Fredy Gareis König der Hobos

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Inhaltsangabe zu „König der Hobos“ von Fredy Gareis

Als blinder Passagier auf Güterzügen durch die USA

Sie pfeifen auf den amerikanischen Traum und führen ein Leben außerhalb der Gesellschaft. Getrieben vom Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmung fahren die Hobos illegal auf Güterzügen durch das Land. Eine verschworene Subkultur mit eigener Sprache, moralischem Kodex und Liedern, die sich mit dem Bau der transkontinentalen Eisenbahn entwickelte und bis heute im Schatten des neon-grellen Amerika weiterlebt.

Dreieinhalb Monate reiste Fredy Gareis mit diesen Überlebenskünstlern, Landstreichern und Vagabunden durch ein Amerika, das die wenigsten kennen, und lernte von einem Hobo-König, wie man sich als blinder Passagier durchschlägt. Er erlebte Zusammenhalt und Großzügigkeit, die Weite aus Licht und Wind, Einsamkeit, Gewalt und Drogen. Geschichten, die tiefe Einblicke in die raue Seele der USA gewähren: über die Kraft des Individuums, über Enttäuschung, Wut und über das Glück, arm, aber frei zu sein.

Das Buch zeigt eindrucksvoll Glanz- und Schattenseiten einer Art zu leben auf. Macht nachdenklich und wirkt nach.

— Yogine

Per Frachtzug durch die Vereinigten Staaten. Sehr unterhaltsam geschrieben. Zeigt ein ganz anderes Amerika.

— stefanb

ein lesenswerter nicht alltäglicher Trip durch Amerika aus einer anderen Sichtweise

— Marion_Schemel

Mit viel Mut und Abenteuerlust geht's auf die Schienen der USA ...

— engineerwife

Unterwegs mit Shoestring

— Durga108

Entführt in einer fremde Welt.

— Nomadenseele

Like a drifter they were born to walk alone

— aus-erlesen

Spannendes und lesenswertes Buch mit authentischen Geschichten über die Vagabunden Amerikas.

— Schwamm

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  • Leserunde zu "König der Hobos" von Fredy Gareis

    König der Hobos

    FredyGareis

    Als blinder Passagier durch die USA Der Mann schüttelte Shoestrings Hand mit pumpenden Bewegungen.  "Sie sind ein richtiger Hobo?" "Yes, Sir. Ein Hobo bis in den Tod."  "Sweet mother of God. Ich dachte, die Hobos gibt es nicht mehr!"  Hallo liebe Lovelybooks-Gemeinde,  gemeinsam mit meinem Verlag Piper Malik würde ich gerne eine Leserunde zu meinem neuesten Buch "König der Hobos – Unterwegs mit den Vagabunden Amerikas" veranstalten, und verlose dafür 15 Exemplare, die ich auf Wunsch natürlich auch gerne signiere. Die Bewerbung läuft bis zum 17. April 2017.  Über das Buch Sie pfeifen auf den amerikanischen Traum und führen ein Leben außerhalb der Gesellschaft. Getrieben vom Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmung, reiten die Hobos illegal auf Güterzügen durch das Land, ständig auf der Flucht: vor der Polizei, paranoiden Bürgern – und sich selbst.  Sie heißen Tuck, Sidetrack, Minneapolis Jewel, Iowa Blackie, Angie Dirty Feet, Tattoed Slim, Railroad Ron, Frog, oder Shoestring. Alle haben in ihrer Vergangenheit etwas erlebt, das sie aus Vororten, Trailer Parks oder der Villa der Eltern auf die Schienen trieb: Missbrauch, Drogen, Krankheit, Krieg, gescheiterte Ehen, Arbeitslosigkeit, Rebellion. Fredy Gareis fand Eingang in diese verschworene Gemeinschaft. Dreieinhalb Monate war er mit den Vagabunden unterwegs und lernte, wie man sich als Obdachloser und als blinder Passagier durchschlägt. Er erlebte Zusammenhalt und Großzügigkeit, die Weite aus Licht und Wind, Einsamkeit, Gewalt und Drogen. Geschichten, die tiefe Einblicke in die raue Seele der USA gewähren: über die Kraft des Individuums, über Enttäuschung, Wut und über das Glück, arm, aber frei zu sein. Neugierig geworden? Hier geht es zu einer Leseprobe.  Und wer sich für etwas historischen Kontext interessiert, der findet auf meiner Homepage ein paar ausgewählte Links zum Thema, die nicht nur informativ sondern auch hochgradig unterhaltsam sind.  Über den Autor Fredy Gareis wurde in Alma-Ata geboren und wuchs in einem Arbeiterviertel der Opelstadt Rüsselsheim auf. Nach der Schule schlug er sich als Barkeeper, Medikamententester und Taxifahrer durch und finanzierte so sein Reisefieber. Schließlich Studium der amerikanischen Geschichte und Literatur, gefolgt von einer Ausbildung zum Journalisten an der DJS in München. Danach tätig als freier Reporter für DIE ZEIT, Tagesspiegel, Deutschlandradio und andere Medien. Fredy Gareis recherchierte unter anderem fünf Monate lang Undercover in der Deutschlandzentrale von Scientology, war Stadtschreiber in Maribor, und berichtete von 2010 bis 2012 als Korrespondent aus Israel und dem Nahen Osten. Für die in der ZEIT erschienene Reportage »Ein Picasso in Palästina« wurde er mit dem Journalistenpreis des Deutschen Kulturrats ausgezeichnet; für »100 Gramm Wodka« erhielt er den ITB BuchAward 2016. Eine Wahrsagerin in Russland hat ihm ein langes Leben prophezeit, sofern er denn jeden Tag mit Soda gurgelt. Verlosung Da es in dem Buch "König der Hobos" oft um Freiheit geht, würde ich gerne von Euch wissen, was Ihr unter dem Begriff versteht, bzw was Freiheit für Euch bedeutet. Mit Eurem Kommentar nehmt ihr an der Verlosung teil. Unter allen Bewerbern entscheidet dann das Los. Ich werde die Gewinner am 17. April am Abend um 19 Uhr bekannt geben.  Ich freue mich schon riesig, das Buch gemeinsam mit Euch zu lesen. Es ist mein drittes inzwischen und für mich etwas ganz Besonderes. Es war sehr lange in der Mache und ich bin gespannt, was Ihr von diesen ganzen Figuren haltet, die ich da draußen getroffen habe. Für mich war es jedenfalls ein gigantisches Abenteuer, und ich hoffe, das wird es für Euch auch, wenn Ihr erstmal die ersten Seiten gelesen habt. Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr am Ende ein Rezension auf Amazon & Co teilt.  You wanna catch out with me?

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    • 220
  • Züge ohne Bahnhof

    König der Hobos

    berka

    21. May 2018 um 11:53

    Eine besondere Reise hat Fredy Gareis da gemacht, die kaum ein Leser selbst antreten wird. Ein Abenteuer mit skurrilen Hauptdarstellern. Sie sind als Hobos in amerikanischen Güterzügen unterwegs, oder leben in deren Umfeld. Der Autor ist mitgereist und hat dabei beobachtet, er nimmt so wenig Einfluß auf die Abläufe wie möglich und beschreibt die Ereignisse und Lebensumstände. Drogen, Bettelei, Kälte, die Polizei und das Zugpersonal kommen immer wieder vor, die Suche nach der nächsten passenden Verbindung und der Blickwinkel aus dem fahrenden Zug oder am Gleis, auf gelegentlich grandiose Landschaften. Die hat er auch im Foto festgehalten, im Mittelpunkt stehen dort ebenfalls die Menschen. Zur Hauptperson entwickelt sich immer mehr Shoestring und seine Geschichte, der man auch über seine Facebook-Seite folgen kann. Das Buch eignet sich nicht als Anleitung zum Mitreisen. Der Blickwinkel aus dem Güterzug ist auch ein ganz anderer als auf herkömmlichen Wegen - und die durchreisten Landschaften sind nicht gerade die touristischen Hotspots der USA. Viel mittlerer Westen und eher die West- als die Ostküste. Ein Abenteuer das ebenso beeindruckt wie es betroffen macht. Ich bin gern mitgereist. Für die Verfilmung empfehle ich Jürgen Vogel als Shoestring und Joachim Krol in der Rolle des Autors.

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  • Alles hat seinen Preis

    König der Hobos

    Saphir610

    16. May 2018 um 23:05

    Hobos, bis zu diesem Buch wusste ich nichts über sie. Ja, dass es gerade in den USA Leute gibt, die illegal auf Güterzügen fahren, davon hatte ich mal gehört, aber nichts näheres gewusst und schon gar nicht den Ausdruck Hobo gekannt. Fredy Gareis war einige Monate mit Hobos unterwegs auf Güterzügen. Wobei es erst gar nicht mal so einfach war so einen Kontakt aufzubauen, dass der Autor auch mitgenommen wurde. Der Ritt auf den Zügen ist gefährlich, es droht Entdeckung durch die Polizei. Es ist ein Leben ohne Vorschriften und Zwänge, eine Abwendung vom Konsum und toller landschaftlicher Eindrücke. Andererseits ist es die tägliche Sorge um eine sicheren Ort, Essen, Drogen. Eine völlig andere Welt, doch auch dort gibt es Zusammenhalt und jeder hat seine Geschichte, wie überall. Fredy Gareis erzählt von seiner Zeit unter den Hobos. Von den verschiedenen Menschen und deren Eigenheiten. Den Erlebnissen in der Nähe der Bahngleise, von hilfsbereiten Menschen und dem Verstecken vor der Polizei. Dem Wetter, das wirklich nicht immer angenehm ist und dem grenzenlosen Freiheitsgefühl mit dem Zug durch menschenleere Landschaften zu fahren. Hier wird einem ein ganz anderes Leben gezeigt. Dazu die Fotos, die einige Hobos und Eindrücke zeigen. Dadurch konnte ich mir vieles besser vorstellen. Eine ganz andere Seite des Landes, die natürlich auch Frage aufwirft zu den einzelnen Lebensstilen. Die Frage, wer braucht all das Zeug, hat sich nachhaltig bei mir festgesetzt. Die Landschaft, das Gefühl der Freiheit, wer möchte das nicht mal erleben? Doch auch für mich wäre die Lebensweise der Hobos nichts. Der Autor schreibt in einem guten Stil über seine Erfahrungen. Dabei werden zwangsläufig auch Probleme der Leute, des Landes angerissen. Mal ein anderer Reisebericht und empfehlenswert.

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  • Per Frachtzug durch die Vereinigten Staaten

    König der Hobos

    stefanb

    14. May 2018 um 13:17

    Was macht man, um ein anderes Amerika zu erleben? Richtig: Man reist 3 Monate per Güterzug durch die Vereinigten Staaten. Diese Unternehmung ist der Autor Fredy Gareis eingegangen und erlebte mit den Hobos bleibende Eindrücke, und nicht nur landschaftliche. Heraus kam ein unterhaltsames Buch, welches auch Einblicke in die amerikanische Seele verschafft. Es lässt sich wunderbar lesen.Zu den letzten Vagabunden Amerikas zählt auch Shoestring, ein waschechter Hobo. Mit ihm und nur dem nötigsten ausgerüstet begann die Reise. Eigentlich braucht ein Hobo nicht viel. Sie pfeifen ja schließlich auf den amerikanischen Traum und führen ein Leben außerhalb der Gesellschaft. Aber ein Smartphone und GoogleMaps dürfen es schon sein. Dies hilft natürlich beim Zugreiten, obwohl man auch den Crew Change Guide (CCG) von Traindoc nehmen könnte, so etwas wie dem Lonely Planet- Reiseführer für die verschworene Gemeinschaft. Ohne den CCG kommt man nicht weit. Wahrscheinlich aber genauso wenig wie ohne einen erfahrenen Hobo, welcher gerne auch mal Drogen, Alkohol und Co konsumiert. Obwohl der Zusammenhalt unter den freiheitsliebenden Bürgern groß ist, sind es meist Einzelgänger mit einer klaren Vorstellung. Eine Hobo ist quasi immer auf der Flucht oder zumindest auf Achse. Gareis stellt treffend fest, dass das Land der unbegrenzten Möglichkeiten auch ein Land der extreme ist. Manchmal werden sie als „Fucking home bums“ beschimpft und ein andermal bekommen sie genügende Dollars und Gutscheine, um es sich gut gehen zu lassen.FazitSehr gut haben mir die geschichtlichen Fakten gefallen, die der Autor Gareis immer wieder einfließen lässt. Aber auch die englischen Zitate fand ich treffend. Sie geben dem Buch das gewisse etwas. In der Mitte von „König der Hobos“ findet sich eine gelungene Bilderstrecke, die die Ausführungen des Autors unterstützt und dem Leser das Erzählte visuell darstellt. Bei der Landschaft kann man verstehen, warum sich die Strapazen lohnen.Meine Leseempfehlung für 2018.

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  • Was hält der Tag heute bereit?

    König der Hobos

    Marion_Schemel

    09. May 2018 um 17:10

    Als blinder Passagier auf Güterzügen durch die USASie pfeifen auf den amerikanischen Traum und führen ein Leben außerhalb der Gesellschaft. Getrieben vom Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmung fahren die Hobos illegal auf Güterzügen durch das Land. Eine verschworene Subkultur mit eigener Sprache, moralischem Kodex und Liedern, die sich mit dem Bau der transkontinentalen Eisenbahn entwickelte und bis heute im Schatten des neon-grellen Amerika weiterlebt.Dreieinhalb Monate reiste Fredy Gareis mit diesen Überlebenskünstlern, Landstreichern und Vagabunden durch ein Amerika, das die wenigsten kennen, und lernte von einem Hobo-König, wie man sich als blinder Passagier durchschlägt. Er erlebte Zusammenhalt und Großzügigkeit, die Weite aus Licht und Wind, Einsamkeit, Gewalt und Drogen. Geschichten, die tiefe Einblicke in die raue Seele der USA gewähren: über die Kraft des Individuums, über Enttäuschung, Wut und über das Glück, arm, aber frei zu sein.Eine berührende Reise in einem nachdenklich machenden Buch fordert den Leser auf die Werte des täglichen Lebens neu zu überdenken. Wenn die Seele nur zuhause ist wenn der Körper von einem Fleck zum anderen fährt, die Nase in den Fahrtwind hält und jeden Tag nimmt wie er kommt, eine Freiheit die nicht jeder erträgt oder in seiner Sichtweise hat.Das Buch glänzt mit einer Bilderstrecke und stellt einem ein paar Charaktere vor und hilft der Phantasie auf die Sprünge, sehr eindrucksvolle Photos und viele spannende Szenen geschrieben in einem sehr flüssigen und daher gut lesbaren Schreibstil machen es leicht den Trails zu folgen. Dazu noch ein wenig Technik zum besseren Verständnis und Durchblick der Züge und Gesellschaften.Mir hätte ein wenig mehr Gedankenspielerei noch besser gefallen - aber wie der Autor so treffend anmerkte legte er den Fokus auf die Figuren.von mir eine klare Leseempfehlung um Amerika von einer anderen Seite her kennenzulernen und eine gelungene Vorstellung eines ganz besonderen  Menschenschlags.

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  • LovelyBooks Challenge 2018 - Sachbücher und Ratgeber

    Meinungsfreiheit!

    Sikal

    LovelyBooks Challenge 2018 „Sachbücher & Ratgeber“ Du interessierst dich für historische Zeitreisen? Du entdeckst immer wieder spannende, naturwissenschaftliche Publikationen?  Du stöberst gerne wahre Schätze zu politischen oder skurrilen Themen auf?  Oder bevorzugst du Bücher über Tiere, genussvolles Erleben, Kreativität? Dann lass uns doch an deinen Entdeckungen teilhaben! Wir freuen uns auf deine Vorstellungen und Tipps, tauschen uns gerne mit dir aus. Stelle dich der Herausforderung und mach einfach mit! Und so bist du dabei: Du meldest dich hier im Thread an und erstellst einen Sammelbeitrag. Dieser kann von dir jederzeit verändert bzw. aktualisiert werden. Die Challenge dauert von 1.1.2018 bis 31.12.2018. Du kannst jederzeit einsteigen. Schreibe zu jedem Buch eine Rezension und ordne diese dem jeweiligen Bereich zu. Verlinke bitte deine Rezension in deinem Sammelbeitrag, nur so kann am Ende des Jahres ermittelt werden, ob du die Challenge geschafft hast. Ziel der Challenge: 12 Bücher in 12 Monaten aus mindestens 3 unterschiedlichen Bereichen zu lesen und zu rezensieren. Es ist egal, ob du Sachbücher oder Ratgeber liest. Diese können in diversen Formaten (Hörbuch, E-book, Print) vorgestellt werden. Wichtig ist, dass das jeweilige Buch vom Verlag bzw. Lovelybooks als Sachbuch/Ratgeber/Biographie geführt wird. Primär sollte natürlich der Gedanke zählen, sich auszutauschen oder neue Bücher kennenzulernen. Doch was wäre eine Challenge ohne Gewinn! Und das kannst du gewinnen: Natürlich ein Buchpaket von LovelyBooks – dieses wird unter allen Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmern verlost, die das Ziel der Challenge geschafft haben. In eigener Sache: Ich wünsche mir eine Challenge, in der wir respektvoll miteinander umgehen, in der wir die Meinung der anderen akzeptieren (wenn wir sie auch nicht immer teilen werden) und in der wir auch bei hitzigen Diskussionen immer wieder zu einem Konsens finden – „Meinungsfreiheit“ soll hier selbstverständlich sein. Ich freue mich, wenn du dabei bist. Ambermoon ban-aislingeach beerenbuecher Bellis-Perennis Buchraettin c_awards_ya_sin Ceciliasophie DieBerta Durga 108 ech fasersprosse Federfee Filzblume gst Igelmanu66 Knigaljub leucoryx mabuerele Merijan Nata1234 Nele75 OliverBaier peedee seschat Sikal StefanieFreigericht Talathiel Wedma wandablue    

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    • 1032
    • 31. December 2018 um 23:59
  • Freedom's just another word for nothing left to lose

    König der Hobos

    Mrs. Dalloway

    04. May 2018 um 20:32

    Der Journalist und Autor Fredy Gareis war eine Weile mit den Hobos in den USA unterwegs und hat seine Erlebnisse für die Nachwelt festgehalten. Als großer Fan des amerikanischen Lebensgefühls und diverser Subkulturen wollte ich dieses Buch unbedingt lesen und es hat sich gelohnt. Das Buch ist in drei große Teile unterteilt, die alle von mehr oder weniger bekannten Zitaten eingeleitet werden, und in der Mitte gibt es auch eine farbige Bilderstrecke, die einige Hobos vorstellt und generell einen Einblick in das Leben der Hobos gewährt. Shoestring, ein Hobo, der sogar regelmäßig auf Facebook postet, hat es mir besonders angetan. Während des Lesens habe ich seine Geschichte immer besonders gern verfolgt und mich stets mit ihm gefreut, wenn etwas Erfreuliches geschehen ist. Generell war das Buch super geschrieben. Die Kapitel sind recht kurz, was mir immer gut gefällt. Man lernt auch viel über die USA und die einzelnen Städte, in denen die Protagonisten Halt machen. Das war ein schöner Nebeneffekt neben dem abenteuerlichen Aspekt, den dieses Buch natürlich vorrangig zu bieten hat. Wer sich für Subkulturen der USA interessiert, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen.

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  • Leserunde zu "Alles Fußball - Das aktuelle Buch zur WM 2018" von Knut Krüger

    Alles Fußball - Das aktuelle Buch zur WM 2018

    Knut_Krueger

    Liebe Freunde des runden Leders und des grünen Rasens. Endlich ist es wieder soweit.  Nach vier Jahren Ödnis und Langeweile heißt es am 14. Juni: Vorhang auf zur Weltmeisterschaft in Russland :-)
    Der cbj-Verlag stellt 20 Exemplare meines WM-Buchs zur Verfügung.  Wenn ihr eines davon gewinnen wollt, sagt mir schnell, wer euer Turnierfavorit ist und warum.
    Ich bin schon gespannt auf eure Antworten!

    • 181
  • König der Hobos

    König der Hobos

    Pixibuch

    03. May 2018 um 18:18

    Durch das Buch hat sich mir eine bisher unbekannte Welt aufgetan in dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Ich hatte zuvor noch nie von den Hobos gehört, konnte mit dem Begriff zuerst gar nichts anfangen, bis ich mich durch Internet, Google und dergleichen erstmals in die Materie eingearbeitet hatte und dann aber mit vollem Herzen bei der Lektüre dieses Buches dabei war. Der Autor Fredy Gareis war monatelang mit diesen Leuten unterwegs, hat mit ihnen gelebt, als sie ihm endlich ihr Vertrauen geschenkt haben. Es sind die letzten Abenteuerer im Land des amerikanischen Traumes, moderne Nomaden. Sie verzichten auf Sicherheit, Wohnung, regelmäßiges Einkommen und leben ein Leben in vollkommener Freiheit, nur sich selbst überlassen. Sie durchqueren das Land auf Güterzügen von Alaska bis Miami, setzen sich Hitze, Sturm, Regen und Kälte aus, sind auf Almosen angewiesen, holen ihr Essen aus Mülltonnen und treffen sich dann im sogenannten "Dschungel", wo sie alles miteinander teilen. Leider sind viele von den Leuten dem Alkohol und den Drogen verfallen, viele krank von dem Leben, das ihnen viel abverlangt. Wir lernen Ricardo, Tuck, Iwegan, Jewel, David, Ron, Alise Soto und vor allem Shoestring kennen, der heute schon unter den Hobos eine Legende zu sein scheint. Wunderbar sind die Fotos in der Mitte des Buches, die uns ein wenig Einblick in das Leben der Hobos geben. Sie setzen täglich ihr Leben aufs Spiel, um von einem Zug auf den anderen zu springen, viele tragen dabei lebenslängliche Verletzungen davon oder kommen dadurch zu Tode. Mich hat das Buch und das Leben dieser Leute total fasziniert und sehr nachdenklich gemacht. Sie pfeifen auf die Annehmlichkeiten der Zivilisation sondern leben ihren Traum vielleicht vergleichbar mit den Cowboys früherer Zeiten. Jedoch stellt sich mir hierbei immer wieder die Frage, was diese Hobos machen, wenn sie alt und krank sind? Die Hobos sind zwar arm und eine Randgruppe der amerikanischen Gesellschaft, sie sind aber frei und haben keinen Vorgesetzten, kein tägliches Allerlei vor sich.

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  • Still riding the rails ...

    König der Hobos

    engineerwife

    03. May 2018 um 15:11

    Der sympathische Autor und Lebenskünstler Fredy Gareis entführt uns in eine unbekannte Welt, nämlich in den Hobo-Alltag USA, das vermeintlich letzte große Abenteuer. Ihm gelingt es mit viel Geduld in diese Welt einzutauchen, und so reist er das längste Stück des Weges mit Shoestring, einem Hobo der schon fast ein bisschen Kultstatus hat. Auf seiner Reise erfährt er Freiheit und Nervenkitzel, lernt aber auch die Schattenseiten dieses Daseins kennen. Er hat Einblick in die Welt der Drogen und des Alkohols, die von vielen Hobos in rauen Mengen konsumiert werden, was natürlich oft in der Kriminalität endet, denn beides ist nicht billig. Der Ausdruck „living life on the edge“ scheint mir perfekt zu sein um das Leben dieser „Vagabunden“ zu beschreiben. Während sie sich an eiskalten und feuchten Nächten sicher manchmal zu Hause an den warmen Herd wünschen, brennt tief in ihrem Inneren ein Feuer, das sie immer wieder losziehen lässt. Sehr schön beschreibt Fredy am Ende des Buchs, dass auch aus ihm dieses Abenteuer einen veränderten Menschen gemacht hat. Er ist rastloser geworden und entscheidet für sich „to get rid of all the clutter and stuff“ in seinem Leben. Mir hat das Buch mit seiner wunderbaren Bilderstrecke in der Mitte sehr gut gefallen. Ich habe viel gelernt über das Leben auf den Gleisen und den unheimlichen Weiten Amerikas. Vielen Dank, dass ich dich auf deiner Reise ein Stück begleiten durfte, lieber Fredy!   

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    • 2
  • Fredy fährt Fracht

    König der Hobos

    Durga108

    03. May 2018 um 13:39

    Fredy Gareis fährt einige Monate als blinder Passagier auf Güterzügen quer durch die USA in Begleitung von Shoestring, einem Hobo. Hobos reisen illegal auf Güterzügen durch das Land. Ende des 19. Jahrhunderts auf der Suche nach Arbeit, heute zum Teil auch. Es geht wohl aber v.a. um Freiheit, Selbstbestimmung, auf der Flucht vor der Polizei und bestimmt auch vor sich selbst.  Gareis erzählt einen außergewöhnlichen Reisebericht über eine außergewöhnliche Art des Reisens, eigentlich beschreibt er einen Lebensstil oder eine bestimmte Lebenseinstellung. Er ist mit Shoestring unterwegs, einem echten Lebenskünstler, um dem man im echten Leben evtl. einen großen Bogen machen würde, für den ich jedoch mit jeder Seite mehr Verständnis und Sympathie aufbringen kann. Von ihm lernt Gareis alles, was man so über das "Fracht fahren" wissen muss und das ist einiges. Sie sind nicht nur Wind und Wetter ausgesetzt, sondern auch rigiden Gesetzen, ignoranten Bürgern, Drogen und Gewalt. Gleichzeitig erleben sie jedoch auch große Solidarität und Großzügigkeit.  Ein sehr bewegendes und äußerst lesenswertes Buch.

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  • Buchverlosung zu "Supertramp" von Tamina-Florentine Zuch

    Supertramp

    MuenchnerVerlagsgruppe

    Sechstausend Meilen in sechs Wochen, von New York bis nach San  Francisco, von der Ostküste bis zur Westküste – und das auf Güterzügen, illegal als blinder Passagier, vollkommen auf sich allein gestellt: Tamina-Florentine Zuch hat es gewagt und sich im Sommer 2017 auf die Spuren der Hobos begeben, die in den 1920er- und 1930er-Jahren millionenfach mit den Zügen durch Amerika getrampt sind, um sich von einer Feldarbeit zur nächsten transportieren zu lassen. Die 27-jährige Fotografin begegnete faszinierenden Persönlichkeiten, die sich den Anforderungen einer rücksichtslosen Erfolgsgesellschaft widersetzen. Sie verbrachte Wochen unter freiem Himmel, erbettelte Geld und Essen, rauchte mit einem pensionierten Polizisten einen Joint und wurde an einem Tag beinahe von einer giftigen Schlange gebissen und von einem Redneck erschossen. Jeder Tag war ein Abenteuer und die Nächte erst recht.

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    • 83
  • ‚Das ist das letzte waschechte amerikanische Abenteuer.‘ (Seite 12)

    König der Hobos

    sabatayn76

    01. May 2018 um 12:48

    Fredy Gareis wollte ein Amerika erkunden, von dem Herman Melville, Mark Twain und Jack London erzählten, ein Land der Freiheit, anders als das Land, von dem wir derzeit in den Nachrichten hören und lesen. Aus diesem Grunde reiste er nach Britt, Iowa, wo sich seit 116 Jahren einmal im Jahr die Außenseiter der amerikanischen Gesellschaft treffen, um den König und die Königin der Hobos zu krönen. Gareis schloss sich schließlich den Hobos an und erzählt in seinem Buch von ‚einer Schattenwelt der Obdachlosen, die auf den Gleisen unterwegs sind und auf den amerikanischen Traum pfeifen‘ (Seite 14). Gareis berichtet in seinem dritten Buch sowohl von der Geschichte der Hobos im Allgemeinen als auch von der Lebensgeschichte einzelner Hobos, die er auf seiner Tour getroffen hat und mit denen er in Zügen quer durchs Land unterwegs war. Dadurch gewährt er Einblicke in eine Welt, die mir bislang verschlossen war, doch dennoch haben mich seine Schilderungen nicht überrascht und mir nicht wirklich neues Wissen vermittelt. Die Hobos, die er im Buch beschreibt, sind wirklich großartig charakterisiert, so dass man sie sich auch ohne die Bilder im Mittelteil des Buches perfekt vorstellen könnte. Auch die Schilderungen der Abläufe und der Handlungsorte haben mir gefallen, da mich Gareis so mitgenommen hat in die unendliche Weite des Landes und das Leben der Hobos. Nichtsdestotrotz empfand ich ‚König der Hobos‘ als deutlich weniger gelungen als die ersten beiden Bücher des Autors (‚Tel Aviv - Berlin‘ und ‚100 Gramm Wodka‘), in denen Gareis neben persönlichen Erlebnissen auch viele Informationen zu Land und Leuten einfließen ließ. Im aktuellen Buch sind diese Einblicke in meinen Augen sehr limitiert und - wie oben bereits angemerkt - wenig überraschend, auch wenn man sich (wie ich) noch nie mit dem Thema Hobos beschäftigt hat. So werden schlimme Kindheiten, Alkohol, Drogen, aber auch Freundschaften und Unterstützung erwähnt, aber alles wird nur angedeutet, der Autor kratzt lediglich an der Oberfläche. Für mich klingt Gareis‘ Reise nach einem echten Abenteuer und einem mutigen Experiment (obgleich es nichts für mich wäre), aber ein Buch darüber zu schreiben, fand ich weniger geeignet, weil mir die Vielseitigkeit und die Tiefe gefehlt haben.

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  • Entführt in einer fremde Welt.

    König der Hobos

    Nomadenseele

    17. April 2018 um 17:08

    Ich mag ja Bücher (und Filme), welche mich in unbekannte Milieus entführen, und dieses Buch ist so eines. Der Autor fährt mit dem Hobo Shoestring durch die USA und erlebt das Leben der Leute damit hautnah mit. Wer denkt schon daran, dass selbst das Laden eines Handys schwierig ist, da es nur mit Stromdiebstahl einhergehen kann? Kitschig ist das Buch nicht, es feiert nicht die vermeidlich große Freiheit, sondern zeigt deutlich auf, dass diese einen harten Preis hat. Leider wird das Buch nur aus der Sicht von Männern beschrieben, ich kann mir vorstellen, dass es für Frauen in punkto Sicherheit noch wesentlich schwerer und gefährlicher ist, auf der Schiene / Straße zu leben. Gleichzeitig zeigt das Buch aber auch, dass ein nichtangepasstes Leben möglich ist – in den USA mit seinen Klimaunterschieden wahrscheinlich noch leichter als in Europa. Dabei werden die Hobos nicht als gesichtslose Masse behandelt. sondern als Individuen, welchem man im Laufe der Reise immer wieder begegnet. Fazit Entführt in einer fremde Welt. Quelle

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  • Von wegen Wild West Romantik

    König der Hobos

    aus-erlesen

    15. April 2018 um 11:27

    Über dreißig Jahre ist es her, dass in Whitesnakes „Here I go again“ das Wort Hobo vorkam. Sie mussten es allerdings im Zuge einer Hetzkampagne gegen Rockmusik, angeführt von Pippa Gore, der Frau von Al Gore, das Wort Hobo durch Drifter ersetzen. Hobo klang zu sehr nach Homo. Und das ging natürlich gar nicht!  Hobos sind die letzten wahren Helden Amerikas. Sie streifen durch ihr Land auf der Suche nach einem bisschen Glück. Ach klingt das romantisch! Ihr Glück ist nicht das Glück der Anderen. Sie schürfen nicht nach Gold, um mit Mitte vierzig im Schaukelstuhl körperlich und nervlich am Boden dem eigenen Sonnenuntergang entgegen zu sehen. Sie drehten sich einmal in ihrem Leben um, und dann nie wieder. Wer sie sieht, (er)kennt meist nur ihre Rückansicht.  Der amerikanische Traum – was ist das überhaupt? Schnell viel Geld scheffeln? Dann sind Hobos keine Amerikaner! Endlos die Freiheit genießen? Dann sind Hobos die Archetypen des Amerikaners.  Fredy Gareis hat sich unters Volk gemischt und ist dem Mythos Hobo auf den Grund gegangen. Denn es gibt sie noch, die Männer und Frauen, die auf Zügen mehrere tausend Kilometer quer durchs Land fahren, ohne dabei auch nur einem einzigen Fahrkartenkontrolleur Rechenschaft ablegen zu müssen. In einem Land, in dem die Angst vor allem Fremden so ausgiebig zelebriert wird, kein einfaches Unterfangen. Die Strecke von Küste zu Küste, von Berg zu Berg, von Strand zu Strand hat einen entscheidenden Vorteil: Keine Grenzen. Keine Sprachbarriere stört das Vorankommen.  Hobos haben natürlich Namen. Und genauso natürlich haben sie diesen abgelegt. Ihre Herkunft und ein kurzer, schmissiger Name müssen als ID reichen.  Fredy Gareis hat es nicht einfach aufgenommen zu werden. Die Hobos bleiben lieber unter sich. Sie haben ihre eigenen Rituale, die sie ungern nach außen transportiert sehen möchten. Wer weiß schon von der Hobo-Queen-Wahl? Fredy Gareis trifft bei seiner Erkundungstour sogar eine Frau, die diese Wahl schon fünf Mal gewonnen hat.  Es ist wohl eines der letzten Abenteuer unserer Zeit. So zu leben und das Leben zu lieben, dass es keiner Norm mehr entsprechen kann. Vagabunden, Ausgesetzte, Widerwillige – es gibt viele Bezeichnungen, die man für das „fahrende Volk“ finden kann. Doch nur ein echter Hobo kann dem Leben „da drinnen“ die kalte Schulter zeigen und seinem Leben „da draußen“ etwas Wärmendes abgewinnen. „König der Hobos“ ist ein Reisebericht wie es nur noch wenige gibt. Ein bisschen Mark Twain, eine Brise Ernsthaftigkeit und Bitternis, aber vor allem ein breites Lächeln sind die Mischung, die dieses Buch einen echten Schatz werden lassen.

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