Freeman Crofts Antidote to Venom

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Inhaltsangabe zu „Antidote to Venom“ von Freeman Crofts

George Surridge, director of the Birmington Zoo, is a man with many worries: his marriage is coll....

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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  • Schuld und Sühne

    Antidote to Venom
    TheRavenking

    TheRavenking

    09. December 2015 um 19:09

    George Surridge hat ein Problem. Ein Problem finanzieller Natur. Seine Frau Clarissa lebt auf zu großem Fuß, man gibt schon seit einiger Zeit mehr aus als man einnimmt. Noch dazu neigt George zum Glücksspiel und hat in letzter Zeit größere Summen verloren. Es muss also irgendwoher Geld aufgetrieben werden. Eine in Aussicht gestellte Erbschaft von einer wohlhabenden Verwandten wäre die Lösung. Würde seine Tante endlich das Zeitliche segnen, könnte George seine Schulden bezahlen. Die alte Frau ist schwer krank und hat wohl nur noch wenige Monate zu Leben. Doch George kann nicht warten, er will das Geld jetzt auf der Stelle haben. Und so kreisen seine Gedanken immer öfter um die Frage: was wäre wenn man ein wenig nachhelfen könnte? Aber George Surridge ist kein machiavellistischer Intrigant oder kaltblütiger Psychopath. Obwohl er seiner reichen Verwandten den Tod wünscht, ist er gleichzeitig auch vom Gedanken abgestoßen. Er ist schließlich kein Mörder, sondern ein ganz normaler, eigentlich friedfertiger Mensch. Aber so wie die Zeit voranschreitet wird George immer ungeduldiger und bereit moralische Skrupel über Bord zu werfen. George Surridge ist Zoodirektor in Birmington (vermutlich ein Pseudonym für Birmingham). Er liebt seine Arbeit. Wie in jedem Beruf gibt es Schwierigkeiten. Es ist nicht einfach Elefanten durch England transportieren zu lassen. Manchmal gibt es Sorgen mit der Belegschaft, George muss Menschen entlassen, aber trotz allem ist dies sein Traumjob. Wenn nur diese ständigen Geldsorgen nicht wären! Die Beziehung zu seiner Frau hat sich seit einiger Zeit rapide verschlechtert, und als George die Bekanntschaft einer charmanten Zoobesucherin macht, erweist sich das für ihn als Segen und Fluch zugleich. George meint in der Frau eine Seelenverwandte gefunden zu haben, und was als Freundschaft beginnt, wird sehr schnell zu einer Liebesaffäre. Um diese zu verheimlichen muss sich der unglückliche Mann allerdings in weitere Schulden stürzen. Antidote To Venom ist eine „inverted mystery“, ein umgekehrter Detektivroman, das heißt die Identität des Täters ist von Anfang an bekannt, für Spannung sorgt die Frage, wie es der Polizei gelingen wird ihm auf die Schliche zu kommen und ihn zu überführen. Als Erfinder diese Art von Detektivgeschichte gilt Crofts‘ Kollege R. Austin Freeman. Das bekannteste Beispiel stellt wohl die TV-Serie Columbo dar, in der immer am Anfang der Mord gezeigt wird. Der Leser hat in diesem Fall ein recht ambivalentes Verhältnis zum Täter, da er diesen ja bei der Durchführung seines Verbrechens beobachten kann. Dadurch, dass man den Mörder kennen lernt steht er einem in gewisser Weise näher als die ermittelnden Polizeibeamten und man ertappt sich dabei, dass man wünscht er würde davonkommen. Dass ein Mörder als Sympathieträger in Frage kommen könnte, war für die viktorianische Zeit noch undenkbar. Als Autoren damit begannen Kriminelle in den Mittelpunkt der Handlung zu stellen, waren es zunächst Figuren wie der Meisterdieb Arséne Lupin, geschaffen von Maurice Leblanc, der lediglich Eigentumsdelikte beging und in erster Linie besonders wohlhabende und oft wenig sympathische Charaktere um ihr Vermögen erleichterte, Im Goldenen Zeitalter der Detektivliteratur waren die Rollen auch klar verteilt: Auf der einen Seite der Detektiv, stellvertretend für die „friedliche“ Gesellschaft, auf der anderen der Verbrecher, der die harmonische Ordnung der Dinge gefährdet. Der Detektiv überführt den Verbrecher und stellt die gesellschaftliche Ordnung wieder her. Der Mörder bleibt immer eine Ausnahmeerscheinung, selbst wenn seine Motive nachvollziehbar sein sollten, sich ihm zu sehr zu nähern, würde bedeuten, die Grundpfeiler der Gesellschaft zu untergraben. Wenn man den Verbrecher zu sehr versteht, beginnt man seine Taten zu entschuldigen, und das darf natürlich um keinen Preis geschehen. Freeman Wills Crofts ging also durchaus ein Wagnis ein, als er beschloss eine Handlung aus Sicht des Mörders zu erzählen. Allerdings war Crofts, wie Martin Edwards in seinem Vorwort zum Buch erzählt, ein tiefreligiöser Mann, der seinen Roman als christliches Werk über Schuld und Sühne betrachtete. Darauf spielt auch der Titel an, George Surridge wird durch Gier und Lügen vergiftet und kann nur durch ein Gegenmittel, nämlich Aufrichtigkeit und Demut geheilt werden. Das mag für den modernen Leser etwas altbacken wirken, aber ansonsten ist der Roman durchaus glänzend geschrieben und unterhaltsam, wenn man über das moralinsaure Ende hinwegsehen mag. Dies ist ein weiterer Band der British Library Crime Classics, die es sich zum Ziel gesetzt hat, vergessene Autoren des „Golden Age“ zu neuer Bekanntheit zu verhelfen. Manche dieser Romane wurden nur in sehr kleiner Auflage vor langer Zeit veröffentlicht und gelten heute als begehrte Sammelobjekte. Wie immer ist das Cover wunderschön gestaltet, allein optisch sind diese Bücher schon den Kauf wert. Ursprünglich wurde Freeman Wills Crofts durch seine äußerst komplizierten, minutiös herausgearbeiteten Plots bekannt. Sein Seriencharakter Inspector French, war kein brillanter Spürhund, sondern ein hart arbeitender Beamter, der den Erfolg seinem Fleiß und der unermüdlichen Ausdauer zu verdanken hatte. French taucht auch diesmal auf, allerdings erst im letzten Drittel des Romans, hier wandelt sich die Geschichte zum traditionellen Detektivroman. Obwohl vermutlich von Dostojewskijs „Verbrechen und Strafe“ inspiriert besitzt Crofts‘ Roman längst nicht die psychologische Eindringlichkeit des russischen Klassikers und auch die kühle Spannung von Patricia Highsmiths „Der Talentierte Mr. Ripley“ wird hier selten erreicht, aber es wäre ohnehin unfair jedes Buch immer mit Meisterwerken vergleichen zu wollen. Krimi-Nostalgiker dürfen hier beherzt zugreifen.

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