Fredrika Gers Die Holzhammer-Methode

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Inhaltsangabe zu „Die Holzhammer-Methode“ von Fredrika Gers

Gestatten: Franz Holzhammer, Hauptwachtmeister in Berchtesgaden.

Mitten in der sommerlichen Alpenidylle stürzt ein Gleitschirmflieger vom Himmel. Der junge Mann ist auf der Stelle tot. Hauptwachtmeister Franz Holzhammer hat ein ganz schlechtes Gefühl bei der Sache. Sein Vorgesetzter will die Angelegenheit als Unfall abtun, doch Holzhammer ist es egal, wer unter ihm Chef ist – er beginnt zu ermitteln. Kurz darauf kommt eine Patientin der örtlichen Reha-Klinik ums Leben. Christine, ihre Ärztin, will nicht an einen natürlichen Tod glauben. Und so wird die Zugereiste unvermutet Holzhammers wichtigste Verbündete.

Trotz einiger Klischees flott und unterhaltsam zu lesen!

— Arun

Wie alles begann... Starker Auftakt der Krimi-Reihe um Kommissar Holzhammer in Berchtesgaden

— Leserin71

Ein Alpenkrimi, der kein Auge trocken lässt. Franz Holzhammer ist einfach nur genial

— ChattysBuecherblog

Ich dachte ein Holzhammer sei die Mordwaffe, dabei wars der Ermittler. Hab miträtseln können und mit schmunzeln - geniale Kombination!

— Synapse11

Naja, ein richtiger Krimi war das nicht und untehalten hab ich mich mehr schlecht als recht :-( Vorerst mein letzer Alpenkrimi...

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  • So gut wie Kluftinger?

    Die Holzhammer-Methode

    abuelita

    19. March 2017 um 10:45

    Franz Holzhammer ist Hauptwachtmeister in Berchtesgaden. Und ich persönlich finde diese Figur zwar gut gezeichnet, aber der Vergleich mit Kluftinger hinkt in meinen Augen. Es sind zwei ganz andere „Persönlichkeiten“ und klar haben beide ihre Macken, aber doch sehr unterschiedliche.In diesem Fall kommt ein Gleitschirmflieger zu Tode und der Wachtmeister hat ein ganz schlechtes Gefühl. Als kurz darauf eine Patientin der örtlichen Reha-Klinik ums Leben kommt und die Ärztin Christiane nicht an einen natürlichen Tod glauben will – also auch „ein schlechtes Gefühl“ hat – kommen die beiden zusammen und fangen an zu ermitteln……Soweit die Geschichte. Der Leser selber weiss schon sehr bald, wer hinter all dem steckt und sogar warum (wenn auch nie aufgeklärt wird, was genau dieses Motiv war und wann es begann…) während die Polizei und auch die Ärztin lange Zeit im Dunkeln tappen.Es ist ja ein sogenannter „Alpen-Krimi“ und so spielt sich das Ganze auch dort ab.Ohne Regionalbezug geht es kaum mehr....Wie gesagt, spannend ist etwas anders…und warum ausgerechnet die Ermittler der Alpen meistens als Trottel dargestellt werden, entzieht sich meiner Kenntnis…….lustig soll es wohl sein? Aha…..

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  • Wie alles begann... Starker Auftakt der Krimi-Reihe um Kommissar Holzhammer in Berchtesgaden

    Die Holzhammer-Methode

    Leserin71

    04. May 2016 um 22:43

    Fredrika Gers hat mit "Die Holzhammer-Methode" den ersten Band der Krimi-Reihe aus Berchtesgaden geschrieben. Kommissar Holzhammer hat so seine eigenen Methoden, die sich viel um "Networking" im Tal drehen. Als ein Gleitschirmflieger tot vom Himmel fällt, ist er - im Gegensatz zu seinem Chef - skeptisch wegen der Todesursache und ermittelt auf seine eigene Art. Wie es der Zufall will, bekommt der tatkräftige Unterstützung der Medizinerin Christine, die eigentlich ein bisschen Abstand von ihrer Beziehung braucht und dem Mörder näher kommt, als ihr lieb ist. Meine Meinung: Nachdem ich mit dem vierten Band "Frühjahrsputz" gestartet bin, musste ich einfach wissen, wie alles begann. Ich wurde nicht enttäuscht. Es ist einfach schön zu lesen, wie Christine ihr Privatleben in das Tal verlegt. Die Schilderungen der Landschaft sind sehr realistisch und lassen bei mir das Kopfkino anlaufen. Man merkt einfach, dass die Autorin die Gegend schätzt und gut kennt - wie auch übrigens die Eigenschaften der Einheimischen. Auch wenn ich schon ahnte, wer der Täter war, hat mich das Ende nicht enttäuscht. Gerne werde ich die weiteren Bände lesen. Von mir gibt es deshalb die Höchstpunktzahl.

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  • Die Holzhammer-Methode

    Die Holzhammer-Methode

    Themistokeles

    29. February 2016 um 09:41

    Da ich neugierig war, wie wohl dieser Alpenkrimi werden würde, der sich ja vom Optischen sehr klischeehaft den humoristischen Alpenkrimis angepasst hat, ich daher etwas in diesem Stil erwartet hatte, musste ich diesen Krimi einfach mal antesten, da ja doch gewaltige Qualitätsunterschiede vorliegen können. Schnell war mir jedoch klar, dass humoristisch auf diesen Roman nicht wirklich zutrifft, denn der Roman war dann doch deutlich ernster, als ich es durch das Cover erwartet hätte. Zwingend schlecht hat ihn das natürlich nicht gemacht, da er unter den Alpenkrimis daher auch mal etwas anderes war und Abwechslung geboten hat. Der behandelte Fall an sich war in meinen Augen leider nur auch nicht sonderlich spannend, da ich einfach extrem früh wusste, wie der Täter vorgeht und auch nach höchstens der Hälfte des Romans für mich auch klar war, wer der Täter ist. Von daher muss ich gestehen, dass es an Spannung für mich eindeutig ein wenig fehlte, aber ich das Tatwerkzeug sehr mochte, da es mich amüsanter Weise an etwas erinnert hat. Näher darauf eingehen will ich hier natürlich nicht, denn das würde manchem wohl den Spaß verderben. Nur leider war es einfach einigen frühe Andeutungen viel zu offensichtliche und mich hat es ehrlich überrascht, das Holzhammer und Kollegen erst so spät auf die richtige Idee gekommen sind. Holzhammer als Charakter war für mich eher ein recht normaler Mensch, mit einer lustigen Figur, an dem es nur wenig Interessantes zu entdecken gab. Ich fand zwar auch, das sein Vorgehen bei den Ermittlungen schon etwas besonderes hatte, da es eher lax und etwas unstrukturiert wirkte, was aber wohl auch an seinem Vorgesetzten lag, der für die Ermittlungen eher etwas hinderlich war. Insgesamt waren die Charaktere eher ganz normale Durchschnittsmenschen, wie auch die weibliche Hauptperson Christine, die mir zwar schon sympathisch war, aber auch keine Aspekte aufgewiesen hat, die sie erinnerungswürdig gemacht hätten. Gerade das hat mir aber gefallen, weil die meisten Charaktere einem von ihrer Persönlichkeit her auch einfach so auf der Straße begegnen könnten und es anders war als in den meisten Romanen, wo jeder irgendwelche schwerwiegenden psychischen Probleme aufweisen kann. Wäre der Fall an sich nicht so extrem leicht zu lösen gewesen, dann hätte ich den Roman wohl ziemlich gut gefunden, da mir die Charaktere in ihrer Einfachheit sehr zugesagt haben, aber so war es einfach ein wenig langweilig, trotzdem es gut zu lesen war.

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  • Ein schöner Berchtesgaden-Krimi

    Die Holzhammer-Methode

    MagicMoment

    13. August 2015 um 19:09

    Im beschaulichen Berchtesgaden stürzt ein Gleitschirmflieger vom Himmel, der junge Mann ist sofort tot. Wachtmeister Holzhammer ist sich sicher, dass es sich hierbei nicht um einen Unfall handeln kann, doch sein unbeliebter Chef ist da anderer Ansicht. So ermittelt Holzhammer mehr oder weniger auf eigene Faust. Auch die Psychologin Christine, die sich grade von ihrem Mann getrennt hat, wird mit ihn diesen Fall verwickelt, da kurz darauf auch eine ihrer Patientinnen tot aufgefunden wird. Doch wer steckt hinter diesen Morden und warum wurden grade diese beiden Personen, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben umgebracht?   Dies ist der Auftakt einer Alpenkrimi-Reihe. Ich habe den 2ten Teil bereits vor einigen Wochen als Hörbuch gehört und mir daraufhin noch den ersten Band gekauft. Denn der Stil des 2ten Bandes hatte mir gut gefallen und ich wollte unbedingt die Vorgeschichte von Christine und Matthias erfahren. Mir hat der Roman insgesamt gut gefallen. Es wird wieder sehr schön die Landschaft des Berchtesgadener Land beschrieben, so dass man sich in dem Buch gleich heimisch fühlt bzw. in Urlaubsstimmung kommt. Die Beschreibungen sind hier allerdings nicht so detailreich wie im 2ten Teil, in dem wirklich sehr viele Orte, Plätze und Sehenswürdigkeiten beschrieben werden. Im ersten Teil liegt der Fokus noch mehr auf den Charakteren und der Handlung. Auch der Schreibstil ist hier sehr stimmig, die Charaktere werden gut beschrieben. Der Handlungsstrang in sich ist schlüssig, auch wenn am Ende noch ein paar Kleinigkeiten ungeklärt bleiben, wurde der Fall zufriedenstellend aufgelöst. Dennoch habe ich ein paar Dinge zu bemängeln: Gleich zu Anfang des Romans erhält Christine einen Anruf von der Geliebten ihres Mannes, die ihr mitteilt, dass dieser sich von ihr, Christine, trennen wird. Obwohl Christine nichts von einer möglichen Geliebten ihres Mannes gewusst hat und diese Nachricht für die völlig überraschend kommt, passiert folgendes: Christine sieht ihre Ehe als beendet an, zeigt weder Wut, Trauer noch sonst eine Emotion. Sie sucht sich im Ort ein Zimmer in einer Pension und fährt eine Woche später noch einmal zu dem Haus ihres Mannes um ein paar Sachen zu holen. Kurz darauf verliebt sie sich neu. Dies finde ich wirklich sehr unglaubwürdig, denn normalerweise würde man doch sicher nochmal mit dem Ehemann sprechen, traurig oder wütend sein oder sich zumindest eine Weile mit dem scheinbaren Ende der Ehe beschäftigen. Dann finde ich die auf eigene Faust durchgeführte Obduktion, die im weiteren Verlauf des Romans vorkommt, ebenfalls ein wenig weit hergeholt. Wer würde denn so etwas tun bzw. welcher Polizist würde dazu sein Einverständnis geben? Es handelt sich zwar um einen fiktiven Roman, aber ein bisschen realitätsnäher hätten einige Stellen hier schon sein können. Ich bin kein großer Krimi-Leser und tappe oft noch im Dunkeln, wenn die Lösung für andere längst auf der Hand liegt, aber bei diesem Roman war der Täter wirklich nicht schwer zu erraten. Bzw. raten musste man auch nicht lange. Dem aufmerksamen Leser werden bereits ca. 70 Seiten vor Schluss eindeutige Hinweise gegeben, so dass der Leser die Lösung schon eine Weile vor dem Ermittlerteam kennt. Ich persönlich finde es immer schöner, wenn man als Leser mit zum Schluss mit rätseln kann, aber das ist wohl Geschmackssache. Ich gebe dem Buch knappe 4 Sterne, da es insgesamt eine gelungene Geschichte ist. Ich mag die Charaktere und die schöne Urlaubsatmosphäre in diesem Buch. Der zweite Teil hat mir allerdings noch ein bisschen besser gefallen.

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  • Alpenkrimi

    Die Holzhammer-Methode

    harakiri

    01. October 2014 um 15:21

    Launig-humorig kommt dieser Alpenkrimi von Fredrika Gers daher. Kommissar Holzhammer ermittelt in den Berchtesgadener Alpen in verschiedenen Mordfällen die auf den ersten Blick nichts gemeinsam zu haben scheinen. Mir sind in diesem Buch vor allem die Landschaftsbeschreibungen sehr positiv aufgefallen. Die Autorin weiß wovon sie schreibt, fühlt sich sichtlich wohl in ihrer neuen Heimat. Nur die Personenbeschreibungen der Einheimischen fand ich etwas platt. Da muss sie sich wohl noch besser einleben. Allerdings sind die Verwandtschaftsverhältnisse - jeder ist mit jedem verwandt und jeder kennt jeden - durchaus gut durchschaut und gelungen. Gut gestaltet auch der Spannungsbogen. Was langsam beginnt steigert sich schnell als klar wird was hinter den Todesfällen steckt. Dass man hier eine Familie ins Spiel bringt und den Leser ahnen lässt was passieren könnte fand ich sehr gut gelungen. Auch am Ende, als dem Kommissar endlich ein Licht aufgeht wirds nochmal richtig spannend. Fazit: Mit Kommissar Holzhammer und seinem Chef Fischer werden wir sicher noch einige vergnügliche Lesestunden erleben dürfen

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  • Berchtesgaden-Krimi

    Die Holzhammer-Methode

    MrsFoxx

    07. March 2014 um 14:12

    Im Berchtesgadener Land, genauer gesagt am Königssee fällt ein Gleitschirmflieger vom Himmel. Da dieser aus seinem Erfahrungsstand seinen Flieger problemlos in den Griff bekommen hätte, glaubt Hauptwachtmeister Franz Holzhammer nicht an einen Unfall. Doch sein Chef Klaus Fischer möchte sich keinen Rüffel einholen und verweigert somit eine offensichtlich überflüssige Obduktion. Als wenig später eine zweite Leiche als Unfallopfer deklariert wird, beginnt Holzhammer zu ermitteln. Unerwartete Unterstützung erhält er hierbei von Christine, der "zugereisten" Ärztin der zweiten Leiche.  Der Leser wird von der Autorin gleich am Anfang mitten ins Geschehen geworfen, vor wenigen Minuten ist der Gleitschirmflieger am Boden aufgeschlagen. Fredrika Gers lässt den Leser ihre Geschichten aus den verschiedenen Perspektiven von Franz Holzhammer, Ärztin Christine, Bankangestelltem Matthias und einer Unbekannten Person, offensichtlich dem Mörder begleiten. Dadurch erzählt sie auch quasi nebenbei die jeweiligen Lebensgeschichten ihrer Hauptprotagonisten.  Der Krimi ist spannend geschrieben und lässt das Buch mit den titelgebenden, ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden und sympathischen Protagonisten zu einem Pageturner werden. Der einfache und detailgenaue Schreibstil von Fredrika Gers versetzt den Leser regelrecht ins Berchtesgadener Land.  Ein Hingucker ist das rustikal gestaltete Cover mit dem Murmeltier, das man auch in den einzelnen Kapiteln wiederfindet.  Abzüge bekommt das Buch für die manchmal zu sehr überzeichnete Darstellung der Bayrischen Bevölkerung und dem Umstand, dass dem aufmerksamen Leser schon bald der Übeltäter bekannt sein dürfte.  Fazit: Ein gelungener Alpenkrimi, ausnahmsweise mal von einem Nordlicht geschrieben, mit sympathischen Protagonisten, wenigen Schwächen und einigen Schmunzlern.

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  • Fredrika Gers - Die Holzhammer-Methode

    Die Holzhammer-Methode

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. January 2014 um 17:07

    Kurzbeschreibung:  Gestatten: Franz Holzhammer, Hauptwachtmeister in Berchtesgaden Mitten in der sommerlichen Alpenidylle stürzt ein Gleitschirmflieger vom Himmel. Der junge Mann ist auf der Stelle tot. Hauptwachtmeister Franz Holzhammer hat ein ganz schlechtes Gefühl bei der Sache. Sein Vorgesetzter will die Angelegenheit als Unfall abtun, doch Holzhammer ist es egal, wer unter ihm Chef ist – er beginnt zu ermitteln. Kurz darauf kommt eine Patientin der örtlichen Reha-Klinik ums Leben. Christine, ihre Ärztin, will nicht an einen natürlichen Tod glauben. Und so wird die Zugereiste unvermutet Holzhammers wichtigste Verbündete. *Quelle* Zur Autorin:  Fredrika Gers ist gebürtige Hamburgerin und schreibt, seit sie schreiben kann. Sie lernte Bankkaufrau und arbeitete als Schiffsmaklerin. Folgerichtig ging sie anschließend in die Werbung und textete für namhafte Agenturen in Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt und München. Nebenher verfasste sie journalistische Beiträge und Romane. Der großen Liebe wegen zog sie im neuen Jahrtausend ins Berchtesgadener Land. Dort entdeckte sie ihre zweite große Liebe: die Berge. Und schon bald entstand die Idee zu einem Berchtesgaden-Krimi. Die Holzhammer-Methode ist der erste Band in der Reihe um Hauptwachtmeister Franz Holzhammer. Meinung:  Im bayerischen Berchtesgaden stürzt ein versierter Gleitschirmflieger ab und stirbt. Hauptwachtmeister Franz Holzhammer, der an den Fundort gerufen wird, hat seine Zweifel, ob der Mann eines natürlichen Todes gestorben ist, da der Gleitschirm völlig intakt ist und von Selbstmord auch keine Rede sein kann. Ein weiterer Todesfall ereignet sich, auch hier kann nicht von einem normalen Ableben ausgegangen werden. Da Holzhammers Chef aber weiteren Ermittlungen aus dem Weg gehen will, ermittelt er auf eigene Faust zusammen mit Christine, die als Psychotherapeutin und frühere praktische Ärztin in der hiesigen Reha-Klinik arbeitet. Durch eine inoffizielle Obduktion der beiden Leichen wird ihnen schnell klar, dass die beiden Personen wirklich nicht eines natürlichen Todes gestorben sind und sehen sich bald einem Mörder gegenüber, der scheinbar wahllos Touristen um die Ecke bringt... Mit Die Holzhammer-Methode, dem 1. Fall von Hauptwachtmeister Franz Holzhammer aus Berchtesgaden, ist Fredrika Gers ein kurzweiliger und unterhaltsamer Regionalkrimi gelungen, der mir einige schöne Lesestunden bereitet hat. Franz Holzhammer ist ein liebenswerter Charakter, der mehr oder minder die Polizeistation in dem Alpenort alleine führt, da sein Chef, Dr. Klaus Fischer, mehr absent ist als zugegen und somit viele Entscheidungen an Holzhammer hängenbleiben. Dank seiner weitläufigen Verwandtschaft und dem Jeder-kennt-jeden-Prinzip im Ort kann er aber meist auf Mithilfe aus der Bevölkerung zählen. Christine ist ebenfalls eine sympathische Hauptperson, deren Mann sich kürzlich von ihr getrennt hat, sie ihre alte Wohnung nicht mehr betreten mag und sich daher in Berchtesgaden in einem Ferienzimmer nahe der Klinik, in der sie arbeitet, einmietet. Hier lernt sie bald den Nachbarn Matthias näher kennen und lieben. Fredrika Gers versteht es, dem Leser Berchtesgaden und seine Umgebung sehr nahe zu bringen. Liebevoll erzählt sie von der Landschaft und bringt auch einige Male den hiesigen Dialekt ein, aber nie zuviel, sodass man ihn als Nicht-Bayer nicht verstehen würde. Auch einige humorvolle Szenen fehlen in diesem Buch nicht, was die Handlung zusätzlich auflockert. Gut gefallen haben mir die Einstreuungen, die aus der Sicht des Täters berichten. Hier erfährt man das Motiv, warum dieser so handelt. Allerdings war mir schon recht früh bewusst, wer hinter den Morden stecken könnte und das bewahrheitete sich auch schnell. Trotzdem tat das meiner Leselust keinen Abbruch und ich werde diese Reihe auf alle Fälle weiterverfolgen. Der zweite Band Teufelshorn ist am 01.06.2013 erschienen und ich freue mich bereits jetzt auf ein Wiedersehen mit Franz Holzhammer. Fazit:  Unterhaltsamer Regionalkrimi aus Berchtesgaden, der mit teils skurrilen Personen und sympathischen Protagonisten überzeugen kann.

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  • Rezension zu "Die Holzhammer-Methode" von Fredrika Gers

    Die Holzhammer-Methode

    Synapse11

    Ort einer verdorbenen Kindheit Inhalt: Ein Gleitschirmspringer stürzt vom Himmel und ist sofort tot. Christine hat Eheprobleme und will etwas Abstand gewinnen. Nach der Arbeit geht sie in ein Wirtshaus und lern Wachtmeister Holzhammer kennen. Später unternimmt Christine eine längere Wanderung in die Berge. Beim Picknick fällt plötzlich eine Serviette aus einem Rettungshubschrauber. Christine erkennt, dass es eine Serviette aus der Reha - Klinik ist, in der sie arbeitet. Noch vermutet sie nichts Ernstes, doch als noch mehr Menschen sterben, wird Christine in die Ermittlungsarbeiten hineingezogen. Meine Meinung: Das Buch fällt durch sein originell gestaltetes Cover sofort auf. Titel und Cover ließen mich sofort vermuten, dass es sich um einen humorvollen Alpen -Krimi handelt, und evtl. der Täter seine Opfer mit einem Holzhammer erschlägt. Doch das Buch ist viel tiefgründiger als ich annahm. Anfangs ist immer wieder von einer “Gestalt” die Rede. Es wird beschrieben, was sie tut oder denkt. Der Rest bleibt zunächst geheimnisvoll. Dadurch entsteht Neugier, wer diese Gestalt ist, und ob sie etwas mit den Toten zu tun hat. Der Leser empfindet schon zeitig Mitgefühl mit dieser Person, weil er schockierende Dinge aus ihrer Vergangenheit erfährt, unter denen sie zu leiden hatte. Christine ist mir sehr sympathisch. Fredrika Gers gelang es, durch authentische Gefühlsäußerungen Christines Charakter lebendig zu gestalten. Im Buch wechselt häufig der Handlungsstrang, aber der Leser kann den Zusammenhang von Anfang an erahnen. Dadurch entsteht keine Verwirrung, wie es manchmal in anderen Büchern der Fall ist. Parallel dazu steigt die Spannung kontinuierlich an. Ich konnte das Buch schon nach den ersten Seiten kaum noch aus der Hand legen. Kurz vor der Begegnung mit dem Steinbock (S.70/71) spürt man als Leser, dass bald etwas dramatisches passiert. Noch wandert Christine friedlich durch die Natur, aber ein “seltsames Knistern” scheint schon in der “Luft” zu liegen. Das zeigt, das ein guter Krimi nicht zwingend blutrünstige Handlungen braucht, um Spannung zu erzeugen. Meine Lieblingstextstelle: “ Wie lange brauche ich denn um Gottes Willen von München Zentrum bis zu ihnen? Mit Blaulicht hundertzwanzig Minuten, ohne Blaulicht zwei Stunden.”, antwortete Holzhammer trocken. (S. 217) Fazit: Der fliesend leichte Schreibstil, die stetig steigende Spannung und interessante Charaktere machen das Buch zur angenehmen Unterhaltungslektüre für viele Gelegenheiten. Ich möchte gern mehr von dieser Autorin lesen. Außerdem passt es gut ins Handgepäck und erst recht in jeden Urlaubskoffer.

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    • 2
  • Die Holzhammer-Methode

    Die Holzhammer-Methode

    joshi_82

    23. August 2013 um 15:41

    "Die Holzhammer-Methode" ist der erste Teil einer Krimi-Reihe rund um den Berchtesgadener Hauptwachmeister Franz Holzhammer. Dieser beginnt direkt mit einem Fall und ohne große Vorrede lernen wir Franz Holzhammer kennen. Nach und nach offenbart sich sein Charakter immer mehr. Dabei merkt man, dass er auf seine eigene Art ermittelt und ob sein Chef damit einverstanden ist oder nicht, wird erst nach dem Geschehen hinterfragt.  Das die Autorin die Berge liebt, merkt man hier wirklich sehr und das hat mir unheimlich gut gefallen. Mit viel Liebe zum Detail beschreibt sie die Landschaft - ohne jedoch zu langweilen - wodurch man sich oft fühlt, als wäre man direkt vor Ort. Glücklicherweise verzichtet Fredrika Gers größtenteils auf den bayerischen Akzent. Zwar gibt es Stellen im Buch, an denen dieser vorkommt, aber das doch recht dezent und passend, so dass man auch versteht, worum es geht. Zu einem Alpenkrimi gehört das eben einfach dazu. Es gab immer wieder Stellen, die mich zum Schmunzeln gebracht haben und es hat wirklich Spaß gemacht, mit Holzhammer und Christine zu ermitteln, auch wenn ich von Anfang an einen Verdacht hatte, wer der Täter sein könnte (und damit auch tatsächlich richtig lag). Das fand ich jedoch gar nicht schlimm, denn die Protagonisten, ebenso wie die Geschichte "drumrum" haben mir gut gefallen und wie sagt man so schön: Der Weg ist das Ziel. Erzählt wird die Geschichte meistens aus Sicht von Holzhammer und Christine, doch es gibt auch kleine Abschnitte aus Sicht des Täters, die dem Leser die Gründe für diese Taten offenbaren (und die ich ganz besonders interessant fand). Die Spannungskurve ist zwar nicht durchgängig hoch, trotzdem konnte mich das Buch sehr gut unterhalten. Die Charaktere überzeugen nicht unbedingt durch Tiefe, sind jedoch größtenteils sehr sympathisch, haben ihre Schrullen und geraten nicht sofort in Vergessenheit, deshalb bin ich schon sehr gespannt auf den nächsten Fall mit Franz Holzhammer und den Bewohnern des Alpen-Idylls. Fazit: Ein Alpenkrimi der besonders durch seine schrulligen und gerade deswegen liebenswerten Charaktere überzeugen konnte. Die Liebe der Autorin zu den Bergen merkt man diesem Buch an und ich hatte viel Spaß dabei, die Ermittler beim Lösen dieses Falles zu begleiten.

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  • Für ein paar unterhaltsame Stunden gut

    Die Holzhammer-Methode

    pelznase

    25. March 2013 um 19:42

    Auf meiner Suche nach neuen Regionalkrimis bin ich dank des niedlichen Covers auf “Die Holzhammer-Methode” aufmerksam geworden. Mit einem abgestürzten und dabei um’s Leben gekommenen Segelflieger steht hier zunächst kein allzu ausgefallener Todesfall im Mittelpunkt. Und auch den Tod der älteren Dame, die später scheinbar einfach so stirbt, habe ich als nicht besonders ungewöhnlich empfunden. Da gibt es in der Krimiwelt kreativere Morde . Als es noch später eine kleine Familie erwischt, ist das schon deutlich dramatischer. Allerdings weiß man da auch schon, woran sie gestorben sind. Dafür kommt diese Methode zu morden recht ungewöhnlich daher, was mich ganz gut versöhnt hat. Ich habe mich außerdem interessiert gefragt, ob das so tatsächlich möglich ist. Ich gehe davon aus, denn Fredrika Gers wird für ihr Buch sicher recherchiert haben. Die Frage, wer der Mörder ist, wird zwar relativ lange offen gehalten, ab einem bestimmten Punkt -recht lange vor dem Ende- wird es dann aber aufgelöst. Damit ist ein Teil der Spannung dahin. Glücklicherweise bleibt es aber noch in anderer Hinsicht spannend. Denn man fragt sich schon, ob und wie der Mörder gefasst wird, und ob das letzte Opfer mit dem Leben davon kommen wird. Wie es sich für einen Regionalkrimi nach meinem Geschmack gehört, schwingt auch bei der “Holzhammer-Methode” ein gewisser Humor mit. Davon hätte es für meinen Geschmack gerne noch etwas mehr sein dürfen. Beispielsweise in der Beschreibung der Charaktere, denn die blieben für mich doch etwas blass. Dabei ständen dem einen oder anderen ein, zwei weitere Schrullen ganz gut. Dafür wird die Gegend, in der die Geschichte spielt, schön anschaulich beschrieben. Vor allem, wenn man bereits an einem oder mehreren Orten war, kommen einem dabei sofort die passenden realen Bilder in den Kopf. Das hat mir prima gefallen. Wer noch nicht dort war, bekommt dadurch eventuell Lust auf eine Reise dorthin. Die Kapitel sind ziemlich lang. Da es aber nur 12 gibt, heißt das andererseits, dass man mit einem gelesenen Kapitel in der Geschichte ein gutes Stück vorankommt. Ansonsten ist das Buch schön leicht geschrieben und in manchen Dialogen trifft man sogar den ortsansässigen Dialekt an. Das niedliche Murmeltier hatte es mir sofort angetan. Auch in der Geschichte mischen die Murmler mit, wenn auch meist auf schauderhafte Weise. Es hat seinen Grund, wieso das Exemplar auf dem Cover auf einem Teller sitzt! Mit der Holzwand und der karierten Tischdecke ergibt sich ein uriges Cover, das gut zu dieser Art Krimi passt. Fazit:  Es gibt sicher spektakulärere Kriminalfälle als “Die Holzhammer-Methode”, aber ein paar unterhaltsame Stunden kann man mit diesem Krimi durchaus verbringen. Da dies der erste Band einer Reihe um Hauptwachtmeister Holzhammer ist, gehe ich außerdem davon aus, dass die Charaktere mit der Zeit noch mehr Tiefe erhalten werden. Hier zeigen sie sich noch ziemlich dünn. Trotzdem eine schöne Urlaubslektüre. Speziell, wenn man womöglich genau in diese Ecke Deutschlands reist

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  • Rezension zu "Die Holzhammer-Methode" von Fredrika Gers

    Die Holzhammer-Methode

    Anni1609

    06. January 2013 um 12:15

    Getrübte Alpenidylle Inhalt: Im idyllischen Berchtesgaden kommt es zu zwei kuriosen Todesfällen. Zunächst geht der Leiter der dortigen Polizeistation, Dr. Klaus Fischer, von Unglücksfällen aus. Sein „Untergebener“, Dorfpolizist Franz Holzhammer, hat von Beginn an ein ungutes Gefühl. In Gespräch mit der Ärztin aus der Rehabilitationsklinik, Frau Dr. Müller-Halberstadt, und aufgrund weiterer Ermittlungen, kommen ihm immer mehr Zweifel an den angeblich natürlichen Todesursachen der beiden Opfer. Durch weitere Recherchen und überraschenden weiteren Todesfällen kommt Franz Holzhammer der Wahrheit auf die Spur. Beurteilung: Der Alpen-Krimi von Fredrika Gers stellt eher eine fiktive Geschichte dar. Es werden dabei auch die Schattenseiten des Tourismus aufgezeigt, die allerdings bereits im Roman relativiert werden zugunsten der positiven Gesichtspunkte. Außerdem schreibt die Autorin über Abgründe, die sich hinter einer relativ harmlosen Fassade eines Mitmenschen auftun können. Dieser Gesichtspunkt ist schon eher aus dem „wahren Leben“ herausgegriffen. Viele Verbrecher werden häufig als nette Nachbarn oder unauffällige, flüchtige Bekannte angesehen. Nach dem Aufdecken einer Tat wollen Viele es immer noch nicht wahrhaben, dass hinter der Fassade des netten Nachbarn ein Verbrecher steckte. Diesen Aspekt hat sich die Autorin als Hintergrund für die Handlung ihres Romans genommen. Die Handlung beginnt mit dem Absturz eines Gleitschirmfliegers. Keiner der ihn kannte, konnte sich vorstellen, dass menschliches Versagen die Todesursache sein könnte. Allerdings geht der Leiter der Polizeistation, Dr. Klaus Fischer, lange Zeit von einem Unfall aus. Der eher gemütlich dargestellte Dorfpolizist, der ein Näschen hat für Verbrechen, ist von Beginn an nicht von einem Unfall ausgegangen. Gleichzeitig zum Tod des Gleitschirmfliegers stellt die Autorin die Ärztin Frau Dr. Christine Müller-Halberstadt vor, die in der Rehabilitationsklinik in Schönau am Königssee tätig ist. Sie ist dort Leiterin der Psychosomatik. In dem Moment des Unfalles hat sie vom Fremdgehen ihres Ehemannes erfahren. Diese Information stellt ihr Leben sofort auf den Kopf. Anschließend wird dem Leser Matthias vorgestellt, der ein alteingesessener Bürger ist. Dem Leser ist nicht sofort klar, wie sich die drei verschiedenen Handlungsstränge im Laufe der Handlung zusammen finden. Die gleichzeitige Darstellung der verschiedenen Handlungen fördert beim Leser die Spannung. Nach dem ersten Unfall kommt es zu einem zweiten Todesfall. Dieses Mal handelt es sich um eine Patientin von Christine. Diese glaubt an keinen natürlichen Tod und ermittelt gemeinsam mit Franz Holzhammer, gelegentlich auch im nicht ganz legalen Rahmen. Neben dieser Ermittlungstätigkeit entwickelt sich zwischen Christine und Matthias etwas Beziehungsähnliches. Darüber hinaus wird aber auch einer unbekannten Person Platz gegeben sich zu äußern. Zunächst kann der Leser nicht viel damit anfangen, die Äußerungen werden aber im Laufe der Handlung immer klarer. Von Beginn an ist klar, diese Person hat etwas mit den Unglücksfällen zu tun. Die Erzählungen der unbekannten Person werden durch kursive Schriftform vom Rest der Handlung abgehoben. Fredrika Gers hat für ihren Roman die Erzählperspektive aus der 3. Person gewählt. Durch Wechsel der verschiedenen Erzählpersonen, auch innerhalb eines Kapitels, kann sie verschiedene Sichtweisen leicht darstellen. Für den Leser wird es durch die Wechsel spannender, da er sich stets fragt, wie es bei den verschiedenen Personen wohl weiter gehen wird. Der Aufbau des Romans ist überwiegend chronologisch. Die Autorin verwendet Rückblicke und Erzählungen aus der Vergangenheit nur, sofern diese für den Leser für ein besseres Verständnis notwendig sind. Der Roman endet mit der Lösung des Falles und lässt den Leser nicht mit offenen Fragen zurück. Das Ende ist bereits seit ca. Hälfte des Buches vorhersehbar, die Autorin arbeitet darauf aber auch systematisch hin. Kurz vor Ende des Buches baut Fredrika Gers noch ein überraschende Wende bzw. eine schockierende Tat ein. Die Charaktere der Handlung sind von der Autorin gut gewählt. Es ist eine gute Mischung aus Einheimischen, die sehr stolz auf ihren Ort und ihre Landschaft sind und stark verwurzelt in der Gemeinde sind, und Zuagroastn`, die es zunächst schwer haben sich zu integrieren. Der Dorfpolizist Franz Holzhammer ist ein Einheimischer wie er im Buche steht. Er löst seine Fälle vor allem mit Hilfe der Anwohner, die fast alle mit ihm in irgendeiner Weise verwandt sind. Sein Vorgesetzter, Dr. Klaus Fischer, wurde aus München strafversetzt. Entsprechend schwer fällt ihm die Integration in dem kleinen Ort. Er ist stark auf die Hilfe von Holzhammer angewiesen und weiß diese zu nutzen. Die Ärztin, Frau Dr. Christine Müller-Halberstadt ist eine Zuagroaste, die sich allerdings im Laufe der Geschichte mehr und mehr integriert. Sie hat keine Scheu auf die Einheimischen zuzugehen und findet deshalb schnell einen Zugang. Matthias ist zwar Einheimischer, ihn stellt die Autorin aber als „modernen Bayern“ dar, da er sich zum Buddhismus gewandt hat. Schon dadurch hat er manchmal andere Ansichten. Weitere Personen in der Handlung stellen die Touristen dar und weitere Einheimische, die mehr oder weniger zurück gezogen leben und von denen Einige auch als Grantler beschrieben werden. Vor allem eine ältere Frau, Eleonore Schön, die Ferienzimmer vermietet und scheinbar nur ihre Katzen und ihren Garten liebt. Ansonsten lebt sie sehr zurück gezogen. Die Dialoge sind witzig, häufig umgangssprachlich und im Dialekt gestaltet. Für den Leser ist jederzeit nachvollziehbar, welcher Charakter spricht. Die Handlung spielt ausschließlich in Berchtesgaden, in der Bergwelt rund um Berchtesgaden und am Königssee. Die Autorin beschreibt die Orte detailgenau, weshalb genaue Ortskenntnisse bei der Autorin vermutet werden müssen. Der gesamte Roman ist umgangssprachlich, ab und zu bayerisch, geschrieben. Es werden keine verschachtelten Sätze verwendet, weshalb der Roman leicht verständlich, gut und flüssig lesbar ist. Es wird stets aus der 3. Person, immer aus der Sicht verschiedener Personen, erzählt. Die Handlung ist für den Leser gut verständlich und jederzeit nachvollziehbar. Die Autorin verwendet verschieden lange Kapitel. Gelegentlich werden Trennungen innerhalb der Kapitel vorgenommen, bei denen meist die Erzählperson oder der Handlungsort bzw. die –zeit wechselt. Relativ früh ist die Lösung des Falles erkennbar, was es aber nicht weniger spannend zum Weiterlesen macht. Zum Ende hin baut die Autorin nochmals Spannung auf durch eine Überraschung, die eher negativ ausfällt. Der Roman hat mich ein wenig an die Romane von Rita Falk erinnert, in denen der Ermittler Franz Eberhofer auf Verbrecherjagd geht. Es ist auf jeden Fall ein Regionalkrimi. Der Krimi ist als Taschenbuch erschienen, im relativ schlichten Design. Es ist lediglich eine kurze Info über die Autorin enthalten, ansonsten keine weiteren Extras. Das Cover ist in meinen Augen sehr gelungen, schön ist auch das Bild des Murmeltieres, das bei jedem Kapitelanfang positioniert ist, vor allem, da dieses Tierchen im Laufe der Handlung noch besondere Bedeutung bekommt. Der Titel ist auch bestens gewählt, da während der Handlung schnell klar wird, dass der Ermittler, Franz Holzhammer, stets seine eigenen Methoden zur Aufklärung von Verbrechen nutzt. Fazit: Der Regional-Krimi „Die Holzhammer-Methode“ von Fredrika Gers ist auf jeden Fall lesenswert. Ich habe mich während des Lesens gut amüsiert und fand den Roman durchweg spannend. Die Autorin hat eine schöne leichte Art und Weise zu Schreiben. Der Roman ist vor allem geeignet für den Lesegenuss für zwischendurch. Ich spreche dem Roman deshalb auf jeden Fall eine Leseempfehlung aus.

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  • Rezension zu "Die Holzhammer-Methode" von Fredrika Gers

    Die Holzhammer-Methode

    Twilight1996

    05. November 2012 um 20:07

    „Spannend, urig, witzig.“ (leser-welt.de) Inhalt: Mitten in der Alpenidylle des Berchtesgadener Landes passiert ein schrecklicher Unfall: Ein junger Gleitschirmflieger stürzt vom Himmel und ist sofort tot. Die Polizei glaubt dabei an einen Unfall, Hauptwachmeister Franz Holzhammer hat aber ein schlechtes Gefühl bei der ganzen Angelegenheit und beginnt deshalb mit den Ermittlungen. Kurze Zeit später kommt auch noch eine Patientin der örtlichen Reha-Klinik ums Leben. Die Ärztin dieser Patientin glaubt bei diesem Fall aber nicht an einen natürlichen Tod. Zusammen mit Holzhammer begibt sie sich deshalb auf die Suche nach dem Mörder… Autorin: Frederika Gers wurde in Hamburg geboren. Mit dem Schreiben begann sie schon in ihrer Kindheit. Nach ihrem Schulabschluss arbeitete sie als Bankkauffrau und später als Schiffsmaklerin. Nebenbei verfasste sie einige journalistische Berichte und Romane. Im neuen Jahrtausend zog sie der Liebe wegen ins Berchtesgadener Land/Bayern. Dort entdeckte sie ihre Liebe zu den Bergen. „Die Holzhammer Methode“ ist Frederika Gers erster Roman der Reihe um den Hauptwachtmeister Franz Holzhammer. Meine Meinung: Für mich ist „Die Holzhammer Methode“ der erste Krimi, den ich bisher gelesen habe und muss sagen, dass ich mich mit diesem Literaturgenre wirklich anfreunden kann – obwohl ich das nie gedacht hätte. Das Cover des Romans zeigt ein Murmeltier, welches auf einem Teller steht, der wiederum auf einer weiß-blauen Tischdecke sitzt. Die Tischdecke ist eine Anspielung auf den Handlungsort, der nämlich in Bayern liegt und da sind die Landesfarben weiß und blau. Schon von Beginn ist „Die Holzhammer Methode“ spannend und man möchte unbedingt weiterlesen. Das liegt daran, dass sich die Ereignisse überschlagen und alles recht schnell vorangeht. Zum einen finde ich das gut das die Lektüre zum Pagetuner wird, zum anderen aber auch ein wenig schade, denn dadurch kann sich die Geschichte nicht richtig entfalten. Der Schreibstil von Frederika Gers ist flüssig und sehr ironisch. Hauptperson des Romans ist Hauptwachmeister Franz Holzhammer, der im Berchtesgadener Land zuhause ist. Er ist meiner Meinung nach ein sehr glaubwürdiger und authentischer Protagonist, der nicht nur redet, sondern die Dinge selbst in die Hand nimmt und sich dabei auch anderen Leuten wiedersetzt. Genau diese Eigenschaft macht ihn sympathisch. Besonders gut an dem Buch gefiel mir, dass man einiges über die Bewohner des Berchtesgadener Landes und deren Leben erfährt. Empfehlen würde ich „Die Holzhammer Methode“ Lesern ab 15 Jahre und älter. Insgesamt kann ich sagen, dass „Die Holzhammer Methode“ ein unterhaltsames, aber kurzweiliges (nur circa 272 Seiten) Buch ist, dass ich euch nur empfehlen kann. Ich vergebe an den Roman 4,5 von 5 möglichen Monden.

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  • Leserkommentare zu Die Holzhammer-Methode von Fredrika Gers

    Die Holzhammer-Methode

    Schotter

    02. October 2012 um 19:51 via eBook 'Die Holzhammer-Methode'

    Ich bin in Berchtesgaden aufgewachsen, daher interessierte mich dieser Lokalkrimi! Leider war ich sehr enttäuscht, Sujet zu durchschbar, zuviele Paralellen der Abläufe mit anderen Krimis, der inkompetente Chef, zum Beispiel. Alles zu vordergründig und die Sprache unprofessionell. Leider merkt man in jeder Zeile, dass die Autorin dort nicht geboren ist. Ich würde auch keinen Hamburg-Krimi schreiben!

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  • Rezension zu "Die Holzhammer-Methode" von Fredrika Gers

    Die Holzhammer-Methode

    ChattysBuecherblog

    28. September 2012 um 12:40

    Dieses Buch fand ich total witzig und kann es nur empfehlen. Zuerst dachte ich: Boah, schon wieder ein Alpen Krimi, aber nun bin ich doch sehr froh, dass ich ihn mir gekauft und gelesen habe. Den 2. Band werde ich mir auch wieder kaufen.

  • Rezension zu "Die Holzhammer-Methode" von Fredrika Gers

    Die Holzhammer-Methode

    AyuRavenwing

    10. September 2012 um 20:43

    Einfach spannend, witzig und sehr zu empfehlen. Die komplette Rezension ist auf meinem blog http://babsleben.blogspot.de/ zu finden.

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