon spannend. Deshalb kann und will ich dieses Buch nicht ganz so schlecht bewerten. Es ist durchaus ein lesenswerter Thriller, der mich nur nicht ganz überzeugen konnte.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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  • Gewinnt die Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams aus dem Jahr 2014!

    Wurfschatten
    Daniliesing

    Daniliesing

    In diesem Jahr hat das LovelyBooks-Team wieder fleißig gelesen und dabei tolle Bücher entdeckt. Natürlich möchten wir euch auch 2014 nicht vorenthalten, welche Bücher uns am meisten begeistert, berührt und gefesselt haben. Deshalb findet ihr hier nun jeweils das Lieblingsbuch von allen Teammitgliedern aus diesem Jahr. Ein glücklicher Gewinner darf sich später über ein Buchpaket mit allen 12 Büchern freuen und damit eine wunderbare Lesezeit verbringen. Unsere Buchtipps: 1. Jules1988 empfiehlt: "Miss Blackpool" von Nick Hornby Mein Lieblingsbuch 2014 ist Nick Hornbys neuer Roman „Miss Blackpool“. Obwohl es kein typischer Hornby ist, liebe ich das Buch als Fan trotzdem. Hornbys feinsinniger Humor und seine liebevolle und einfühlsame Art, seine Figuren zu beschreiben - sowohl ihre Stärken als auch ihre Schwächen - machen diesen Roman so besonders. Man verliert sich in der Geschichte des Teams rund um Barbara, ihre Höhen und Tiefen, Freundschaft und Liebe und hat dabei das Gefühl, diese Menschen wirklich zu kennen. 2. Daniliesing empfiehlt: "Der Träumer" von Pam Muñoz Ryan und Peter Sis Für mich war "Der Träumer" eine ganz zufällige Entdeckung beim Büchershopping. Nur selten finde ich noch Bücher, die ich nicht zuvor schon irgendwo gesehen habe, doch hier wurde ich überrascht. Einmal aufgeschlagen und die ersten Sätze gelesen, hatte mich dieses wunderbare Buch aus dem Aladin Verlag sofort verzaubert. Als ich dann die großartigen Illustrationen von Peter Sis entdeckte, war es um mich geschehen: dieses Buch musste mir gehören! Schnell stellte sich heraus, dass ich mit meiner Entscheidung absolut richtig lag. Im Urlaub nahm ich das Buch zur Hand und konnte es gar nicht mehr zur Seite legen. Zwar ist das Buch als Kinderbuch ausgezeichnet, doch mit seinen 380 Seiten und einer wunderbar poetischen Sprache ist es für jeden erwachsenen Buchliebhaber ein wahrer Genuss. Pam Muñoz Ryan erzählt tiefgründig und bewegend die Geschichte des kleinen Neftali, dem der Leser beim Erwachsenwerden zuschauen darf. Der Junge hat keine leichte Kindheit - sein Vater macht es ihm mit hohen Erwartungen schwer, er ist häufig krank und lebt lieber in seiner eigenen Phantasie, statt draußen rumzutollen. Neftali ist ein Träumer! Wie der Junge sich trotz aller Schwierigkeiten durchschlägt und die Lebensgeschichte welches bekannten Dichters sich dahinter verbrigt, das solltet ihr am besten selbst herausfinden. Dieses Buch geht zu Herzen und ist mein persönliches Jahreshighlight! 3. TinaLiest empfiehlt: "Wurfschatten" von Simone Lappert Mich hat dieses Jahr besonders der Debütroman von Simone Lappert begeistern können: „Wurfschatten“ ist nicht nur äußerlich ein wunderschönes Buch, sondern es besticht auch durch die beeindruckende Schreibkunst, die die Autorin an den Tag legt. Sie schafft es, die Ängste, die die Protagonistin Ada beherrschen, beklemmend und dunkel zu beschreiben und die Geschichte doch zart wirken zu lassen, einfühlsam und authentisch. Mit dem kleinen, wenn auch vorhersehbaren Hauch Liebe, der Adas Ängste zurückzudrängen versucht, und der Prise Drama am Ende hat "Wurfschatten" mich dann endgültig abgeholt und den Roman für mich zu etwas Besonderem gemacht. Ich hoffe sehr, dass bald ein zweites Buch von Frau Lappert folgen wird und kann in der Zwischenzeit nur jedem ihr Erstlingswerk empfehlen! 4. JohannaE1988 empfiehlt: "Die hellen Tage" von Zsuzsa Bánk In "Die hellen Tage" erzählt Zsuzsa Bánk auf eine besonders schöne und ruhige Art eine Geschichte über Freundschaft, Familie und die schwierige Zeit des Erwachsenwerdens. Beim Lesen begleitet man die drei Freunde Aja, Seri und Karl von der glückvollen und teils auch tragischen Kindheit bis zum Erwachsenenalter und wünscht sich bei einem der so unbeschwerten Tage im zauberhaften Garten, die die drei so oft erlebten, dabei gewesen zu sein. Alle drei, so unterschiedlich sie auch sind, teilen das Schicksal, mehr oder weniger ohne Vater aufzuwachsen. Neben der Geschichte über eine besondere Freundschaft und der innigen Beziehung zwischen den Kindern und ihren Müttern, hat mich vor allem die unaufgeregte Erzählweise Bánks und ihre einfühlsame und warme Sprache beeindruckt und mich richtig entspannen lassen. Auch bei den Zerreißproben und Schwierigkeiten, die die drei im Laufe der Geschichte durchleben müssen, bangt und hofft man mit und fühlte ich mich oft an meine eigene Kindheit und Jugend erinnert. 5. aba empfiehlt: "Unterholz" von Jörg Maurer Ich habe sehr gute Bücher gelesen in diesem Jahr. Manche Bücher haben mich tief berührt, andere haben mich nachdenklich gemacht - aber mit Jörg Maurer habe ich auf hohem Niveau gelacht! Für mich kam dieses Buch im richtigen Moment. Es hat mich amüsiert und abgelenkt. "Unterholz" ist der fünfte Band um den oberbayrischen Kommissar Jennerwein, einer meiner literarischen Lieblingsfiguren überhaupt. Krimis gehören nicht zu meiner Lieblingslektüre, aber nachdem ich den ersten Band dieser Serie gelesen habe, konnte ich nicht anders, als ein Fan von Jörg Maurer und vom ganzen Team um Kommissar Jennerwein zu werden! 6. doceten empfiehlt: "Beginners" von Raymond Carver Raymond Carver gilt neben Hemingway als einer der ganz großen Autoren der American Short Story: mit geschliffener und schnörkelloser Sprache auf den Punkt gebracht sind seine Themen Verlust, Einsamkeit und das Scheitern der amerikanischen Mittelschicht. Seine Geschichten deprimieren, erschüttern mit jeder Zeile. Mit Beginners erscheint seine Buch "Wovon wir reden, wenn wir über Liebe sprechen" erstmalig in der Urfassung, ohne die stark kürzenden Eingriffe seines Lektors Gordon Lish. Nicht ganz so lakonisch und brachial, dadurch aber viel berührender. Ein Buch, um dunkle Wintertage noch dunkler zu machen - manchmal braucht man das ja. 7. clickclackboom empfiehlt: "Das Haus des Windes" von Louise Erdrich Auch wenn Lieblingsbücher zu bestimmen mir schwer fällt, da es immer so viele gute Bücher gibt, kann ich sagen, dass „Das Haus des Windes“ eines meiner liebsten Bücher 2014 ist. Es erzählt die Geschichte vom 13-jährigen Joe, der das unaufgeklärte Verbrechen an seiner Mutter rächen möchte und dabei erwachsen werden muss. Die Protagonisten des Romans sind Nachfahren der nordamerikanischen Indianer und so bekommt man interessante Einblicke in das Leben im Reservat, die Stammesgeschichten und die Gesellschaftsverhältnisse in den USA. Obwohl es um ein ernstes, trauriges Thema geht, ist „Das Haus des Windes“ ebenso ein lustiges Buch über das Leben als Teenager und die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens. Louise Erdrich hat Charakter geschaffen, die vielschichtig sind und die einem beim Lesen ans Herz wachsen. 8. kultfigur empfiehlt: "Die Hyperion-Gesänge Band 1-2" von Dan Simmons Dan Simmons erzählt fantastisch, die Bücher entwickeln einen Sog, den ich bisher sehr selten erlebt habe. Jeder, der gerne Science Fiction liest und philosophisch angehauchte Bücher liebt, wird die insgesamt rund 3.000 Seiten nur so verschlingen. Die beiden Bücher sind nicht nur mein persönliches Highlight 2014, sondern ganz weit oben auf der Liste meiner Herzensbücher. Ich wünschte, ich könnte noch einmal von vorne beginnen! 9. Katha_Luko empfiehlt: "Pfaueninsel" von Thomas Hettche Hettches Buch öffnet die Türen zu einer Welt voller Exotik, Groteske und Kuriositäten aber auch zu der komplexen und zerbrechlichen Architektur der menschlichen Seele. Die Hauptfigur ist Marie, die als Kleinwüchsige auf die preußische Lustinsel verfrachtet wird, um dort zum Vergnügen des Königs als Schlossfräulein ihr Dasein zu verbringen. Neben einem Mohr, einem Riesen, wilden Tieren und geheimnisvollen Pflanzen gilt sie als eine von vielen verqueren Launen der Natur. Damit steht sie im krassen Kontrast zu einer damals weit verbreiteten naturphilosophischen Auffassung, die nur das Wohlgeformte und Regelmäßige für schön und wertvoll erklärt – eine Auffassung, die mit ihren Jahren auf der Insel Maries Menschenwürde und Lebensmut beständig abträgt. Hettches „Pfaueninsel“ fängt Atmosphären ein als wäre er selbst Zeuge des merkwürdigen Lebens auf der Insel gewesen, seine Charakterzeichnungen und Schilderungen seelischer Zustände und schließlich seine authentische Zeichnung der historischen Gegebenheiten ziehen den Leser in ihren Bann: Ich war selten so berührt von einem Buch und seiner Hauptfigur! 10. peckomingo empfiehlt: "Cobra" von Deon Meyer Viel Zeit zu lesen hatte ich leider nicht in diesem Jahr, doch bei meiner Südafrika-Reise wurde natürlich ein Deon Meyer-Buch gelesen. Cobra ist nicht nur ein Thriller, sondern gleichzeitig auch eine Mischung aus Politik und psychologischen Betrachtungen. Das Tempo und die Spannung werden durchgehen hoch gehalten. Schauplätze, Eigenheiten und Sitten des Landes werden authentisch vermittelt. 11. Sophia29 empfiehlt: "Rosen, Tulpen, Nelken" von Heike Wanner Zu meinen Lieblingsbüchern 2014 gehört definitiv „Rosen, Tulpen, Nelken“ von Heike Wanner. Ich habe von der Autorin schon mehrere Bücher gelesen, aber dieses hat mir ganz besonders gut gefallen. Es geht darin um Sophie, die ihre Mutter schon in frühen Jahren verloren hat. Zufällig fällt ihr eines Tages das Poesiealbum ihrer Mutter in die Hände und als sie es durchblättert, stellt sie fest, dass sie keinen der darin enthaltenen Namen kennt. Um mehr über das Leben ihrer Mutter und somit auch mehr über sich selbst zu erfahren, macht sie sich mit ihren zwei besten Freundinnen in einem Wohnmobil auf den Weg und versucht die Personen zu finden, die im Leben ihrer Mutter eine Rolle gespielt haben … Heike Wanner ist es in diesem Buch gelungen, zwei Geschichten – die Geschichte von Sophie und die ihrer Mutter – auf spannende Weise miteinander zu verbinden und gleichzeitig zu verdeutlichen, wie unverzichtbar wirklich gute Freunde in unserem Leben sind. Seid ihr neugierig auf unsere 12 Lieblingsbücher 2014 geworden? Dann habt ihr bis einschließlich 7. Januar Zeit bei der Verlosung eines Buchpakets mit allen 12 Büchern mitzumachen. Jetzt müsst ihr uns nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Da wir immer gerne Bücher verschenken, würden wir von euch gern wissen, welche Bücher ihr dieses Jahr zu Weihnachten verschenkt und wieso ihr euch für genau diese entschieden habt? Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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  • Mein Highlight 2014

    Der Code
    World_of_tears91

    World_of_tears91

    29. December 2014 um 20:56

    Nach zigtausend verschiedenen Verschwörungsthrillern geht man gerne mit einer gesunden Skepsis an den Nächsten heran, denn oft bringen sie einfach nur noch Enttäuschungen mit sich und keinerlei neue Ideen. Ob es dabei nun um Jesus geht oder um den Menschheit, Ausgefallenes ist Mangelware. Um so mehr hat mich "Der Code" richtig positiv überrascht, weil ich auch hier nach dem Lesen des Klappentextes mich schon mal auf einen eher durchschnittlichen Thriller eingestellt habe, dann aber einen wirklich spannenden und gut erzählten Blockbuster-Anwärter bekommen habe. Da bietet es sich doch an, dass es auch eine Verfilmung geben wird! Aber von vorne. "Der Code" beginnt so ziemlich wie jeder andere Verschwörungsthriller, denn man wird als Leser in mehrere unterschiedliche Handlungsstränge mit unterschiedlichen Personen eingeführt, die am Anfang alle sehr mysteriöse Leben zu haben scheinen und nur ganz langsam erfährt man, um was es hier überhaupt geht. Lange Zeit - und das rechne ich dem Buch wirklich hoch an - habe ich gegrübelt, um was es sich bei der bald ausbrechenden Krankheit und dem dazugehörigen Code handeln könnte und wenn als Leser meine grauen Zellen gefordert werden, dann macht mir das richtig Spaß und bringt dem Buch dicke Pluspunkte. Zugegeben, die verschiedenen Handlungsstränge dienen natürlich lediglich zum Aufbauschen der Spannung und manch ein abruptes Kapitelende war dann auch öfter mal nervig anstatt spannend, aber darüber kann ich hinwegsehen, denn "Der Code" löste schon nach wenigen Seiten einen wahren Sog aus und ich hatte Mühen das Buch zur Seite zu legen. Die Spannung steigt kontinuierlich von Seite zu Seite, fast jeden halben Absatz passiert irgendetwas was dem Leser Erkenntnis bringt oder die Handlung vorantreibt, Fredrik T. Olssons mitreißender Schreibstil trägt dazu außerdem bei. Das Verwirrspiel um den ominösen Code fand ich sehr gut gelungen, obwohl es an einigen Stellen dann doch mal etwas abgehoben und fast übernatürlich wurde. Wäre das noch einen Ticken mehr geworden, ich glaube, das Buch hätte mich nicht mehr so mitreißen können wie es es letztendlich getan hat. Eben gerade dieser schmale Grat zwischen Realität und Unglaublichem hat mir nämlich so gut gefallen und wenn dieser mehr in Richtung Aliens und Co. abgetriftet wäre, es hätte mich enttäuscht. Das Ende und die generelle Auflösung all der Rätsel war im Verhältnis zur aufgebauten Spannung dann mehr so "ok" anstatt absolut überwältigend, aber da ist die Geschichte auch ein wenig selbst dran schuld, denn man entwickelt immer höhere und immer aberwitzigere Erwartungen an die Auflösung, je weiter man im Buch voranschreitet. Die Charaktere stehen nach und nach allesamt in einem Zusammenhang, der sich natürlich am Anfang noch nicht offenbart. Ich denke, man muss es wirklich mögen, dass man verschiedene Stränge mit verschiedenen Charakteren aus verschiedenen Blickwinkeln hat, denn obwohl es natürlich der Spannung zuträglich ist, kommen dabei die vielen Persönlichkeiten an sich einfach oft zu kurz und man kann sich nicht so in sie einfühlen wie man es vielleicht mit einem einzelnen Protagonisten tun könnte. Trotzdem die Charaktere leider ein wenig blass geblieben sind und fast Randerscheinungen darstellen, hat mich die rasante gute Handlung auch über diese Schwachstelle hinweg getröstet. Zugegeben, "Der Code" hat die ein oder andere Schwachstelle in Sachen Charakterzeichnung und übermäßigem Einsatz von Cliffhängern am Ende von Kapiteln, aber mir hat die Thematik, ihre Umsetzung und die enorm rasante Handlung so gut gefallen, dass mich das alles nicht weiter gestört hat. Noch während des Lesens habe ich gedacht, dass man das Buch super als Film umsetzen könnte und dann stand da auch schon auf der letzten Seite, dass dies bereits in Planung ist. Super! Wer auf rasante spannende Thriller mit Verschwörungskomponenten steht, der sollte unbedingt einen Blick hier rein werfen!

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  • Der Code

    Der Code
    vormi

    vormi

    05. November 2014 um 21:47

    Zwei verschiedene Vermissten- bzw Entführungsfälle, in verschiedenen Ländern und trotzdem haben sie etwas miteinander zu tun? Welche Firma oder Organisation entführt Wissenschaftler? Und warum?  Vor allem Janine und William, die beiden Vermissten, fragen sich, für wen sie da arbeiten sollen... Warum gibt es so wenig Informationen? Bei was sollen sie da helfen? Sollen sie von den Guten oder den Bösen eingespannt werden? Das ist einer der Handlungsstränge.  Die beiden anderen beleuchtet die Versuche von Albert und Christina, die jeweiligen Partner der beiden Verschwundenen, die Umstände herauszufinden, unter denen sie "abgeholt" wurden und wohin sie verschleppt wurden. Und natürlich steht auch bei ihnen einige wichtige Fragen im Vordergrund - Warum? Wer? Wohin? Zugegeben, die ersten Seiten waren ziemlich verwirrend und es hat ein wenig gedauert, bis man als Leser gut durchgeblickt hat. Aber nie völlig verwirrend, denn man blieb eher immer auf dem Wissensstand der handelnden Personen, allen voran der schwedische Kryptologe William und die niederländisch-amerikanischen Sumerologin Janine. Denn die beiden werden gefangen gehalten. In einer alten Burg, zwar haben sich die Entführer bemüht, ihnen die Zimmer "heimelig" einzurichten.  Trotzdem gibt es verschlossene Türen. Und unglaublich viele Geheimnisse... Und es hat mir richtig viel Spaß gemacht, diese vielen Geheimnisse zu lüften. In den letzten Tagen konnte ich das Buch kaum mal aus der Hand legen. Für ein Debüt sehr gelungen, fesselnd geschrieben. Herausgekommen ist eine Mischung aus gleich mehreren Genres. Allen voran aber vor allem ein Wissenschafts-Thriller. Und definitiv mal was Anderes, was mir persönlich immer viel Spaß macht:-) Da das Ende selber wohl Geschmacksache ist (ich drücke es mal so aus, da ich nicht zu viel verraten möchte) und für den leicht zähen Beginn ziehe ich schweren Herzens 1 Stern ab.

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  • Wenn es nicht so zäh wäre, wäre es phantastisch!

    Der Code
    Jetztkochtsie

    Jetztkochtsie

    22. October 2014 um 21:00

    Dieses Buch hatte mich als einer der wenigen Thriller zur Zeit auf dem Markt direkt angesprochen, die Story hörte sich vielversprechend an und ich ging voller Erwartung ans Lesen. Leider fand ich dann nur schwer einen Einstieg, zu zäh war das was der Autor mir dort präsentierte, zu langsam entwickelten sich Geschichte und Figuren und zu ungenau wurden die Charaktere beschrieben. Gestern war ich nach vielen Tagen und etwa 250 Seiten so weit, daß ich es eigentlich weglegen wollte, aber dann plötzlich kam der Autor in die Gänge, die Geschichte entwickelte sich rasanter, die Figuren wurden sympathischer, persönlicher und irgendwie realer. Wie in einem Rausch habe ich dann die restliche Hälfte des Buches bis eben in mir aufgesaugt und war hingerissen. Philosophisch, kryptisch, interessant und spannend ist diese Geschichte der Genetik, der Codes, der Büchse der Pandora, die wir Menschen mit unserem Wissensdurst plötzlich öffnen. Neben der jetzt wirklich spannenden Handlung entwickelten sich bei mir auch interessante Gedankengänge, Szenarien, Gedanken zur Menscheit und ihrem Daseinszweck. Wäre der Beginn des Buches und auch hier und da zwischendurch nicht so furchtbar langatmig und zäh, sondern hätte man hier mutig ca. 150-200 Seiten gekürzt, wäre dieses Buch für mich eines der Highlights des Jahres gewesen, so bleibt ein etwas ermüdender Beigeschmack. Allerdings könnte ich mir vorstellen, daß wissenschaftlich interessiertere Leser, diese Längen nicht als ganz so störend empfänden. Trotz der Längen wurde ich zumindest in der zweiten Hälfte des Buches sehr gut unterhalten, habe mich über kluge Handlungen gefreut, über sinnvolle Dialoge und über eine Geschichte, die ich wirklich sehr gut fand. Dies ist ganz sicher kein üblicher Thriller, sondern durchaus ein Buch mit einem etwas höheren Anspruch an seine Leser, nichts was sich mal eben so am Strand weglesen läßt, vorallem weil es auch emotional hier und da harte Kost ist, wer es allerdings gerne ein wenig sperriger mag und wer vorallem gerne im Nachhinein noch über Bücher grübelt und sich mit den darin gesponnenen Szenarien beschäftigt, der wird hieran seine Freude haben.

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  • Gutes Debüt

    Der Code
    Ritja

    Ritja

    08. October 2014 um 17:43

    Einer der besten Thriller aus Schweden stand auf dem Cover und somit stiegen bei mir auch die Erwartungen an "Der Code". Ich habe bisher einige Thriller und Krimis aus Skandinavien gelesen und war nun gespannt auf diese Geschichte.  Es ist eine Mischung aus Thriller, Katastrophenszenario und viel Gewalt. Obwohl ich Katastrophenbücher bzw. -geschichten nicht so mag, hat mich diese Geschichte fesseln können. Man wollte wissen, wie die Wissenschaftler das Problem lösen und vorallen sich selbst schützen und verteidigen werden. Manche Szenen fand ich zu übertrieben und weniger nachvollziehbar. Auch hatte das Buch so manche schwache Stelle, die man einfach "weglesen" musste. Das Ende war für mich eher enttäuschend, da es (mal wieder) schnell "heruntergeschrieben" wirkte und auf den letzten Seiten alles einen kurzen Haken (wie erledigt) bekam.  Jedoch war das Tempo der Geschichte schon recht hoch und ich konnte mir beim Lesen gut das Geschehen vorstellen, so dass ich nicht daran zweifel, dass die Geschichte auch als ein "schöner" lauter, actionreicher und dramatischer Blockbuster aus den USA funktioniert. Die Geschichte an sich weicht schon stark von den üblichen skandinavischen Thrillern ab (die ich kenne) und wirkte fast schon wie ein amerikanischer Thriller...laut, schnell, dramatisch. Ich glaube, ich bleibe dann doch lieber bei den klassischen düsteren Krimis/Thrillern mit einem mürrischen oder depressiven oder alkoholkranken Kommissar und ganz viel Nebel und Regen.

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  • Tolle Idee, enttäuschendes Ende

    Der Code
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    30. September 2014 um 20:15

    Eigentlich wollte der ehemalige Kryptologe William Sandberg seinem Leben ein Ende setzen. Doch nach einem missglückten Selbstmordversuch wird er aus dem Krankenhaus entführt und in eine schlossähnliche Anlage gebracht. Während seine Exfrau, die Journalistin Christiane, nach ihm sucht, bekommt er es mit einem nie dagewesenen Code zu tun. Christiane macht sich in der Zwischenzeit auf die Suche, denn sie glaubt nicht wie die Polizei an ein absichtliches Verschwinden. Sie ist überzeugt, dass William entführt wurde. Weil sein komplettes Arbeitszimmer leer geräumt wurde, doch eine Sache, die er niemals freiwillig zurückgelassen hätte, war noch da. Während ihrer Recherchen stößt sie auf einen ähnlichen Vermisstenfall und versucht den Angehörigen zu kontaktieren.  Während Christiane und ihr Team sich auf die gefährliche Suche nach ihren Vermissten und nach Antworten machen, kommt William dem Geheimnis des Codes immer näher. Es ist ein Code, der in der DNA verborgen war und William soll nun mit den Ergebnissen seiner Vorgängerin eine Antwort verfassen. Doch eine Antwort worauf? Wo kommt der Code her? Was geschieht, wenn die Zeit abläuft? Der Anfang des Roman ist vielversprechend, doch nach und nach nimmt er eine Wendung, die mir nicht gefällt. Die wesentlichen Fragen: wer hat den Code geschrieben, wozu ist er da, warum wurde er geschrieben, etc? werden nicht beantwortet. Aus der Suche nach Antworten wird im Laufe der Geschichte immer mehr ein Katastrophenroman, ein Seuchenthriller, eine explosive Flucht- und Rettungsaktion. Spannend, aber mit einigen Längen und nicht immer logisch. Die Lösung, wie man am Ende mit dem Code umgeht, ist eher unbefriedigend. Es ist, als hätte jemand eine grandiose Idee für einen Thriller gehabt, aber keine Ahnung, wie er am Ende alles auflösen soll.  3,5 von 5 Punkten Cover 1 Punkt, Idee 1 Punkt, Plot 1/2 Punkt, Figuren 1/2 Punkt, Sprache 1/2 Punkt  ~*~ Piper ~*~ 528 Seiten ~*~ ISBN: 978-3492056397 ~*~ Broschiert ~*~ 16,99€ ~*~ 1. September 2014 ~*~

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  • Der Code

    Der Code
    mamenu

    mamenu

    21. September 2014 um 23:37

    Zum Buch  In Amsterdam fällt die junge Sumerologin Janine Haynes einer geschickten Entführung zum Opfer. Zur gleichen Zeit ermorden in Berlin drei als Sanitäter getarnte Unbekannte scheinbar grundlos einen Obdachlosen.Und in Stockholm verschwindet der angesehene Kryptologe und Software Experte William Sandberg spurlos aus seinem Klinikbett. Wenig später finden sich William und Janine in einem hermetisch abgeriegelten Schloss wieder.Dort werden sie mit einem Code konfrontiert,den bislang niemand entziffern konnte. In Stockholm glaubt Christina Sandberg nicht an eine eigenmächtige Flucht ihres Exmanns.Denn in seinem leer geräumten Appartement entdeckt sie einen Gegenstand,den er niemals freiwillig zurück lassen würden.Zusammen mit ihrem jungen Kollegen setzt die Journalisten alles daran herauszufinden,warum William verschwunden ist.Sie weiß nicht,dass er eine Botschaft entschlüsseln soll,die in der DNA des Menschen verborgen liegt Meine Meinung Vom Klapptext lesen habe ich gedacht, das könnte ein recht guter Thriller werden, doch leider muss ich sagen, es kam ganz anders. Ich weiß gar nicht genau, wo ich dieses Buch einordnen soll? Ob es ein Thriller oder Science Fiction sein soll, ist mir beim lesen nicht ganz klar geworden. Leider bin ich mit der Geschichte nicht ganz warm geworden. Irgendwie waren mir auch die Charakteren einfach nicht sehr gut beschrieben, so empfand ich alles nur sehr verwirrend. Am Anfang der Geschichte fand ich es noch recht Spannend, doch um so mehr ich gelesen habe, umso mehr empfand ich es als zäh und langatmig, was mir dann keinen großen Spaß mehr gemacht hat. Wenn man bedenkt, das dieses Buch 500 Seiten hat, war es für mich viel zu langatmig, es zu lesen. Der Schreibstil ist zwar flüssig und leicht, jedoch mangelt ziemlich stark an Spannung. Wäre mehr Spannung drin, dann würde man mit Sicherheit auch ganz gut beim lesen voran kommen. Leider kann ich zum Ende garnichts sagen, da ich bis dahin nicht gekommen bin. Ich habe nach knapp 370 Seiten aufgehört zu lesen, weil es mir dann doch viel zu langweilig war.

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  • Atemberaubend

    Der Code
    robbylesegern

    robbylesegern

    16. September 2014 um 12:50

    Fredrik T Olsson, ein mir bisher unbekannter Autor, hat meine Gefühle Achterbahn fahren lassen beim Lesen seines Buches. Eine unheimliche, spannende und facettenreiche Geschichte versteckt sich hinter dem Buchcover und ich möchte sie Freunden gut gemachter Krimis wirklich ans Herz legen. Unheimliche Ereignisse, die Menschenleben fordern, geschehen in verschiedenen Städten Europas. Zu Anfang scheinbar zusammenhanglos, führen sie den Leser in eine rasante Geschichte, die die DNA des Menschen im Mittelpunkt hat. In einer klaren , anspruchsvollen Sprache beschreibt der Autor dem Leser eine so realistische Geschichte, dass einem mehr als ein Schauer über den Rücken rieselt. gerade der Bezug zur Realität lässt diese Geschichte so erschreckend wirken und hat mich vollkommen überzeugt. Diesen Autor sollte man im Auge behalten, denn sein Debüt lässt auf Spannendes hoffen.

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