Fredy Gareis

 4.6 Sterne bei 39 Bewertungen
Autor von König der Hobos, Tel Aviv - Berlin und weiteren Büchern.
Fredy Gareis

Lebenslauf von Fredy Gareis

Wanderer/Entdecker/Autor. Studium der Amerikanistik. Absolvent der Journalistenschule München. Freier Journalist für Tageszeitungen, Magazine und Radiostationen. Korrespondent in Israel. Stadtschreiber in Maribor. Autor von Tel Aviv - Berlin, 100 Gramm Wodka, und König der Hobos.

Alle Bücher von Fredy Gareis

König der Hobos

König der Hobos

 (15)
Erschienen am 03.04.2018
Tel Aviv - Berlin

Tel Aviv - Berlin

 (14)
Erschienen am 01.03.2016
100 Gramm Wodka

100 Gramm Wodka

 (8)
Erschienen am 14.09.2015

Neue Rezensionen zu Fredy Gareis

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jackdecks avatar

Rezension zu "König der Hobos" von Fredy Gareis

König der Hobos
jackdeckvor 4 Monaten

Es macht wieder Freude, Fredy Gareis bei seinen Reisen zu folgen. "König der Hobos" ist sein neuestes Buch. Schon seine Radreise von Israel nach Deutschland und seine Durchquerung Russlands waren wirklich lesenswerte Reportagen. Aber als blinder Passagier durch die USA, versteckt in Güterzügen...Wahnsinn. Ich finde es ist ein fesselndes Buch, mit vielen gesellschaftlichen und geschichtlichen Infos über das Loslassen und fortgehen speziell auf Schienen quer durch Amerika. Ein absolut neuer Einblick in eine mir bis dato fremde Lebenswelt hat sich mir beim Lesen eröffnet und ich war wirklich neugierig Seite für Seite mehr über die Hobos zu erfahren.
Eine äußerst lesenswerte Reportage, die ich gerne weiter empfehle. 

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Revontulets avatar

Rezension zu "König der Hobos" von Fredy Gareis

Frei ist, wer nichts zu verlieren hat.
Revontuletvor 6 Monaten

Ganz nach den Liedzeilen von Janis Joplin „Freedom's just another word for nothin' left to lose” kann das Leben der Hobos in den USA zusammengefasst werden. Rastlos leben sie einen Traum von Freiheit, der so ganz anders als der amerikanische Traum ist. Die Hobos fahren illegal auf Güterzügen durch die USA und Fredy Gareis hat ein paar von ihnen für ein paar Monate begleitet.
Das Buch hat mich unheimlich gefesselt, Garais hat ein Talent dafür, Erlebnisse, Dinge und Menschen zu beschreiben; ich hatte nicht nur das Gefühl, dabei zu sein, sondern wollte für den Moment tatsächlich meine Sachen packen und all die unwichtigen materiellen Dinge hinter mir lassen.
Doch Garais beschreibt nicht nur ein romantisches Leben auf den Schienen, sondern fängt auch ein anderes Bild ein. Hunger, Betteln, Alkohol und Drogen oder das Leben von Kriegsveteranen, die es in diese Parallelgesellschaft verschlagen hat, gehören ebenso zum Alltag und sind der Preis, den diese Freiheit mit sich bringt. Zwischendurch gibt uns Garais ein paar Infos und Fakten zur Geschichte von Amerika und dem Ausbau des Zugnetzes. Außerdem gibt es in der Mitte des Buches eine Bildstrecke, die Orte und Personen zeigt, die im Buch vorkommen.
Dieses Buch ist mehr als nur ein Reisebericht – es zeigt eine ganz eigene Art zu leben und zu reisen, wenn man es denn überhaupt so nennen mag.

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berkas avatar

Rezension zu "König der Hobos" von Fredy Gareis

Züge ohne Bahnhof
berkavor 7 Monaten

Eine besondere Reise hat Fredy Gareis da gemacht, die kaum ein Leser selbst antreten wird. Ein Abenteuer mit skurrilen Hauptdarstellern. Sie sind als Hobos in amerikanischen Güterzügen unterwegs, oder leben in deren Umfeld.


Der Autor ist mitgereist und hat dabei beobachtet, er nimmt so wenig Einfluß auf die Abläufe wie möglich und beschreibt die Ereignisse und Lebensumstände. Drogen, Bettelei, Kälte, die Polizei und das Zugpersonal kommen immer wieder vor, die Suche nach der nächsten passenden Verbindung und der Blickwinkel aus dem fahrenden Zug oder am Gleis, auf gelegentlich grandiose Landschaften. Die hat er auch im Foto festgehalten, im

Mittelpunkt stehen dort ebenfalls die Menschen. Zur Hauptperson entwickelt sich immer mehr Shoestring und seine Geschichte, der man auch über seine Facebook-Seite folgen kann.


Das Buch eignet sich nicht als Anleitung zum Mitreisen. Der Blickwinkel aus dem Güterzug ist auch ein ganz anderer als auf herkömmlichen Wegen - und die durchreisten Landschaften sind nicht gerade die touristischen Hotspots der USA. Viel mittlerer Westen und eher die West- als die Ostküste.


Ein Abenteuer das ebenso beeindruckt wie es betroffen macht. Ich bin gern mitgereist.

Für die Verfilmung empfehle ich Jürgen Vogel als Shoestring und Joachim Krol in der Rolle des Autors.


Kommentare: 1
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Gespräche aus der Community

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F

Als blinder Passagier durch die USA

Der Mann schüttelte Shoestrings Hand mit pumpenden Bewegungen. 
"Sie sind ein richtiger Hobo?"
"Yes, Sir. Ein Hobo bis in den Tod." 
"Sweet mother of God. Ich dachte, die Hobos gibt es nicht mehr!" 

Hallo liebe Lovelybooks-Gemeinde, 

gemeinsam mit meinem Verlag Piper Malik würde ich gerne eine Leserunde zu meinem neuesten Buch "König der Hobos – Unterwegs mit den Vagabunden Amerikas" veranstalten, und verlose dafür 15 Exemplare, die ich auf Wunsch natürlich auch gerne signiere. Die Bewerbung läuft bis zum 17. April 2017. 

Über das Buch

Sie pfeifen auf den amerikanischen Traum und führen ein Leben außerhalb der Gesellschaft. Getrieben vom Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmung, reiten die Hobos illegal auf Güterzügen durch das Land, ständig auf der Flucht: vor der Polizei, paranoiden Bürgern – und sich selbst. 

Sie heißen Tuck, Sidetrack, Minneapolis Jewel, Iowa Blackie, Angie Dirty Feet, Tattoed Slim, Railroad Ron, Frog, oder Shoestring. Alle haben in ihrer Vergangenheit etwas erlebt, das sie aus Vororten, Trailer Parks oder der Villa der Eltern auf die Schienen trieb: Missbrauch, Drogen, Krankheit, Krieg, gescheiterte Ehen, Arbeitslosigkeit, Rebellion.

Fredy Gareis fand Eingang in diese verschworene Gemeinschaft. Dreieinhalb Monate war er mit den Vagabunden unterwegs und lernte, wie man sich als Obdachloser und als blinder Passagier durchschlägt. Er erlebte Zusammenhalt und Großzügigkeit, die Weite aus Licht und Wind, Einsamkeit, Gewalt und Drogen. Geschichten, die tiefe Einblicke in die raue Seele der USA gewähren: über die Kraft des Individuums, über Enttäuschung, Wut und über das Glück, arm, aber frei zu sein.



Über den Autor

Fredy Gareis wurde in Alma-Ata geboren und wuchs in einem Arbeiterviertel der Opelstadt Rüsselsheim auf. Nach der Schule schlug er sich als Barkeeper, Medikamententester und Taxifahrer durch und finanzierte so sein Reisefieber. Schließlich Studium der amerikanischen Geschichte und Literatur, gefolgt von einer Ausbildung zum Journalisten an der DJS in München.

Danach tätig als freier Reporter für DIE ZEIT, Tagesspiegel, Deutschlandradio und andere Medien. Fredy Gareis recherchierte unter anderem fünf Monate lang Undercover in der Deutschlandzentrale von Scientology, war Stadtschreiber in Maribor, und berichtete von 2010 bis 2012 als Korrespondent aus Israel und dem Nahen Osten. Für die in der ZEIT erschienene Reportage »Ein Picasso in Palästina« wurde er mit dem Journalistenpreis des Deutschen Kulturrats ausgezeichnet; für »100 Gramm Wodka« erhielt er den ITB BuchAward 2016. Eine Wahrsagerin in Russland hat ihm ein langes Leben prophezeit, sofern er denn jeden Tag mit Soda gurgelt.

Verlosung

Da es in dem Buch "König der Hobos" oft um Freiheit geht, würde ich gerne von Euch wissen, was Ihr unter dem Begriff versteht, bzw was Freiheit für Euch bedeutet. Mit Eurem Kommentar nehmt ihr an der Verlosung teil. Unter allen Bewerbern entscheidet dann das Los. Ich werde die Gewinner am 17. April am Abend um 19 Uhr bekannt geben. 

Ich freue mich schon riesig, das Buch gemeinsam mit Euch zu lesen. Es ist mein drittes inzwischen und für mich etwas ganz Besonderes. Es war sehr lange in der Mache und ich bin gespannt, was Ihr von diesen ganzen Figuren haltet, die ich da draußen getroffen habe. Für mich war es jedenfalls ein gigantisches Abenteuer, und ich hoffe, das wird es für Euch auch, wenn Ihr erstmal die ersten Seiten gelesen habt. Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr am Ende ein Rezension auf Amazon & Co teilt. 

You wanna catch out with me?
Zur Leserunde
F
Liebe Leser und Bücherfreunde, 

als ich damals meiner Mutter von meinem Plan erzählte, meinte sie nur: Junge, du bist doch bescheuert? Warum fliegst du denn nicht?

Gute Frage. Weil ich ein Abenteuer wollte. Eine Herausforderung. 5000 Kilometer durch 16 Länder, von Israel nach Deutschland auf einem 20 Jahre alten (verdammt schweren) Stahlrad, ohne jedes Training. Nach zwei Jahren als Korrespondent im Nahen Osten erschien mir das durchaus vernünftig. 

Eine Reise, auf der ich mir jeden Kilometer erkämpft habe, überfallen wurde, mich vor betrunkenen Autofahrern in Acht nehmen musste; eine Reise durch wunderschöne und vernarbte Landschaften, zu Menschen, die mir nicht mehr aus dem Kopf gehen, aber auch eine Reise, auf der ich mich neu kennenlerne und versuche Antworten auf die Fragen nach einem besseren Leben zu finden, im Gepäck ein paar der alten, immer noch aktuellen Philosophen wie Seneca, Aurel und Montaigne. 

Schnaps und Kippen waren natürlich auch dabei, und am Ende war es die Reise meines Lebens. Bis jetzt. Klar. Aber seit zwei Wochen ist das Buch draußen und ich würde mich sehr freuen, es mit euch hier besprechen zu können. 


Ich hoffe, es ist ein direktes, ein ehrliches, ein rotziges, aber auch ein nachdenkliches und schönes Buch geworden. Das war zumindest mein Ziel, doch die Beurteilung steht immer anderen zu. Euch. 

Hier geht es zur Leseprobe: http://www.piper.de/buecher/leseprobe/tel-aviv-berlin-isbn-978-3-89029-438-4/extract

Ich werde in den kommenden Tagen hier immer wieder mal reinschauen und freue mich jetzt schon auf Eure Eindrücke und Euer Feedback. 

Allerbeste Grüße, 

Fredy Gareis
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Fredy Gareis im Netz:

Community-Statistik

in 63 Bibliotheken

auf 15 Wunschlisten

von 4 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

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